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Schnellsuche: Caesar - Pompeius - Heer - Antonius - Krieg - Eburonen
Lager - Gebiet - Mann - Varus - Gallien - Aufstand - Armee - Angriff

Schlagwort: Katastrophe


Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
Katastrophen

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Crassus´ Tod - Der Bruch der Gesamtherrscher ->
Die Katastrophe, entsetzlich an sich, schien auch in ihren Folgen furchtbar zu werden und die Grundfesten der roemischen Macht im Osten erschuettern zu sollen. Es war das wenigste, dass jetzt die Parther. jenseits des Euphrat unbeschraenkt schalteten, dass Ar...

...h in ihren Folgen furchtbar zu werden und die Grundfesten der roemischen Macht im Osten erschuettern zu sollen. Es war das wenigste, dass jetzt die Parther. jenseits des Euphrat unbeschraenkt schalteten, dass Armenien, nachdem es schon vor der Katastrophe des Crassus vom roemischen Buendnis abgefallen war, durch dieselbe ganz in parthische Klientel geriet, dass den treuen Buergern von Karrhae durch den von den Parthern ihnen gesetzten neuen Herrn, einen der verraeterischen Wegweiser der Roeme...

... Uebernahme der Diktatur die Regierungsbehoerden und Italien vollstaendig in seine Gewalt gebracht sein wuerden. Es ist sonderbar, aber wohl erklaerlich, dass die Machthaber hierbei sich gegenseitig unterstuetzten; Pompeius ueberliess nach der Katastrophe von Aduatuca im Winter 700 (54) eine seiner auf Urlaub entlassenen italienischen Legionen leihweise an Caesar; andererseits gewaehrte Caesar Pompeius seine Einwilligung und seine moralische Unterstuetzung bei den Repressivmassregeln, die diese...

...Koenig von Rom werden konnte, auch damit sich begnuegt haben wuerde, des neuen Koenigs von Rom Bankier zu sein, durfte Caesar ueberhaupt zaehlen und auf keinen Fall besorgen, ihn sich gegenueber als Verbuendeten seiner Feinde zu erblicken. Die Katastrophe von Juni 791 (53), in der Heer und Feldherr in Syrien zu Grunde gingen, war darum auch fuer Caesar ein furchtbar schwerer Schlag. Wenige Monate spaeter loderte in Gallien, ebenda es vollstaendig unterworfen schien, die nationale Insurrektion ...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 5. Buch ->
09. Kapitel
1. Kapitel - Die Nordgrenze Italiens ->
... zahlreichen Frauen und Kindern und durch die Angriffe der Germanen starke Verluste erleidend, schliesslich das Lager von Vetera. Dorthin waren auch die beiden in Mainz stehenden Legionen unter Lucius Nonius Asprenas auf die Nachricht von der Katastrophe gegangen. Die entschlossene Verteidigung von Aliso und Asprenas rasches Eingreifen verhinderten die Germanen, ihren Sieg auf dem linken Rheinufer zu verfolgen, vielleicht die Gallier, sich gegen Rom zu erheben. -------------------------------...

...ches Eingreifen verhinderten die Germanen, ihren Sieg auf dem linken Rheinufer zu verfolgen, vielleicht die Gallier, sich gegen Rom zu erheben. ------------------------------------------------- ^18 Der Dionische Bericht, der einzige, der diese Katastrophe in einigem Zusammenhang ueberliefert, erklaert den Verlauf derselben in genuegender Weise, wenn man nur, was Dio allerdings nicht hervorhebt, das allgemeine Verhaeltnis des Sommer- und des Winterlagers hinzunimmt und die von Ranke (Weltgeschic...

...n Aliso bei Paderborn und nach den zwischen diesem und der Weser bestehenden Verbindungen wahrscheinlich dasselbe etwa bei Minden gewesen. Die Richtung des Rueckmarsches kann jede andere, nur nicht die naechste nach Aliso gewesen sein, und die Katastrophe erfolgte also nicht auf der militaerischen Verbindungslinie zwischen Minden und Paderborn selbst, sondern in groesserer oder geringerer Entfernung von dieser. Varus mag von Minden etwa in der Richtung auf Osnabrueck marschiert sein, dann nach ...

