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Schlagwort: Imperator | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | | Seite 1 von 3 1 2 3 | | | Die alte Republik und die neue Monarchie -> | ...t werden; es bleibt
aber wohl moeglich, dass Caesar die Erlassung eines solchen beabsichtigt hat.
Vgl. Roemisches Staatsrecht, Bd. 2, 3. Aufl., S. 767, 1106.
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Staatsrechtlich lehnte das neue Imperatorenamt sich an an die Stellung,
welche die Konsuln oder Prokonsuln ausserhalb der Bannmeile einnahmen, so dass
zunaechst das militaerische Kommando, daneben aber auch die hoechste
richterliche und folgeweise auch die administrative Gewalt darin ...
...er Prokonsuln ausserhalb der Bannmeile einnahmen, so dass
zunaechst das militaerische Kommando, daneben aber auch die hoechste
richterliche und folgeweise auch die administrative Gewalt darin enthalten war
^10. Insofern aber war die Gewalt des Imperators qualitativ der konsularisch-
prokonsularischen ueberlegen, als jene nicht nach Zeit und Raum begrenzt,
sondern lebenslaenglich und auch in der Hauptstadt wirksam war ^11, als der
Imperator nicht, wohl aber der Konsul, durch gleich maechtige Kollegen gehemmt
werden konnte und als alle im Laufe der Zeit der urspruenglicher. hoechsten
Amtsgewalt gesetzten Beschraenkungen, namentlich die Verpflichtung der
Provokation stattzugeben un...
...Kollegen gehemmt
werden konnte und als alle im Laufe der Zeit der urspruenglicher. hoechsten
Amtsgewalt gesetzten Beschraenkungen, namentlich die Verpflichtung der
Provokation stattzugeben und die Ratschlaege des Senats zu beachten, fuer den
Imperator wegfielen. Um es mit einem Worte zu sagen: dies neue Imperatorenamt
war nichts anderes als das wiederhergestellte uralte Koenigtum; denn ebenjene
Beschraenkungen in der zeitlichen und oertlichen Begrenzung der Gewalt, in der
Kollegialitaet und der fuer gewisse Faelle notwendigen Mitwirkung des Rats oder
...
...en. Er erschien oeffentlich in der Tracht der alten Koenige von
Alba. In seinem neuen Gesetz ueber politische Verbrechen war die
hauptsaechlichste Abweichung von dem Sullanischen die, dass neben die
Volksgemeinde und auf eine Linie mit ihr der Imperator als der lebendige und
persoenliche Ausdruck des Volkes gestellt ward. In der fuer die politischen Eide
ueblichen Formel ward zu dem Jovis und den Penaten des roemischen Volkes der
Genius des Imperator hinzugefuegt. Das aeussere Kennzeichen der Monarchie war
nach der im ganzen Altertum verbreiteten Ansicht das Bild des Monarchen auf den
Muenzen: seit dem Jahre 710 (44) erscheint auf denen des roemischen Staats der
Kopf Caesars. Man konnte hi...
...rat er auf, nicht bloss als Monarch,
sondern eben als Koenig von Rom. Moeglich ist es sogar, obwohl nicht gerade
wahrscheinlich und auf jeden Fall von untergeordneter Bedeutung, dass er im
Sinne gehabt hat, seine Amtsgewalt nicht mit dem neuen Imperatoren-, sondern
geradezu mit dem alten Koenigsnamen zu bezeichnen ^12. Schon bei seinen
Lebzeiten waren viele seiner Feinde wie seine Freunde der Ansicht, dass er
beabsichtige, sich ausdruecklich zum Koenig von Rom ernennen zu lassen; ja
einzeln...
... der Menge, entschlossen war, den mit uraltem Bannfluch behafteten
und den Roemern seiner Zeit mehr noch fuer die Despoten des Orients als fuer
ihren Numa und Servius gelaeufigen Koenigsnamen zu vermeiden und das Wesen des
Koenigtums unter dem Imperatorentitel sich anzueignen.
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^10 Die verbreitete Meinung, die in dem kaiserlichen Imperatorenamt nichts
als die lebenslaengliche Reichsfeldherrnwuerde sieht, wird weder durch die
Bedeutung des Wortes noch durch die Auffassung der alten Berichterstatter
gerechtfertigt. Imperium ist die Befehlsgewalt, imperator der Inhaber derselben;
in diesen Worten wie in den entsprechenden griechischen Ausdrucken krat/o/r,
aytokrat/o/r liegt so wenig eine spezifisch militaerische Beziehung, dass es
vielmehr eben das Charakteristische der roemischen Amtsgewalt ist,...
