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Ort - Fluss - Land: Bonn | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | | Seite 1 von 1 | | | Marcus Lepidus und Quintus Sertorius -> | ...wohlgefuellten Kassen begab sich der gewesene Praetor
Marcus Perpenna nach Ligurien und von da nach Spanien zu der Sertorianern.
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^5 Unter dem Jahre 676 (78) berichtet Licinianus (p. 23 Pertz, p. 42 Bonn):
(Lepidus) [Ie]gem frumentari[am] nullo resistente l[argi]tus est ut annon[ae]
quinque modi popu[lo da]rentur. Danach hat also das Gesetz der Konsuln des
Jahres 681 (73) Marcus Terentius Lucullus und Gaius Cassius Varus, welches
Cicero (Ver...
...reide mindestens den
doppelten Wert hatte; wenn die Piraterie oder andere Ursachen die Kornpreise in
die Hoehe trieben, musste sich ein noch weit betraechtlicherer Schaden
herausstellen.
^6 Aus den Truemmern des Licinianischen Berichts (p. 44 Bonn) geht auch
dies hervor, dass der Beschluss des Senats: "uti Lepidus et Catulus decretis
exercitibus maturrume proficiscerentur" (Sall. hist. 1, 14 Dietsch) - nicht von
einer Entsendung der Konsuln vor Ablauf des Konsulats in ihre prokonsularis... | | |
| | 1. Kapitel - Die Nordgrenze Italiens -> | ...gen Verbindungen nach den grossen Staedten
Galliens und nach dessen Haefen ^10. Das grosse Hauptquartier waehrend dieser
Feldzuege ist das spaetere sogenannte "alte Lager", Castra vetera (Birten bei
Xanten), die erste bedeutende Hoehe abwaerts Bonn am linken Rheinufer,
militaerisch etwa dem heutigen Wesel am rechten entsprechend. Dieser Platz,
besetzt vielleicht seit den Anfaengen der Roemerherrschaft am Rhein, ist von
Augustus eingerichtet worden als Zwingburg fuer Germanien; und wenn d...
...koordinierte Kommandos geteilt ^11.
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^10 Auf eine rueckwaertige Verbindung der Rheinlager mit dem Hafen von
Boulogne duerfte die viel bestrittene Notiz des Florus (epit. 2, 30) zu beziehen
sein: Bonnam (oder Bormam) et Gessoriacum pontibus iunxit classibusque firmavit,
womit zu vergleichen sind die von demselben Schriftsteller erwaehnten Kastelle
an der Maas. Bonn kann damals fueglich die Station der Rheinflotte gewesen sein;
Boulogne ist auch in spaeterer Zeit noch Flottenstation gewesen. Drusus konnte
wohl Veranlassung haben den kuerzesten und sichersten Landweg zwischen den
beiden Flottenlagern fuer ... | | |
| | Die aeltesten Einwanderungen in Italien -> | | ...den Zustande (Alphonse de Candolle, Geographie
botanique raisonnee. Paris 1855. Bd. 2, S. 934). Dasselbe, dass Gerste und
Weizen in Mesopotamien wild wachsen, sagt schon der babylonische
Geschichtschreiber Berosos (bei Georgios Synkellos p. 50 Bonn.).
^4 Wenn das lateinische vieo, vimen, demselben Stamm angehoert wie unser
weben und die verwandten Woerter, so muss das Wort, noch als Griechen und
Italiker sich trennten, die allgemeine Bedeutung flechten gehabt haben, und kann
diese erst ... | | |
| | Die Unterwerfung des Westens -> | | ...teischiffe, die auf den allergroessten nicht mehr betrug als 200 Mann
(Rheinisches Museum N. F. 11, 1874, S. 625), waehrend auf der gewoehnlichen
Galeere von drei Verdecken schon 170 Ruderer gebraucht wurden. Vgl. F. K.
Movers, Die Phoenicier. Bonn-Berlin 1840-56, Bd. 2, 3, S. 167f.
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| | Religion, Bildung, Literatur und Kunst -> | | ...in, sondern vielmehr zu der Gattung der zusammengesetzten,
zunaechst musikalisch-deklamatorischen Auffuehrungen gehoert zu haben, wie sie
auch in Griechenland in spaeterer Zeit nicht selten vorkamen (F. G. Welcker, Die
griechischen Tragoedien. Bonn 1839-41, S. 1277). Dahin fuehrt das Hervortreten
des Floetenspiels bei Polybios (30, 13) des Tanzes in dem Berichte Suetons ueber
die bei Caesars Spielen aufgefuehrten kleinasiatischen Waffentaenze und in der
Grabschrift der Eucharis; auch die... | | |
| | Die Hellenen in Italien Seeherrschaft der Tusker und Karthager -> | | ...adtname Sarra ist wohl aus Sarranus, nicht unmittelbar aus dem einheimischen
Namen Sor gebildet. Die griechische Form Tyrus, Tyrius moechte bei den Roemern
nicht vor Afranius (bei Festus p. 355 M.) vorkommen. Vgl. F. K. Movers, Die
Phoenicier. Bonn/Berlin 1840-56. Bd. 2, 1, S. 174.
