Bücher-Datenbank
Informationen & HilfeForumLoginPartnerKontaktImpressumRechtliche Hinweise
Schlagwort-Index
Personen-Index
Orte-Index
Zur gesamten Bücher-Datenbank
  Bücher & Textdatenbank
 Belletristik
 Geschichte
 Philosophie
 Psychologie
Webdesign @ Pixel-Partisan.de
Projekte:
Lexikon der Abkürzungen
Online-Bibel
Bilder von Insekten
Lifestyle Webkatalog
Webdirectory - Spoolix

Schnellsuche: Sallust - Krieg - Crassus - Rom - Sulla - Darstellung
Pompeius - Metellus - Gebiet - Vetera - Marius - Caesar - Armee - Heer

Schlagwort: Kommando


Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
KommandobezirkKommandofuehrerKommandos
KommandostabKommandostimmeKommandoton
KommandowechselKommandowort

Seite 1 von 11     1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 
Die Sullanische Verfassung ->
...dtischen Gerichtswesen, womit die Konsuln sich nach einer unverbruechlich festgehaltenen Regel nicht befassen durften, und mit den damals bestehenden ueberseeischen Aemtern: Sizilien, Sardinien und den beiden Spanien, in denen der Konsul das Kommando zwar fuehren konnte, aber nur ausnahmsweise fuehrte. Im ordentlichen Lauf der Dinge wurden demnach sechs Spezialkompetenzen, die beiden hauptstaedtischen Gerichtsvorstandschaften und die vier ueberseeischen Aemter unter die sechs Praetoren ver...

...schen Gerichtsvorstandschaften und die vier ueberseeischen Aemter unter die sechs Praetoren vergeben, woneben den beiden Konsuln kraft ihrer Generalkompetenz die Leitung der hauptstaedtischen nichtgerichtlichen Geschaefte und das militaerische Kommando in den festlaendischen Besitzungen oblag. Da diese Generalkompetenz also doppelt besetzt war, blieb der Sache nach der eine Konsul zur Verfuegung der Regierung, und fuer gewoehnliche Zeiten kam man demnach mit jenen acht hoechsten Jahresbeamte...

...htsvorstandschaften demselben Praetor zu uebertragen und die regelmaessig von den Konsuln zu beschaffenden hauptstaedtischen Geschaefte durch den Stadtpraetor versehen zu lassen; wogegen es verstaendigerweise moeglichst vermieden ward, mehrere Kommandos in derselben Hand zu vereinigen. Hier half vielmehr die Regel aus, dass im militaerischen Imperium es kein Interregnum gab, also dasselbe, obwohl gesetzlich befristet, doch nach Eintritt des Endtermines von Rechts wegen noch so lange fortdaue...

...e Regel aus, dass im militaerischen Imperium es kein Interregnum gab, also dasselbe, obwohl gesetzlich befristet, doch nach Eintritt des Endtermines von Rechts wegen noch so lange fortdauerte, bis der Nachfolger erschien und dem Vorgaenger das Kommando abnahm, oder, was dasselbe ist, dass der kommandierende Konsul oder Praetor nach Ablauf seiner Amtszeit, wenn der Nachfolger nicht erschien, an Konsuls oder Praetors Statt weiter fungieren konnte und musste. Der Einfluss des Senats auf diese G...

...alkompetenzen unter sich verlosen und die Konsuln die festlaendischen, nichtgerichtlichen Geschaefte besorgen zu lassen, oder irgendeine Abweichung von derselben anzuordnen, etwa dem Konsul ein augenblicklich besonders wichtiges ueberseeisches Kommando zuzuweisen oder eine ausserordentliche militaerische und gerichtliche Kommission, zum Beispiel das Flottenkommando oder eine wichtige Kriminaluntersuchung, unter die zur Verteilung kommenden Kompetenzen aufzunehmen und die dadurch weiter noetig werdenden Kumulationen und Fristerstreckungen zu veranlassen - wobei uebrigens lediglich die Absteckung der jedes...

