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Schlagwort: Darstellung | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | | Seite 1 von 11 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 | | | Literatur und Kunst -> | ...h
einen Schriftsteller, der zwar weder durch Geburt noch nach seinem geistigen und
literarischen Standpunkt der italischen Entwicklung angehoert, der aber zuerst
oder vielmehr allein die Weltstellung Roms zur schriftstellerischen Geltung und
Darstellung gebracht hat und dem alle spaeteren Geschlechter und auch wir das
Beste verdanken, was wir von der roemischen Entwicklung wissen. Polybios (ca.
546 - ca. 627 208-127) von Megalopolis im Peloponnes, des achaeischen
Staatsmannes Lykortas Sohn, m...
...t; hier gab es wohl einen bedeutungsvollen
geschichtlichen Stoff, aber die sogenannte Geschichtschreibung beschraenkte sich
- mit Ausnahme der sehr achtbaren, aber rein individuellen und doch auch nicht
ueber die Anfaenge der Forschung wie der Darstellung hinausgelangten Schriften
Catos - teils auf Ammenmaerchen, teils auf Notizenbuendel. Die Griechen hatten
eine Geschichtsforschung und eine Geschichtschreibung allerdings gehabt; aber
der zerfahrenen Diadochenzeit waren die Begriffe von Nation ...
...lich und jeden Augenblick gegenwaertig; und durchaus haftet
der Blick auf dem wirklich geschichtlichen Hergang. Die Sage, die Anekdote, die
Masse der wertlosen Chroniknotizen wird beiseite geworfen; die Schilderung der
Laender und Voelker, die Darstellung der staatlichen und merkantilen
Verhaeltnisse, all die so unendlich wichtigen Tatsachen, die dem Annalisten
entschluepfen, weil sie sich nicht auf ein bestimmtes Jahr aufnageln lassen,
werden eingesetzt in ihr lange verkuemmertes Recht. In der...
...nsch, wie wunderbar sie auch erscheinen moegen, sind doch
eigentlich nichts als einzelne Momente, geringe Raeder in dem hoechst
kuenstlichen Mechanismus, den man den Staat nennt. Insofern war Polybios
allerdings wie kein anderer geschaffen zur Darstellung der Geschichte des
roemischen Volkes, welches in der Tat das einzige Problem geloest hat, sich zu
beispielloser innerer und aeusserer Groesse zu erheben ohne auch nur einen im
hoechsten Sinne genialen Staatsmann, und das auf seinen einfachen G...
...t der Verfassung die Erfolge Roms abzuleiten. Die Auffassung der
Verhaeltnisse ist ueberall bis zum Erschrecken nuechtern und phantasielos, die
geringschaetzige und superkluge Art, die religioesen Dinge zu behandeln,
geradezu widerwaertig. Die Darstellung, in bewusster Opposition gegen die
uebliche, kuenstlerisch stilisierte griechische Historiographie gehalten, ist
wohl richtig und deutlich, aber duenn und matt, oefter als billig in polemische
Exkurse oder in memoirenhafte, nicht selten recht ... | | |
| | Laender und Leute von Caesar bis Diocletian | ...n koennen
als das vorliegende. Der Kampf der Republikaner gegen die durch Caesar
errichtete Monarchie und deren definitive Feststellung, welche in dem Sechsten
Buch erzaehlt werden sollen, sind so gut aus dem Altertum ueberliefert, dass
jede Darstellung wesentlich auf eine Nacherzaehlung hinauslaeuft. Das
monarchische Regiment in seiner Eigenart und die Fluktuationen der Monarchie
sowie die durch die Persoenlichkeit der einzelnen Herrscher bedingten
allgemeinen Regierungsverhaeltnisse, denen ...
... in seiner Eigenart und die Fluktuationen der Monarchie
sowie die durch die Persoenlichkeit der einzelnen Herrscher bedingten
allgemeinen Regierungsverhaeltnisse, denen das Siebente Buch bestimmt ist, sind
wenigstens oftmals zum Gegenstand der Darstellung gemacht worden. Was hier
gegeben wird, die Geschichte der einzelnen Landesteile von Caesar bis auf
Diocletian, liegt, wenn ich nicht irre, dem Publikum, an das dieses Werk sich
wendet, in zugaenglicher Zusammenfassung nirgends vor, und dass di...
...ennung dieser Spezialgeschichten von der allgemeinen
des Reiches fuer manche Abschnitte, insbesondere fuer die Epoche von Gallienus
bis auf Diocletian, wieder nicht vollstaendig durchgefuehrt werden und hat hier
die noch ausstehende allgemeine Darstellung ergaenzend einzutreten.
