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Schnellsuche: Caesar - Italien - Hafen - Pharsalos - Festung - Reise
Einigung - Pompeius - Rom - Flotte - Armee - Dyrrhachion - Makedonien - Philippos

Ort - Fluss - Land: Brundisium


Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
Brundisiums

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Brundisium, Ilerda, Pharsalos und Thapsus ->
...n verloren gegeben, sowie Caesar Picenum eingenommen hatte; nur wollte er die Einschiffung so lange wie moeglich verzoegern, um von den Mannschaften zu retten, was noch zu retten war. Langsam hatte er demnach sich nach dem naechsten Hafenplatz Brundisium in Bewegung gesetzt. Hier fanden die beiden Legionen von Luceria und was Pompeius in dem menschenleeren Apulien an Rekruten in der Eile hatte zusammenraffen koennen, sowie die von den Konsuln und sonstigen Beauftragten in Kompanien ausgehobene...

...t. Hier fanden die beiden Legionen von Luceria und was Pompeius in dem menschenleeren Apulien an Rekruten in der Eile hatte zusammenraffen koennen, sowie die von den Konsuln und sonstigen Beauftragten in Kompanien ausgehobenen und eiligst nach Brundisium gefuehrten Leute sich ein; ebendahin begab sich eine Menge politischer Fluechtlinge, unter ihnen die angesehensten Senatoren in Begleitung ihrer Familien. Die Einschiffung begann; allein die vorraetigen Fahrzeuge genuegten nicht, um die ganz...

...ie ganze Masse, die sich doch noch auf 25000 Koepfe belief, auf einmal zu transportieren. Es blieb nichts uebrig, als das Heer zu teilen. Die groessere Haelfte ging vorauf (4. Maerz), mit der kleineren von etwa 10000 Mann erwartete Pompeius in Brundisium die Rueckkehr der Flotte; denn wie wuenschenswert fuer einen etwaigen Versuch, Italien wieder einzunehmen, auch der Besitz von Brundisium war, so getraute man sich doch nicht, den Platz auf die Dauer gegen Caesar zu halten. Inzwischen traf Caesar vor Brundisium ein; die Belagerung begann. Caesar versuchte vor allem, die Hafenmuendung durch Daemme und schwimmende Bruecken zu schliessen, um die rueckkehrende Flotte auszusperren; allein Pompeius liess die im Hafen liegenden Handelsfahrzeuge armieren u...
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Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 5. Buch ->
10. Kapitel
Brundisium, Ilerda, Pharsalos und Thapsus ->
...t unter Taxiles, von jenseits desselben unter Megabares und die von Koenig Juba gesandten numidischen Scharen - die gesamte Masse stieg auf 7000 Pferde. Sehr ansehnlich endlich war die Pompeianische Flotte. Sie ward gebildet teils aus den von Brundisium mitgefuehrten oder spaeter erbauten roemischen Fahrzeugen, teils aus den Kriegsschiffen des Koenigs von Aegypten, der kolchischen Fuersten, des kilikischen Dynasten Tarkondimotos, der Staedte Tyros, Rhodos, Athen, Kerkyra und ueberhaupt der sa...

...war es Caesar moeglich geblieben, trotz des dazwischenfallenden Spanischen Krieges auch in Makedonien die Offensive fuer sich zu nehmen, und er wenigstens saeumte nicht. Laengst hatte er die Zusammenziehung von Kriegs- und Transportschiffen in Brundisium angeordnet und nach der Kapitulation der spanischen Armee und dem Fall von Massalia die dort verwendeten Kerntruppen zum groessten Teil ebendahin dirigiert. Die unerhoerten Anstrengungen zwar, die also von Caesar den Soldaten zugemutet wurden,...

..., die Caesar in den gallischen, sizilischen und italischen Haefen zu erbauen befohlen hatte, waren noch nicht fertig oder doch nicht zur Stelle; sein Geschwader im Adriatischen Meer war das Jahr zuvor bei Curicta vernichtet worden; er fand bei Brundisium nicht mehr als zwoelf Kriegsschiffe und kaum Transportfahrzeuge genug, um den dritten Teil seiner nach Griechenland bestimmten Armee von zwoelf Legionen und 10000 Reitern auf einmal ueberzufuehren. Die ansehnliche feindliche Flotte beherrschte...

