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Schlagwort: Makel


Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
MakelloseMakels

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Der Kampf der Aufklärung mit dem Aberglauben ->
... er aber die unbefriedigte Aufklärung ist. Es wird sich jedoch an ihr zeigen, ob sie in ihrer Befriedigung bleiben kann; jenes Sehnen des trüben Geistes, der über den Verlust seiner geistigen Welt trauert, steht im Hinterhalte. Sie selbst hat diesen Makel des unbefriedigten Sehnens an ihr, - als reinen Gegenstand an ihrem leeren absoluten Wesen, - als Tun und Bewegung an dem Hinausgehen über ihr Einzelwesen zum unerfüllten Jenseits, - als erfüllten Gegenstand an der Selbstlosigkeit des Nützlichen. Si...

...igten Sehnens an ihr, - als reinen Gegenstand an ihrem leeren absoluten Wesen, - als Tun und Bewegung an dem Hinausgehen über ihr Einzelwesen zum unerfüllten Jenseits, - als erfüllten Gegenstand an der Selbstlosigkeit des Nützlichen. Sie wird diesen Makel aufheben; aus der nähern Betrachtung des positiven Resultates, das ihr die Wahrheit ist, wird sich ergeben, daß er an sich darin schon aufgehoben ist.
Philosophie ->
Hegel, Georg Wilhelm Friedrich ->
Phänomenologie des Geistes ->
VI. Der Geist ->
B. Der sich entfremdete Geist; die Bildung ->
II. Die Aufklärung ->
a. Der Kampf der Aufklärung mit dem Aberglauben
Die Empoerung der italischen Untertanen und die Sulpicische Revolution ->
...meinden das gleiche Recht zu gewaehren, hatte man die Zuruecksetzung nur anders formuliert. Man hatte eine grosse Anzahl italischer Gemeinden in den roemischen Buergerverband aufgenommen, aber was man verlieh, wieder mit einem ehrenruehrigen Makel behaftet, die Neu- neben die Altbuerger ungefaehr wie die Freigelassenen neben die Freigeborenen gestellt. Man hatte die Gemeinden zwischen dem Po und den Alpen durch das Zugestaendnis des latinischen Rechts mehr gereizt als befriedigt. Man ha...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
07. Kapitel
Aenderung der Verfassung - Beschraenkung der Magistratsgewalt ->
...hrem Herrn zustehenden Blutbannes gefuehrt hatten. Indes drohte dem Beamten, der der Provokation nicht ihren Lauf liess, das Gesetz nichts anderes als die Infamie, die nach damaligen Verhaeltnissen im wesentlichen nichts war als ein sittlicher Makel und hoechstens zur Folge hatte, dass das Zeugnis des Ehrlosen nicht mehr galt. Auch hier liegt dieselbe Anschauung zu Grunde, dass es rechtlich unmoeglich ist, die alte Koenigsgewalt zu schmaelern und die infolge der Revolution dem Inhaber der...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 2. Buch ->
01. Kapitel
Literatur und Kunst
...denem Boden. Um die Zeit Sullas hatten die Verhaeltnisse sich voellig verwandelt. Schon die Schauspielerhonorare dieser Zeit beweisen, dass auch der beliebte dramatische Dichter damals auf eine Bezahlung Anspruch machen durfte, deren Hoehe den Makel entfernte. Damit wurde die Buehnendichtung zur freien Kunst erhoben; und so finden wir denn auch Maenner aus den hoechsten adligen Kreisen, zum Beispiel Lucius Caesar (Aedil 664 90, + 667 87) fuer die roemische Buehne taetig und stolz darauf, ...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
13. Kapitel
Marcus Lepidus und Quintus Sertorius
...chten politischen Gesinnung dieser Zeit galt es den Zurueckgebliebenen als Ehrensache ^1, fuer die fluechtigen Angehoerigen die Rueckkehr in die Heimat, fuer die toten wenigstens Aufhebung der auf ihrem Andenken und auf ihren Kindern haftenden Makel und Rueckgabe des vaeterlichen Vermoegens auszuwirken. Vor allem die eigenen Kinder der Geaechteten, die der Regent von Rechts wegen zu politischen Parias herabgesetzt hatte, hatten damit gleichsam von dem Gesetze selbst die Aufforderung empfa...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 5. Buch ->
