Bücher-Datenbank
Informationen & HilfeForumLoginPartnerKontaktImpressumRechtliche Hinweise
Schlagwort-Index
Personen-Index
Orte-Index
Zur gesamten Bücher-Datenbank
  Bücher & Textdatenbank
 Belletristik
 Geschichte
 Philosophie
 Psychologie
Webdesign @ Pixel-Partisan.de
Projekte:
Lexikon der Abkürzungen
Online-Bibel
Bilder von Insekten
Lifestyle Webkatalog

Schnellsuche: Rom - Samniten - Italien - Gemeinden - Krieg - Stadt
Samnium - Kampanien - Etrurien - Italiker - Insurgenten - Gebiet - Insurrektion - Armee

Ort - Fluss - Land: Abruzzen


Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
Abruzzentaeler

Seite 1 von 2     1 2 
Die Empoerung der italischen Untertanen und die Sulpicische Revolution ->
...nden Maenner beabsichtigt hatten, durch einen Zufall die Insurrektion zum Ausbruch kam. Der roemische Praetor mit prokonsularischer Gewalt Gaius Servilius, durch seine Kundschafter davon benachrichtigt, dass die Stadt Asculum (Ascoli) in den Abruzzen an die Nachbargemeinden Geiseln sende, begab sich mit seinem Legaten Fonteius und wenigem Gefolge dorthin und richtete an die eben zur Feier der grossen Spiele im Theater versammelte Menge eine donnernde Drohrede. Der Anblick der nur zu bekann...

...emer niedergemacht und ihre Habe gepluendert. Wie die Flamme durch die Steppe lief die Empoerung durch die Halbinsel. Voran ging das tapfere und zahlreiche Volk der Marser in Verbindung mit den kleinen, aber kernigen Eidgenossenschaften in den Abruzzen, den Paelignern, Marrucinern, Frentanern und Vestinern; der schon genannte tapfere und kluge Quintus Silo war hier die Seele der Bewegung. Von den Marsern wurde zuerst den Roemern foermlich abgesagt, wonach spaeterhin dem Krieg der Name des ...

...eele der Bewegung. Von den Marsern wurde zuerst den Roemern foermlich abgesagt, wonach spaeterhin dem Krieg der Name des marsischen blieb. Dem gegebenen Beispiel folgten die samnitischen und ueberhaupt die Masse der Gemeinden vom Liris und den Abruzzen bis hinab nach Kalabrien und Apulien, so dass bald in ganz Mittel- und Sueditalien gegen Rom geruestet ward. Die Etrusker und Umbrer dagegen hielten zu Rom, wie sie bereits frueher mit den Rittern zusammengehalten hatten gegen Drusus. Es ist ...

...frueher mit den Rittern zusammengehalten hatten gegen Drusus. Es ist bezeichnend, dass in diesen Landschaften seit alten Zeiten die Grund- und Geldaristokratie uebermaechtig und der Mittelstand gaenzlich verschwunden war, wogegen in und an den Abruzzen der Bauernstand sich reiner und frischer bewahrt hatte als irgendwo sonst in Italien; der Bauern- und ueberhaupt der Mittelstand also war es, aus dem der Aufstand wesentlich hervorging, wogegen die munizipale Aristokratie auch jetzt noch Hand ...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
07. Kapitel
Einleitung ->
...chst in suedoestlicher Richtung zwischen dem breiteren westlichen und dem schmalen oestlichen Busen des Mittelmeers, an welchen letzteren hinantretend er seine hoechste, kaum indes zu der Linie des ewigen Schnees hinansteigende Erhebung in den Abruzzen erreicht. Von den Abruzzen aus setzt das Gebirge sich in suedlicher Richtung fort, anfangs ungeteilt und von betraechtlicher Hoehe; nach einer Einsattlung, die eine Huegellandschaft bildet, spaltet es sich in einen flacheren suedoestlichen und einen steileren suedlichen...

... Huegellandschaft bildet, spaltet es sich in einen flacheren suedoestlichen und einen steileren suedlichen Hoehenzug und schliesst dort wie hier mit der Bildung zweier schmaler Halbinseln ab. Das noerdlich zwischen Alpen und Apennin bis zu den Abruzzen hinab sich ausbreitende Flachland gehoert geographisch und bis in sehr spaete Zeit auch historisch nicht zu dem suedlichen Berg- und Huegelland, demjenigen Italien, dessen Geschichte uns hier beschaeftigt. Erst im siebenten Jahrhundert Roms wu...