Wenn ueberhaupt ein Geschichtswerk in den meisten Faellen nur mit und durch
die Landkarte anschaulich wird, so gilt dies von dieser Darstellung des Reiches
der drei Erdteile nach seinen Provinzen in besonderem Grade, waehrend hierfuer
genuegende Karten nur in den Haenden weniger Leser sein koennen. Dieselben
werden also mit mir meinem Freunde Kiepert es danken, dass er, in der Weise u... | | |
| | Vorrede zu der zweiten Auflage | ...
betraechtlich ab. Am meisten gilt dies von den beiden ersten Buechern, welche
die ersten fuenf Jahrhunderte des roemischen Staats umfassen. Wo die
pragmatische Geschichte beginnt, bestimmt und ordnet sie durch sich selbst
Inhalt und Form der Darstellung; fuer die fruehere Epoche sind die
Schwierigkeiten, welche die Grenzlosigkeit der Quellenforschung und die Zeit-
und Zusammenhanglosigkeit des Materials dem Historiker bereiten, von der Art,
dass er schwerlich andern und gewiss sich selber nic...
...Zeit-
und Zusammenhanglosigkeit des Materials dem Historiker bereiten, von der Art,
dass er schwerlich andern und gewiss sich selber nicht genuegt. Obwohl der
Verfasser des vorliegenden Werkes mit diesen Schwierigkeiten der Forschung und
der Darstellung ernstlich gerungen hat, ehe er dasselbe dem Publikum vorlegte,
so blieb dennoch notwendig, hier noch viel zu tun und viel zu bessern. In diese
Auflage ist eine Reihe neu angestellter Untersuchungen, zum Beispiel ueber die
staatsrechtliche Stel...
...hungen, zum Beispiel ueber die
staatsrechtliche Stellung der Untertanen Roms, ueber die Entwicklung der
dichtenden und bildenden Kuenste, ihren Ergebnissen nach aufgenommen worden.
Ueberdies wurden eine Menge kleinerer Luecken ausgefuellt, die Darstellung
durchgaengig schaerfer und reichlicher gefasst, die ganze Anordnung klarer und
uebersichtlicher gestellt. Es sind ferner im dritten Buche die inneren
Verhaeltnisse der roemischen Gemeinde waehrend der Karthagischen Kriege nicht,
wie in der e... | | |
| | Vorrede | ...nach einem Andern, und bleibt vielmehr bei sich selbst, als daß es bei der Sache ist und sich ihr hingibt. - Das leichteste ist, was Gehalt und Gediegenheit hat, zu beurteilen, schwerer, es zu fassen, das schwerste, was beides vereinigt, seine Darstellung hervorzubringen.
Der Anfang der Bildung und des Herausarbeitens aus der Unmittelbarkeit des substantiellen Lebens wird immer damit gemacht werden müssen, Kenntnisse allgemeiner Grundsätze und Gesichtspunkte zu erwerben, sich nur erst z...
... Wissen ablegen zu können und wirkliches Wissen zu sein -, ist es, was ich mir vorgesetzt. Die innere Notwendigkeit, daß das Wissen Wissenschaft sei, liegt in seiner Natur, und die befriedigende Erklärung hierüber ist allein die Darstellung der Philosophie selbst. Die äußere Notwendigkeit aber, insofern sie, abgesehen von der Zufälligkeit der Person und der individuellen Veranlassungen, auf eine allgemeine Weise gefaßt wird, ist dasselbe, was die innere, in der Ge...
...hr nur als dasjenige existiert, was bald Anschauung, bald unmittelbares Wissen des Absoluten, Religion, das Sein - nicht im Zentrum der göttlichen Liebe, sondern das Sein desselben selbst - genannt wird, so wird von da aus zugleich für die Darstellung der Philosophie vielmehr das Gegenteil der Form des Begriffs gefodert. Das Absolute soll nicht begriffen, sondern gefühlt und angeschaut, nicht sein Begriff, sondern sein Gefühl und Anschauung sollen das Wort führen und ausgesprochen ... | | |
| | Einleitung | ...nteils aber auf sich, als auf die Weise, wie sie im nicht wahrhaften Erkennen ist, das heißt, auf eine schlechte Weise ihres Seins, und auf ihre Erscheinung vielmehr als darauf, wie sie an und für sich ist. Aus diesem Grunde soll hier die Darstellung des erscheinenden Wissens vorgenommen werden.
Weil nun diese Darstellung nur das erscheinende Wissen zum Gegenstande hat, so scheint sie selbst nicht die freie, in ihrer eigentümlichen Gestalt sich bewegende Wissenschaft zu sein, sondern sie kann von diesem Standpunkte aus, als der Weg des natürlichen Bewu&szli...
...
