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Schlagwort: Verwirklichung | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | Seite 1 von 5 1 2 3 4 5 | | | III. Zufall / Bewegung / Unendliches / Veränderung / Räumlichkeit -> |
gibt.
Da nun der Unterschied des potentiell Seienden
und des aktuell Seienden in jeder Kategorie vorkommt,
so nenne ich Bewegung die Verwirklichung
des Potentiellen als solchen. Daß diese Bezeichnung
zutrifft, wird durch folgende Erwägungen klar werden.
Gebaut wird dann, wenn das was das Vermögen
hat ein Bau zu werden, sofern wir es rein als solches
nehmen, zur Verwirklichung gelangt; und die Tätigkeit
des Bauens bedeutet eben dieses Verwirklichen.
Das gleiche gilt von der Tätigkeit des Lernens, des
Heilens und des Umwälzens, das gleiche vom Gehen
und Springen, vom Altem und Reifen.
Daß etwas be...
... Bauens bedeutet eben dieses Verwirklichen.
Das gleiche gilt von der Tätigkeit des Lernens, des
Heilens und des Umwälzens, das gleiche vom Gehen
und Springen, vom Altem und Reifen.
Daß etwas bewegt wird, das tritt da ein, wo die
Verwirklichung selber eintritt, nicht früher, noch später.
Die Verwirklichung also des Potentiellen, wenn
es als aktuell Seiendes in Wirksamkeit tritt, und zwar
noch nicht als solches, sondern erst als ein für Bewegung
Empfängliches, das heißt Bewegung. Mit diesem
»als« ist folgendes gemeint. D...
...hes, sondern erst als ein für Bewegung
Empfängliches, das heißt Bewegung. Mit diesem
»als« ist folgendes gemeint. Das Erz ist potentiell
eine Bildsäule; aber gleichwohl äst die betreffende
Bewegung nicht die Verwirklichung des Erzes, das
Erz als solches genommen. Denn Erz sein und etwas
dem Vermögen nach sein, bedeutet nicht dasselbe.
Wäre es begrifflich schlechthin dasselbe, so würde allerdings
die Verwirklichung des Erzes eine Art von
Bewegung sein; es ist aber nicht dasselbe. Man sieht
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| | Das Gesetz des Herzens und der Wahnsinn des Eigendünkels | ...r dies Für-sich-sein als notwendiges oder allgemeines gilt.
Das Gesetz also, das unmittelbar das eigne des Selbstbewußtseins ist, oder ein Herz, das aber ein Gesetz an ihm hat, ist der Zweck, den es zu verwirklichen geht. Es ist zu sehen, ob seine Verwirklichung diesem Begriffe entsprechen, und ob es in ihr dies sein Gesetz als das Wesen erfahren wird.
Diesem Herzen steht eine Wirklichkeit gegenüber; denn im Herzen ist das Gesetz nur erst für sich, noch nicht verwirklicht und also zugleich etwas Anderes, ...
...refflichen eigenen Wesens und in der Hervorbringung des Wohls der Menschheit sucht. Was sie verwirklicht, ist selbst das Gesetz, und ihre Lust daher zugleich die allgemeine aller Herzen. Beides ist ihr ungetrennt; ihre Lust das Gesetzmäßige, und die Verwirklichung des Gesetzes der allgemeinen Menschheit Bereitung ihrer einzelnen Lust. Denn innerhalb ihrer selbst ist unmittelbar die Individualität und das Notwendige eins; das Gesetz Gesetz des Herzens. Die Individualität ist noch nicht aus ihrer Stelle gerückt...
...ividualität und das Notwendige eins; das Gesetz Gesetz des Herzens. Die Individualität ist noch nicht aus ihrer Stelle gerückt, und die Einheit beider nicht durch die vermittelnde Bewegung derselben, noch nicht durch die Zucht zustande gekommen. Die Verwirklichung des unmittelbaren ungezogenen Wesens gilt für Darstellung einer Vortrefflichkeit und für Hervorbringung des Wohls der Menschheit.
