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Schlagwort: Seleukiden | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | | Seite 1 von 4 1 2 3 4 | | | Die untertaenigen Landschaften bis zu der Gracchenzeit -> | ...ge ein. Es ist hier
noch nicht der Ort dies regenerierte Kyrosreich zu schildern; es genuegt im
allgemeinen, daran zu erinnern, dass, so maechtig auch in ihm noch der
Hellenismus auftritt, dennoch der parthische Staat, verglichen mit dem der
Seleukiden, auf einer nationalen und religioesen Reaktion beruht und die alte
iranische Sprache, der Magierstand und der Mithrasdienst, die orientalische
Lehnsverfassung, die Reiterei der Wueste und Pfeil und Bogen hier zuerst dem
Hellenismus wieder uebe...
...e orientalische
Lehnsverfassung, die Reiterei der Wueste und Pfeil und Bogen hier zuerst dem
Hellenismus wieder uebermaechtig entgegentraten. Die Lage der Reichskoenige
diesem allem gegenueber war in der Tat beklagenswert. Das Geschlecht der
Seleukiden war keineswegs so entnervt wie zum Beispiel das der Lagiden, und
einzelnen derselben mangelte es nicht an Tapferkeit und Faehigkeit; sie wiesen
auch wohl den einen oder den andern jener zahllosen Rebellen, Praetendenten und
Intervenienten in s...
...noch infolge seiner inneren
Zerruettung als seiner Verkleinerung, auf immer aus der Reihe der Grossstaaten.
Wenn die mehrfach drohende gaenzliche Unterjochung des Landes durch die Parther
unterblieb, so ist dies nicht der Gegenwehr der letzten Seleukiden, noch weniger
dem Einfluss Roms zuzuschreiben, sondern vielmehr den vielfaeltigen inneren
Unruhen im Partherreiche selbst und vor allem den Einfaellen der turanischen
Steppenvoelker in dessen oestliche Landschaften..
Diese Umwandlung der Voel... | | |
| | Pompeius und der Osten -> | ...arrten die
syrischen Kaufbuerger des starken Arms, der ihnen Frieden und Verkehrssicherheit
wiedergab. An einem legitimen Koenig uebrigens fehlte es in Syrien nicht; man
hatte deren sogar zwei oder drei. Ein Prinz Antiochos aus dem Hause der
Seleukiden war von Lucullus als Herr der noerdlichsten syrischen Provinz
Kommagene eingesetzt worden, Antiochos der Asiate, dessen Ansprueche auf den
syrischen Thron sowohl bei dem Senat als bei Lucullus Anerkennung gefunden
hatten, war nach dem Abzug de...
... dessen Ansprueche auf den
syrischen Thron sowohl bei dem Senat als bei Lucullus Anerkennung gefunden
hatten, war nach dem Abzug der Armenier in Antiocheia aufgenommen und daselbst
als Koenig anerkannt worden. Ihm war dort sogleich ein dritter Seleukidenprinz,
Philippos, als Nebenbuhler entgegengetreten, und es hatte die grosse, fast wie
die alexandrinische bewegliche und oppositionslustige Buergerschaft von
Antiocheia sowie dieser und jener benachbarte arabische Emir sich eingemischt in
den...
...und es hatte die grosse, fast wie
die alexandrinische bewegliche und oppositionslustige Buergerschaft von
Antiocheia sowie dieser und jener benachbarte arabische Emir sich eingemischt in
den Familienzwist, der nun einmal von der Herrschaft der Seleukiden
unzertrennlich schien. War es ein Wunder, dass die Legitimitaet den Untertanen
zum Spott und zum Ekel ward und dass die sogenannten rechtmaessigen Koenige noch
etwas weniger im Lande galten als die kleinen Fuersten und Raubritter?
In diesem C...
...nn Pompeius selbst in Syrien an ^3 und verweilte dort bis zum Sommer
des folgenden Jahres, entschlossen durchgreifend und fuer jetzt und kuenftig die
Verhaeltnisse ordnend. Zurueckgehend auf die Zustaende des Reiches in den
besseren Zeiten der Seleukidenherrschaft, wurden alle usurpierten Gewalten
beseitigt, die Raubherren aufgefordert, ihre Burgen zu uebergeben, die
arabischen Scheichs wieder auf ihr Wuestengebiet beschraenkt, die Verhaeltnisse
der einzelnen Gemeinden definitiv geregelt. Dies...
