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Schlagwort: Roman


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Romanus

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Diapsalmata ->
...e ich glaube, gegen alles und jedes; aber ich habe nicht den Mut, etwas zu erkennen, nicht den Mut, es zu besitzen, als mein eigen. Die meisten Menschen klagen darüber, daß die Welt so prosaisch sei, daß es im Leben nicht so zugehe, wie im Roman, wo die Gelegenheit immer so günstig sei. Ich klage darüber, daß es im Leben nicht ist, wie im Roman, wo man hartherzige Väter, Kobolde und Zauberer zu bekämpfen, verzauberte Prinzessinen zu befreien hat. Was sind doch alle diese Feinde zusammengenommen gegen die bleichen, blutlosen, lebenszähen, nächtlichen Scheinen, mit denen ich kämpfe...
Philosophie ->
Kierkegaard, Sören ->
Entweder-Oder ->
2. Erster Teil ->
Diapsalmata
Das Tagebuch des Verführers ->
...gentlich gar nicht für sie, nicht weil etwa ein negatives Verhältnis zwischen uns besteht, sondern weil wir in gar keinem Verhältnis zu einander stehen. Noch habe ich kein Experiment gewagt. – Sie sehen und lieben, war eins – so heißt's im Roman. Ja, das könnte wahr sein, wenn die Liebe keine Dialektik hätte; aber was erfährt man in den Romanen auch von wirklicher Liebesglut? Lügen, und abermal Lügen, die nur dazu dienen, die Aufgabe zu verkürzen. Wenn ich nach dem, was ich bisher gesehen und gehört habe, an den Eindruck zurückdenke, den unser erstes Begegnen auf mich machte, s...

...t an den Gedanken gewöhnt haben, in den Armen eines geliebten Mannes zu ruhen. Ihre Seele nährt sich noch von dem göttlichen Ambrosia der Ideale. Aber das Ideal, das ihr vorschwebt, ist nicht gerade eine Schäferin oder eine Heldin in einem Roman, sondern eine Jungfrau von Orleans oder dergleichen. Die Frage bleibt doch immer dieselbe: ist ihre Weiblichkeit stark genug, daß sie sich Schon reflektieren läßt, oder will sie nur wie die Schönheit und Anmut genossen werden? mit andern W...
Philosophie ->
Kierkegaard, Sören ->
Entweder-Oder ->
2. Erster Teil ->
Das Tagebuch des Verführers
10. Kapitel - Syrien und das Nabataeerland ->
...hliesslich das Griechische, abgesehen von dem auch im Osten fuer das Militaer geforderten Latein. Ein Literat aus der zweiten Haelfte des zweiten Jahrhunderts, den der frueher erwaehnte Koenig von Armenien Sohaemos an seinen Hof zog, hat einen Roman, der in Babylon spielt, einiges ueber seine eigene Lebensgeschichte eingelegt, das diese Verhaeltnisse erlaeutert. Er sei, sagt er, ein Syrer, aber nicht von den eingewanderten Griechen, sondern von Vater- und Mutterseite einheimischer Abkunft...

...cher Sprache und persischer Magie kundig. Aber eben dieser, das hellenische Wesen in gewissem Sinne ablehnende Mann fuegt hinzu, dass er hellenische Bildung sich angeeignet habe, und ist ein angesehener Jugendlehrer in Syrien und ein namhafter Romanschriftsteller der spaeteren griechischen Literatur geworden ^4. Wenn spaeterhin das syrische Idiom wieder zur Schriftsprache geworden ist und eine eigene Literatur entwickelt hat, so ist dies nicht auf eine Ermannung des Nationalgefuehls zuru...

... 407) weist mehrfach (De sanctis martyros. Opera. Paris 1718 ff. Vol. 2, p. 651; homil. 19, a. a. O., p. 188) hin auf die eterophonia, die barbaros phon/e/ des laos im Gegensatz zu der Sprache der Gebildeten. ^4 Der Auszug des Photios aus dem Roman des Iamblichos c. 11, welcher den Verfasser irrig zu einem Babylonier macht, wird durch das Scholion dazu wesentlich berichtigt und ergaenzt. Der Geheimschreiber der Grosskoenigs, der unter den traianischen Gefangenen nach Syrien kommt, dort d...

...d ergaenzt. Der Geheimschreiber der Grosskoenigs, der unter den traianischen Gefangenen nach Syrien kommt, dort des Iamblichos Erzieher wird und ihn in der "barbarischen Weisheit" unterweist, ist natuerlich eine Figur des in Babylon spielenden Romans, den Iamblichos von diesem seinem Lehrmeister vernommen haben will; aber charakteristisch fuer die Zeit ist der armenische Hofliterat und Prinzenerzieher (denn als "guten Rhetor" hat ihn doch wohl Sohaemos nach Valarschapat berufen) selbst, d...

