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Schlagwort: Versuch | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | | Seite 1 von 23 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 | | | Die Revolution und Gaius Gracchus -> | ...n der
Buergerschaft als auch des ungeduldigen Draengens der Bundesgenossen. Gegen das
Ende seines zweiten Tribunats (632 122) wagte Gracchus, wahrscheinlich durch
uebernommene Verpflichtungen gegen die Bundesgenossen gedraengt, einen zweiten
Versuch; in Gemeinschaft mit Marcus Flaccus, der, obwohl Konsular, um das
frueher von ihm ohne Erfolg beantragte Gesetz jetzt durchzubringen, wiederum das
Volkstribunat uebernommen hatte, stellte er den Antrag, den Latinern das volle
Buerger-, den ueb...
...to in einer Weise auf, dass Gracchus
nicht wagen konnte, weiterzugehen oder gar dem Drusus das Schicksal des Marcus
Octavius zu bereiten.
Es war, wie es scheint, dieser Erfolg, der dem Senat den Mut gab, den Sturz
des siegreichen Demagogen zu versuchen. Die Angriffsmittel waren wesentlich
dieselben, mit denen frueher Gracchus selbst operiert hatte. Gracchus' Macht
ruhte auf der Kaufmannschaft und dem Proletariat, zunaechst auf dem letzteren,
das in diesem Kampf, in welchem militaerischer R...
... welchem militaerischer Rueckhalt beiderseits nicht
vorhanden war, gleichsam die Rolle der Armee spielte. Es war einleuchtend, dass
der Senat weder der Kaufmannschaft noch dem Proletariat ihre neuen Rechte
abzuzwingen maechtig genug war; jeder Versuch, die Getreidegesetze oder die neue
Geschworenenordnung anzugreifen, haette, in etwas plumperer oder etwas
zivilisierterer Form, zu einem Strassenkrawall gefuehrt, dem der Senat voellig
wehrlos gegenueberstand. Allein es war nicht minder einleu...
...s, vor demselben zu erscheinen und wegen
Verletzung der tribunizischen Majestaet sich zu verantworten. Gracchus wollte
der Vorladung folgen, allein Flaccus hinderte ihn daran und wiederholte
stattdessen den ebenso verkehrten wie schwaechlichen Versuch, solche Gegner zu
einem Vergleich zu bestimmen. Als statt der beiden vorgeladenen Fuehrer bloss
der junge Quintus Flaccus abermals sich einstellte, behandelte der Konsul die
Weigerung jener, sich zu stellen, als den Anfang der offenen Insurrek...
...en Tempel der Minerva
zurueckgezogen und wollte hier sich mit dem Schwerte durchbohren, als sein
Freund Publius Laetorius ihm in den Arm fiel und ihn beschwor, womoeglich sich
fuer bessere Zeiten zu erhalten. Gracchus liess sich bewegen, einen Versuch zu
machen, nach dem andern Ufer des Tiber zu entkommen; allein den Berg hinabeilend
stuerzte er und verstauchte sich den Fuss. Ihm Zeit zum Entrinnen zu geben,
warfen seine beiden Begleiter, Marcus Pomponius an der Porta Trigemina unter dem
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| | Der Krieg um Sizilien zwischen Rom und Karthago -> | ...on seiner vorsichtigen und gemäßigten Politik konnte man erwarten, daß er in das Unvermeidliche sich fügen werde, wenn Karthago sich ruhig verhielt. Unmöglich schien dies nicht. Eine römische Gesandtschaft ging jetzt (489 265), sieben Jahre nach dem Versuch der phönikischen Flotte, sich Tarents zu bemächtigen, nach Karthago, um Aufklärung wegen dieser Vorgänge zu verlangen; die nicht unbegründeten, aber halb vergessenen Beschwerden tauchten auf einmal wieder auf - es schien nicht überflüssig, unter and...
...ssana der Absicht und dem Rechtsgrund nach vollkommen gleichstanden und nur der zufällige Erfolg den Unterschied machte. Karthago vermied den offenen Bruch. Die Gesandten brachten nach Rom die Desavouierung des karthagischen Admirals zurück, der den Versuch auf Tarent gemacht hatte, nebst den erforderlichen falschen Eiden; auch die karthagischen Gegenbeschuldigungen, die natürlich nicht fehlten, waren gemäßigt gehalten und unterließen es, die beabsichtigte Invasion Siziliens als Kriegsgrund zu bezeichn...