Die Vollständigkeit der Formen des nicht realen Bewußtseins wird sich durch die Notwendigkeit des Fortganges und Zusammenhanges selbst ergeben. Um dies begreiflich zu machen, kann im allgemeinen zum Voraus bemerkt werden, daß die Darstellung des nicht wahrhaften Bewußtseins in seiner Unwahrheit nicht eine bloß negative Bewegung ist. Eine solche einseitige Ansicht hat das natürliche Bewußtsein überhaupt von ihr; und ein Wissen, welches diese Einseitigkeit zu s... | | |
| | ...edem Teile bewirkt, indem der Versuch, auch nur den kleinsten Teil abzuändern, sofort Widersprüche, nicht bloß des Systems, sondern der allgemeinen Menschenvernunft herbeiführt, berechtigt mich zu diesem Vertrauen. Allein in der Darstellung ist noch viel zu tun, und hierin habe ich mit dieser Auflage Verbesserungen versucht, welche teils dem Mißverstande der Ästhetik, vornehmlich dem im Begriffe der Zeit, teils der Dunkelheit der Deduktion der Verstandesbegriffe, teils dem v...
...deutung der der rationalen Psychologie vorgerückten Paralogismen abhelfen sollen. Bis hierher (nämlich nur bis zu Ende des ersten Hauptstücks der transzendentalen Dialektik) und weiter nicht erstrecken sich meine Abänderungen der Darstellungsart*, weil die Zeit zu kurz und mir in Ansehung des übrigen auch kein Mißverstand sachkundiger und unparteiischer Prüfer vorgekommen war, welche, auch ohne daß ich sie mit dem ihnen gebührenden Lobe nennen darf, die Rü...
...t des Ganzen gehört, mancher Leser aber doch ungern missen möchte, indem es sonst in anderer Absicht brauchbar sein kann, hat weggelassen oder abgekürzt vorgetragen werden müssen, um meiner, wie ich hoffe, jetzt faßlicheren Darstellung Platz zu machen, die im Grunde in Ansehung der Sätze und selbst ihrer Beweisgründe, schlechterdings nichts verändert, aber doch in der Methode des Vortrags hin und wieder so von der vorigen abgeht, daß sie durch Einschaltungen s...
...tnotwendigen Wissenschaft der reinen Vernunft führen, mutige und helle Köpfe nicht gehindert haben, sich derselben zu bemeistern. Diesen verdienten Männern, die mit der Gründlichkeit der Einsicht noch das Talent einer lichtvollen Darstellung (dessen ich mir eben nicht bewußt bin) so glücklich verbinden, überlasse ich meine in Ansehung der letzteren hin und wieder etwa noch mangelhafte Bearbeitung zu vollenden, denn widerlegt zu werden ist in diesem Falle keine Gefahr, wo... | | |
| | Improvisierte Ansprache -> | ...en, wonach der Unterschied darin besteht,
daß die bildende Kunst sich im Gebiete des Raumes
bewegt, die Poesie im Gebiete der Zeit, daß jene das
Ruhende hervorbringt, diese das Bewegliche. Was
also der Gegenstand künstlerischer (plastischer) Darstellung
werden soll, muß jene stille Durchsichtigkeithaben, daß das Innere in dem entsprechenden Äußern
als seinem Spiegelbilde ruhe. Je weniger dies der Fall
ist, desto schwieriger wird des Künstlers Aufgabe, bis
ein solcher Unterschied sich gelten...
...keineswegs geleugnet
werden, daß Leid überhaupt künstlerisch darstellbar
sei, wohl aber ausgesprochen, daß man hierbei an
einen Punkt gelangt, wo es darauf kommt, einen Gegensatz
zwischen dem Innern und dem Äußern anzuerkennen,
welcher die Darstellung durch die Kunst
unmöglich macht. Dies liegt wiederum in dem innersten
Wesen des Leides. Der Freude ist es eigen, daß
sie sich offenbaren will, während das Leid sich verbergen,
ja bisweilen selbst andre täuschen möchte.
Die Freude ist mitte...
... hier und dorthin, um seinen Gegenstand und
seinen Ausdruck zu finden. Sobald das Leid Ruhe gewonnen
hat, wird das Innere desselben je mehr undmehr sich auch nach außen herausarbeiten, im Äußern
erkennbar und so zum Gegenstand künstlerischer
Darstellung werden. Die Bewegung tritt alsdann von
innen nach außen; das reflektierte Leid aber zieht sich
nach innen, gleich dem Blute, welches von der Außenseite
zurückjagt und nur in der flüchtig vorübereilenden
Blässe sein Vorhandensein ahnen läßt. ... | | |
| | 1. Marie Beaumarchais | ...chsichtigkeit nicht; das Äußere
wird vielmehr von innen heraus verzehrt. Soweit
das Innere sich dennoch im Äußern verkündigen sollte,
so wäre es etwas durch eine gewisse krankhafte
Disposition, welche aber niemals Gegenstand künstlerischer
Darstellung werden kann, da das Interesse
des Schönen ihr gänzlich abgeht. Goethe hat dies
durch ein paar eingestreute Winke angedeutet. Erst
dadurch aber, daß man die Sache rein dichterisch und
ästhetisch erwägt, überzeugt man sich, ob das, was
die b...