Das Gesetz dagegen, welches dem Gesetze des Herzens gegenübersteht, ist vom Herzen getrennt, und frei für sich. Die M...
...auch ihrem Inhalte nach nichts an sich, und muß dem Gesetze des Herzens weichen.
Das Individuum vollbringt also das Gesetz seines Herzens; es wird allgemeine Ordnung, und die Lust zu einer an und für sich gesetzmäßigen Wirklichkeit. Aber in dieser Verwirklichung ist es ihm in der Tat entflohen; es wird unmittelbar nur das Verhältnis, welches aufgehoben werden sollte. Das Gesetz des Herzens hört eben durch seine Verwirklichung auf, Gesetz des Herzens zu sein. Denn es erhält darin die Form des Seins, und ist nun allgemeine Macht, für welche dieses Herz gleichgültig ist, so daß das Individuum seine eigene Ordnung dadurch, daß es sie aufstellt, nicht mehr als die seinige fin...
...s Herzens zu sein. Denn es erhält darin die Form des Seins, und ist nun allgemeine Macht, für welche dieses Herz gleichgültig ist, so daß das Individuum seine eigene Ordnung dadurch, daß es sie aufstellt, nicht mehr als die seinige findet. Durch die Verwirklichung seines Gesetzes bringt es daher nicht sein Gesetz, sondern indem sie an sich die seinige, für es aber eine fremde ist, nur dies hervor, in die wirkliche Ordnung sich zu verwickeln; und zwar in sie als eine ihm nicht nur fremde, sondern feindliche Üb... | | |
| | III. Zufall / Bewegung / Unendliches / Veränderung / Räumlichkeit -> | ... zukommt, sei es
sonst eine Flüssigkeit, sei es das Blut, dieses ist eins
und dasselbe.Weil aber jenes nicht dasselbe ist, wie
auch die Farbe und der Gegenstand, der vermittelst
ihrer sichtbar wird, nicht dasselbe sind, so ist Bewegung
die Verwirklichung des Potentiellen als Potentiellen.
Daß sie wirklich dies bedeutet, wird dadurch
klar geworden sein, und ebenso auch dies, daß die Erscheinung,
daß etwas in Bewegung ist, dann eintritt,
wenn die Verwirklichung selber eintritt, und nicht früher
noch später. Denn jedes Ding hat die Möglichkeit
das eine Mal wirklich zu werden, das andere Mal
nicht, wie es bei dem der Fall ist, was das Vermögen
hat ein Bau zu werden, sofern es im Zusta...
...später. Denn jedes Ding hat die Möglichkeit
das eine Mal wirklich zu werden, das andere Mal
nicht, wie es bei dem der Fall ist, was das Vermögen
hat ein Bau zu werden, sofern es im Zustande des bloßen
Vermögens ist. Die Verwirklichung dessen, was
ein Bau zu werden die Möglichkeit hat, sofern es
diese Möglichkeit hat, ist eben die Tätigkeit des Bauens.
Denn Verwirklichung bedeutet entweder dieses,
die Tätigkeit des Bauens, oder das Gebäude. Aber
wenn das Gebäude fertig dasteht, so hat der Zustand
des Vermögens ein Bau zu werden aufgehört; das dagegen,
woran noch gebaut wird, ist eben das,... | | |
| | Die Lust und die Notwendigkeit -> |
Die genossene Lust hat wohl die positive Bedeutung, sich selbst als gegenständliches Selbstbewußtsein geworden zu sein, aber ebensosehr die negative, sich selbst aufgehoben zu haben; und indem es seine Verwirklichung nur in jener Bedeutung begriff, tritt seine Erfahrung als Widerspruch in sein Bewußtsein ein, worin die erreichte Wirklichkeit seiner Einzelnheit sich von dem negativen Wesen vernichtet werden sieht, das wirklichkeitslos jener leer gegenü...