...en zugeben, den guten Freunden jenseits der Meerenge dieselben zurück. Es schien fast, als hätten die Römer vor Messana sich ebenso nutzlos kompromittiert wie die Karthager vor Tarent. Aber Claudius ließ sich nicht abschrecken, und bei einem zweiten Versuch gelang die Landung. Kaum angelangt, berief er die Bürgerschaft zur Versammlung, und auf seinen Wunsch erschien in derselben gleichfalls der karthagische Admiral, noch immer wähnend, den offenen Bruch vermeiden zu können. Allein in der Versammlung se...
...es gesamten römischen Heeres und daher nicht vereinigt, wurden von den aus der Stadt ausrückenden römischen Legionen einzeln geschlagen und damit die Belagerung aufgehoben. Den Sommer über behauptete das römische Heer das Feld und machte sogar einen Versuch auf Syrakus; allein nachdem dieser gescheitert war und auch die Belagerung von Echetla (an der Grenze der Gebiete von Syrakus und Karthago) mit Verlust hatte aufgegeben werden müssen, kehrte das römische Heer zurück nach Messana und von da unter Zur... | | |
| | Die Voelker des Nordens -> | ...itender Entwicklung zuerst
die Ehre des Staats und jetzt bereits dessen Existenz in Frage stellte. Man
taeuschte sich damals so wenig wie jetzt ueber den wahren Sitz des Uebels,
allein jetzt so wenig wie damals brachte man es auch nur zu einem Versuch, an
der rechten Stelle zu bessern. Man sah es wohl, dass das System die Schuld trug;
aber man blieb auch diesmal dabei stehen, einzelne Personen zur Verantwortung zu
ziehen - nur entlud freilich ueber den Haeuptern der Oligarchie dies zweite
...
...) die von 645 (109) an Umfang und Gefaehrlichkeit uebertraf. Das
instinktmaessig sichere Gefuehl des Publikums, dass es gegen die Oligarchie kein
Mittel gebe als die Tyrannis, zeigte sich wiederum, indem dasselbe bereitwillig
einging auf jeden Versuch namhafter Offiziere, der Regierung die Hand zu zwingen
und unter dieser oder jener Form das oligarchische Regiment durch eine Diktatur
zu stuerzen.
Zunaechst war es Quintus Caepio, gegen den die Angriffe sich richteten; mit
Recht, insofern di...
...igefuehrt war, auch abgesehen von der wahrscheinlich
gegruendeten, aber nicht erwiesenen Unterschlagung der tolosanischen Beute;
indes trug zu der Wut, die die Opposition gegen ihn entwickelte, wesentlich auch
das bei, dass er als Konsul einen Versuch gewagt hatte, den Kapitalisten die
Geschworenenstellen zu entreissen. Um seinetwillen ward der alte ehrwuerdige
Grundsatz, auch im schlechtesten Gefaess die Heiligkeit des Amtes zu ehren,
gebrochen und, waehrend gegen den Urheber des cannensis...
...rotz der faktischen Abschaffung der Untersuchungshaft und der
Todesstrafe fuer politische Vergehen wurde Caepio verhaftet und die Absicht
unverhohlen ausgesprochen, das Todesurteil ueber ihn zu faellen und zu
vollstrecken. Die Regierungspartei versuchte, durch tribunizische Interzession
den Antrag zu beseitigen; allein die einsprechenden Tribune wurden mit Gewalt
aus der Versammlung verjagt und bei dem heftigen Auflauf die ersten Maenner des
Senats durch Steinwuerfe verletzt. Die Untersuchu... | | |
| | Brundisium, Ilerda, Pharsalos und Thapsus -> | ... wurden, hatten Caesar darueber
belehrt, in welcher ungeheuren Gefahr er mit seinen wenigen Leuten dieser
erbitterten Menge gegenueber schwebte. Allein die Umkehr war wegen der in dieser
Jahreszeit herrschenden Nordwestwinde schwierig, und der Versuch der
Einschiffung konnte leicht das Signal zum Ausbruch der Insurrektion werden;
ueberhaupt lag es nicht in Caesars Art, unverrichteter Sache sich davonzumachen.