...ersetzungen griechischer Werke. Unter den Profanschriften stehen in erster Reihe Aristotelische und Plutarchische Traktate, dann praktische Schriften juristischen oder agronomischen Inhalts und populaere Unterhaltungsbuecher wie der Alexanderroman, Aesops Fabeln, Menanders Sentenzen. ^6 Die syrische Uebersetzung des Neuen Testaments, der aelteste uns bekannte syrische Sprachtext, ist wahrscheinlich in Edessa entstanden; die strati/o/tai der Apostelgeschichte heissen hier "Roemer".
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 8. Buch ->
10. Kapitel - Syrien und das Nabataeerland
Koenig Pyrrhos gegen Rom und die Einigung Italiens
...atsache meldenden Zeugen (Aristos und Asklepiades bei Arrian 7, 15, 5; Memnon c. 25) ohne Zweifel schoepften. Kleitarchos war allerdings Zeitgenosse dieser Ereignisse, aber sein Leben Alexanders nichtsdestoweniger entschieden mehr historischer Roman als Geschichte; und bei dem Schweigen der zuverlaessigen Biographen (Art. a. a. O.; Liv. 9, 18) und dem voellig romanhaften Detail des Berichts, wonach zum Beispiel die Roemer dem Alexander einen goldenen Kranz ueberreicht und dieser die zukuenftige Groesse Roms vorhergesagt haben soll, wird man nicht umhin koennen, diese Erzaehlung zu den vielen anderen durc...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 2. Buch ->
07. Kapitel
Religion, Bildung, Literatur und Kunst ->
...n Umgangssprache und demnach auch in der Literatur alleinherrschenden Klassizismus, einer Reaktion, die innerlich und aeusserlich mit der gleichartigen Sprachreaktion in Griechenland eng zusammenhing. Eben um diese Zeit begannen der Rhetor und Romanschreiber Hegesias von Magnesia und die zahlreichen, an ihn sich anschliessenden kleinasiatischen Rhetoren und Literaten sich aufzulehnen gegen den orthodoxen Attizismus. Sie forderten das Buergerrecht fuer die Sprache des Lebens, ohne Untersch...

...kleinasiatische Publikum war, das den Sinn fuer Strenge und Reinheit der Produktion gaenzlich verloren hatte und nur nach dem Zierlichen und Brillanten verlangte. Um von den aus dieser Richtung entsprungenen Afterkunstgattungen, namentlich dem Roman und der romanhaften Geschichte, hier zu schweigen, so war schon der Stil dieser Asiaten begreiflicherweise zerhackt und ohne Kadenz und Periode, verzwickt und weichlich, voll Flitter und Bombast, durchaus gemein und manieriert; "wer Hegesias kennt", sagt Ci...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 5. Buch ->
12. Kapitel
Religion, Bildung, Literatur und Kunst ->
..., wo nicht bereits roherer Zeitvertreib sich eingedraengt hatte, regelmaessig vorgelesen, und wer eine Reise vorhatte, vergass nicht leicht, eine Reisebibliothek einzupacken. Den Oberoffizier sah man im Lagerzelt den schluepfrigen griechischen Roman, den Staatsmann im Senat den philosophischem Traktat in der Hand. Es stand denn auch im roemischen Staate, wie es in jedem Staate gestanden hat und stehen wird, wo die Buerger lesen "von der Tuerschwell an bis zum Privet". Der parthische Wesir...

...ischen Staate, wie es in jedem Staate gestanden hat und stehen wird, wo die Buerger lesen "von der Tuerschwell an bis zum Privet". Der parthische Wesir hatte nicht unrecht, wenn er den Buergern von Seleukeia die im Lager des Crassus gefundenen Romane wies und sie fragte, ob sie die Leser solcher Buecher noch fuer furchtbare Gegner hielten. ------------------------------------------------- ^3 Merkwuerdig ist fuer diese Verhaeltnisse die Dedikation der auf den Namen des Skymnos gehenden p...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 5. Buch ->
12. Kapitel
Religion, Bildung, Literatur und Kunst ->
...gefuegt wird, dass das Muster des Verfassers und sozusagen der einzige ihm gelaeufige griechische Historiker Kleitarchos war, der Verfasser einer zwischen Geschichte und Fiktion schwankenden Biographie Alexanders des Grossen in der Art des Halbromans, der den Namen des Curtius traegt, so wird man nicht anstehen, in Sisennas vielgeruehmtem Geschichtswerk nicht ein Erzeugnis echter historischer Kritik und Kunst zu erkennen, sondern den ersten roemischen Versuch in der bei den Griechen so ...