...ielmehr durchgaengig durch Vereinbarung der konkurrierenden Beamten oder durch das Los erfolgte. Die Buergerschaft war in der aelteren Zeit wohl veranlasst worden, die in dem Unterlassen der Abloesung enthaltene tatsaechliche Verlaengerung des Kommandos durch besonderen Gemeindebeschluss zu regularisieren; indes war dies mehr dem Geiste, als dem Buchstaben der Verfassung nach notwendig und bald griff die Buergerschaft hierbei nicht weiter ein. Im Laufe des siebenten Jahrhunderts traten nun...

...esetzte die wichtigsten und lukrativsten Stellen im Staate nicht mehr die Buergerschaft, sondern aus einer durch die Buergerschaftswahlen gebildeten Konkurrentenliste der Senat. Ueblich ward es dabei, da unter diesen Stellen die ueberseeischen Kommandos als die eintraeglichsten vor allem gesucht waren, denjenigen Beamten, die ihr Amt entweder rechtlich oder doch tatsaechlich an die Hauptstadt fesselte, also den beiden Vorstehern der staedtischen Gerichtsbarkeit und haeufig auch den Konsuln, ...

...n, denjenigen Beamten, die ihr Amt entweder rechtlich oder doch tatsaechlich an die Hauptstadt fesselte, also den beiden Vorstehern der staedtischen Gerichtsbarkeit und haeufig auch den Konsuln, nach Ablauf ihres Amtsjahrs ein ueberseeisches Kommando zu uebertragen, was mit dem Wesen der Prorogation sich vertrug, da die Amtsgewalt des in Rom und des in der Provinz fungierenden Oberbeamten wohl anders bezogen, aber nicht eigentlich staatsrechtlich eine qualitativ andere war. Diese Verhaelt...

...rengel regelmaessig keine Truppen und kein Kommandant standen, einer der Fundamentalsaetze des roemischen Staatsrechts; das Keltenland diesseits der Alpen dagegen, in dem schon der bestaendig fortwaehrenden Einfaelle der Alpenvoelker wegen ein Kommando nicht entbehrt werden konnte, wurde nach dem Muster der aelteren ueberseeischen Kommandos als eigene Statthalterschaft konstituiert ^10. Indem nun endlich die Zahl der jaehrlich zu ernennenden Praetoren von sechs auf acht erhoeht ward, stellte sich die neue Geschaeftsordnung dahin, dass die jaehrlich zu ernennenden zehn hoechsten ...

...schaeften - die beiden Konsuln der Regierung und Verwaltung, zwei der Praetoren der Zivilrechtspflege, die uebrigen sechs der reorganisierten Kriminaljustiz - sich widmeten, waehrend ihres zweiten Amtsjahrs als Prokonsuln oder Propraetoren das Kommando in einer der zehn Statthalterschaften: Sizilien, Sardinien, beiden Spanien, Makedonien, Asia, Africa, Narbo, Kilikien und dem italischen Keltenland uebernahmen. Die schon erwaehnte Vermehrung der Quaestorenzahl durch Sulla auf zwanzig gehoert ...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
10. Kapitel
Crassus´ Tod - Der Bruch der Gesamtherrscher ->
...Beamten des Jahres 704 (50), sondern aus denen des Jahres 705 (49) zu ernennen und konnte also nicht vor dem 1. Januar 706 (48) eintreten. Insofern hatte Caesar auch noch waehrend der letzten zehn Monate des Jahres 705 (49) ein Anrecht auf das Kommando, nicht auf Grund des Pompeisch- Licinischen Gesetzes, aber auf Grund der alten Regel, dass das befristete Kommando auch nach Ablauf der Frist bis zum Eintreffen des Nachfolgers fortdauert. Seitdem nun aber das neue Regulativ des Jahres 702 (52) nicht die abgehenden, sondern die vor fuenf Jahren oder laenger abgegangenen Konsuln und Praetoren zu den Stattha...