Er beorderte also zwar sogleich Verstaerkungen aus Asien herbei, trug aber, bis
...
...beherrschte die Insel und den Osthafen, waehrend der
Damm und der Westhafen im Besitz der Buergerschaft war, und seine Schiffe
fuhren, da die alexandrinische Flotte verbrannt war, ungehindert ab und zu. Die
Alexandriner, nachdem sie vergeblich versucht hatten, aus dem Westhafen in den
oestlichen Brander einzufuehren, stellten darauf mit den Resten ihres Arsenals
ein kleines Geschwader her und verlegten damit Caesars Schiffen den Weg, als
dieselben eine Transportflotte mit einer aus Kleinasi...
...e Flottenruestungen; die Belagerten mussten schlagen, so oft es den
Belagerern beliebte, und wurden jene ein einziges Mal ueberwunden, so war Caesar
vollstaendig eingeschlossen und wahrscheinlich verloren. Es ward schlechterdings
noetig, einen Versuch zur Wiedergewinnung der Leuchtturminsel zu machen. Der
zwiefache Angriff, der durch Boote von der Hafen-, durch die Kriegsschiffe von
der Seeseite her gemacht ward, brachte in der Tat nicht bloss die Insel, sondern
auch den unteren Teil des Da...
...uppen auf Schiffen an die Spitze des Sees von Marea westlich von Alexandreia
und marschierte um diesen herum und den Nil hinab dem flussaufwaerts
herankommenden Mithradates entgegen. Die Vereinigung erfolgte, ohne dass der
Feind sie zu hindern versucht haette. Caesar rueckte dann in das Delta, wohin
der Koenig sich zurueckgezogen hatte, warf, trotz des tiefeingeschnittenen
Kanals vor ihrer Front, die aegyptische Vorhut im ersten Anlauf und stuermte
sofort das aegyptische Lager selbst. Es be...
...en und waehrend dieses Sturmes ein drittes
Detachement die Anhoehen hinter dem Lager ungesehen ersteigen. Der Sieg war
vollstaendig; das Lager ward genommen und was von den Aegyptern nicht unter den
feindlichen Schwertern fiel, ertrank bei dem Versuch, zu der Nilflotte zu
entkommen. Mit einem der Boote, die mit Menschen ueberladen sanken, verschwand
auch der junge Koenig in den Wellen seines heimischen Stromes. Unmittelbar vom
Schlachtfeld rueckte Caesar von der Landseite her geradeswegs an... | | |
| | Brundisium, Ilerda, Pharsalos und Thapsus -> | ...kerten und allzuploetzlich wiederangezogenen Zuegel. Die
Legionen weigerten sich zu gehorchen, bevor die versprochenen Geschenke ihnen
gezahlt seien, und wiesen die von Caesar gesandten Offiziere mit Hohnreden, ja
mit Steinwuerfen zurueck. Ein Versuch, den beginnenden Aufstand durch Steigerung
der versprochenen Summen zu daempfen, hatte nicht bloss keinen Erfolg, sondern
die Soldaten brachen massenweise auf, um die Erfuellung der Versprechungen in
der Hauptstadt von dem Feldherrn zu erpress...
...en, hatte nicht bloss keinen Erfolg, sondern
die Soldaten brachen massenweise auf, um die Erfuellung der Versprechungen in
der Hauptstadt von dem Feldherrn zu erpressen. Einzelne Offiziere, die die
meuterischen Rotten unterwegs zurueckzuhalten versuchten, wurden erschlagen. Es
war eine furchtbare Gefahr. Caesar liess die wenigen in der Stadt befindlichen
Soldaten die Tore besetzen, um die mit Recht befuerchtete Pluenderung wenigstens
fuer den ersten Anlauf abzuwehren, und erschien ploetzlic...
...ieselben
Stuerme zerstreuten die Flotte Caesars nach allen Richtungen, und als Caesar
unweit Hadrumetum (Susa) die Gelegenheit zu landen ersah, konnte er nicht mehr
als etwa 3000 Mann, groesstenteils Rekruten, und 150 Reiter ausschiffen. Der
Versuch, das vom Feinde stark besetzte Hadrumetum wegzunehmen, misslang; dagegen
bemaechtigte Caesar sich der beiden nicht weit voneinander entfernten
Hafenplaetze Ruspina (Monastir bei Susa) und Klein-Leptis. Hier verschanzte er
sich; aber seine Stel...