...ette auch nicht, wegen der zeitlichen Geschlossenheit; sie sehen ganz aus wie der Nachlass einer grossen aufgeriebenen Armee, und die vorliegenden Berichte ueber die Varusschlacht lassen sich mit dieser Lokalitaet vereinigen. Ueber das Jahr der Katastrophe haette nie gestritten werden sollen; die Verschiebung in das Jahr 10 ist ein blosses Versehen. Die Jahreszeit wird einigermassen dadurch bestimmt, dass zwischen der Anordnung der illyrischen Siegesfeier und dem Eintreffen der Ungluecksbotschaf...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 8. Buch ->
1. Kapitel - Die Nordgrenze Italiens
Die Voelker des Nordens ->
...das System die Schuld trug; aber man blieb auch diesmal dabei stehen, einzelne Personen zur Verantwortung zu ziehen - nur entlud freilich ueber den Haeuptern der Oligarchie dies zweite Gewitter sich mit um so viel schwereren Schlaegen, als die Katastrophe von 649 (105) die von 645 (109) an Umfang und Gefaehrlichkeit uebertraf. Das instinktmaessig sichere Gefuehl des Publikums, dass es gegen die Oligarchie kein Mittel gebe als die Tyrannis, zeigte sich wiederum, indem dasselbe bereitwillig ein...

...Caepio, mit der die Vermoegenseinziehung verbunden war (Liv. ep. 67), ward wahrscheinlich unmittelbar nach der Schlacht von Arausio (6. Oktober 649 105) von der Volksversammlung ausgesprochen. Dass zwischen der Absetzung und der eigentlichen Katastrophe einige Zeit verstrich, zeigt deutlich der im Jahre 650 (104) gestellte, auf Caepio gemuenzte Antrag, dass Amtsentsetzung den Verlust des Sitzes im Senat nach sich ziehen solle (Ascon. Corn. 78). Die Fragmente des Licinianus (p. 10: Cn. Maniliu...

...nilius ob eandem causam quam et Caepio L. Saturnini rogatione e civitate est cito [?] eiectus; wodurch die Andeutung bei Cicero (De orat. 2, 28,125) klar wird, lehren jetzt, dass ein von Lucius Appuleius Saturninus vorgeschlagenes Gesetz diese Katastrophe herbeigefuehrt hat. Es ist dies offenbar kein anderes als das Appuleische Gesetz ueber die geschmaelerte Majestaet des roemischen Staates (Cic. De orat. 2, 25, 107; 49, 201) oder, wie der Inhalt desselben schon frueher (Bd. 2, S. 193 der erste...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
05. Kapitel
Die Unterwerfung des Westens ->
... in der Gegend von Amiens mit drei Legionen im Winterlager stand. Allein - ein charakteristischer Beweis fuer die im Keltenland herrschende Stimmung - geraume Zeit hindurch kam dem Oberfeldherrn nicht die geringste Andeutung zu weder von der Katastrophe des Sabinus, noch von der gefaehrlichen Lage Ciceros. Endlich gelang es einem keltischen Reiter aus Ciceros Lager, sich durch die Feinde bis zu Caesar durchzuschleichen. Auf die erschuetternde Kunde brach Caesar augenblicklich auf, zwar nur mi...

..., die Legion in der Bretagne zu ueberfallen. Die Treverer, durch deren Fuehrer Indutiomarus die Eburonen, die Klienten des maechtigen Nachbargaus, zu jenem so erfolgreichen Angriff hauptsaechlich bestimmt worden waren, hatten auf die Kunde der Katastrophe von Aduatuca die Waffen ergriffen und waren in das Gebiet der Remer eingerueckt, um die unter Labienus' Befehl dort kantonnierende Legion anzugreifen; auch sie stellten fuer jetzt die Fortsetzung des Kampfes ein. Nicht ungern verschob Caesar d...