...auert. Seitdem nun aber das neue Regulativ des Jahres 702 (52) nicht die abgehenden, sondern die vor fuenf Jahren oder laenger abgegangenen Konsuln und Praetoren zu den Statthalterschaften berief und also zwischen dem buergerlichen Amt und dem Kommando, statt der bisherigen unmittelbaren Aufeinanderfolge, ein Intervall vorschrieb, war nichts mehr im Wege, jede gesetzlich erledigte Statthalterschaft sofort anderweitig zu besetzen, also in dem gegebenen Falle fuer die gallischen Provinzen den Kommandowechsel statt am 1. Januar 706 (48) vielmehr am 1. Maerz 705 (49) herbeizufuehren. Pompeius' kuemmerliche Hinterhaeltigkeit und zoegernde Tuecke sind in diesen Veranstaltungen in merkwuerdiger Weise gemischt mit dem knifflichen Formalismus und ...

...egte man sie sich zurecht und setzte sich in die Verfassung, teils Caesar vor dem Tage, wo die durch Pompeius' eigenes Gesetz ihm zugesicherte Frist zu Ende lief, also vom 1. Maerz 705 (49) an, durch Sendung der Nachfolger zur Niederlegung des Kommandos noetigen, teils die bei den Wahlen fuer 706 (48) auf ihn lautenden Stimmtafeln als nichtige behandeln zu koennen. Caesar, nicht in der Lage, diese Schachzuege zu hindern, schwieg dazu und liess die Dinge an sich kommen. Allgemach rueckte den...

... Caesars Heer und in diesem Jahre Volkstribun, der namhafteste war, machten im Senat geltend, dass sowohl der Stand der Dinge in Gallien als auch die Billigkeit erfordere, nicht nur Caesar nicht vor der Zeit abzurufen, sondern vielmehr ihm das Kommando neben dem Konsulat zu lassen; sie wiesen ohne Zweifel darauf hin, dass vor wenigen Jahren Pompeius ganz ebenso die spanischen Statthalterschaften mit dem Konsulat vereinigt habe und noch gegenwaertig, ausser dem wichtigen Oberaufsichtsamt uebe...

..., dass vor wenigen Jahren Pompeius ganz ebenso die spanischen Statthalterschaften mit dem Konsulat vereinigt habe und noch gegenwaertig, ausser dem wichtigen Oberaufsichtsamt ueber das hauptstaedtische Verpflegungswesen, mit dem spanischen Oberkommando das von Italien kumuliere, ja dessen saemtliche waffenfaehige Mannschaft von ihm eingeschworen und ihres Eides noch nicht entbunden sei. Der Prozess fing an sich zu formulieren, aber er kam darum nicht in rascheren Gang. Die Majoritaet des Se...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 5. Buch ->
09. Kapitel
1. Kapitel - Die Nordgrenze Italiens ->
...Zollbezirk unter dem Namen Illyricum im weiteren Sinne zusammengefasst worden ist. Legionen standen nur in dem eigentlichen Illyricum, in den uebrigen Distrikten wahrscheinlich gar keine Reichstruppen, hoechstens kleinere Detachements; das Oberkommando fuehrte der aus dem Senat hervorgehende Prokonsul der neuen Provinz, waehrend die Soldaten und die Offiziere selbstverstaendlich kaiserlich waren. Es zeugt von dem ernsten Charakter der nach der Eroberung Raetiens beginnenden Offensive, dass z...

... Prokonsul der neuen Provinz, waehrend die Soldaten und die Offiziere selbstverstaendlich kaiserlich waren. Es zeugt von dem ernsten Charakter der nach der Eroberung Raetiens beginnenden Offensive, dass zunaechst der Nebenherrscher Agrippa das Kommando im Donaugebiet uebernahm, dem der Prokonsul von Illyricum von Rechts wegen sich unterzuordnen hatte, und dann, als Agrippas ploetzlicher Tod im Fruehjahr 742 (12) diese Kombination scheitern machte, im Jahre darauf Illyricum in kaiserliche Ver...