01. Kapitel
Recht, Religion, Kriegswesen, Volkswirtschaft, Nationalitaet ->
... roemische Gemeinde eine Grossmacht geworden war, Rom selber eine Grossstadt. --------------------------------------- ^8 Der wegen seines silbernen Tafelgeraets gegen Publius Cornelius Rufinus (Konsul 464, 477 290, 277) verhaengten zensorischen Makel wurde schon gedacht. Fabius' befremdliche Angabe (bei Strabon 5, p. 228), dass die Roemer zuerst nach der Besiegung der Sabiner sich dem Luxus ergeben haetten (aisthesthai to? plontoy), ist offenbar nur eine abersetzung derselben Anekdote ins ...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 2. Buch ->
08. Kapitel
Kunst und Wissenschaft ->
...s er ein Bummler." Wer nun aber gar Tanz, Musik und Baenkelgesang fuer Geld betrieb, ward bei der immer mehr sich festsetzenden Bescholtenheit eines jeden durch Dienstverrichtungen gegen Entgelt gewonnenen Lebensunterhalts von einem zwiefachen Makel getroffen. Wenn daher das Mitwirken bei den landueblichen maskierten Charakterpossen als ein unschuldiger jugendlicher Mutwille betrachtet ward, so galt das Auftreten auf der oeffentlichen Buehne fuer Geld und ohne Masken geradezu fuer schaend...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 2. Buch ->
09. Kapitel
Hamilkar und Hannibal ->
...rprobten jugendlichen General, die Stimme seiner Kameraden an ihre Spitze und er konnte nun ausführen, wofür sein Vater und sein Schwager gelebt und gestorben. Er trat die Erbschaft an, und er durfte es. Seine Zeitgenossen haben auf seinen Charakter Makel mancherlei Art zu werfen versucht: den Römern hieß er grausam, den Karthagern habsüchtig; freilich haßte er, wie nur orientalische Naturen zu hassen verstehen, und ein Feldherr, dem niemals Geld und Vorräte ausgegangen sind, mußte wohl suchen zu hab...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 3. Buch ->
04. Kapitel
Literatur und Kunst ->
...e römische Poesie großzogen, als auch die künstliche Hemmung, worauf namentlich die römische Komödie in der strengen und beschränkten Bühnenzensur traf. Es war ferner diese schriftstellerische Tätigkeit nicht durch den dem "Bänkelsänger" anhaftenden Makel von vornherein bei der guten Gesellschaft in den Bann getan. Darum ist denn auch die prosaische Schriftstellerei zwar bei weitem weniger ausgedehnt und weniger rege als die gleichzeitige poetische, aber weit naturgemäßer entwickelt; und wenn die Poe...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 3. Buch ->
14. Kapitel
Das Gewissen, die schöne Seele, das Böse und seine Verzeihung ->
...Freiheit, die jeden beliebigen Inhalt in das allgemeine passive Medium der reinen Pflicht und Wissens einlegt, so gut als einen andern, hilft es nichts, zu behaupten, daß ein anderer Inhalt eingelegt werden sollte; denn welcher es sei, jeder hat den Makel der Bestimmtheit an ihm, von der das reine Wissen frei ist, die es verschmähen, ebenso wie es jede aufnehmen kann. Aller Inhalt steht darin, daß er ein bestimmter ist, auf gleicher Linie mit dem andern, wenn er auch gerade den Charakter zu haben sch...
Philosophie ->
Hegel, Georg Wilhelm Friedrich ->
Phänomenologie des Geistes ->
VI. Der Geist ->
C. Der seiner selbst gewisse Geist. Die Moralität ->
c. Das Gewissen, die schöne Seele, das Böse und seine Verzeihung

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