... sie rein
und vollstaendig auftritt, Krieg und Prozess, das ist die militaerische und die
buergerliche Befehlsgewalt, als ein untrennbares Ganze in sich zu enthalten.
Ganz richtig sagt Dio Cassius (53, 17, vgl. 43, 44; 52, 41), dass der Name
Imperator von den Kaisern angenommen ward "zur Anzeige ihrer Vollgewalt anstatt
des Koenigs- und Diktaturtitels (pros d/e/l/o/sin t/e/s aytotelo?s sph/o/n
exoysias, anti t/e/s to? basile/o/s to? te diktat/o/ros epikl/e/se/o/s); denn
diese aelteren Titel...
...tatt
des Koenigs- und Diktaturtitels (pros d/e/l/o/sin t/e/s aytotelo?s sph/o/n
exoysias, anti t/e/s to? basile/o/s to? te diktat/o/ros epikl/e/se/o/s); denn
diese aelteren Titel sind dem Namen nach verschwunden, der Sache nach aber gibt
der Imperatorname dieselben Befugnisse (to de d/e/ ergon ayt/o/n t/e/ to?
aytokrat/o/ros pros/e/goria bebais?ntai), zum Beispiel das Recht, Soldaten
auszuheben, Steuern; auszuschreiben, Krieg zu erklaeren und Frieden zu
schliessen, ueber Buerger und Nichtbu...
...tadt die hoechste
Gewalt zu ueben und jeden an jedem Orte am Leben oder sonst zu strafen.,
ueberhaupt der mit dem hoechsten Imperium in aeltester Zeit verbundenen
Befugnisse sich anzumassen". Deutlicher kann es wohl nicht gesagt werden, dass
imperator eben gar nichts ist als ein Synonym fuer rex, so gut wie imperare mit
regere zusammenfaellt.
^11 Als Augustus bei Konstituierung des Prinzipats das Caesarische Imperium
wiederaufnahm, geschah dies mit der Beschraenkung, dass es raeumlich und in...
...rinzipiell
und mehr noch praktisch unvollstaendigen Verwirklichung jener Schranke die reale
Gleichheit beider Institutionen.
^12 Ueber diese Frage laesst sich streiten; dagegen muss die Annahme, dass
es Caesars Absicht gewesen, die Roemer als Imperator, die Nichtroemer als Rex zu
beherrschen, einfach verworfen werden. Sie stuetzt sich einzig auf die
Erzaehlung, dass in der Senatssitzung, in welcher Caesar ermordet ward, von
einem der Orakelpriester Lucius Cotta ein Sibyllenspruch, wonach die... | | |
| | Die alte Republik und die neue Monarchie -> | ...gleich in der Verwaltung und Regierung des Staats die
Autokratie in der schaerfsten Weise durchgefuehrt und die gesamte Exekutive in
der Hand des Monarchen vereinigt. Vor allen Dingen entschied natuerlich in jeder
irgend wesentlichen Frage der Imperator in eigener Person. Caesar hat es
vermocht, das persoenliche Regiment in einer Ausdehnung durchzufuehren, die fuer
uns geringe Menschen kaum fasslich ist und die doch nicht allein aus der
beispiellosen Raschheit und Sicherheit seines Arbeitens ...
...berhaupt die roemischen Grossen, die Verwaltung ihres eigenen
Vermoegens zu fuehren pflegten. Fuer die Zukunft wurden die Erhebung der
Provinzialgefaelle und in der Hauptsache auch die Leitung des Muenzwesens den
Sklaven und Freigelassenen des Imperators uebertragen und die Maenner
senatorischen Standes davon ausgeschlossen - ein folgenreicher Schritt, aus dem
im Laufe der Zeit der so wichtige Prokuratorenstand und das "kaiserliche Haus"
sich entwickelt haben. Dagegen von den Statthalterschaf...
...
Monarchen; und indem die Konsuln haeufig veranlasst wurden, vor Ende des Jahres
abzudanken und nachgewaehlten Konsuln (consules suffecti) Platz zu machen,
ferner die Zahl der jaehrlich ernannten Praetoren von acht auf sechzehn erhoeht
und dem Imperator die Ernennung der Haelfte derselben in aehnlicher Art wie die
der Haelfte der Quaestoren uebertragen ward, endlich demselben das Recht
reserviert blieb, zwar nicht Titularkonsuln, aber doch Titularpraetoren wie
Titularquaestoren zu ernennen, s...
