|
| |
| |
Ort - Fluss - Land: Manche | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | | Seite 1 von 21 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 | | | 1. Die Substanz -> | ...zusammengesetzt
ist, aus einigen von ihnen oder aus allen zusammen,
wie der Himmel und seine Teile, Sonne,
Mond und Sterne. Ob diese nun die einzigen Substanzen
sind oder ob es außerdem noch andere gibt, oder
ob keines von diesen, dagegen manches andere Substanz
ist, das ist die Frage.
Manche halten dafür, das was die Körper begrenzt,
wie Fläche, Linie, Punkt, Einheit, das seien Substanzen,
und sie seien es in eigentlicherem Sinne als die
körperlichen und ausgedehnten Dinge. Manche wieder
meinen, es gebe nichts Substantielles außer dem
sinnlich Wahrnehmbaren; andere dagegen, es gebe
noch weitere Arten von Seiendem, Seiendes in höherem
Sinne, das ewig sei. So bezeichnet Plato die
Ideen und die mathematischen Obj...
...und weist einer jeden Art von
Substanzen ihr besonderes Prinzip zu, ein Prinzip für
die Zahlen, ein anderes für die ausgedehnten Größen,
sodann eines für die Seele; auf diese Weise erweitert
er den Begriff der Substanz. Manche wieder lehren,
| | |
| | V.Widerlegung des Dualismus -> | ...elmehr müßten
sich die Zahlen in diesen Verhältnissen bewegen,
wenn alles an der Zahl hinge, und es wäre die Möglichkeit
gegeben, daß das Verschiedene durch dieselbe
Zahl bezeichnet würde. Wenn daher für manche
Dinge sich dieselbe Zahl ergeben hätte, so wären
somit diese Dinge unter einander identisch, weil sie
die identische Form der Zahl hätten, und es würde
z.B. Sonne und Mond identisch werden.
Was ist aber der Grund, daß ...
...ml;rde
z.B. Sonne und Mond identisch werden.
Was ist aber der Grund, daß dies als Ursache gelten
soll? Es gibt sieben Vokale, sieben Saiten oder
Harmonietöne auf dem Instrument, sieben Plejaden;
mit sieben Jahren wechseln die Kinder, manche wenigstens,
manche auch nicht, die Zähne; sieben Fürsten
zogen gen Theben. Ist nun die Eigentümlichkeit
dieser Zahl schuld daran, daß es gerade sieben waren,
oder daß die Plejade aus sieben Sternen besteht? oder
war es nicht vielmehr die... | | |
| | Die Begrüssung | ..., erlabt sich auch der Düstere, der Missrathene, an deinem Anblicke wird auch der Unstäte sicher und heilt sein Herz.
Und wahrlich, zu deinem Berge und Baume richten sich heute viele Augen; eine grosse Sehnsucht hat sich aufgemacht, und Manche lernten fragen: wer ist Zarathustra?
Und wem du jemals dein Lied und deinen Honig in's Ohr geträufelt: alle die Versteckten, die Einsiedler, die Zweisiedler sprachen mit Einem Male zu ihrem Herzen:
"Lebt Zarathustra noch? Es lohnt si...
...em, ob er's weiss oder sich verbirgt: dass er geschont werde.
Meine Arme und meine Beine aber schone ich nicht, ich schone meine Krieger nicht: wieso könntet ihr zu meinem Kriege taugen?
Mit euch verdürbe ich mir jeden Sieg noch. Und Mancher von euch fiele schon um, wenn er nur den lauten Schall meiner Trommeln hörte.
Auch seid ihr mir nicht schön genug und wohlgeboren. Ich brauche reine glatte Spiegel für meine Lehren; auf eurer Oberfläche verzerrt sich noch mei...
... Schall meiner Trommeln hörte.
Auch seid ihr mir nicht schön genug und wohlgeboren. Ich brauche reine glatte Spiegel für meine Lehren; auf eurer Oberfläche verzerrt sich noch mein eignes Bildniss.
Eure Schultern drückt manche Last, manche Erinnerung; manch schlimmer Zwerg hockt in euren Winkeln. Es giebt verborgenen Pöbel auch in euch.
Und seid ihr auch hoch und höherer Art: Vieles an euch ist krumm und missgestalt. Da ist kein Schmied in der Welt, der euch mir zurecht u... | | |
| | 4. Kapitel - Das roemische Germanien und die freien Germanen -> | ...rinnerung an ihren tapferen Legaten. Auch von den batavischen Kohorten
ist wahrscheinlich eine betraechtliche Anzahl von dem gleichen Schicksal
betroffen worden, nicht minder, wie es scheint, das Reiterregiment der Treverer
und vielleicht noch manche andere besonders hervorgetretene Truppe. Noch viel
weniger als gegen die abtruennigen Soldaten konnte gegen die insurgierten
keltischen und germanischen Gaue mit der vollen Schaerfe des Gesetzes
eingeschritten werden; dass die roemischen Legio...