...iese Anwandlung von Entschlossenheit, und man ward sich einig zu
kapitulieren. Als dann Faustus Sulla, des Regenten Sohn, und Lucius Afranius mit
einer starken Abteilung Reiterei vom Schlachtfelde her in Utica eintrafen,
machte Cato noch einen Versuch, durch sie die Stadt zu halten; allein ihre
Forderung, sie zuvoerderst die unzuverlaessige Buergerschaft von Utica insgesamt
niedermachen zu lassen, wies er unwillig zurueck und liess lieber die letzte
Burg der Republikaner dem Monarchen ohne ... | | |
| | Der Dritte Makedonische Krieg -> |
Ägypten fügte sich freiwillig in die römische Klientel; aber auch die Könige von Babylon standen hiermit ab von dem letzten Versuch, ihre Unabhängigkeit gegen Rom zu behaupten. Wie Makedonien im Krieg des Perseus, so machten die Seleukiden im koilesyrischen den gleichen und gleich letzten Versuch, sich ihre ehemalige Macht wiederzugewinnen; aber es ist bezeichnend für den Unterschied der beiden Reiche, daß dort die Legionen, hier das barsche Wort eines Diplomaten entschied.
In Griechenland selbst waren als Verbündete des Perseus, nachdem di...
...ie sie ahnten, erklärte der Senat, ermüdet durch die ewigen Bitten um Einleitung der Untersuchung, endlich rundheraus, daß bis auf weiter die Leute in Italien bleiben würden. Sie wurden hier in den Landstädten interniert und leidlich gehalten, Fluchtversuche indes mit dem Tode bestraft; ähnlich wird die Lage der aus Makedonien weggeführten ehemaligen Beamten gewesen sein. Wie die Dinge einmal standen, war dieser Ausweg, so gewaltsam er war, noch der erträglichste und die enragierten Griechen der Römerp...
...ischen Senat den obersten Gerichtshof, dessen Kommissionen in letzter Instanz zwischen Königen und Völkern entscheiden, um dessen Sprache und Sitte sich anzueignen fremde Prinzen und vornehme junge Männer in Rom verweilen. Ein klarer und ernstlicher Versuch, sich dieser Herrschaft zu entledigen, ist in der Tat nur ein einziges Mal gemacht worden, von dem großen Mithradates von Pontos. Die Schlacht bei Pydna bezeichnet aber auch zugleich den letzten Moment, wo der Senat noch festhält an der Staatsmaxime...
...ng zu halten. Dieselben durften also weder sich in völlige Schwäche und Anarchie auflösen, wie es dennoch in Griechenland geschah, noch aus ihrer halbfreien Stellung sich zur vollen Unabhängigkeit entwickeln, wie es doch nicht ohne Erfolg Makedonien versuchte. Kein Staat durfte ganz zugrunde gehen, aber auch keiner sich auf eigene Füße stellen; weshalb der besiegte Feind wenigstens die gleiche, oft eine bessere Stellung bei den römischen Diplomaten hatte als der treue Bundesgenosse, und der Geschlagene... | | |
| | Der Westen vom Hannibalischen Frieden bis zum Ende der dritten Periode | ...ransalpinischen Kantone - man wird zunächst an die Helvetier (zwischen dem Genfer See und dem Main) und an die Karner oder Taurisker (in Kärnten und Steiermark) zu denken haben - gegen die beschwerdeführenden römischen Gesandten aussprachen über die Versuche einzelner keltischer Haufen, sich diesseits der Alpen in friedlicher Weise anzusiedeln, nicht minder die demütige Art, in welcher diese Auswandererhaufen selbst zuerst bei dem römischen Senat um Landanweisung bittend einkamen, alsdann aber dem stre...
...n. Mit weiser Strenge gestattete der Senat keinerlei Ausnahme von dem Grundsatz, daß die Alpentore für die keltische Nation fortan geschlossen seien, und schritt mit schweren Strafen gegen diejenigen römischen Untertanen ein, die solche Übersiedlungsversuche von Italien aus veranlaßt hatten. Ein Versuch dieser Art, welcher auf einer bis dahin den Römern wenig bekannten Straße im innersten Winkel des Adriatischen Meeres stattfand, mehr aber noch, wie es scheint, der Plan Philipps von Makedonien, wie Hannibal von Westen so seinerseits von Osten her i...