...nennung; als Regel wurde angenommen, dass der konsularische Statthalter
nicht ueber zwei, der praetorische nicht ueber ein Jahr in der Provinz bleiben
solle. Was endlich die Verwaltung der Haupt- und Residenzstadt anlangt, so
beabsichtigte der Imperator eine Zeitlang offenbar, auch diese in aehnlicher
Weise von ihm ernannten Beamten anzuvertrauen. Er rief die alte
Stadtverweserschaft der Koenigszeit wieder ins Leben; zu verschiedenen Malen
uebertrug er waehrend seiner Abwesenheit die Verwaltu...
... dieser Aemter blieb der
Gemeinde und ward hinsichtlich der Konsuln, vielleicht auch der Volkstribune und
der Volksaedilen, nicht beschraenkt; dass fuer die Haelfte der jaehrlich zu
ernennenden Praetoren, kurulischen Aedilen und Quaestoren der Imperator ein die
Waehler bindendes Vorschlagsrecht erhielt, ward in der Hauptsache schon
erwaehnt. Ueberhaupt wurden die altheiligen Palladien der Volksfreiheit nicht
angetastet; was natuerlich nicht hinderte, gegen den einzelnen aufsaetzigen
Volkstr...
... die altheiligen Palladien der Volksfreiheit nicht
angetastet; was natuerlich nicht hinderte, gegen den einzelnen aufsaetzigen
Volkstribun ernstlich einzuschreiten, ja ihn abzusetzen und von der Liste der
Senatoren zu streichen. Indem also der Imperator fuer die allgemeineren und
wichtigeren Fragen sein eigener Minister war; indem er die Finanzen durch seine
Bedienten, das Heer durch seine Adjutanten beherrschte; indem die alten
republikanischen Staatsaemter wieder in Gemeindeaemter der Stadt... | | |
| | Die alte Republik und die neue Monarchie -> | ...sche Hierarchie wird
teils in dem Beduerfnis einer energischen Zentralisierung des Kommandos, teils
in dem fuehlbaren Mangel an faehigen Oberoffizieren, teils und vor allem in der
Absicht zu suchen sein, durch Zuordnung eines oder mehrerer vom Imperator
ernannten Obersten dem Statthalter ein Gegengewicht zu geben. Die wesentlichste
Veraenderung im Heerwesen bestand in der Aufstellung eines bleibenden
Kriegshauptes in dem Imperator, welcher anstatt des bisherigen unmilitaerischen
und in jeder Beziehung unfaehigen Regierungskollegiums das gesamte Armeeregiment
in seinen Haenden vereinigte und dasselbe also aus einer meist bloss nominellen
Direktion in ein wirkliches und e...
...meinen die Analogie des zwischen dem Praetor
und dem Konsul oder auch dem Konsul und dem Diktator obwaltenden Verhaeltnisses
zu Grunde, so dass der Statthalter zwar an sich die hoechste militaerische
Gewalt in seinem Sprengel behielt, aber der Imperator in jedem Augenblick
dieselbe ihm ab und sie fuer sich oder seine Beauftragten zu nehmen befugt war
und dass, waehrend die Gewalt des Statthalters auf den Sprengel beschraenkt war,
die des Imperators wieder, wie die koenigliche und die aeltere konsularische,
sich ueber das gesamte Reich erstreckte. Ferner ist hoechst wahrscheinlich schon
jetzt die Ernennung der Offiziere, sowohl der Kriegstribune als der Centurionen,
soweit sie bisher dem...
...Ferner ist hoechst wahrscheinlich schon
jetzt die Ernennung der Offiziere, sowohl der Kriegstribune als der Centurionen,
soweit sie bisher dem Statthalter zugestanden ^17, ebenso wie die Ernennung der
neuen Legionsadjutanten unmittelbar an den Imperator gekommen und ebenso moegen
schon jetzt die Anordnung der Aushebungen, die Abschiedserteilung, die
wichtigeren Kriminalfaelle an das Oberkommando gezogen worden sein. Bei dieser
Beschraenkung der Kompetenz der Statthalter und bei der regulierte...
...so moegen
schon jetzt die Anordnung der Aushebungen, die Abschiedserteilung, die
wichtigeren Kriminalfaelle an das Oberkommando gezogen worden sein. Bei dieser
Beschraenkung der Kompetenz der Statthalter und bei der regulierten Kontrolle
des Imperators war fernerhin nicht leicht, weder eine voellige Verwahrlosung der
Armeen noch eine Umwandlung derselben in persoenliche Gefolgschaften der
einzelnen Offiziere zu befuerchten. Indes, so entschieden auch die Verhaeltnisse
zur Militaermonarchie ...
