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Schlagwort: Beispiel | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | | Seite 11 von 51 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 | | | Die Etrusker -> | ...m wenigsten gegen
die Latiner. So lebendig in den Roemern das Gefuehl lebte, dass der Etrusker
ihnen fremd, der Latiner ihr Landsmann war, so scheinen sie doch vom rechten
Ufer her weit weniger Ueberfall und Gefahr befuerchtet zu haben als zum Beispiel
von den Stammesverwandten in Gabii und Alba; natuerlich, denn dort schuetzte
nicht bloss die Naturgrenze des breiten Stromes, sondern auch der fuer Roms
merkantile und politische Entwicklung folgenreiche Umstand, dass keine der
maechtigeren ...
...uchen in den Kaempfen der Etrusker mit
den Kelten am Padus, den diese vermutlich erst nach der Vertreibung der Koenige
in Rom ueberschritten, teils in der Richtung der etruskischen Nation auf
Seefahrt und Meer- und Kuestenherrschaft, womit zum Beispiel die kampanischen
Ansiedelungen entschieden zusammenhaengen und wovon im folgenden Kapitel weiter
die Rede sein wird.
Die tuskische Verfassung beruht gleich der griechischen und latinischen auf
der zur Stadt sich entwickelnden Gemeinde. Die fr... | | |
| | Die Hellenen in Italien Seeherrschaft der Tusker und Karthager -> | ...estand zwischen ihnen eine
gewisse Gemeinschaft - so in dem allen jenen Staedten gemeinsamen Gebrauch
gewisser moderner Formen des Alphabets ^2 und selbst in dem Dorismus der
Sprache, der auch in diejenigen Staedte frueh eindrang, die, wie zum Beispiel
Kyme ^3, von Haus aus den weichen ionischen Dialekt sprachen. Fuer die
Entwicklung Italiens sind diese Niederlassungen in sehr verschiedenem Grade
wichtig geworden; es genuegt hier, derjenigen zu gedenken, welche entscheidend
in die Schicksa...
...r ausschliesslich
oder doch sehr vorwiegend in Gebrauch geblieben, waehrend die uebrigen Griechen
Italiens und Siziliens ohne Unterschied des Stammes sich ausschliesslich oder
doch sehr vorwiegend der juengeren Formen bedient haben.
^3 So zum Beispiel heisst es auf einem kymaeischen Tongefaess Tataies emi
leyqthos. Fos d'an me klephsei th?phlos estai.
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| | Ackerbau, Gewerbe und Verkehr -> | ...
geringe Entwicklung der rationellen Mechanik; denn dem praktischen Italiener war
die gemuetliche Anhaenglichkeit an die mit der ererbten Scholle ueberkommene
Bestellungsweise fremd, und einleuchtende Verbesserungen der Landwirtschaft, wie
zum Beispiel der Anbau von Futterkraeutern und das Berieselungssystem der
Wiesen, moegen schon frueh von den Nachbarvoelkern uebernommen oder selbstaendig
entwickelt worden sein; begann doch die roemische Literatur selbst mit der
theoretischen Behandlung d...
...anz andere Rolle im Staate gehabt zu haben, als in der wir
spaeter sie finden. Auch in Griechenland erscheinen in der aelteren Epoche die
"Tageloehner" (th/e/tes) vielfach an der Stelle der spaeteren Sklaven und hat in
einzelnen Gemeinden, zum Beispiel bei den Lokrern, es bis in die historische
Zeit keine Sklaverei gegeben. Selbst der Knecht aber war doch regelmaessig
italischer Abkunft; der volskische, sabinische, etruskische Kriegsgefangene
musste seinem Herrn anders gegenueberstehen als i... | | |
| | Die Kunst -> | ... Tag, und wahrscheinlich
liessen die Wettkaempfe an diesem selbst noch Zeit genug fuer den eigentlichen
Karneval, wobei denn die Taenzergruppen ihre Kunst und vor allem ihre Possen
entfaltet haben moegen und wohl auch andere Darstellungen, zum Beispiel
Kampfspiele der Knabenreiterei, ihren Platz fanden ^6. Auch die im ernsten
Kriege gewonnenen Ehren spielten bei diesem Feste eine Rolle; der tapfere
Streiter stellte an diesem Tage die Ruestungen der erschlagenen Gegner aus und
trug ebenso w...