...r man in der Landschaft diesseits des Padus, die der römische Senat beschlossen hatte Italien einzuverleiben. Die Boier, die dies zunächst traf, wehrten sich mit verzweifelter Entschlossenheit. Es ward sogar der Padus von ihnen überschritten und ein Versuch gemacht, die Insubrer wieder unter die Waffen zu bringen (560 194); ein Konsul ward in seinem Lager von ihnen blockiert und wenig fehlte, daß er unterlag; Placentia hielt sich mühsam gegen die ewigen Angriffe der erbitterten Eingeborenen. Bei Mutina... | | |
| | Der Krieg gegen Antiochos von Asien | ... die Integrität der Monarchie einigermaßen wiederherzustellen und zuerst die östlichen Satrapien Medien und Parthyene, dann auch den von Achäos diesseits des Tauros in Kleinasien begründeten Sonderstaat wieder mit der Krone zu vereinigen. Ein erster Versuch, das schmerzlich entbehrte syrische Küstenland den Ägyptern zu entreißen, war im Jahre der Trasimenischen Schlacht von Philopator bei Raphia blutig zurückgewiesen worden, und Antiochos hatte sich wohl gehütet, mit Ägypten den Streit wieder aufzunehm...
...h beendigten Krieges und des befreiten Hellas ungeschmälert heimzubringen, sich begnügte, das glimmende Feuer des Aufstandes und des Krieges vorläufig oberflächlich zu verschütten. Der römische Staatsmann mochte vielleicht recht haben, wenn er jeden Versuch, Griechenland unmittelbar in römische Botmäßigkeit zu bringen und jede Intervention der Römer in die asiatischen Angelegenheiten für einen politischen Fehler erklärte; aber die gärende Opposition in Griechenland, der schwächliche Übermut des Asiaten... | | |
| | Die Restaurationsherrschaft | ...phe des Gaius und dem
gruendlichen Opimischen Blutgericht im Augenblick schlechterdings niemand
vorhanden war, der, sei es durch Blutsverwandtschaft mit dem gefallenen
Staatsoberhaupt, sei es durch ueberwiegende Faehigkeit, auch nur zu einem
Versuch, den erledigten Platz einzunehmen, sich legitimiert gefuehlt haette.
Gaius war ohne Kinder aus der Welt gegangen, und auch Tiberius' hinterlassener
Knabe starb, bevor er zu seinen Jahren kam; die ganze sogenannte Volkspartei war
buchstaeblich ...
... Elementen. Fuers erste reagierte man wesentlich nur gegen
die Personen, rief den Publius Popillius nach Kassierung der ihn betreffenden
Verfuegungen aus der Verbannung zurueck (633 121) und machte den Gracchanern den
Prozesskrieg; wogegen der Versuch der Volkspartei, den Lucius Opimius nach
Niederlegung seines Amtes wegen Hochverrats zur Verurteilung zu bringen, von der
Regierungspartei vereitelt ward (634 120). Es ist fuer den Charakter dieser
Restaurationsregierung bezeichnend, wie die A... | | |
| | Die Restaurationsherrschaft -> | ...
der roemische Senat im Jahre 645 (109) stand; haette es in Rom eine wirkliche
Opposition gegeben, das heisst eine Partei, die eine prinzipielle Abaenderung
der Verfassung wuenschte und betrieb, so musste diese notwendig jetzt wenigstens
einen Versuch machen, den restaurierten Senat zu stuerzen. Er erfolgte nicht;
man machte aus der politischen eine Personenfrage, wechselte die Feldherren und
schickte ein paar nichtsnutzige und unbedeutende Leute in die Verbannung. Damit
stand es also fest,...
...ziges neues Element trat in diesen
vorlaeufigen Krisen auf; es war das Hineinziehen der militaerischen Maenner und
der militaerischen Macht in die politische Revolution. Ob Marius' Auftreten
unmittelbar die Einleitung sein werde zu einem neuen Versuch, die Oligarchie
durch die Tyrannis zu verdraengen, oder ob dasselbe, wie so manches Aehnliche,
als vereinzelter Eingriff in die Praerogative der Regierung ohne weitere Folgen
voruebergehen werde, liess sich noch nicht bestimmen; wohl aber war ... | | |
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