...n den roemischen Feldherrn gesandt und von ihm den
Sturz des Koenigtums ausgewirkt hatten; nicht zum Vorteil der eigenen Nation,
aber wohl zu dem der Roemer, die der Natur der Sache nach auch hier
zurueckkommen mussten auf die alten Rechte der Seleukiden und eine erobernde
Macht, wie die des Jannaeos war, innerhalb ihres Reiches nicht dulden konnten.
Aristobulos schwankte, ob es besser sei, das Unvermeidliche geduldig ueber sich
ergehen zu lassen oder mit den Waffen in der Hand dem Verhaengnis... | | |
| | 11. Kapitel - Judaea und die Juden | ...en schroff
zurueckzuweisen und zu der unversoehnlichen Fehde zwischen Juden und Samaritern
den Grund zu legen, das Ideal nationaler Exklusivitaet und priesterlicher
Geistesfesselung, hatte lange vor der roemischen Zeit unter dem Regiment der
Seleukiden die sogenannte mosaische Theokratie entwickelt, ein geistliches
Kollegium mit dem Erzpriester an der Spitze, welches bei der Fremdherrschaft,
sich beruhigend und auf staatliche Gestaltung verzichtend, die Besonderheit der
Seinigen wahrte und u...
... von Zeit und Ort
geblieben. Jene in das Heilige Land Zurueckwandernden, welche nach den Satzungen
Mosis zu leben meinten, und in der Tat lebten nach den Satzungen Ezras und
Nehemias, waren von den Grosskoenigen des Orients und spaeter von den Seleukiden
gerade ebenso abhaengig geblieben, wie sie es an den Wassern Babylons gewesen
waren. Ein politisches Element haftet dieser Organisation nicht mehr an als der
armenischen oder der griechischen Kirche unter ihren Patriarchen im tuerkischen
Rei...
...mpels von Jerusalem in der
Herstellung des Reiches Jahves auf Erden.
Der Gegenschlag blieb nicht aus. Jener Kirchenunstaat konnte nur dauern,
solange eine weltliche Grossmacht ihm als Schirmherr oder auch als Buettel
diente. Als das Reich der Seleukiden verfiel, ward durch die Auflehnung gegen
die Fremdherrschaft, die eben aus dem begeisterten Volksglauben ihre besten
Kraefte zog, wieder ein juedisches Gemeinwesen geschaffen. Der Erzpriester von
Salem wurde vom Tempel auf das Schlachtfeld ger... | | |
| | 8. Kapitel - Kleinasien -> | ...utung.
Pergamon im Tal des Ka‹kos bluehte auf als Residenz der Attaliden.
In dem grossen Werk der Hellenisierung des Binnenlandes dieser Provinz
wetteiferten, Alexanders Intentionen entsprechend, alle hellenischen
Regierungen, Lysimachos, die Seleukiden, die Attaliden. Die einzelnen
Gruendungen sind aus unserer Ueberlieferung noch mehr verschwunden als die
Kriegslaeufte der gleichen Epoche; wir sind hauptsaechlich angewiesen auf die
Namen und die Beinamen der Staedte; aber auch diese genuegen...
...riden die
Griechen insgemein aufgefordert haben, hier sich niederzulassen; und auch dies
beschraenkte sich gewiss nicht auf diese einzelne Stadt. Die zahlreichen Staedte
hauptsaechlich des Binnenlandes, deren Namen auf die Koenigshaeuser der
Seleukiden oder der Attaliden zurueckgehen oder die sonst griechisch benannt
sind, sollen hier nicht aufgefuehrt werden; es befinden sich namentlich unter
den sicher von den Seleukiden gegruendeten oder reorganisierten Staedten mehrere
der in spaeterer Zeit bluehendsten und gesittetsten des Binnenlandes, zum
Beispiel im suedlichen Phrygien Laodikeia und vor allem Apameia, das alte
Kelaenae an der grossen Heerstrasse von der ... | | |
| | 10. Kapitel - Syrien und das Nabataeerland -> | ...aus
militaerischen Ruecksichten, als geeignete Zentralstelle fuer eine Herrschaft,
die zugleich Kleinasien, das Euphratgebiet und Aegypten umspannte und auch dem
Mittelmeer nahe sein wollte ^7. Das gleiche Ziel und die verschiedenen Wege der
Seleukiden und der Lagiden finden ihren treuen Ausdruck in der Gleichartigkeit
und dem Gegensatz von Antiocheia und Alexandreia; wie dieses fuer die Seemacht
und die maritime Politik der aegyptischen Herrscher, so ist Antiocheia der
Mittelpunkt fuer die ...