... diesem, wegen besonderer Glaeubigkeit beruehmten
Stamme in hohem Ansehen stand, besuchten den Kaiser Domitianus in Rom und wurden
an dessen Hofe freundlich aufgenommen. Es mag in den Gegenden von der Weser bis
zur Elbe in diesen Jahrhunderten manche Fehde getobt, manche Machtstellung sich
verschoben, mancher Gau den Namen gewechselt oder sich anderer Verbindung
eingefuegt haben; den Roemern gegenueber trat, nachdem der feste Verzicht
derselben auf Unterwerfung dieser Landschaft allgemein empfunden ward, ein
dauernder Grenzfriede ein. Auch Invasio... | | |
| | 4. Kapitel -> | ...inden und als Mineralquelle Gesunden und Kranken zur Erquickung zu dienen.«
»Der Gips hat gut reden,«, sagte Charlotte, »der ist nun fertig, ist ein Körper, ist versorgt, anstatt daß jenes ausgetriebene Wesen noch manche Not haben kann, bis es wieder unterkommt.«
»Ich müßte sehr irren«, sagte Eduard lächelnd, »oder es steckt eine kleine Tücke hinter deinen Reden. Gesteh nur deine Schalkheit! Am Ende bin ich in deinen Aug...
...ewissen«, versetzte Charlotte, »dich solche Betrachtungen machen heißt, so kann ich ohne Sorge sein. Diese Gleichnisreden sind artig und unterhaltend, und wer spielt nicht gern mit Ähnlichkeiten? Aber der Mensch ist doch um so manche Stufe über jene Elemente erhöht, und wenn er hier mit den schönen Worten Wahl und Wahlverwandtschaft etwas freigebig gewesen, so tut er wohl, wieder in sich selbst zurückzukehren und den Wert solcher Ausdrücke bei diesem Anl...
...lauben, daß es nicht pedantisch aussieht,« versetzte der Hauptmann, »so kann ich wohl in der Zeichensprache mich kürzlich zusammenfassen. Denken Sie sich ein A, das mit einem B innig verbunden ist, durch viele Mittel und durch manche Gewalt nicht von ihm zu trennen; denken Sie sich ein C, das sich ebenso zu einem D verhält; bringen Sie nun die beiden Paare in Berührung: A wird sich zu D, C zu B werfen, ohne daß man sagen kann, wer das andere zuerst verlassen, wer... | | |
| | Die aeltesten Einwanderungen in Italien -> | ... e-katon, gotisch hund); der Mond heisst in allen
Sprachen davon, dass man nach ihm die Zeit misst (mensis). Wie der Begriff der
Gottheit selbst (sanskritisch devas, lateinisch deus, griechisch theos) gehoeren
zum gemeinen Gut der Voelker auch manche der aeltesten Religionsvorstellungen
und Naturbilder. Die Auffassung zum Beispiel des Himmels als des Vaters, der
Erde als der Mutter der Wesen, die Festzuege der Goetter, die in eigenen Wagen
auf sorgsam gebahnten Gleisen von einem Orte zum a...
...n Goetterlehre. Selbst einzelne der Goetter
vom Ganges stimmen mit den am Ilissos und am Tiber verehrten bis auf die Namen
ueberein - so ist der Uranos der Griechen der Varunas, so der Zeus, Jovis pater,
Diespiter der Djaus pita der Veden. Auf manche raetselhafte Gestalt der
hellenischen Mythologie ist durch die neuesten Forschungen ueber die aeltere
indische Goetterlehre ein ungeahntes Licht gefallen. Die altersgrauen
geheimnisvollen Gestalten der Erinnyen sind nicht hellenisches Gedicht,... | | |
| | Der Sturz der Oligarchie und die Herrschaft des Pompeius | ... Verteilung bestimmten, aber noch nicht von ihm
selbst parzellierten Laendereien weder aufteilte noch auch den Anspruch auf
dieselben geradezu aufgab, sondern die frueheren Eigentuemer ohne Regulierung
des Titels vorlaeufig im Besitze duldete, manche noch unverteilte Strecke
sullanischen Domaniallandes auch wohl gar von einzelnen Personen nach dem alten,
durch die Gracchischen Reformen rechtlich und faktisch beseitigten
Okkupationssystem willkuerlich in Besitz nehmen liess. Was den Optimat...
