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Schlagwort: Goettin | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | | Seite 1 von 2 1 2 | | | Religion | ...tenfeste eine
untergeordnete Rolle spielen. Hierher gehoert vor allem die grosse Reihe der
Fruehlingsfeste im April, wo am 15. der Tellus, das ist der naehrenden Erde
(fordicidia, Opfer der traechtigen Kuh), und am 19. der Ceres, das ist der
Goettin des sprossenden Wachstums (Cerialia), dann am 21. der befruchtenden
Herdengoettin Pales (Parilia), am 23. dem Jupiter als dem Schuetzer der Reben
und der an diesem Tage zuerst sich oeffnenden Faesser von der vorjaehrigen Lese
(Vinalia), am 25. dem boesen Feinde der Saaten, dem Roste (Robigus: Robigalia)
Opfer dargebracht we...
...oeffnenden Faesser von der vorjaehrigen Lese
(Vinalia), am 25. dem boesen Feinde der Saaten, dem Roste (Robigus: Robigalia)
Opfer dargebracht werden. Ebenso wird nach vollendeter Arbeit und gluecklich
eingebrachtem Feldersegen dem Gott und der Goettin des Einbringens und der
Ernte, dem Consus (von condere) und der Ops ein Doppelfest gefeiert: zunaechst
unmittelbar nach vollbrachtem Schnitt (21. August, Consualia; 25. August,
Opiconsiva), sodann im Mittwinter, wo der Segen der Speicher vor a...
...einem Namen benannten Tag
(Volcanalia, 23. August) auch das zweite Fest der Drommetenweihe (tubilustrium,
23. Mai) gewidmet ist, und allenfalls noch durch das Fest der Carmentis
(Carmentalia, 11., 15. Januar), welche wohl urspruenglich als die Goettin der
Zauberformel und des Liedes und nur folgeweise als Schuetzerin der Geburten
verehrt ward.
Dem haeuslichen und Familienleben ueberhaupt galten das Fest der Goettin
des Hauses und der Geister der Vorratskammer, der Vesta und der Penaten
(Vestalia, 9. Juni); das Fest der Geburtsgoettin ^1 (Matralia, 11. Juni), das
Fest des Kindersegens, dem Liber und der Libera gewidmet (Liberalia, 17. Maerz),
das Fest der abgeschiedenen Geister (Feralia, 21. Februar) und die dreitaegige
Gespensterfeier (Lemuria, 9., 11., 13. Mai), waehrend ...
... das urspruengliche Wesen der "Morgenmutter"
oder Mater matuta; wobei man sich wohl daran zu erinnern hat, dass, wie die
Vornamen Lucius und besonders Manius beweisen, die Morgenstunde fuer die Geburt
als glueckbringend galt. Zur See- und Hafengoettin ist die Mater matuta wohl
erst spaeter unter dem Einfluss des Leukotheamythus geworden; schon dass die
Goettin vorzugsweise von den Frauen verehrt ward, spricht dagegen, sie
urspruenglich als Hafengoettin zu fassen.
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| | Religion -> | ...gen. Von dem sabinischen Sonderkult der Titier ist bereits
gesprochen worden. Ob auch aus Etrurien Goetterbegriffe entlehnt worden sind,
ist zweifelhafter; denn die Lasen, die aeltere Bezeichnung der Genien (von
lascivus), und die Minerva, die Goettin des Gedaechtnisses (mens, menervare),
welche man wohl als urspruenglich etruskisch zu bezeichnen pflegt, sind nach
sprachlichen Gruenden vielmehr in Latium heimisch. Sicher ist es auf jeden Fall,
und passt auch wohl zu allem, was wir sonst vom...
... Pollux, ferner der
Gott des Handels, Hermes, der roemische Mercurius, und der Heilgott Asklapios
oder Aesculapius, wurden den Roemern frueh bekannt, wenngleich deren
oeffentliche Verehrung erst spaeter begann. Der Name des Festes der "guten
Goettin" (bona dea) damium, entsprechend dem griechischen damion oder d/e/mion,
mag gleichfalls schon bis in diese Epoche zurueckreichen. Auf alter Entlehnung
muss es auch beruhen, dass der alte Liber pater der Roemer spaeter als "Vater
Befreier" gefa...
...der roemische Gott der Tiefe der "Reichtumspender"
(Pluton - Dis pater) hiess, dessen Gemahlin Persephone aber, zugleich durch
Anlautung und durch Begriffsuebertragung, ueberging in die roemische Proserpina,
dass heisst Aufkeimerin. Selbst die Goettin des roemisch-latinischen Bundes, die
aventinische Diana scheint der Bundesgoettin der kleinasiatischen Ionier, der
ephesischen Artemis nachgebildet zu sein; wenigstens war das Schnitzbild in dem
roemischen Tempel nach dem ephesischen Typus gefertigt. Nur auf diesem Wege,
durch die frueh mit orientalischen Vorstellungen durc... | | |
| | Pompeius und der Osten -> | | ...tlichen Dynasten ueber Land und Leute geboten, und an deren in
dieser Heimat des Fanatismus fest gegruendeter Autoritaet zu ruetteln oder auch
nur die Tempel ihrer Schaetze zu berauben die Roemer klueglich sich enthielten:
der Hochpriester der Goettin Mutter in Pessinus; die beiden Hochpriester der
Goettin Ma in dem kappadokischen Komana (am oberen Saros) und in der
gleichnamigen pontischen Stadt (Guemenek bei Tokat), welche beide Herren in
ihren Landschaften nur dem Koenig an Macht nachstanden und deren jeder noch in
viel spaeterer Zeit ausgede... | | |
| | Die Sullanische Verfassung -> | | ...litischen Bahn hat Sulla
nie eine Schlacht verloren, nie einen Schritt zuruecktun muessen und ungeirrt
von Feinden und Freunden sein Werk gefuehrt bis an das selbstgesteckte Ziel.