...iocheia und Alexandreia; wie dieses fuer die Seemacht
und die maritime Politik der aegyptischen Herrscher, so ist Antiocheia der
Mittelpunkt fuer die kontinentale Orientmonarchie der Herrscher Asiens. Zu
verschiedenen Malen haben die spaeteren Seleukiden hier grosse Neugruendungen
vorgenommen, so dass die Stadt, als sie roemisch wurde, aus vier selbstaendigen
und ummauerten Bezirken bestand, die wieder alle eine gemeinsame Mauer
einschloss. Auch an Einwanderern aus der Ferne fehlte es nicht. A... | | |
| | 10. Kapitel - Syrien und das Nabataeerland -> | ...
literarischer Hinsicht: diesen Teil der Erbschaft des grossen Alexanders traten
die Lagiden allein an. Pflegten sie die hellenische Literatur und foerderten
wissenschaftliche Forschung in aristotelischem Sinn und Geist, so haben die
besseren Seleukiden wohl durch ihre politische Stellung den Griechen den Orient
erschlossen - Seleukos' I. Sendung des Megasthenes nach Indien an Koenig
Tschandragupta und die Erkundung des Kaspischen Meeres durch seinen
Zeitgenossen, den Admiral Patrokles, haben...
...dien an Koenig
Tschandragupta und die Erkundung des Kaspischen Meeres durch seinen
Zeitgenossen, den Admiral Patrokles, haben in dieser Hinsicht Epoche gemacht;
aber von unmittelbarem Eingreifen in die literarischen Interessen von seiten der
Seleukiden weiss die Geschichte der griechischen Literatur nichts weiter zu
melden, als dass Antiochos der sogenannte Grosse den Dichter Euphorion zu seinem
Bibliothekar gemacht hat. Vielleicht darf die Geschichte der lateinischen
Literatur fuer Berytus,... | | |
| | Der Krieg gegen Antiochos von Asien | | In dem Reiche Asien trug das Diadem der Seleukiden seit dem Jahre 531 (223) der König Antiochos der Dritte, der Urenkel des Begründers der Dynastie. Auch er war gleich Philippos mit neunzehn Jahren zur Regierung gekommen und hatte Tätigkeit und Unternehmungsgeist genug namentlich in seinen ersten Fe... | | |
| | Die untertaenigen Landschaften bis zu der Gracchenzeit -> | | ...er als in der nur durch schmale Meere von Italien getrennten
afrikanischen und makedonisch-hellenischen Landschaft entwickelte sich die
roemische Herrschaft in dem dritten entfernteren Weltteil.
In Vorderasien war durch die Zurueckdraengung der Seleukiden das Reich von
Pergamon die erste Macht geworden. Nicht geirrt durch die Traditionen der
Alexandermonarchien, einsichtig und kuehl genug, um auf das Unmoegliche zu
verzichten, verhielten die Attaliden sich ruhig und strebten nicht, ihre Grenzen... | | |
| | Die untertaenigen Landschaften bis zu der Gracchenzeit -> | | ...h den systematischen Religionszwang zur offenen Empoerung gedraengt
wurden (um 587 167). Die Sache kam an den Senat, und da derselbe eben damals
teils gegen Demetrios Soter mit gutem Grund erbittert war, teils eine Verbindung
der Attaliden und Seleukiden besorgte, ueberhaupt aber die Herstellung einer
Mittelmacht zwischen Syrien und Aegypten im Interesse Roms lag, so machte er
keine Schwierigkeit, die Freiheit und Autonomie der insurgierten Nation sofort
anzuerkennen (um 593 161). Indes gescha... | | |
| | Die Reformbewegung und Tiberius Gracchus -> | | ...e Eunus genannt, jetzt als Haupt der Insurgenten Antiochos der Koenig der
Syrer. Warum auch nicht? Hatte doch wenige Jahre zuvor ein anderer syrischer
Knecht, der nicht einmal ein Prophet war, in Antiocheia selbst das koenigliche
Stirnband der Seleukiden getragen. Der tapfere "Feldherr" des neuen Koenigs, der
griechische Sklave Achaeos, durchstreifte die Insel, und nicht bloss die wilden
Hirten stroemten von nah und fern unter die seltsamen Fahnen - auch die freien
Arbeiter, die den Pflanzern ... | | |
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