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Schlagwort: Ehefrau | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | | Seite 1 von 1 | | | Die urspruengliche Verfassung Roms | ...nisse.
Die Familie, das heisst der durch den Tod seines Vaters in eigene Gewalt
gelangte freie Mann mit der feierlich ihm von den Priestern zu Gemeinschaft des
Wassers und des Feuers durch das heilige Salzmehl (durch Confarreatio)
angetrauten Ehefrau, mit ihren Soehnen und Sohnessoehnen und deren rechten
Frauen und ihren unverheirateten Toechtern und Sohnestoechtern nebst allem,
einem von diesen zukommenden Hab und Gut ist eine Einheit, von der dagegen die
Kinder der Toechter ausgeschlosse...
...en
allmaechtigen Willen des Hausvaters (pater familias). Ihm gegenueber ist alles
rechtlos, was innerhalb des Hauses steht, der Stier und der Sklave, aber nicht
minder Weib und Kind. Wie die Jungfrau durch die freie Wahl des Mannes zu seiner
Ehefrau wird, so steht auch das Kind, das sie ihm geboren, aufzuziehen oder
nicht, in seinem freien Willen. Es ist nicht Gleichgueltigkeit gegen die
Familie, welche diese Satzung eingegeben hat, vielmehr wohnte die Ueberzeugung,
dass Hausbegruendung u...
... Gewalt unterlag insofern einer Rechtsbeschraenkung
ausser der schon erwaehnten des Aussetzungsrechts, als einige der aergsten
Missbraeuche mit rechtlicher Ahndung wie mit dem religioesen Bannfluch belegt
wurden; so trafen diese den, der seine Ehefrau oder den verheirateten Sohn
verkauft; und durch die Familiensitte ward es durchgesetzt, dass bei der
Ausuebung der haeuslichen Gerichtsbarkeit der Vater und mehr noch der Ehemann
den Spruch ueber Kind und Frau nicht faellte, ohne vorher die na...
...Weib,
ganz wie bei der spaeteren Ehe mit causae probatio bis zu dieser, nicht uxor,
sondern pro uxore; bis in die Zeit der ausgebildeten Rechtswissenschaft erhielt
sich dieser Satz, dass die nicht in der Gewalt des Mannes stehende Frau nicht
Ehefrau sei, sondern nur dafuer gelte (uxor tantummodo habetur. Cic. top. 3,
14).
^2 Die folgende Grabschrift, obwohl einer viel spaeteren Zeit angehoerig,
ist nicht unwert, hier zu stehen. Es ist der Stein, der spricht.
Kurz, Wandrer ist mein Spruch:... | | |
| | Recht und Gericht | | ...talikern und insbesondere bei den Roemern von den
urzeitlichen Zustaenden verhaeltnismaessig weniger bewahrt worden ist als bei
irgendeinem anderen indogermanischen Stamm. Pfeil und Bogen, Streitwagen,
Eigentumunfaehigkeit der Weiber, Kauf der Ehefrau, primitive Bestattungsform,
Blutrache, mit der Gemeindegewalt ringende Geschlechtsverfassung, lebendiger
Natursymbolismus - alle diese und unzaehlige verwandte Erscheinungen muessen
wohl auch als Grundlage der italischen Zivilisation vorausges... | | |
| | Religion -> | | ...t unserer Gegenwart noch fremd ist. Man
wird es nicht gering anschlagen duerfen, dass die latinische Landesreligion
diese und aehnliche Neuerungen durchzusetzen vermocht hat. Wichtiger aber noch
war ihre sittlichende Wirkung. Wenn der Mann die Ehefrau, der Vater den
verheirateten Sohn verkaufte; wenn das Kind oder die Schnur den Vater oder den
Schwiegervater schlug; wenn der Schutzvater gegen den Gast oder den zugewandten
Mann die Treupflicht verletzte; wenn der ungerechte Nachbar den Grenz... | | |
| | Glaube und Sitte -> | | ...empfahl, auf gute Herkunft zu sehen, heiratete übrigens selbst im Alter die Tochter eines seiner armen Klienten. Übrigens nahm er es mit der Enthaltsamkeit auf Seiten des Mannes so, wie man es damit überall in Sklavenländern nimmt; auch galt ihm die Ehefrau durchaus nur als ein notwendiges Übel. Seine Schriften fließen über von Scheltreden gegen das schwatzhafte, putzsüchtige, unregierliche schöne Geschlecht; "überlästig und hoffärtig sind die Frauen alle" - meinte der alte Herr - und "wären die Mensch... | | |
| | Glaube und Sitte -> | | ...erheiratete Frau von Rechts wegen unter der eheherrlichen, mit der väterlichen gleichstehenden Gewalt, die unverheiratete unter der Vormundschaft ihrer nächsten männlichen Agnaten, die der väterlichen Gewalt wenig nachgab; eigenes Vermögen hatte die Ehefrau nicht, die vaterlose Jungfrau und die Witwe wenigstens nicht dessen Verwaltung. Aber jetzt fingen die Frauen an, nach vermögensrechtlicher Selbständigkeit zu streben und teils auf Advokatenschleichwegen, namentlich durch Scheinehen, sich der agnatis... | | |
| | Literatur und Kunst -> | | ...n Gedankenlosigkeit und Roheit 16.
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16 So ist zum Beispiel in das sonst sehr artige Examen, welches in dem Plautinischen 'Stichus' der Vater mit seinen Töchtern über die Eigenschaften einer guten Ehefrau anstellt, die ungehörige Frage eingelegt, ob es besser sei, eine Jungfrau oder eine Witwe zu heiraten, bloß um darauf mit einem nicht minder ungehörigen und im Munde der Sprecherin geradezu unsinnigen Gemeinplatz gegen die Frauen zu antworten. Aber ... | | |
| | | ... es muß so gut eine solche als eine natürliche Physiognomik geben - geht über diese Schranken hinaus; sie urteilt nicht nur, daß ein schlauer Mensch einen faustdicken Knorren hinter den Ohren sitzen habe, sondern sie stellt auch vor, daß die untreue Ehefrau nicht selbst, sondern das andre ehliche Individuum Knorren an der Stirne habe. - Ebenso kann man sich auch den, der mit dem Mörder unter einem Dache wohnt, oder auch seinen Nachbar, und weiter hinaus seine Mitbürger u.s.f. mit hohen Knorren an irgen... | | |
| | Die Kukluxer -> | | ....
»Das fragt Ihr noch? Weil ich es selbst bin, der Euch diesen guten Rat gegeben hat. Euer
Vater sagte vorhin, ich könne mich recht gut mit Old Death vergleichen. Nun, er hat sehr
recht, denn ich gleiche dem alten Kerl freilich so genau, wie eine Ehefrau der Gattin gleicht.«
»So - so - so seid Ihr es selber?« rief Will erfreut, indem er von seinem Stuhle aufsprang und
mit ausgebreiteten Armen auf Old Death zueilte; aber sein Vater hielt ihn zurück, zog ihn mit
kräftiger Hand auf den Stuhl nieder ... | | |
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