...chts wegen sich unterzuordnen hatte, und dann, als Agrippas ploetzlicher Tod im Fruehjahr 742 (12) diese Kombination scheitern machte, im Jahre darauf Illyricum in kaiserliche Verwaltung ueberging, also die kaiserlichen Feldherren hier das Oberkommando erhielten. Bald bildeten sich hier drei militaerische Mittelpunkte, welche dann auch die administrative Dreiteilung des Donaugebiets herbeifuehrten. Die kleinen Fuerstentuemer in dem von Crassus eroberten Gebiet machten der Provinz Moesien Pla...

...schen Feldzugs in erweitertem Massstab sind, so waren auch die Fuehrer, welche mit dem Titel kaiserlicher Legaten an die Spitze gestellt wurden, dieselben; wieder die beiden Prinzen des kaiserlichen Hauses, Tiberius, der an Agrippas Stelle das Kommando in Illyricum uebernahm, und Drusus, der an den Rhein ging, beide jetzt nicht mehr unerprobte Juenglinge, sondern Maenner in der Bluete ihrer Jahre und schwerer Arbeit wohl gewachsen. An naechsten Anlaessen fuer die Kriegfuehrung fehlte es in ...

...d selbst aus dem friedlichen Noricum pluenderte im Jahre 738 (16) bis nach Istrien hinein. Zwei Jahre darauf ergriffen die illyrischen Provinzialen gegen ihre Herren die Waffen und obwohl sie dann, als Agrippa im Herbst des Jahres 741 (13) das Kommando uebernahm, ohne Widerstand zu leisten zum Gehorsam zurueckkehrten, sollen doch unmittelbar nach seinem Tode die Unruhen aufs neue begonnen haben. Wir vermoegen nicht zu sagen, wieweit diese roemischen Erzaehlungen der Wahrheit entsprechen; der...

...ucht behielt doch schliesslich das Uebergewicht auch ueber diese tapferen Gegner; in mehreren Feldzuegen wurde Piso des Widerstandes Herr, und das entweder schon bei dieser Gelegenheit oder bald nachher auf dem "thrakischen Ufer" eingerichtete Kommando von Moesien brach den Zusammenhang der dakisch-thrakischen Voelkerschaften, indem es die Staemme am linken Ufer der Donau und die verwandten suedlich vom Haemus voneinander schied, und sicherte dauernd die roemische Herrschaft im Gebiet der un...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 8. Buch ->
1. Kapitel - Die Nordgrenze Italiens
Die Restaurationsherrschaft ->
...streichen Darstellung dieses Krieges von Sallust ist die Chronologie mehr als billig vernachlaessigt. Der Krieg ging im Sommer 649 (105) zu Ende (c. 114); wenn also Marius seine Kriegfuehrung als Konsul 647 (107) begann, so fuehrte er dort das Kommando in drei Kampagnen. Allein die Erzaehlung schildert nur zwei, und mit Recht. Denn eben wie Metellus allem Anschein nach zwar schon 645 (109) nach Afrika ging, aber, da er spaet eintraf (c. 37, 44) und die Reorganisation des Heeres Zeit kostete ...

...um das Konsulat stehen, notwendig in das Jahr 646 (108) gesetzt werden muessen. Von Ungenauigkeiten ist der Schriftsteller auf keinen Fall freizusprechen; wie denn Marius sogar noch 649 (105) bei ihm Konsul genannt wird. Die Verlaengerung des Kommandos des Metellus, die Sallustius (62, 10) berichtet, kann sich nach dem Platze, an dem sie steht, nur beziehen auf das Jahr 647 (107); als im Sommer 646 (108) auf Grund des Sempronischen Gesetzes die Provinzen der fuer 647 (107) zu waehlenden Kon...

