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| | Theodor MommsenRoemische Geschichte - 1. Buch |
Schlagwort: Anliegen | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | Seite 1 von 1 | | | Religion -> | | ...zelne Buerger innerhalb seines individuellen Kreises aehnliche Anordnungen
treffen und seinen Goettern nicht bloss Opfer darbringen, sondern auch Staetten
und Diener ihnen weihen.
Also gab es Priestertum und Priester in Rom genug; indes wer ein Anliegen
an den Gott hat, wendet sich nicht an den Priester, sondern an den Gott. Jeder
Flehende und Fragende redet selber zu der Gottheit, die Gemeinde natuerlich
durch den Mund des Koenigs wie die Kurie durch den Curio und die Ritterschaft
durch ih... | | |
| | Religion -> | | ...ch dieser jenem fuer eine gewisse Leitung eine
gewisse Gegenleistung zusichert, und der roemische Rechtssatz, dass kein
Kontrakt durch Stellvertretung abgeschlossen werden kann, ist nicht der letzte
Grund, weshalb in Latium bei den religioesen Anliegen der Menschen alle
Priestervermittlung ausgeschlossen blieb. Ja wie der roemische Kaufmann, seiner
konventionellen Rechtlichkeit unbeschadet, den Vertrag bloss dem Buchstaben nach
zu erfuellen befugt ist, so ward auch, wie die roemischen Theolo... | | |
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