... Menschen eine wohl geeignete Ansiedelungsstaette, und mehr noch gilt dies von dem oestlich, suedlich und westlich an ihn sich anschliessenden Vor- und Kuestenland. Zwar an der oestlichen Kueste dehnt sich, gegen Norden von dem Bergstock der Abruzzen geschlossen und nur von dem steilen Ruecken des Garganus inselartig unterbrochen, die apulische Ebene in einfoermiger Flaeche mit schwach entwickelter Kuesten- und Strombildung aus. An der Suedkueste aber zwischen den beiden Halbinseln, mit de...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 1. Buch ->
Bis zur Abschaffung des roemischen Koenigtums ->
01. Kapitel
Die Italiker gegen Rom ->
...fte Sieg war solchen Opfers wert. Das Koalitionsheer loeste sich auf und damit die Koalition selbst; Umbrien blieb in roemischer Gewalt, die Gallier verliefen sich, der Ueberrest der Samniten, noch immer in geschlossener Ordnung, zog durch die Abruzzen ab in die Heimat. Kampanien, das die Samniten waehrend des etruskischen Krieges ueberschwemmt hatten, ward nach dessen Beendigung mit leichter Muehe wieder von den Roemern besetzt. Etrurien bat im folgenden Jahre 460 (294) um Frieden; Volsin...

...errschaft ueber Mittelitalien nur gesichert war, wenn sie von Meer zu Meer reichte. Die Festsetzung der Roemer jenseits des Apennin beginnt mit der Anlegung der starken Festung Hatria (Atri) im Jahre 465 (289), an der noerdlichen Abdachung der Abruzzen gegen die picenische Ebene, nicht unmittelbar an der Kueste und daher latinischen Rechts, aber dem Meere nah und der Schlussstein des gewaltigen, Nord- und Sueditalien trennenden Keils. Aehnlicher Art und von noch groesserer Bedeutung war die ...

...So erstreckte sich, als die Samnitischen Kriege zu Ende gingen, das geschlossene, das heisst fast ausschliesslich aus Gemeinden roemischen oder latinischen Rechts bestehende Gebiet Roms nordwaerts bis zum Ciminischen Walde, oestlich bis in die Abruzzen und an das Adriatische Meer, suedlich bis nach Capua, waehrend die beiden vorgeschobenen Posten Luceria und Venusia, gegen Osten und Sueden auf den Verbindungslinien der Gegner angelegt, dieselben nach allen Richtungen hin isolierten. Rom wa...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 2. Buch ->
06. Kapitel
Die umbrisch-sabellischen Staemme - Anfaenge der Samniten ->
...r mit den Latinern in zahlreichen Beziehungen stehen und nachher dieser Strich sowie die Sabina so frueh und so schnell sich latinisieren konnten. Der Hauptstock des umbrischen Stammes aber warf sich aus der Sabina oestlich in die Gebirge der Abruzzen und das suedlich an diese sich anschliessende Huegelland: sie besetzten auch hier wie an der Westkueste die bergigen Striche, deren duenne Bevoelkerung den Einwanderern wich oder sich unterwarf, waehrend dagegen in dem ebenen apulischen Kueste...