... getroffenen Verfuegung, die den Metellus an seiner Stelle liess, durch Beschluss der souveraenen Komitien der Oberbefehl im Afrikanischen Krieg uebertragen. Demgemaess trat er im Laufe des Jahres 647 (107) an Metellus' Stelle und fuehrte das Kommando in dem Feldzuge des folgenden Jahres; allein die zuversichtliche Verheissung, es besser zu machen als sein Vorgaenger und den Jugurtha an Haenden und Fuessen gebunden schleunigst nach Rom abzuliefern, war leichter gegeben als erfuellt. Marius ...

...er zurueckkehrte, sah sich eines Abends ploetzlich umringt von ungeheuren Massen mauretanischer und numidischer Reiterei; man musste fechten, wo und wie die Abteilungen eben standen, ohne dass eine eigentliche Schlachtordnung und ein leitendes Kommando sich haetten durchfuehren lassen, und sich gluecklich schaetzen, die stark gelichteten Truppen auf zwei voneinander nicht weit entfernten Huegeln vorlaeufig fuer die Nacht in Sicherheit zu bringen. Indes die arge Nachlaessigkeit der von ihrem ...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
04. Kapitel
Die Empoerung der italischen Untertanen und die Sulpicische Revolution ->
...en Konsuln den Schwur abzunehmen auf treue Beobachtung der bestehenden Verfassung. Von den Armeen kam es vornehmlich auf die Nordarmee an, da die kampanische groessten teils nach Asien abzugehen bestimmt war. Sulla liess durch Volksschluss das Kommando ueber jene auf seinen treuergebenen Kollegen Quintus Rufus uebertragen und den bisherigen Feldherrn Gnaeus Strabo in moeglichst schonender Weise zurueckrufen, um so mehr als dieser der Ritterpartei angehoerte und seine passive Haltung waehrend...

... Aristokratie nicht geringe Bedenken erregt hatte. Rufus traf bei dem Heer ein und uebernahm an Strabos Stelle den Oberbefehl; allein wenige Tage nachher ward er von den Soldaten erschlagen und Strabo trat wieder zurueck in das kaum abgegebene Kommando. Er galt als der Anstifter des Mordes; gewiss ist es, dass er ein Mann war, zu dem man solcher Tat sich versehen konnte, der die Fruechte der Untat erntete und die wohlbekannten Urheber nur mit Worten strafte. Fuer Sulla war Rufus' Beseitigung...

...her Tat sich versehen konnte, der die Fruechte der Untat erntete und die wohlbekannten Urheber nur mit Worten strafte. Fuer Sulla war Rufus' Beseitigung und Strabos Feldherrnschaft eine neue und ernste Gefahr; doch tat er nichts, um diesem das Kommando abzunehmen. Als bald darauf sein Konsulat zu Ende ging, sah er sich einerseits von seinem Nachfolger Cinna gedraengt, endlich nach Asien abzugehen, wo seine Anwesenheit allerdings dringend not tat, andererseits von einem der neuen Tribune vor ...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
07. Kapitel
10. Kapitel - Syrien und das Nabataeerland
...vilen und militaerischen Verwaltung gewesen. Diese Statthalterschaft war von Anfang an von allen die angenehmste und wurde dies im Lauf der Zeit nur noch in hoeherem Grade. Ihr Inhaber fuehrte, gleich den Statthaltern der beiden Germanien, das Kommando ueber vier Legionen, und waehrend den Kommandanten der Rheinarmee die Verwaltung der inneren gallischen Landschaften abgenommen ward und schon in ihrem Nebeneinanderstehen eine gewisse Beschraenkung lag, behielt der Statthalter von Syrien auch...

...haften abgenommen ward und schon in ihrem Nebeneinanderstehen eine gewisse Beschraenkung lag, behielt der Statthalter von Syrien auch die Zivilverwaltung der ganzen grossen Provinz ungeschmaelert und fuehrte lange Zeit in ganz Asien allein ein Kommando ersten Ranges. Unter Vespasian erhielt er zwar an den Statthaltern von Palaestina und von Kappadokien zwei ebenfalls Legionen befehligende Kollegen; andererseits aber wuchsen durch die Einziehung des Koenigreichs Kommagene und bald darauf auch...