...er, das Ideal zu
realisieren, wenn sie auch ihr Ziel nicht erreichen, bilden den besten Schatz
der Nationen. Es ist Caesars Werk, dass der roemische Militaerstaat erst nach
mehreren Jahrhunderten zum Polizeistaat ward und dass die roemischen
Imperatoren, wie wenig sie sonst auch dem grossen Begruender ihrer Herrschaft
glichen, doch den Soldaten wesentlich nicht gegen den Buerger verwandten,
sondern gegen den Feind, und Nation und Armee beide zu hoch achteten, um diese
zum Konstabler ueber j... | | |
| | Die alte Republik und die neue Monarchie -> | ...s und leidlicheres Verhaeltnis
hatte als jene vielen, jaehrlich wechselnden kleinen Tyrannen. Die
Statthalterschaften wurden zwar auch ferner unter die jaehrlich abtretenden zwei
Konsuln und sechzehn Praetoren verteilt, aber dennoch, indem der Imperator acht
von den letzteren geradezu ernannte und die Verteilung der Provinzen unter die
Konkurrenten lediglich von ihm abhing, der Sache nach von dem Imperator
vergeben. Auch die Kompetenz der Statthalter ward tatsaechlich beschraenkt. Es
blieb ihnen die Leitung der Rechtspflege und die administrative Kontrolle der
Gemeinden, aber ihr Kommando ward paralysiert durch das neue Oberkommando in Rom
und...
...ch an kaiserliche
Bediente uebertragen, so dass der Statthalter fortan mit einem Hilfspersonal
umringt war, welches entweder durch die Gesetze der militaerischen Hierarchie
oder durch die noch strengeren der haeuslichen Zucht unbedingt von dem Imperator
abhing. Wenn bisher der Prokonsul und sein Quaestor erschienen waren gleichsam
als die zur Einziehung der Brandschatzung abgesandten Mitglieder einer
Raeuberbande, so waren Caesars Beamte dazu da, um den Schwachen gegen den
Starken zu beschu...
...en in den
Provinzen veranlasst haette; doch kann es, nach dem eben Bemerkten und nach dem,
was fuer Italien geschah, kaum bezweifelt werden, dass Caesar darauf ebenfalls
hingearbeitet hat oder dies wenigstens in seinem Plan lag.
Wenn also der Imperator, soweit Menschenkraft es vermochte, die
Provinzialen der Bedrueckungen durch die Beamten und Kapitalisten Roms
entlastete, so durfte man zugleich von der durch ihn neu erstarkenden Regierung
mit Sicherheit erwarten, dass sie die wilden Grenzvo... | | |
| | Pompeius´ Ruecktritt und die Koalition der Praetendenten -> | ...n, sich
bestimmen lassen, ihn noch vor seinem Abgang in die Provinz von dem
drueckendsten Teil seiner Schuldenlast zu befreien. Er selbst hatte den kurzen
Aufenthalt daselbst energisch benutzt. Im Jahre 694 (60) mit gefuellten Kassen
und als Imperator mit wohlgegruendeten Anspruechen auf den Triumph aus Spanien
zurueckgekehrt, trat er fuer das folgende Jahr als Bewerber um das Konsulat auf,
um dessentwillen er, da der Senat ihm die Erlaubnis, abwesend sich zu der
Konsulwahl zu melden, absch...
...
Demokratie nichts als eine politische Partei, ihre Verbuendeten siegreiche, an
der Spitze ihrer Armeen stehende Feldherren; jetzt war der Fuehrer der
Demokraten selber ein sieggekroenter, von grossartigen militaerischen Entwuerfen
erfuellter Imperator, die Bundesgenossen gewesene Generale ohne Armee. Damals
siegte die Demokratie in Prinzipienfragen und raeumte um diesen Preis die
hoechsten Staatsaemter ihren beiden Verbuendeten ein; jetzt war sie praktischer
geworden und nahm die hoechste b... | | |
| | Die alte Republik und die neue Monarchie -> | ... einem Teil der
verwirkten Strafe sich zu entziehen, wie billig beseitigt. Das detaillierte
Regulativ, das Caesar ueber die hauptstaedtische Polizei erliess, ist
grossenteils noch erhalten und es kann, wer da will, sich ueberzeugen, dass der
Imperator es nicht verschmaehte, die Hausbesitzer zur Instandsetzung der
Strassen und zur Pflasterung der Trottoirs in ihrer ganzen Breite mit behauenen
Steinen anzuhalten und geeignete Bestimmungen ueber das Tragen der Saenften und
das Fahren der Wagen...