...sich auf, warum Caesar nicht statt des Seeweges den zu Lande durch Illyrien einschlug, welcher aller von der Flotte drohenden Gefahren ihn ueberhob und ueberdies fuer seine groesstenteils aus Gallien kommenden Truppen kuerzer war als der ueber Brundisium. Zwar waren die illyrischen Landschaften unbeschreiblich rauh und arm; aber sie sind doch von anderen Armeen nicht lange nachher durchschritten worden, und dieses Hindernis ist dem Eroberer Galliens schwerlich unuebersteiglich erschienen. Viel...

...elockt, den ganzen Plan des Gegners wieder einmal durch einen verwegenen Zug zu durchkreuzen. Wie dem auch sei, am 4. Januar 706 ^5 (48) ging Caesar mit sechs, durch die Strapazen und Krankheiten sehr gelichteten Legionen und 600 Reitern von Brundisium nach der epirotischen Kueste unter Segel. Es war ein Seitenstueck zu der tollkuehnen britannischen Expedition; indes wenigstens der erste Wurf war gluecklich. Inmitten der akrokeraunischen (Chimara-) Klippen, auf der wenig besuchten Reede von ...
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Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 5. Buch ->
10. Kapitel
Brundisium, Ilerda, Pharsalos und Thapsus ->
...e Notwendigkeit, den Wachtschiffen alle Beduerfnisse, selbst Holz und Wasser, von Kerkyra zuzufuehren, denselben machten; ja sein Nachfolger Libo - er selbst unterlag bald den ungewohnten Strapazen - sperrte sogar eine Zeitlang den Hafen von Brundisium, bis ihn von der kleinen Insel vor demselben, auf der er sich festgesetzt hatte, der Wassermangel wieder vertrieb. Es war Caesars Offizieren nicht moeglich, ihrem Feldherrn den zweiten Transport der Armee nachzufuehren. Ebensowenig gelang ihm ...

...eiwilligen Tollkuehnheit war diese zweite durch die Notwendigkeit geboten. Wie verzweifelt Caesar selbst seine Lage erschien, beweist sein Entschluss, da die Flotte immer nicht kam, allein auf einer Fischerbarke durch das Adriatische Meer nach Brundisium zu fahren, um sie zu holen; was in der Tat nur darum unterblieb, weil sich kein Schiffer fand, die verwegene Fahrt zu unternehmen. Indes es bedurfte seines persoenlichen Erscheinens nicht, um den treuen Offizier, der in Italien kommandierte,...

...cht, um den treuen Offizier, der in Italien kommandierte, Marcus Antonius, zu bestimmen, diesen letzten Versuch zur Rettung seines Herrn zu machen. Abermals lief die Transportflotte, mit vier Legionen und 800 Reitern an Bord, aus dem Hafen von Brundisium aus und gluecklich fuehrte ein starker Suedwind sie an Libos Galeeren vorueber. Allein derselbe Wind, der hier die Flotte rettete, machte es ihr unmoeglich, wie ihr befohlen war, an der apolloniatischen Kueste zu landen, und zwang sie, an Caes...

...aesars wenige, im Hafen von Orikon lagernde Kriegsschiffe durch einen kuehnen Angriff teils verbrannt, teils weggefuehrt und bald nachher die in Lissos zurueckgebliebene Truppenflotte gleichfalls in Brand gesteckt hatte; jede Moeglichkeit, von Brundisium noch weitere Verstaerkungen zur See heranzuziehen, war damit fuer Caesar verloren. Die zahlreiche Pompeianische Reiterei, jetzt ihrer Fesseln entledigt, ergoss sich in die Umgegend und drohte Caesar die stets schwierige Verpflegung der Armee v...
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Roemische Geschichte - 5. Buch ->
10. Kapitel
Cinna und Sulla ->
... Grund hatten, wenn nicht an seinen persoenlichen Absichten, doch daran zu zweifeln, ob er es vermoegen werde, seine Partei zum Worthalten nach dem Siege zu bestimmen. Im Fruehling 671 (83) landete Sulla mit seinen Legionen in dem Hafen von Brundisium. Der Senat erklaerte auf die Nachricht davon das Vaterland in Gefahr und uebertrug den Konsuln unbeschraenkte Vollmacht; aber diese unfaehigen Leiter hatten sich nicht vorgesehen und waren durch die seit Jahren in Aussicht stehende Landung den...