...en, ist zweifelhaft; bei den Grenzposten daselbst haben auch Detachements der Legionen Verwendung gefunden, und namentlich ist der besonders unruhige Distrikt zwischen Damaskos und Bostra stark mit Legionaeren belegt worden, die einerseits das Kommando von Syrien stellte, andererseits das arabische seit Einrichtung desselben durch Traian.
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 8. Buch ->
10. Kapitel - Syrien und das Nabataeerland
Der Sieg ->
... Eine Minute später dann ich!« Alles war still. Jedermann schaute auf den Beutel, den meine Frau mir umgehängt hatte. Niemand wußte sogleich, warum dies geschehen war. Da befahl Tatellah-Satah: »Die Zeit ist da. Es beginne!« Sofort erscholl das Kommandowort des Komiteevorsitzenden. Aber Tusahga Saritsch schoß nicht. Er hatte das Gewehr zur Hand, aber er hielt es gesenkt. Seine weit aufgerissenen Augen waren mit dem Ausdruck des Schreckens und der wachsenden Angst auf meine Brust gerichtet. »Mein...

...s war, wie man angenommen hatte. Die Gesichter meiner Freunde erhellten sich zusehends. Und die Stimme Tatellah-Satahs klang hell und froh, als er, die Hand zum zweiten Mal erhebend, sagte: »Warum schießt Tusahga Saritsch nicht? Und warum wird das Kommando für Old Shatterhand nicht gegeben? Er hat nur eine einzige Minute zu warten, länger nicht! Beginnen wir noch einmal! Old Shatterhand ergreife sein Gewehr!« Das tat ich. Das Kommando für meinen Gegner erscholl zum zweiten Mal. Er schrie auf: »Ich kann nicht schießen! Ich darf nicht schießen! Wer seine eigene Medizin erschießt, erschießt sein ewiges Leben!« »Die Minute ist vorüber!« rief Tatellsah-Satah. Da ertönte das Kommando für mich. »Tusahga Saritsch, fahre in die ewigen Jagdgründe! « sagte ich und richtete den Lauf meines Stutzens auf seine Brust. »Uff, uff!« brüllte er, so laut er brüllen konnte, sprang auf und rannte davon. »Gott sei Dank!« raunte mir das Herzle...
Belletristik ->
May, Karl ->
Winnetou 4 ->
8. Der Sieg
Die untertaenigen Landschaften bis zu der Gracchenzeit ->
...i Megara stand, verlief sich, sowie sie die roemischen Feldzeichen gewahrte. Die Hauptmacht auf dem Isthmos wollte Metellus eben angreifen lassen, als der Konsul Lucius Mummius mit wenigen Begleitern im roemischen Hauptquartier eintraf und das Kommando uebernahm. Inzwischen boten die Achaeer, ermutigt durch einen gelungenen Angriff auf die allzu unvorsichtigen roemischen Vorposten, der roemischen um das Doppelte ueberlegenen Armee bei Leukopetra auf dem Isthmos die Schlacht an. Die Roemer zo...

...hen Zeit begegnen Landschaften, die ausschliesslich aus Buergergemeinden bestehen und die dennoch keineswegs aufhoeren, Provinzen zu sein. Sehr klar tritt hier der Grundbegriff der roemischen provincia hervor; sie ist zunaechst nichts als das "Kommando" und alle Verwaltungs- und Jurisdiktionstaetigkeit des Kommandanten sind urspruenglich Nebengeschaefte und Korollarien seiner militaerischen Stellung. Andererseits muss dagegen, wenn man die formelle Souveraenitaet der freien Gemeinden ins Au...