Wohl hatte er Ursache, seinen Stern zu preisen. Die launenhafte Goettin des
Gluecks schien hier einmal die Laune der Bestaendigkeit angewandelt und sie
darin sich gefallen zu haben, auf ihren Liebling an Erfolgen und Ehren zu
haeufen, was er begehrte und nicht begehrte. Aber die Geschichte wird gerechter
gegen i... | | |
| | Nationalitaet, Religion, Erziehung -> | | ...den bereits als eine
oekonomische Last empfunden. In der gefaehrlichsten Zeit des Kimbrischen Krieges
erschien der Hohepriester Battakes von Pessinus in eigener Person in Rom, um die
Interessen des dortigen, angeblich entweihten Tempels seiner Goettin zu
vertreten, redete im besonderen Auftrag der Goettermutter zum roemischen Volk
und tat auch verschiedene Wunder. Die verstaendigen Leute aergerten sich, aber
die Weiber und die grosse Menge liessen es sich nicht nehmen, dem Propheten beim
... | | |
| | Die aeltesten Einwanderungen in Italien -> | | ...en und als solcher im
Volksbewusstsein geblieben. Das Haus und der feste Herd, den der Ackerbauer sich
gruendet anstatt der leichten Huette und der unsteten Feuerstelle des Hirten,
werden im geistigen Gebiete dargestellt und idealisiert in der Goettin Vesta
oder Estia, fast der einzigen, die nicht indogermanisch und doch beiden Nationen
von Haus aus gemein ist. Eine der aeltesten italischen Stammsagen legt dem
Koenig Italus, oder, wie die Italiker gesprochen haben muessen, Vitalus oder
Vi... | | |
| | Marcus Lepidus und Quintus Sertorius -> | | ...en als in seinen Landsleuten und Parteigenossen.
Er verschmaehte es nicht, auch den Aberglauben der roheren spanischen
Voelkerschaften fuer sich nutzbar zu machen und seine kriegerischen Plaene als
Befehle der Diana durch die weisse Hindin der Goettin sich zutragen zu lassen.
Durchaus fuehrte er ein gerechtes und gelindes Regiment. Seine Truppen mussten,
wenigstens so weit sein Auge und sein Arm reichten, die strengste Mannszucht
halten; so mild er im allgemeinen im Strafen war, so unerbitt... | | |
| | Brundisium, Ilerda, Pharsalos und Thapsus -> | | ... Geschicke es gelernt hatte, dass das Glueck auch seinen
Guenstlingen wohl auf Augenblicke sich zu entziehen liebt, um durch
Beharrlichkeit von ihnen abermals bezwungen zu werden, so kannte Pompeius das
Glueck bis dahin nur als die bestaendige Goettin und verzweifelte an sich und an
ihr, als sie ihm entwich; und wenn in Caesars grossartiger Natur die
Verzweiflung nur immer maechtigere Kraefte entwickelte, so versank Pompeius'
duerftige Seele unter dem gleichen Druck in den bodenlosen Abgrun... | | |
| | Religion, Bildung, Literatur und Kunst | | ...ult damals in Rom bedeutete, beweist sowohl die Polemik bei den
aelteren Maennern, wie bei Varro und Lucretius, als auch die poetische
Verherrlichung desselben bei dem modernen Catullus, die mit der
charakteristischen Bitte schliesst, dass die Goettin geneigen moege, nur andere,
nicht den Dichter selbst verrueckt zu machen. Neu trat hinzu der persische
Goetterdienst, der zuerst durch Vermittlung der von Osten und von Westen her auf
dem Mittelmeere sich begegnenden Piraten zu den Okzidentale... | | |
| | Die Anfaenge Roms -> | | ...r dafuer, dass die Besitzungen am etruskischen Ufer vielmehr schon zu der
aeltesten roemischen Mark gehoert haben muessen, legt besseres Zeugnis ab der
eben hier, am vierten Milienstein der spaeteren Hafenstrasse, gelegene Hain der
schaffenden Goettin (dea dia), der uralte Hochsitz des roemischen Ackerbaufestes
und der Ackerbruederschaft; und in der Tat ist seit unvordenklicher Zeit das
Geschlecht der Romilier, wohl einst das vornehmste unter allen roemischen, eben
hier angesessen, das Iani... | | |
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| Häufige Suchbegriffe: | | Robigalia (1) | | liber pater etrurien (1) | | | | | |
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