...oeglich (K. O.
Mueller, Die Etrusker. Breslau 1828. Bd. 2, S. 4). Vielleicht ist die Angabe von
den etruskisierenden Archaeologen der letzten Zeit der Republik herausgesponnen
aus pragmatisierenden Erzaehlungen der aelteren Annalen, welche zum Beispiel den
Mucius Scaevola seiner Unterhaltung mit Porsena zuliebe als Kind etruskisch
lernen lassen (Dion. Hal. 5, 28; Plut. Publ. 17; vgl. Dion. Hal. 3, 70). Aber es
gab allerdings eine Epoche, wo die Herrschaft Roms ueber Italien eine gewisse
Ke... | | |
| | Recht, Religion, Kriegswesen, Volkswirtschaft, Nationalitaet -> | ...aette
ausgereicht fuer so grosse und schwere Stuecke. Doch scheint von Haus aus
zwischen Kupfer und Silber ein festes Gleichungsverhaeltnis (250 : 1) normiert
und die Kupfermuenze mit Ruecksicht darauf ausgebracht worden zu sein, so dass
zum Beispiel in Rom das grosse Kupferstueck, der As, dem Werte nach einem
Skrupel (= 1/288 Pfund) Silber gleichkam. Geschichtlich bemerkenswerter ist es,
dass die Muenze in Italien hoechst wahrscheinlich von Rom ausgegangen ist und
zwar eben von den Dezemv...
...bemerkt worden: diejenigen der
italischen Ostkueste finden wir dagegen in ein bestimmtes Verhaeltnis gesetzt zu
den Silbermuenzen, die im suedlichen Italien seit alter Zeit gangbar waren und
deren Fuss sich auch die italischen Einwanderer, zum Beispiel die Brettier,
Lucaner, Nolaner, ja die latinischen Kolonien daselbst wie Cales und Suessa und
sogar die Roemer selbst fuer ihre unteritalischen Besitzungen aneigneten. Danach
wird auch der italische Binnenhandel in dieselben Gebiete zerfallen ... | | |
| | Kunst und Wissenschaft -> | | ...n waren, aber
zusammenzufallen drohten, traten wieder auseinander, ja im Oskischen wird sogar
das i in zwei lautlich und graphisch verschiedene Zeichen aufgeloest; endlich
schliesst die Schreibung sich der Aussprache wieder genauer an, wie zum Beispiel
bei den Roemern vielfaeltig s durch r ersetzt ward. Die chronologischen Spuren
fuehren fuer diese Reaktion auf das fuenfte Jahrhundert; das lateinische g zum
Beispiel war um das Jahr 300 (450) noch nicht, wohl aber um das Jahr 500 (250)
vorhanden; der erste des Papirischen Geschlechts, der sich Papirius statt
Papisius nannte, war der Konsul des Jahres 418 (336); die Einfuehrung jenes r
anstatt des s wird de... | | |
| | Der Hannibalische Krieg von Cannae bis Zama -> |
Welche Lücken Krieg und Hunger in die Reihen der italischen Bevölkerung gerissen hatten, zeigt das Beispiel der römischen Bürgerschaft, deren Zahl während des Krieges fast um den vierten Teil geschwunden war; die Angabe der Gesamtzahl der im Hannibalischen Krieg gefallenen Italiker auf 300000 Köpfe scheint danach durchaus nicht übertrieben. Natürlich fiel...