... auch die Verfassung, wie sie war; aehnlich wie bei den aehnlich gelegenen Arkadern in Hellas kam es hier nicht zur Inkorporation der Gemeinden, und es bildeten hoechstens mehr oder minder lockere Eidgenossenschaften sich aus. Vor allem in den Abruzzen scheint die scharfe Sonderung der Bergtaeler eine strenge Abgeschlossenheit der einzelnen Kantone hervorgerufen zu haben, sowohl unter sich wie gegen das Ausland; woher es kommt, dass diese Bergkantone in geringem Zusammenhang unter sich und i...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 1. Buch ->
Bis zur Abschaffung des roemischen Koenigtums ->
08. Kapitel
Die Empoerung der italischen Untertanen und die Sulpicische Revolution ->
... die Roemer nicht wohl anders konnten, als die nirgends recht zentralisierte Insurrektion in allen insurgierten Landschaften zu bekaempfen. Militaerisch zerfiel das insurgierte Land in zwei Haelften: in der noerdlichen, die von Picenum und den Abruzzen bis an die kampanische Nordgrenze reichte und die lateinisch redenden Distrikte umfasste, uebernahmen italischerseits der Marser Quintus Silo, roemischerseits Publius Rutilius Lupus, beide als Konsuln, den Oberbefehl; in der suedlichen, welc...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
07. Kapitel
Die Empoerung der italischen Untertanen und die Sulpicische Revolution ->
... zu setzen und seine alte Stellung wieder einzunehmen unter den Mauern von Acerrae, das die samnitische Hauptarmee unter Mutilus fortfuhr zu belagern. Gleichzeitig hatten die Operationen auch in Mittelitalien begonnen, wo der Aufstand von den Abruzzen und der Landschaft am Fuciner See aus in gefaehrlicher Naehe die Hauptstadt bedrohte. Ein selbstaendiges Korps unter Gnaeus Pompeius Strabo ward ins Picenische gesandt, um, auf Firmum und Falerio gestuetzt, Asculum zu bedrohen; die Hauptmasse ...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
07. Kapitel
Die Empoerung der italischen Untertanen und die Sulpicische Revolution ->
...en Feldzug des Jahres 665 (89) begonnen hatte, so tiefgebeugt, so ueberall geschlagen, so voellig hoffnungslos ging sie aus demselben hervor. Ganz Norditalien war beruhigt. In Mittelitalien waren beide Kuesten voellig in roemischer Gewalt, die Abruzzen fast vollstaendig, Apulien bis auf Venusia, Kampanien bis auf Nola in den Haenden der Roemer und durch die Besetzung des hirpinischen Gebietes die Verbindung gesprengt zwischen den beiden einzigen noch in offener Gegenwehr beharrenden Landscha...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
07. Kapitel
Die Empoerung der italischen Untertanen und die Sulpicische Revolution ->
...; war bei den Fortschritten der im Norden unter Strabo operierenden Armee voraussichtlich bald geschehen konnte. So begann der dritte Feldzug 666 (88) unter guenstigen Aussichten fuer Rom. Strabo daempfte den letzten Widerstand, der noch in den Abruzzen geleistet ward. In Apulien machte Cosconius' Nachfolger Quintus Metellus Pius, der Sohn des Ueberwinders von Numidien und an energisch konservativer Gesinnung wie an militaerischer Begabung seinem Vater nicht ungleich, dem Widerstand ein Ende ...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
07. Kapitel
Sturz der etruskischen Macht - Die Kelten ->
...elten Verteidigung der Etrusker in ihrer beschraenkteren Heimat und der ernstlichen Gegenwehr der maechtigen Roemer, zum Teil wohl auch infolge uns unbekannter Veraenderungen im Norden der Alpen. Zwischen Alpen und Apenninen bis hinab an die Abruzzen waren jetzt die Kelten im allgemeinen die herrschende Nation und namentlich die Herren des ebenen Landes und der reichen Weiden; aber bei ihrer schlaffen und oberflaechlichen Ansiedlungsweise wurzelte ihre Herrschaft nicht tief in der neu gewo...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 2. Buch ->
04. Kapitel
Die Ansiedlungen der Latiner ->
...he Gauverfassung Italiens, welche in denjenigen italischen Landschaften, die zum staedtischen Zusammensiedeln erst spaet und zum Teil noch bis auf den heutigen Tag nicht vollstaendig gelangt sind, wie im Marserland und in den kleinen Gauen der Abruzzen, noch einigermassen sich erkennen laesst. Die Landschaft der Aequiculer, die noch in der Kaiserzeit nicht in Staedten, sondern in unzaehligen offenen Weilern wohnten, zeigt eine Menge altertuemlicher Mauerringe, die als "veroedete Staedte" mit...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 1. Buch ->
Bis zur Abschaffung des roemischen Koenigtums ->
03. Kapitel

Seite 1 von 2     1 2 


Schlagwort-Index
abcdefghijklm
nopqrstuvwxyz
Personen-Index
abcdefghijklm
nopqrstuvwxyz
Orte-Index
abcdefghijklm
nopqrstuvwxyz
Häufige Suchbegriffe:
Bergstock Abruzzen (1)