...nischen Bestimmungen gleichgueltig oder unbequem war, wurde ohne
Bedenken ignoriert oder kassiert; so die gegen ganze Gemeinden ausgesprochene
Aberkennung des Staatsbuergerrechts; so das Verbot der Zusammenschlagung der
neuen Bauernstellen; so manche der von Sulla einzelnen Gemeinden erteilten
Freibriefe, natuerlich ohne dass man die fuer diese Exemtionen gezahlten Summen
den Gemeinden zurueckgegeben haette. Aber wenn auch diese Verletzungen der
Ordnungen Sullas durch die Regierung selbst ... | | |
| | Die alte Republik und die neue Monarchie -> | ...aessem Wege durch den Verkehr selber entwickelt worden. Das
roemische Stadtrecht zwar beruhte rechtlich immer noch auf der in den Zwoelf
Tafeln enthaltenen Formulierung des latinischen Landrechts. Die spaeteren
Gesetze hatten wohl im einzelnen mancherlei zeitgemaesse Verbesserungen
eingefuehrt, unter denen leicht die wichtigste sein mochte die Abschaffung der
alten ungeschickten Prozesseroeffnung durch stehende Spruchformeln der Parteien
und ihre Ersetzung durch eine von dem prozessleitend...
..., festgehalten
im Ehe-, Familien- und Erbfolgerecht; dagegen ward in allen Bestimmungen, die
den Vermoegensverkehr betrafen, also fuer Eigentum und Kontrakte, das
Internationalrecht massgebend; ja hier wurde sogar dem lokalen Provinzialrecht
manche wichtige Einrichtung entlehnt, zum Beispiel die Wuchergesetzgebung und
das Hypothekarinstitut. Ob auf einmal oder allmaehlich, ob durch einen oder
mehrere Urheber, durch wen, wann und wie diese tiefgreifende Neuerung ins Leben
trat, sind Frage...
...tadtrichter zur Nachachtung fuer die Parteien ergehenden
Belehrungen ueber die wichtigsten, in dem beginnenden Gerichtsjahr
einzuhaltenden Rechtsmaximen (edictum annuum oder perpetuum praetoris urbani de
iuris dictione) und dass sie, wenn auch manche vorbereitende Schritte in
frueheren Zeiten getan sein moegen, sicher erst in dieser Epoche ihre Vollendung
fand. Die neue Rechtssatzung war theoretisch abstrakt, insofern die roemische
Rechtsanschauung darin ihrer nationalen Besonderheit insow... | | |
| | Kunst und Wissenschaft -> | | ...icht bloss in der Aufzaehlung der Tugenden und Wuerden des Toten, sondern auch
in der Aufzaehlung der Taten und Tugenden seiner Ahnen; und so gingen auch sie
wohl schon in fruehester Zeit traditionell von einer Generation auf die andere
ueber. Manche wertvolle Nachricht mochte hierdurch erhalten, freilich auch
manche dreiste Verdrehung und Faelschung in die Ueberlieferung eingefuehrt
werden.
Aber wie die Anfaenge der wirklichen Geschichtschreibung gehoeren ebenfalls
in diese Zeit die Anfaenge der Aufzeichnung und konventionellen Entstellung der
Vorgeschic... | | |
| | Literatur und Kunst -> | ...ehr spaßhaften Interpolationen sind weit erträglicher als die durchgängige Umstimmung der Stücke ins Rohe, welche bei der keineswegs attischen Bildung des Publikums den Bearbeitern notwendig schien. Freilich mochten schon von den neuattischen Poeten manche in der Rüpelhaftigkeit keiner Nachhilfe bedürfen; Stücke wie die Plautinische 'Eselskomödie' werden ihre unübertreffliche Plattheit und Gemeinheit nicht erst dem Übersetzer verdanken. Aber es walten doch in den römischen Komödien die rohen Motive in...
...ie die catonische Opposition gegen die Frauen in dem nimmer endenden Heruntermachen der Weiber. Unter den Späßen eigener Erfindung, mit welchen die römischen Bearbeiter die elegante attische Konversation zu würzen für gut befunden haben, finden sich manche von einer kaum glaublichen Gedankenlosigkeit und Roheit 16.
----------------------------------------------------
16 So ist zum Beispiel in das sonst sehr artige Examen, welches in dem Plautinischen 'Stichus' der Vater mit seinen Töchtern über die ... | | |
| Seite 1 von 21 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 |
|
| | |
| | | | |
| |
| Häufige Suchbegriffe: | | Eselskomödie (1) | | prozessleitend forum (1) | | griechische mythologie viele augen (1) | | buecher (1) | | | |
|
|