...t stehende Landung dennoch ueberrascht. Das Heer befand sich noch in Ariminum, die Haefen waren unbesetzt und ueberhaupt unglaublicherweise in dem ganzen suedoestlichen Litoral kein Mann unter den Waffen. Die Folgen zeigten sich bald. Gleich Brundisium selbst, eine ansehnliche Neubuergergemeinde, oeffnete ohne Widerstand dem oligarchischen General die Tore und dem gegebenen Beispiel folgte ganz Messapien und Apulien. Die Armee marschierte durch diese Gegenden wie durch Freundesland und hielt...
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Roemische Geschichte - 4. Buch ->
09. Kapitel
Das Gemeinwesen und seine Oekonomie ->
...lagen sind zu keiner Zeit so energisch gefoerdert worden. In Italien schloss sich an die grosse, vermutlich schon aeltere Suedchaussee, die als Verlaengerung der Appischen von Rom ueber Capua, Beneventum, Venusia nach den Haefen von Tarent und Brundisium lief, eine Seitenstrasse an von Capua bis zur sizilischen Meerenge, ein Werk des Publius Popillius, Konsul 622 (132). An der Ostkueste, wo bisher nur die Strecke von Fanum nach Ariminum als Teil der Flaminischen Strasse chaussiert gewesen war,...

... sizilischen Meerenge, ein Werk des Publius Popillius, Konsul 622 (132). An der Ostkueste, wo bisher nur die Strecke von Fanum nach Ariminum als Teil der Flaminischen Strasse chaussiert gewesen war, wurde die Kuestenstrasse suedwaerts bis nach Brundisium, nordwaerts ueber Hatria am Po bis nach Aquileia verlaengert und wenigstens das Stueck von Ariminum bis Hatria von dem ebengenannten Popillius in dem gleichen Jahr angelegt. Auch die beiden grossen etrurischen Chausseen, die Kuesten- oder Aure...
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Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
11. Kapitel
Pompeius´ Ruecktritt und die Koalition der Praetendenten ->
...Gesetzes sich gestellt, wenn dies nur haette geschehen koennen, ohne den gesetzlichen Boden zu verlassen. Schon sein Zaudern in Asien liess dies ahnen. Er haette, wenn er gewollt, sehr wohl im Januar 692 (62) mit Flotte und Heer im Hafen von Brundisium eintreffen und Nepos hier empfangen koennen. Dass er den ganzen Winter 691/92 (63/62) in Asien saeumte, hatte zunaechst die nachteilige Folge, dass die Aristokratie, die natuerlich den Feldzug gegen Catilina nach Kraeften beschleunigte, inzwis...

...tern machte, und eben demselben ist auch Pompeius unterlegen. Im Herbst 692 (62) schiffte Pompeius nach Italien sich ein. Waehrend in der Hauptstadt alles sich bereitete, den neuen Monarchen zu empfangen, kam der Bericht, dass Pompeius, kaum in Brundisium gelandet, seine Legionen aufgeloest und mit geringem Gefolge die Reise nach der Hauptstadt angetreten habe. Wenn es ein Glueck ist, eine Krone muehelos zu gewinnen, so hat das Glueck nie mehr fuer einen Sterblichen getan, als es fuer Pompeius ...
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Roemische Geschichte - 5. Buch ->
06. Kapitel
Der Hannibalische Krieg bis zur Schlacht bei Cannae ->
...Fugen zu weichen, nachdem es die Stöße zweier schwerer Kriegsjahre unerschüttert überstanden hatte. Es traten auf Hannibals Seite Arpi in Apulien und Uzentum in Messapien, zwei alte, durch die römischen Kolonien Luceria und Brundisium schwer beeinträchtigte Städte; die sämtlichen Städte der Brettier - diese zuerst von allen - mit Ausnahme der Peteliner und der Consentiner, die erst belagert werden mußten; die Lucaner größtenteils; die in die G...