...remdes gesetzt, die Dingheit überhaupt ist. Hier ist in diese Dingheit das Für-sich-sein und die Vermittlung getreten. Sie tritt daher als Kreis auf, dessen Inhalt die entwickelte reine Beziehung der einfachen Wesenheiten ist. Die erlangte Verwirklichung dieser Individualität besteht daher in nichts anderem, als daß sie diesen Kreis von Abstraktionen aus der Eingeschlossenheit des einfachen Selbstbewußtseins in das Element des Für-es-seins oder der gegenständlichen Ausbrei...
...uml;digkeit der Einzelnheit an der ebenso harten, aber kontinuierlichen Wirklichkeit zerstäubt ist. - Indem es als Bewußtsein die Einheit seiner selbst und seines Gegenteils ist, ist dieser Untergang noch für es; sein Zweck und seine Verwirklichung, sowie der Widerspruch dessen, was ihm das Wesen war, und was an sich das Wesen ist; - es erfährt den Doppelsinn, der in dem liegt, was es tat, nämlich sein Leben sich genommen zu haben; es nahm das Leben, aber vielmehr ergriff es damit de... | | |
| | Die moralische Weltanschauung | ... Selbstbewußtsein wird, desto freier auch der negative Gegenstand seines Bewußtseins. Er ist hiedurch eine zur eignen Individualität in sich vollendete Welt, ein selbstständiges Ganzes eigentümlicher Gesetze, sowie ein selbstständiger Gang und freie Verwirklichung derselben, - eine Natur überhaupt, deren Gesetze wie ihr Tun ihr selbst angehören, als einem Wesen, das unbekümmert um das moralische Selbstbewußtsein ist, wie dieses um sie.
Von dieser Bestimmung an bildet sich eine moralische Weltanschauung aus,...
...atur unbekümmert darum ist, ihm das Bewußtsein der Einheit seiner Wirklichkeit mit der ihrigen zu geben, und es also vielleicht glücklich werden läßt, vielleicht auch nicht. Das unmoralische Bewußtsein dagegen findet vielleicht zufälligerweise seine Verwirklichung, wo das moralische nur Veranlassung zum Handeln, aber durch dasselbe nicht das Glück der Ausführung und des Genusses der Vollbringung ihm zuteil werden sieht. Es findet daher vielmehr Grund zu Klagen über solchen Zustand der Unangemessenheit seiner ...
...nständlich gewordenen Zwecke, an der erfüllten Pflicht, ist das sich als verwirklicht anschauende einzelne Bewußtsein, oder der Genuß, der hiemit im Begriffe zwar nicht unmittelbar der Moralität als Gesinnung betrachtet liegt, allein im Begriffe der Verwirklichung derselben. Hiedurch aber liegt er auch in ihr als Gesinnung; denn diese geht darauf, nicht Gesinnung im Gegensatze des Handelns zu bleiben, sondern zu handeln, oder sich zu verwirklichen. Der Zweck als das Ganze mit dem Bewußtsein seiner Momente aus... | | |
| | 1. Die Potentialität als Vermögen der Bewegung -> | | ...gt sei, und dies deshalb, weil damit das was
nicht in Wirklichkeit ist, als in Wirklichkeit seiend
bezeichnet würde. Denn unter dem, was nicht ist, gibt
es solches, was ein potentielles Sein hat; aber es ist
nicht, weil der Prozeß der Verwirklichung nicht eingetreten
ist.
Hat nun der Ausdruck »ein Vermögen haben« die
bezeichnete Bedeutung, was die nachfolgende Verwirklichung
betrifft, so folgt offenbar, daß die Aussage
nicht richtig sein kann: dieses bestimmte ist zwar
ein Mögliches, es wird aber niemals wirklich sein.
Damit wäre der Begriff der Unmöglichkeit außer
Augen gelassen. Man neh... | | |
| | 1. Die Potentialität als Vermögen der Bewegung -> | |
das Leiden mit Notwendigkeit; bei den durch Vernunft
geleiteten ist solche Notwendigkeit nicht vorhanden.