...ch wieder um und begnuegte sich, an dem Rheinuebergang Besatzung zurueckzulassen. Mit den saemtlichen an dem Aufstand beteiligten Voelkerschaften war also abgerechnet; nur die Eburonen waren uebergangen, aber nicht vergessen. Seit Caesar die Katastrophe von Aduatuca erfahren hatte, trug er das Trauergewand und hatte geschworen, erst dann es abzulegen, wenn er seine nicht im ehrlichen Kriege gefallenen, sondern heimtueckisch ermordeten Soldaten geraecht haben wuerde. Rat- und tatlos sassen die...
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Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 5. Buch ->
07. Kapitel
4. Kapitel - Das roemische Germanien und die freien Germanen
... des Drusus (742 12 v. Chr.) bis zur Varusschlacht und dem Falle Alisos (762 9 n. Chr.) bestanden; da sie aber einerseits die Militaerlager auf dem linken Rheinufer, Vindonissa, Mogontiacum, Vetera in sich schloss, andererseits auch nach jener Katastrophe mehr oder minder betraechtliche Teile des rechten Ufers roemisch blieben, so wurden durch jene Katastrophe die Statthalterschaft und das Kommando nicht eigentlich aufgehoben, obwohl sie sozusagen in der Luft standen. Die innere Ordnung der drei Gallien ist frueher dargelegt worden; sie umfassten das gesamte Gebiet bis an den Rhein, ohne Unterschied...

...nter den Kommandanten der beiden Heere gelegt war. Denn, wie schon frueher angegeben worden ist, Varus ist wahrscheinlich der letzte Kommandant der vereinigten Rheinarmee gewesen ^1; bei der Vermehrung der Armee auf acht Legionen, welche diese Katastrophe im Gefolge gehabt hat, ist allem Anschein nach auch deren Teilung eingetreten. Es sind also in diesem Abschnitt nicht eigentlich die Zustaende einer roemischen Landschaft zu schildern, sondern die Geschicke einer roemischen Armee, und, was dam...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 8. Buch ->
4. Kapitel - Das roemische Germanien und die freien Germanen
Die untertaenigen Landschaften bis zu der Gracchenzeit ->
...trages einfach in Abrede zu stellen. Die Sache ging zur rechtlichen Entscheidung an den Senat nach Rom; waehrend dort darueber verhandelt ward, ruhte vor Numantia der Krieg und beschaeftigte sich Laenas mit einem Zug nach Lusitanien, wo er die Katastrophe des Viriathus beschleunigen half, und mit einem Streifzug gegen die den Numantinern benachbarten Lusonen. Als endlich vom Senat die Entscheidung kam, lautete sie auf Fortsetzung des Krieges - man beteiligte sich also von Staats wegen an dem ...

...n an dem Bubenstreich des Pompeius. Mit ungeschwaechtem Mut und erhoehter Erbitterung nahmen die Numantiner den Kampf wieder auf; Laenas focht ungluecklich gegen sie und nicht minder sein Nachfolger Gaius Hostilius Mancinus (617 137). Aber die Katastrophe fuehrten weit weniger die Waffen der Numantiner herbei als die schlaffe und elende Kriegszucht der roemischen Feldherrn und die Folge derselben, die von Jahr zu Jahr ueppiger wuchernde Liederlichkeit, Zuchtlosigkeit und Feigheit der roemischen...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
01. Kapitel
Die untertaenigen Landschaften bis zu der Gracchenzeit ->
...isthmischen Nationalfestes zu bestreiten, groesstenteils aber zu roemischem Gemeinland erklaert. Also erlosch der "Augapfel von Hellas", der letzte koestliche Schmuck des einst so staedtereichen griechischen Landes. Fassen wir aber die ganze Katastrophe noch einmal ins Auge, so muss die unparteiische Geschichte es anerkennen, was die Griechen dieser Zeit selbst unumwunden eingestanden, dass an dem Kriege selbst nicht die Roemer die Schuld trugen, sondern dass die unkluge Treubruechigkeit und ...