... rein dichterisch und
ästhetisch erwägt, überzeugt man sich, ob das, was
die bloße Beobachtung lehrt, auch ästhetische Wahrheit habe; alsdann erst wird man zu einem tiefer gegründeten
Bewußtsein gelangen. Handelt es sich nun
um künstlerische Darstellung eines ähnlichen Leides,
so wird es sich alsbald zeigen, daß das Äußere im
Verhältnis zu ihm ganz zufällig ist; ist dem aber also,
so ist das Künstlerisch-Schöne hiermit aufgegeben.
Ob die Betreffende groß oder klein sei, bedeutend
oder unbe...
...ibt, daß dieses
beständig seinen Gegenstand sucht; dieses Suchen
ist seine Unruhe, ja sein Leben. Aber dieses Suchenist eine unablässige Fluktuation. Wäre das Äußere in
jedem Momente ein vollkommener Ausdruck für das
Innere, so müßte man zur Darstellung des reflektierten
Leides eine ganze Succession von Bildern vor sich
haben, deren jedes das Leid abspiegelte; aber keines
dieser Bilder würde eigentlich künstlerischen Wert
bekommen, sofern es ja nicht schön wäre, sondern
eben nur – wahr. M... | | |
| | Einleitung -> | ...den Regentenschilderungen
mit ihren bald grellen, bald blassen und nur zu oft gefaelschten Farben wie auch
von dem scheinhaft chronologischen Aneinanderreihen nicht zusammenpassender
Fragmente, und dafuer zu sammeln und zu ordnen, was fuer die Darstellung des
roemischen Provinzialregiments die Ueberlieferung und die Denkmaeler bieten, der
Muehe wert, durch diese oder durch jene zufaellig erhaltene Nachrichten, in dem
Gewordenen aufbewahrte Spuren des Werdens, allgemeine Institutionen in ihrer
...
...lung und einen anderen Weltrahmen, ein bei
schaerferem Verstaendnis des Einzelnen in dem grossen Sinn und mit dem weiten
Blick Gibbons durchgefuehrtes selbstaendiges Geschichtswerk. Italien und seine
Inseln sind ausgeschlossen worden, da diese Darstellung von der des allgemeinen
Reichsregiments nicht getrennt werden kann. Die sogenannte aeussere Geschichte
der Kaiserzeit ist aufgenommen als integrierender Teil der Provinzialverwaltung;
was wir Reichskriege nennen wuerden, sind gegen das Ausland...
...rd, teilweise
misslang, leitet die Erzaehlung ein. Auch sonst sind die Ereignisse auf einem
jeden der drei hauptsaechlichsten Schauplaetze der Grenzverteidigung, des
Rheins, der Donau, des Euphrat, zusammengefasst worden. Im uebrigen ist die
Darstellung nach den Landschaften geordnet. Im einzelnen fesselndes Detail,
Stimmungsschilderungen und Charakterkoepfe hat sie nicht zu bieten; es ist dem
Kuenstler, aber nicht dem Geschichtschreiber erlaubt, das Antlitz des Arminius
zu erfinden. Mit Ents... | | |
| | Die Restaurationsherrschaft -> | 5 In der spannenden und geistreichen Darstellung dieses Krieges von Sallust
ist die Chronologie mehr als billig vernachlaessigt. Der Krieg ging im Sommer
649 (105) zu Ende (c. 114); wenn also Marius seine Kriegfuehrung als Konsul 647
(107) begann, so fuehrte er dort das Kommando in drei Kamp...
...ie
Regierungspartei Metellus und mehr noch Sulla mit erbitternder Absichtlichkeit
als die militaerischen Koryphaeen gefeiert und dem nominellen Sieger vorgezogen
haette - wir werden auf die verhaengnisvollen Folgen dieser Verhetzungen in der
Darstellung der inneren Geschichte zurueckzukommen haben.
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7 Die Oertlichkeit ist nicht wiedergefunden. Die fruehere Annahme, dass
Thelepte (bei Feriana, noerdlich von Capsa) gemeint sei, ist willkuerlich und
die Identifik... | | |
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