...ng in Makedonien diese anstatt der hauptstaedtischen Behoerden die Oberaufsicht ueber die griechischen Klientelstaaten uebernahm. Man kann demnach, je nachdem die tatsaechliche oder die formelle Auffassung ueberwiegt, Griechenland als Teil des Kommandos von Makedonien ansehen oder auch nicht; indes wird der ersteren Auffassung mit Recht das Uebergewicht eingeraeumt.
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
01. Kapitel
Die Restaurationsherrschaft ->
...die Spitze der Armeen treten sollten, schleunigst aus den griechischen Kriegshandbuechern und den roemischen Annalen zusammenlasen, was noetig war, um einen militaerischen Diskurs zu fuehren und sodann im Feldlager im besten Fall das wirkliche Kommando einem niedrig geborenen Offizier von erprobter Faehigkeit und erprobter Bescheidenheit uebergaben. In der Tat, wenn ein paar Jahrhunderte zuvor der Senat einer Versammlung von Koenigen glich, so spielten diese ihre Nachfahren nicht uebel die...

...em Seeraub wirksam zu steuern, die Besetzung der Kuesten. Uebrigens ist daran zu erinnern, dass der Begriff der provincia nicht unbedingt Besitz der Landschaft in sich schliesst, sondern an sich nichts ist als ein selbstaendiges militaerisches Kommando; es ist sehr moeglich, dass die Roemer zunaechst in dieser rauhen Landschaft nichts nahmen als Station fuer Schiffe und Mannschaft. Das ebene Ostkilikien blieb bis auf den Krieg gegen Tigranes bei dem Syrischen Reich (App. Syr. 48); die ehemals...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
04. Kapitel
Die Empoerung der italischen Untertanen und die Sulpicische Revolution ->
..., die darin lag, den alten, ebenso unfaehigen als rach- und ehrsuechtigen Mann an die Spitze der kampanischen Armee zu stellen, mochte Sulpicius nicht uebersehen und ebensowenig die arge Abnormitaet, einem Privatmann ein ausserordentliches Oberkommando durch Volksschluss zu uebertragen; aber eben Marius' erprobte staatsmaennische Unfaehigkeit gab eine Art Garantie dafuer, dass er die Verfassung nicht ernstlich wuerde gefaehrden koennen, und vor allem war Sulpicius' eigene Lage, wenn er Sulla...

... weniger vielleicht danach, einmal gruendlich abzurechnen mit der Senatsmajoritaet. Demnach erhielt auf Antrag des Sulpicius durch Beschluss des Volkes Gaius Marius mit ausserordentlicher hoechster oder sogenannter prokonsularischer Gewalt das Kommando der kampanischen Armee und den Oberbefehl in dem Krieg gegen Mithradates, und es wurden, um das Heer von Sulla zu uebernehmen, zwei Volkstribune in das Lager von Nola abgesandt. Die Botschaft kam an den unrechten Mann. Wenn irgend jemand berufe...

...aeltigung der gefaehrlichen italischen Insurrektion; ihm als Konsul des Jahres, in welchem der Asiatische Krieg zum Ausbruch kam, war in der hergebrachten Weise und mit voller Zustimmung seines ihm befreundeten und verschwaegerten Kollegen das Kommando in demselben uebertragen worden. Es war ein starkes Ansinnen, einen unter solchen Verhaeltnissen uebernommenen Oberbefehl nach Beschluss der souveraenen Buergerschaft von Rom abzugeben an einen alten militaerischen und politischen Antagonisten...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
07. Kapitel

Seite 1 von 11     1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 


Schlagwort-Index
abcdefghijklm
nopqrstuvwxyz
Personen-Index
abcdefghijklm
nopqrstuvwxyz
Orte-Index
abcdefghijklm
nopqrstuvwxyz
Häufige Suchbegriffe:
sallust asiatischer krieg (2)
sulla asiatischer krieg (1)
buecher (1)
amtsgewalt in rom sallust (1)
darstellung crassus sallust (1)
Sallust Crassus (1)