Denn während die Vermögen der ersteren Art
sämtlich eine Verwirklichung, jegliches nur in einem
Sinne gestatten, lassen die von der letzteren Art zwei
entgegengesetzte Richtungen der Verwirklichung zu.
Sie würden also, falls die Wirkung mit Notwendigkeit
einträte, das Eine und zugleich das Entgegengesetzte
wirken, und dies ist unmöglich. Es muß also ein anderes
vorhanden sein, was darüber entscheidet, in welchem
... | | |
| | 2. Die Aktualität -> |
bloße Bewegungen bezeichnen, die zu dem Ziele hinführen,
die anderen als innere Prozesse der Verwirklichung.
Die Bewegung als Bewegung ist noch unvollendet:
so die Entfettung, das Erlernen, das Gehen, das
Bauen; alles das sind Bewegungen, und zwar unvollendete.
Denn daß jemand den Weg immer weiter geht,
den er gegangen ist, immer weiter baut, w...
...raquo;er hat gesehen« und »er sieht noch immer«, er
»denkt und er hat gedacht«: das kann ganz wohl zugleich
und als dasselbe statthaben. Einen Vorgang
von der letzteren Art bezeichne ich als inneren Prozeß
der Verwirklichung, einen von jener Art aber als
bloße Bewegung.
Was es also heißt, aktuell sein, und welche Beschaffenheit
dem Aktuellen zukommt, das mag uns
auf Grund des Beigebrachten und verwandter Erwägungen
klar geworden sein. Nun gilt es a... | | |
| | III. Zufall / Bewegung / Unendliches / Veränderung / Räumlichkeit -> | ...tiell
ein Quantum ist, noch bei dem, was aktuell ein Quantum
ist. So macht denn die Bewegung zwar den Eindruck
ein Aktuelles zu sein, aber doch nur ein unvollendetes
Aktuelles; und der Grund dafür ist der, daß
das Potentielle, dessen Verwirklichung sie bedeutet,
eben noch ein Unvollendetes ist. Gerade deshalb ist es
so schwer zu erfassen, was sie ist. Man ist gezwungen
sie entweder unter den Begriff der Privation oder
unter den der Potentialität oder unter den der Aktualität
ohn...
...keit, als
ein schwer zu Verstehendes, aber doch als ein solches,
was immerhin einen Platz im Dasein einnehmen
kann.
Soviel jedenfalls ist klar, daß Bewegung nur da ist,
wo die Möglichkeit der Bewegung vorhanden ist.
Denn sie ist die Verwirklichung dieser Möglichkeit
vermittelst dessen, was die Kraft besitzt etwas in
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| | Die Verwirklichung des vernünftigen Selbstbewußtseins durch sich selbst | ...ne Einheit mit sich selbst zu haben. Diese Gewißheit hat sich ihm nun zur Wahrheit zu erheben; was ihm gilt, daß es an sich und in seiner innern Gewißheit sei, soll in sein Bewußtsein treten, und für es werden.
Was die allgemeinen Stationen dieser Verwirklichung sein werden, bezeichnet sich im allgemeinen schon durch die Vergleichung mit dem bisherigen Wege. Wie nämlich die beobachtende Vernunft in dem Elemente der Kategorie die Bewegung des Bewußtseins, nämlich die sinnliche Gewißheit, das Wahrnehmen und d...
... Bewußtsein ist umgekehrt nur dieses seiende Eins, indem es des allgemeinen Bewußtseins in seiner Einzelnheit als seines Seins sich bewußt, indem sein Tun und Dasein die allgemeine Sitte ist.
In dem Leben eines Volks hat in der Tat der Begriff der Verwirklichung der selbstbewußten Vernunft, in der Selbstständigkeit des Andern die vollständige Einheit mit ihm anzuschauen, oder diese von mir vorgefundene freie Dingheit eines andern, welche das Negative meiner selbst ist, als mein Für-mich-sein zum Gegenstande... | | |
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