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| | 4. Kapitel - Das roemische Germanien und die freien Germanen -> | | ...t von der raetischen Grenze. Zu dem unteren Heere gehoerte
die nicht unbetraechtliche Rheinflotte. Die Grenze zwischen der oberen und der
unteren Armee liegt zwischen Andernach und Remagen bei Brohl ^3, so dass Koblenz
und Bingen in das obere, Bonn und Koeln in das untere Militaergebiet fielen. Auf
dem linken Ufer gehoerten zu dem obergermanischen Verwaltungsbezirk die
Distrikte der Helvetier (Schweiz), der Sequaner (Besan‡on), der Lingonen
(Langres), der Rauriker (Basel), der Triboker (... | | |
| | 4. Kapitel - Das roemische Germanien und die freien Germanen -> | | ...ren Heeres, das
zunaechst mit den Aufstaendischen zu tun hatte, standen zwei, die 5. und die
15., unter dem Legaten Munius Lupercus im Hauptquartier zu Vetera, die 16. unter
Numisius Rufus in Novaesium (Neuss), die 1. unter Herennius Gallus in Bonna
(Bonn). Von dem oberen Heer, das damals nur drei Legionen zaehlte ^8, blieb die
eine, die 21., in ihrem Standquartier Vindonissa diesen Vorgaengen fern, wenn
sie nicht vielmehr ganz nach Italien gezogen worden war; die beiden anderen, die
4. makedon... | | |
| | 4. Kapitel - Das roemische Germanien und die freien Germanen -> | ... der Vorgaenge am Unterrhein die uebrigen batavischen
Kohorten in der Naehe von Mainz; sie machten sofort kehrt gegen Norden. Statt
sie zusammenhauen zu lassen, liess der schwachmuetige Oberfeldherr sie ziehen,
und als der Legionskommandant in Bonn sich ihnen entgegenwarf, unterstuetzte
Flaccus diesen nicht, wie er es gekonnt und sogar anfaenglich zugesagt hatte. So
sprengten die tapferen Germanen die Bonner Legion auseinander und gelangten
gluecklich zu Civilis, fortan der geschlossene Kern seines Heeres, in welchem
jetzt die roemischen Kohortenfahnen neben den Tierstandarten aus den heiligen
Hainen der Germanen standen. Noch immer aber hielt d...
...durch diese Vorgaenge ueberrascht worden war, waren
die Vorraete knapp und baldiger Entsatz dringend geboten. Um diesen zu bringen,
brachen Flaccus und Vocula mit ihrer gesamten Mannschaft von Mainz auf, zogen
unterwegs die beiden Legionen aus Bonna und Novaesium sowie die auf den
erhaltenen Befehl zahlreich sich einstellenden Hilfstruppen der gallischen Gaue
an sich und naeherten sich Vetera. Aber statt sofort die gesamte Macht von innen
und aussen auf die Belagerer zu werfen, mochte de...
...m Vespasians und stellten sich unter Voculas Befehle; dieser fuehrte sie
nach Mainz, wo er den Rest des Winters 69/70 verblieb. Civilis besetzte Gelduba
und schnitt damit Vetera ab, das aufs neue eng blockiert ward; die Lager von
Novaesium und Bonna wurden noch gehalten.
Bisher hatte das gallische Land, abgesehen von den wenigen insurgierten
germanischen Gauen im Norden, fest an Rom gehalten. Allerdings ging die
Parteiung durch die einzelnen Gaue; unter den Tungrern zum Beispiel hatten di...
...h gefaelschte Rapporte dieser roemischen Offiziere
bestimmen, mit den unter ihrem Kommando stehenden Kontingenten und einem Teil
der Mainzer Besatzung im Fruehjahr 70 nach dem Unterrhein aufzubrechen, um mit
diesen Truppen und den Legionen von Bonna und Novaesium das hart bedraengte
Vetera zu entsetzen. Auf dem Marsch von Novaesium nach Vetera verliessen
Classicus und die mit ihm einverstandenen Offiziere das roemische Heer und
proklamierten das neue Gallische Reich. Vocula fuehrte die L...
...en die Reichsmaenner in Gemeinschaft mit
den insurgierten Germanen freie Hand. Die Reste der beiden Legionen, die in
Vetera kapituliert hatten, wurden gegen die Kapitulation und gegen Civilis'
Willen niedergemacht, die beiden von Novaesium und Bonna nach Trier geschickt,
die saemtlichen roemischen Rheinlager, grosse und kleine, mit Ausnahme von
Mogontiacum niedergebrannt. In der schlimmsten Lage fanden sich die
Agrippinenser. Die Reichsmaenner hatten sich allerdings darauf beschraenkt, v... | | |
| | 7. Kapitel - Das griechische Europa -> | | ...vom
philhellenischen Standpunkt aus freilich war Athen das Meisterstueck der Weit,
und es knuepften sich an dasselbe fuer die vornehme Welt des Auslandes aehnliche
Neigungen und Erinnerungen wie fuer unsere gebildeten Kreise an Pforta und an
Bonn; dies ueberwog damals wie frueher. Athen hat nie unter den Beilen des
roemischen Statthalters gestanden und niemals nach Rom gesteuert, hat immer mit
Rom beschworenes Buendnis gehabt und nur ausserordentlicher und, wenigstens der
Form nach, fr... | | |
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