...uer hart und barbarisch, Athen und Sparta den noch uebrigen Schatten von Freiheit zu entreissen". Um so schaerfer kontrastiert mit dieser allgemeinen Milde die empoerende, selbst von den Schutzrednern der karthagischen und der numantinischen Katastrophe gemissbilligte Behandlung von Korinth, welche durch die auf den Gassen von Korinth gegen die roemischen Abgeordneten ausgestossenen Schmaehreden auch nach roemischem Voelkerrecht nichts weniger als gerechtfertigt ward. Und doch ging sie keines...
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Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
01. Kapitel
Die Restaurationsherrschaft ->
...-------------------------- 8 Sallusts politisches Genregemaelde des jugurthinischen Krieges, in der sonst voellig verblassten und verwaschenen Tradition dieser Epoche das einzige in frischen Farben uebriggebliebene Bild, schliesst mit Jugurthas Katastrophe, seiner Kompositionsweise getreu, poetisch, nicht historisch; und auch anderweitig fehlt es an einem zusammenhaengenden Bericht ueber die Behandlung des Numidischen Reiches. Dass Gauda Jugurthas Nachfolger ward deuten Sallust (c. 64) und Dio...

...sich zu verwandeln in einen Haufen von Leuten, die nichts hatten als ihre Arme und was der Feldherr ihnen spendete. Die Aristokratie herrschte im Jahre 650 (104) ebenso unumschraenkt wie im Jahre 620 (134); aber die Zeichen der herannahenden Katastrophe hatten sich gemehrt, und am politischen Horizont war neben der Krone das Schwert aufgegangen.
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Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
04. Kapitel
Die Unterwerfung des Westens ->
...ten und noch am wenigsten abhaengigen Keltengaus von den Roemern getoetet worden, war ein Donnerschlag fuer den ganzen keltischen Adel; jeder, der sich aehnlicher Gesinnung bewusst war - und es war dies die ungeheure Majoritaet -, sah in jener Katastrophe das Bild dessen, was ihm selber bevorstand. Wenn Patriotismus und Verzweiflung die Haeupter des keltischen Adels bestimmt hatte sich zu verschwoeren, so trieb jetzt Furcht und Notwehr die Verschworenen zum Losschlagen. Im Winter 700/01 (54/5...

...en war, ergibt sich sowohl aus den frueheren Leistungen des Sabinus, als daraus, dass, wo beide zusammen genannt werden (Gall. 4, 22, 37; 5, 24, 26, 52; 6, 32; anders 6, 37), Sabinus regelmaessig voransteht, nicht minder aus der Erzaehlung der Katastrophe selbst. ueberdies kann man doch unmoeglich annehmen, dass Caesar einem Lager zwei Offiziere mit gleicher Befugnis vorgesetzt und fuer den Fall der Meinungsverschiedenheit gar keine Anordnung getroffen haben soll. Auch zaehlen die fuenf Kohor...
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Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 5. Buch ->
07. Kapitel
Brundisium, Ilerda, Pharsalos und Thapsus ->
Das Diesseitige Spanien fiel mit der Aufloesung dieser Armee von selbst in die Gewalt des Siegers. Im Jenseitigen, wo Marcus Varro fuer Pompeius den Oberbefehl fuehrte, schien es diesem, als er die Katastrophe von Ilerda erfuhr, das raetlichste, sich in die Inselstadt Gades zu werfen und die betraechtlichen Summen, die er durch Einziehung der Tempelschaetze und der Vermoegen angesehener Caesarianer zusammengebracht hatte, die nicht unbedeutende von ...

..., und starb mit dem Degen in der Hand. Selbst die Mannschaft, die im Lager vor Utica sich zusammenfand, und die Flottenbesatzung, die sich so leicht nach Sizilien haette retten koennen, ergaben sich unter dem Eindruck der fuerchterlich raschen Katastrophe den Tag darauf an Varus (August oder September 705 49).
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Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 5. Buch ->
10. Kapitel

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