...ticanische Feld an die Stelle
des Marsfeldes treten und das geraeumige Marsfeld fuer oeffentliche und
Privatbauten verwendet werden konnte, waehrend sie zugleich den so schmerzlich
vermissten sicheren Seehafen erhielt. Es schien, als wolle der Imperator Berge
und Fluesse versetzen und mit der Natur selber den Wettlauf wagen. Indessen so
sehr auch durch die neue Ordnung die Stadt Rom an Bequemlichkeit und
Herrlichkeit gewann, ihre politische Suprematie ging ihr, wie schon gesagt ward,
durch ... | | |
| | Die alte Republik und die neue Monarchie -> | ...illa im Herzen von
Andalusien, und vielleicht noch in mehreren anderen Ortschaften dieser Provinz
versorgt. Die alte und reiche Kaufstadt Gades, deren Munizipalwesen Caesar schon
als Praetor zeitgemaess umgestaltet hatte, erhielt jetzt von dem Imperator das
volle Recht der italischen Munizipien (705 49) und wurde, was in Italien
Tusculum gewesen war, die erste ausseritalische, nicht von Rom gegruendete
Gemeinde, die in den roemischen Buergerverband eintrat. Einige Jahre nachher
(709 45) wur...
...ktionsbezirke und den Prokonsuln und Propraetoren unterworfen; allein der
Prozess nach Buerger- und nach Kriegsrecht fiel laengst praktisch zusammen, und
die verschiedene Titulatur der Beamten hatte wenig zu bedeuten, seit ueber allen
der eine Imperator stand.
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^31 Dass keiner Vollbuergergemeinde mehr als beschraenkte Gerichtsbarkeit
zustand, ist ausgemacht. Auffallend ist es aber, was aus der Caesarischen
Gemeindeordnung fuer das Cisalpinische G... | | |
| | 9. Kapitel - Die Euphratgrenze und die Parther -> | | ...nd
den Ballista zum strat/e/gos t/e/s e/o/as oder pas/e/s anatol/e/s; bestellte;
der Biograph des Gallienus c. 10, dass er obtinuit totius Orientis imperium.
Damit werden alle asiatischen Provinzen und Aegypten gemeint sein das
hinzugefuegte imperator = aytokrat/o/r (vgl. vit. trig. tyr. 15, 6; post reditum
de Perside - Herodes des Odaenathos Sohn - cum patre imperator est appellatus)
soll ohne Zweifel die von der gewoehnlichen statthalterlichen verschiedene,
freiere Handhabung der Gewalt ausdruecken.
Dazu tritt weiter der jetzt foermlich angenommene Titel seines Koenigs von
Palmyra (trig. tyr.15, 2: adsump... | | |
| | Revolutionsversuch des Marius und Reformversuch des Drusus -> | | ...u fehlen, das der
Opposition einen festen Mittelpunkt und ein praktisches Ziel gab; und dies war
jetzt in Marius gefunden.
Zur Durchfuehrung seiner Aufgabe bot sich ihm ein doppelter Weg: Marius
konnte die Oligarchie zu stuerzen versuchen als Imperator an der Spitze der
Armee oder auf dem fuer konstitutionelle Aenderungen verfassungsmaessig
bezeichneten Weg; dorthin wies seine eigene Vergangenheit, hierin der Vorgang
des Gracchus. Es ist sehr begreiflich, dass er den ersteren Weg nicht betra... | | |
| | Die Empoerung der italischen Untertanen und die Sulpicische Revolution -> | | ...en Exekutive - es geht diese
Nachbildung bis in das kleinste Detail hinab, wie zum Beispiel der Konsul- oder
Praetortitel des hoechstkommandierenden Magistrats auch von den Feldherren der
Italiker nach einem Siege vertauscht wird mit dem Titel Imperator. Es aendert
sich eben nichts als der Name, ganz wie auf den Muenzen der Insurgenten dasselbe
Goetterbild erscheint und nur die Beschrift nicht Roma, sondern Italia lautet.
Nur darin unterscheidet, nicht zu seinem Vorteil, sich dies Insurgenten... | | |
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| Häufige Suchbegriffe: | | caesar imperator aus rom (1) | | imperator caesar rom (1) | | Der Imperator Cäsar (1) | | | | |
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