|
| |
| |
Schlagwort: Kollegium | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | | Seite 1 von 3 1 2 3 | | | Die Empoerung der italischen Untertanen und die Sulpicische Revolution -> | ...hm wohl davon, dass
unruhige Bewegungen in Italien stattfaenden und die bundesgenoessischen
Gemeinden miteinander einen auffallenden Verkehr unterhielten; aber statt
schleunigst die Buerger unter die Waffen zu rufen, begnuegte das regierende
Kollegium sich damit, in herkoemmlicher Art die Beamten zur Wachsamkeit zu
ermahnen und Spione auszusenden, um etwas Genaueres zu erfahren. Die Hauptstadt
war so voellig unverteidigt, dass ein entschlossener marsischer Offizier Quintus
Pompaedius Silo, ...
...n italischen Nationen seit undenklicher Zeit hergebrachte
Politik: eine Stadtordnung statt einer Staatskonstitution, mit Urversammlungen
von gleicher Unbehilflichkeit und Nichtigkeit, wie die roemischen Komitien es
waren, mit einem regierenden Kollegium, das dieselben Elemente der Oligarchie in
sich trug wie der roemische Senat, mit einer in gleicher Art durch eine Vielzahl
konkurrierender hoechster Beamten ausgeuebten Exekutive - es geht diese
Nachbildung bis in das kleinste Detail hinab, wi... | | |
| | Aenderung der Verfassung - Beschraenkung der Magistratsgewalt -> |
Die Priesterernennung, die den Koenigen zugestanden hatte, ging nicht ueber
auf die Konsuln, sondern es trat dafuer bei den Maennerkollegien die
Selbstergaenzung, bei den Vestalinnen und den Einzelpriestern die Ernennung
durch das Pontifikalkollegium ein, an welches auch die Ausuebung der gleichsam
hausherrlichen Gerichtsbarkeit der Gemeinde ueber die Priesterinnen der Vesta
kam. Um diese fueglich nicht anders als von einem einzelnen vorzunehmenden
Handlungen vollziehen zu koennen, setzte ...
..., an welches auch die Ausuebung der gleichsam
hausherrlichen Gerichtsbarkeit der Gemeinde ueber die Priesterinnen der Vesta
kam. Um diese fueglich nicht anders als von einem einzelnen vorzunehmenden
Handlungen vollziehen zu koennen, setzte das Kollegium sich, vermutlich erst um
diese Zeit, einen Vorstand, den Pontifex maximus. Diese Abtrennung der sakralen
Obergewalt von der buergerlichen, waehrend auf den schon erwaehnten
"Opferkoenig" weder die buergerliche noch die sakrale Macht des Koenig...
... die der Vermoegenden, und das wichtige Vorstimmrecht,
welches oft tatsaechlich entschied, in die der Ritter, das ist der Reichen.
Nicht in gleicher Weise wie die Gemeinde wurde der Senat durch die Reform
der Verfassung betroffen. Das bisherige Kollegium der Aeltesten blieb nicht
bloss ausschliesslich patrizisch, sondern behauptete auch seine wesentlichen
Befugnisse, das Recht, den Zwischenkoenig zu stellen und die von der Gemeinde
gefassten Beschluesse als verfassungsmaessige oder verfassungs... | | |
| | Die Reformbewegung und Tiberius Gracchus -> | ... teils an italische Bundesgenossen
verteilt werden, nicht als freies Eigentum, sondern als unveraeusserliche
Erbpacht, deren Inhaber das Land zum Feldbau zu benutzen und eine maessige Rente
an die Staatskasse zu zahlen sich verpflichteten. Ein Kollegium von drei
Maennern, die als ordentliche und stehende Beamte der Gemeinde angesehen und
jaehrlich von der Volksversammlung gewaehlt wurden, ward mit dem Einziehungs-
und Aufteilungsgeschaeft beauftragt, wozu spaeter noch der wichtige und
schwi...