...ereinigten Brettiern und Phönikern teils erstürmt, teils zur Kapitulation gezwungen und die Krotoniaten nach Lokri geführt, worauf brettische Kolonisten jene wichtige Seestation besetzten. Daß die süditalischen Latiner, wie Brundisium, Venusia, Paestum, Cosa, Cales, unerschüttert mit Rom hielten, versteht sich von selbst. Waren sie doch die Zwingburgen der Eroberer im fremden Land, angesiedelt auf dem Acker der Umwohner, mit ihren Nachbarn verfehdet; traf es doch sie zun&aum...
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Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 3. Buch ->
05. Kapitel
Koenig Pyrrhos gegen Rom und die Einigung Italiens ->
...268), in Picenum Firmum (um 490 264) und die Buergerkolonie Castrum novum; die Fortfuehrung der grossen Suedchaussee, welche an der Festung Benevent eine neue Zwischenstation zwischen Capua und Venusia erhielt, bis zu den Haefen von Tarent und Brundisium und die Kolonisierung des letzteren Seeplatzes, den die roemische Politik zum Nebenbuhler und Nachfolger des tarentinischen Emporiums sich ausersehen hatte, wurden vorbereitet. Die neuen Festungs- und Strassenanlagen veranlassten noch einige K...

...enanlagen veranlassten noch einige Kriege mit den kleinen Voelkerschaften, deren Gebiet durch dieselben geschmaelert ward, den Picentern (485, 486 269, 268), von denen eine Anzahl in die Gegend von Salernum verpflanzt ward, den Sallentinern um Brundisium (487, 488 267, 266), den umbrischen Sassinaten (487, 488 267, 266), welche letzte nach der Austreibung der Senonen das Gebiet von Ariminum besetzt zu haben scheinen. Durch diese Anlagen ward die Herrschaft Roms ueber das unteritalische Binnenl...
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Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 2. Buch ->
07. Kapitel
Der Hannibalische Krieg von Cannae bis Zama ->
..., daß eine römische Flotte in das Adriatische Meer steuere. Dies geschah, noch ehe es zum förmlichen Bruch mit Rom kam; als dieser endlich erfolgt war, erwarteten Freund und Feind eine makedonische Landung in Unteritalien. Seit 539 (215) standen bei Brundisium eine römische Flotte und ein römisches Heer, um derselben zu begegnen; Philippos, der ohne Kriegsschiffe war, zimmerte an einer Flottille von leichten illyrischen Barken, um sein Heer hinüberzuführen. Allein als es Ernst werden sollte, entsank ihm d...

...ein die Römer, die wohl wußten, daß die offensive Deckung vorzüglicher ist als die defensive, begnügten sich keineswegs, wie Philippos gehofft haben mochte, dem Angriff vom andern Ufer her zuzusehen. Die römische Flotte führte eine Heerabteilung von Brundisium nach Epeiros; Orikon ward dem König wieder abgenommen, nach Apollonia Besatzung geworfen und das makedonische Lager erstürmt, worauf Philippos vom halben Tun zur völligen Untätigkeit überging und einige Jahre in tatenlosem Kriegszustand verstreichen...
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Roemische Geschichte - 3. Buch ->
06. Kapitel
Der Osten und Koenig Mithradates ->
...germassen fuer ihre ausgestandenen Strapazen entschaedigt hatte, ging er im Fruehjahr 671 (83) auf 1600 Schiffen von Ephesos nach dem Peiraeeus und von da auf dem Landweg nach Patrae, wo die Schiffe wiederum bereit standen, um die Truppen nach Brundisium zu fuehren. Ihm vorauf ging ein Bericht an den Senat ueber seine Feldzuege in Griechenland und Asien, dessen Schreiber von seiner Absetzung nichts zu wissen schien; es war die stumme Ankuendigung der bevorstehenden Restauration.
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Roemische Geschichte - 4. Buch ->
08. Kapitel

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