...s verurteilt werden mußten; die sich ausdehnenden Weiden mit den halb wilden Hirtensklaven begünstigten diese heillose Verwilderung des Landes. Der italische Ackerbau sah sich in seiner Existenz bedroht durch das zuerst in diesem Kriege aufgestellte Beispiel, daß das römische Volk statt von selbst geerntetem auch von sizilischem und ägyptischem Getreide ernährt werden könne. Dennoch durfte der Römer, dem die Götter beschieden hatten, das Ende dieses Riesenkampfes zu erleben, stolz in die Vergangenheit u... | | |
| | Die östlichen Staaten und der Zweite Makedonische Krieg -> | ...edeutung dieser pergamenischen Herren bei; sie schossen den syrischen Königen bedeutende Summen vor, deren Rückzahlung später unter den römischen Friedensbedingungen eine Rolle spielte, und selbst Gebietserwerbungen gelangen auf diesem Wege, wie zum Beispiel Aegina, das die verbündeten Römer und Ätoler im letzten Krieg den Bundesgenossen Philipps, den Achäern, entrissen hatten, von den Ätolern, denen es vertragsmäßig zufiel, um 30 Talente (51000 Taler) an Attalos verkauft ward. Indes trotz des Hofglanze...
...tlich die Akarnanen, weil sie der von den Ätolern drohenden Unterdrückung einzig durch makedonischen Schutz zu entgehen vermochten; von Bedeutung war keine von ihnen. Die inneren Zustände waren sehr verschieden; wie es zum Teil aussah, dafür mag als Beispiel dienen, daß bei den Böotern, wo es freilich am ärgsten zuging, es Sitte geworden war, jedes Vermögen, das nicht in gerader Linie vererbte, an die Kneipgesellschaften zu vermachen, und es für die Bewerber um die Staatsämter manches Jahrzehnt die erst... | | |
| | Regiment und Regierte -> | ...vermeidlich sehr häufig eludiert und die Offizierswahl abhängig von allen Übelständen des demokratischen Ämterbettels und der aristokratischen Junkerexklusivität. Es war eine schneidende Kritik der neuen Institution, daß bei ernsthaften Kriegen (zum Beispiel 583 171) es notwendig befunden ward, diese demokratische Offizierswahl zu suspendieren und die Ernennung des Stabes wieder dem Feldherrn zu überlassen.
Bei den bürgerlichen Ämtern ward zunächst und vor allem die Wiederwahl zu den höchsten Gemeindes...
... der Geschlechter, die in dem halben Jahrhundert vom Anfang des Hannibalischen bis zum Ende des Perseischen Krieges zum ersten Male in den Konsular- und Zensorenlisten erscheinen, ist äußerst beschränkt; und bei weitem die meisten derselben, wie zum Beispiel die Flaminier, Terentier, Porcier, Acilier, Laelier lassen sich auf Oppositionswahlen zurückführen oder gehen zurück auf besondere aristokratische Konnexionen, wie denn die Wahl des Gaius Laelius 564 (190) offenbar durch die Scipionen gemacht worden... | | |
| | Regiment und Regierte -> | ...eine zurückgesetzte charakterisiert wird.
Die Stellung der nichtlatinischen Bundesgenossen hatte, wie schon früher angedeutet ward, durch den Hannibalischen Krieg sich sehr zu ihrem Nachteil verändert. Nur wenige Gemeinden dieser Kategorie, wie zum Beispiel Neapel, Nola, Rhegion, Herakleia, hatten während aller Wechselfälle dieses Krieges unverändert auf der Seite Roms gestanden und darum ihr bisheriges Bundesrecht unverändert behalten; bei weitem die meisten mußten infolge ihres Parteiwechsels sich ei...
...e im Verhältnis kaum weniger sich verschlechtert. Die ihnen auferlegten Lasten wurden unbillig gesteigert und der Druck des Kriegsdienstes mehr und mehr von der Bürgerschaft ab auf sie und die anderen italischen Bundesgenossen gewälzt. So wurden zum Beispiel 536 (218) fast doppelt soviel Bundesgenossen aufgeboten als Bürger; so nach dem Ende des Hannibalischen Krieges die Bürger alle, nicht aber die Bundesgenossen verabschiedet; so die letzteren vorzugsweise für den Besatzungs- und den verhaßten spanisc... | | |
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