...rd man nicht anstehen, in Sisennas vielgeruehmtem Geschichtswerk nicht ein Erzeugnis echter historischer Kritik und Kunst zu erkennen, sondern den ersten roemischen Versuch in der bei den Griechen so beliebten Zwittergattung von Geschichte und Roman, welche das tatsaechliche Grundwerk durch erfundene Ausfuehrung lebendig und interessant machen moechte und es dadurch schal und unwahr macht; und es wird nicht ferner Verwunderung erregen demselben Sisenna auch als Uebersetzer griechischer Mo...

...welche das tatsaechliche Grundwerk durch erfundene Ausfuehrung lebendig und interessant machen moechte und es dadurch schal und unwahr macht; und es wird nicht ferner Verwunderung erregen demselben Sisenna auch als Uebersetzer griechischer Moderomane zu begegnen. ---------------------------------------------- ^17 "Die Unschuldigen", hiess es in einer Rede, "zitternd an allen Gliedern, schleppst du heraus und am hohen Uferrande des Flusses beim Morgengrauen (laessest du sie schlachten)."...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 5. Buch ->
12. Kapitel
Religion, Bildung, Literatur und Kunst ->
...n. Es waere ein Wunder gewesen, wenn die griechischen Novellenschreiber dieser Zeit solche fuer sie wie gemachte Stoffe sich haetten entgehen lassen. In der Tat fehlte es auch nicht an griechischen Literaten, welche die roemische Geschichte zu Romanen verarbeiteten: eine solche Schrift waren zum Beispiel des schon unter den in Rom lebenden griechischen Literaten erwaehnten Polyhistors Alexandros fuenf Buecher 'Ueber Rom', ein widerwaertiges Gemisch abgestandener historischer Ueberlieferun...

...ergeschlecht in die Welt gesetzt hat, welche dann im einzelnen mit Namen, Regierungszeit und mehrerer Anschaulichkeit wegen auch einem Konterfei auszustatten die Folgezeit nicht versaeumte. So dringt von verschiedenen Seiten her der historische Roman der Griechen in die roemische Historiographie ein; und es ist mehr als wahrscheinlich, dass von dem, was man heute Tradition der roemischen Urzeit zu nennen gewohnt ist, nicht der kleinste Teil aus Quellen herruehrt von dem Schlage der 'Amadis...

...raphie ein; und es ist mehr als wahrscheinlich, dass von dem, was man heute Tradition der roemischen Urzeit zu nennen gewohnt ist, nicht der kleinste Teil aus Quellen herruehrt von dem Schlage der 'Amadis von Gallien' und der Fouqueschen Ritterromane - eine erbauliche Betrachtung wenigstens fuer diejenigen, die Sinn haben fuer den Humor der Geschichte und die Komik der noch in gewissen Zirkeln des neunzehnten Jahrhunderts fuer Koenig Numa gehegten Pietaet zu wuerdigen verstehen. Neu ein i...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 5. Buch ->
12. Kapitel
Religion, Bildung, Literatur und Kunst ->
... soweit wir urteilen koennen, ist dies nicht mehr als die einfache Wahrheit. Die Forschung wendet von der Geschichtschreibung sich ab, die Geschichtschreibung von der Forschung; die historische Literatur schwankt zwischen dem Schulbuch und dem Roman. Alle reinen Kunstgattungen, Epos, Drama, Lyrik, Historie, sind nichtig in dieser nichtigen Welt; aber in keiner Gattung spiegelt doch der geistige Verfall der ciceronischen Zeit in so grauenvoller Klarheit sich wieder wie in ihrer Historiogra...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 5. Buch ->
12. Kapitel
Erster Abschnitt. Von dem Ideal überhaupt
... von dem, was in seiner Art ganz vollständig ist, bedarf, um danach den Grad und die Mängel des Unvollständigen zu schätzen und abzumessen. Das Ideal aber in einem Beispiele, d. i. in der Erscheinung, realisieren wollen, wie etwa den Weisen in einem Roman, ist untunlich, und hat überdem etwas Widersinnisches und wenig Erbauliches an sich, indem die natürlichen Schranken, welche der Vollständigkeit in der Idee kontinuierlich Abbruch tun, alle Illusion in solchem Versuche unmöglich und dadurch das Gute...
Philosophie ->
Kant, Immanuel ->
Kritik der reinen Vernunft ->
I. Transzendentale Elementarlehre ->
2. Teil. Die transzendentale Logik ->
2. Abteilung. Die transzendentale Dialektik ->
2. Buch. Von den dialektischen Schlüssen der reinen Vernunft ->
3. Hauptstück. Das Ideal der reinen Vernunft ->
1. Abschnitt. Von dem Ideal überhaupt

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