...cchus schien auf dem Punkte angelangt, wo er entweder auf die Reform
ueberhaupt verzichten oder die Revolution beginnen musste; er tat das letztere,
indem er mit der Erklaerung vor die Buergerschaft trat, dass entweder er oder
Octavius aus dem Kollegium ausscheiden muesse, und diesem ansann, die Buerger
darueber abstimmen zu lassen, welchen von ihnen sie entlassen wollten. Octavius
weigerte sich natuerlich, auf diesen wunderlichen Zweikampf einzugehen; die
Interzession war eben dazu da, solch... | | |
| | Der Osten und Koenig Mithradates -> | | ...angen; dass er endlich sogar in Europa sich festsetzte und als
Koenig auf der Taurischen Halbinsel, als Schutzherr fast bis an die makedonisch-
thrakische Grenze gebot. Wohl ward ueber diese Verhaeltnisse im Senat
verhandelt; aber wenn das hohe Kollegium sich in der paphlagonischen
Erbangelegenheit schliesslich dabei beruhigte, dass Nikomedes sich auf seinen
falschen Pylaemenes berief, so war dasselbe offenbar nicht so sehr getaeuscht
als dankbar fuer jeden Vorwand, der ihm das ernstliche Eins... | | |
| | Die Sullanische Verfassung -> | | ... auf direkte Volkswahl gegruendet, derselbe also einem
repraesentativen Regiment so weit genaehert, als dies mit dem Wesen der
Oligarchie und den Begriffen des Altertums ueberhaupt sich vertrug. Aus einem
nur zum Beraten der Beamten bestimmten Kollegium war im Laufe der Zeit der Senat
eine den Beamten befehlende und selbstregierende Behoerde geworden; es war
hiervon nur eine konsequente Weiterentwicklung, wenn das den Beamten
urspruenglich zustehende Recht, die Senatoren zu ernennen und zu ka... | | |
| | Aenderung der Verfassung - Beschraenkung der Magistratsgewalt -> | | ...n groesseren Staat eine Parallele zu finden, ist
offenbar hervorgegangen aus dem Bestreben, die koenigliche Macht in rechtlich
ungeschmaelerter Fuelle festzuhalten und darum das Koenigsamt nicht etwa zu
teilen oder von einem Individuum auf ein Kollegium zu uebertragen, sondern
lediglich es zu verdoppeln und damit, wo es noetig war, es durch sich selber zu
vernichten.
Fuer die Befristung gab das aeltere fuenftaegige Zwischenkoenigtum einen
rechtlichen Anhalt. Die ordentlichen Gemeindevorstehe... | | |
| | Die Ausgleichung der Staende und die neue Aristokratie -> | | ...en Wuerden entziehen; wobei man aus naheliegenden Ursachen die
altlatinischen Priestertuemer der Augurn und Pontifices den Altroemern liess,
aber sie noetigte, das dritte, juengere und einem urspruenglich auslaendischen
Kult angehoerige grosse Kollegium mit den Neubuergern zu teilen. Sie sollten
endlich den geringen Leuten den Mitgenuss der gemeinen Buergernutzungen, den
leidenden Schuldnern Erleichterung, den arbeitslosen Tageloehnern Beschaeftigung
verschaffen. Beseitigung der Privilegien, ... | | |
| | Die Ausgleichung der Staende und die neue Aristokratie -> | ...
durften die Vorsteher der Staatskasse Zahlung anders leisten als nach
vorgaengigem Senatsbeschluss. Nur in die Besorgung der laufenden Angelegenheiten
und in die richterliche und militaerische Spezialverwaltung mischte das hoechste
Regierungskollegium sich nicht ein; es war zu viel politischer Sinn und Takt in
der roemischen Aristokratie, um die Leitung des Gemeinwesens in eine
Bevormundung des einzelnen Beamten und das Werkzeug in eine Maschine verwandeln
zu wollen.
Dass dies neue Regimen...
...elzung des alten Gemeinwesens in sich schloss,
leuchtet ein; dass die freie Taetigkeit der Buergerschaft stockte und erstarrte
und die Beamten zu Sitzungspraesidenten und ausfuehrenden Kommissarien
herabsanken, dass ein durchaus nur beratendes Kollegium die Erbschaft beider
verfassungsmaessiger Gewalten tat und, wenn auch in den bescheidensten Formen,
die Zentralregierung der Gemeinde ward, war revolutionaer und usurpatorisch.
Indes wenn jede Revolution und jede Usurpation durch die ausschlie... | | |
| | Pompeius´ Ruecktritt und die Koalition der Praetendenten -> | | ...usch und Bogen zu ratifizieren und die Petition der
Steuerpaechter um Nachlass eines Drittels der Pachtsummen, zunaechst dem Senat
zur Begutachtung vor und erklaerte sich bereit, Abaenderungsvorschlaege
entgegenzunehmen und zu diskutieren. Das Kollegium hatte jetzt Gelegenheit, sich
zu ueberzeugen, wie toericht es gehandelt hatte, durch Verweigerung dieser
Begehren Pompeius und die Ritterpartei dem Gegner in die Arme zu treiben.
Vielleicht war es das stille Gefuehl hiervon, das die hochgebore... | | |
| | Pompeius´ und Caesars Gesamtherrschaft -> | | ...eraten war, brachten ihn und die
Koalition um ihren Kredit; und die Fraktion des Senats, welche derselben anhing,
durch Pompeius' seltene Ungeschicklichkeit demoralisiert und ratlos sich selber
ueberlassen, konnte nicht verhindern, dass in dem Kollegium die republikanisch-
aristokratische Partei wieder voellig die Oberhand gewann. Das Spiel dieser
stand in der Tat damals - 697 (57) - fuer einen mutigen und geschickten Spieler
noch keineswegs verzweifelt. Sie hatte jetzt, was sie seit einem Jah... | | |
| Seite 1 von 3 1 2 3 |
|
| | |
| | | | |
| |
| Häufige Suchbegriffe: | | pontifikal kollegium (1) | | | | | | |
|
|