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Ort - Fluss - Land: Pergamon | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | Seite 1 von 4 1 2 3 4 | | | Der Osten und Koenig Mithradates -> | ...Weise Pamphylien und schloss in dem
phrygischen Laodikeia sich ein; Aquillius ward im Zurueckweichen am Sangarios im
bithynischen Gebiet eingeholt und so vollstaendig geschlagen, dass er sein Lager
verlor und sich in die roemische Provinz nach Pergamon retten musste; bald war
auch diese ueberschwemmt und Pergamon selbst in den Haenden des Koenigs, ebenso
der Bosporus und die daselbst befindlichen Schiffe. Nach jedem Sieg hatte
Mithradates saemtliche Gefangene der kleinasiatischen Miliz entlassen und nichts
versaeumt, die von Anfang an ihm zugewandten n...
...Fuss an einen gewaltigen berittenen
Bastarner angefesselt, bald auf einen Esel gebunden und seinen eigenen Namen
abrufend ward der bejahrte Mann durch ganz Kleinasien gefuehrt und, als endlich
das arme Schaustueck wieder am koeniglichen Hof in Pergamon anlangte, auf Befehl
des Koenigs, um seine Habgier, die eigentlich den Krieg veranlasst habe, zu
saettigen, ihm geschmolzenes Gold in den Hals gegossen, dass er unter Qualen den
Geist aufgab. Aber es blieb nicht bei diesem rohen Hohn, der alle... | | |
| | Der Osten und Koenig Mithradates -> | ...ates, der als Statthalter der pontischen
Satrapie ihm entgegengezogen war, vollstaendig in einem naechtlichen Ueberfall
und oeffnete sich durch diesen Sieg den Weg nach der Hauptstadt sonst der
roemischen Provinz, jetzt des pontischen Koenigs, Pergamon, von wo er den Koenig
vertrieb und ihn zwang, sich nach dem wenig entfernten Hafen Pitane zu retten,
um dort sich einzuschiffen. Eben jetzt erschien Lucullus mit seiner Flotte in
diesen Gewaessern; Fimbria beschwor ihn, durch seinen Beistand i...
...n Legionen und von Archelaos, den Hellespont; nachdem er am
asiatischen Ufer desselben in Dardanos mit Mithradates zusammengetroffen war und
muendlich den Vertrag abgeschlossen hatte, liess er den Marsch fortsetzen, bis
er bei Thyateira unweit Pergamon auf das Lager des Fimbria traf. Hart an
demselben schlug er das seinige auf. Die Sullanischen Soldaten, an Zahl, Zucht,
Fuehrung und Tuechtigkeit den Fimbrianern weit ueberlegen, sahen mit Verachtung
auf die verzagten und demoralisierten Haufe...
...sich, ihm durch einen seiner Offiziere eine Aussicht auf persoenliche
Rettung zu eroeffnen. Fimbria war eine frevelhafte Natur, aber keine Memme;
statt das von Sulla ihm angebotene Schiff anzunehmen und zu den Barbaren zu
fliehen, ging er nach Pergamon und fiel im Tempel des Asklepios in sein eigenes
Schwert. Die kompromittiertesten aus seinem Heer begaben sich zu Mithradates
oder zu den Piraten, wo sie bereitwillige Aufnahme fanden; die Masse stellte
sich unter die Befehle Sullas.
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| | Die östlichen Staaten und der Zweite Makedonische Krieg -> | ...urch gemeinsame Abwehr zu begegnen und nicht geschehen zu lassen, daß die Städte und Inseln einzeln dem Feinde zur Beute würden. Rhodos entschloß sich und erklärte Philippos den Krieg. Byzanz schloß sich an; ebenso der hochbejahrte König Attalos von Pergamon, Philippos' persönlicher und politischer Feind. Während die Flotte der Verbündeten sich an der äolischen Küste sammelte, ließ Philippos durch einen Teil der seinigen Chios und Samos wegnehmen. Mit dem anderen erschien er selbst vor Pergamon, das er indes vergeblich berannte; er mußte sich begnügen, das platte Land zu durchstreifen und an den weit und breit zerstörten Tempeln die Spuren makedonischer Tapferkeit zurückzulassen. Plötzlich brach er auf und ging wieder zu Schiff, um sich mi...
...Karien zu nehmen, während doch die Angelegenheiten daheim, namentlich die drohende Intervention der Ätoler und der Römer, seine Rückkehr dringend erheischten. Philippos sah die Gefahr; er ließ Besatzungen, zusammen bis 3000 Mann, teils in Myrina, um Pergamon in Schach zu halten, teils in den kleinen Städten um Mylasa: Iassos, Bargylia, Euromos, Pedasa, um den trefflichen Hafen und einen Landungsplatz in Karien sich zu sichern; mit der Flotte gelang es ihm bei der Nachlässigkeit, mit welcher die Bundesge... | | |
| | Der Krieg gegen Antiochos von Asien -> | ...ch seitdem ruhig im Hafen von Ephesos, und da es nicht gelang, sie zu einer zweiten Schlacht zu bestimmen, löste die römisch-bundesgenössische Flotte für den Winter sich auf; die römischen Kriegsschiffe gingen nach dem Hafen von Kane in der Nähe von Pergamon. Beiderseits war man während des Winters für den nächsten Feldzug Vorbereitungen zu treffen bemüht. Die Römer suchten die kleinasiatischen Griechen auf ihre Seite zu bringen: Smyrna, das alle Versuche des Königs, der Stadt sich zu bemächtigen, behar...
...ch zu machen, daß es zunächst nicht auf die Eroberung von Patara ankomme, sondern auf die Beherrschung des Ägäischen Meeres, und ihn zur Umkehr nach Samos zu bestimmen. Auf dem kleinasiatischen Festland hatte mittlerweile Seleukos die Belagerung von Pergamon begonnen, während Antiochos mit dem Hauptheer das pergamenische Gebiet und die Besitzungen der Mytilenäer auf dem Festland verwüstete; man hoffte, mit den verhaßten Attaliden fertig zu werden, bevor die römische Hilfe erschien. Die römische Flotte g...
..., mit den verhaßten Attaliden fertig zu werden, bevor die römische Hilfe erschien. Die römische Flotte ging nach Eläa und dem Hafen von Adramyttion, um den Bundesgenossen zu helfen; allein da es dem Admiral an Truppen fehlte, richtete er nichts aus. Pergamon schien verloren; aber die schlaff und nachlässig geleitete Belagerung gestattete dem Eumenes, achäische Hilfstruppen unter Diophanes in die Stadt zu werfen, deren kühne und glückliche Ausfälle die mit der Belagerung beauftragten gallischen Söldner d... | | |
| | Religion, Bildung, Literatur und Kunst -> | ...in der freien
Luft der buergerlichen Unabhaengigkeit, sondern nur noch in den
wissenschaftlichen Anstalten der groesseren Staedte und besonders der Hoefe.
Angewiesen auf Gunst und Schutz der Grossen und durch das Erloeschen der
Dynastien von Pergamon (621 133), Kyrene (658 96), Bithynien (679 75) und Syrien
(690 64), durch den sinkenden Glanz der Hofhaltung der Lagiden aus den
bisherigen Musensitzen verdraengt ^3, ueberdies seit Alexanders des Grossen Tod
notwendig kosmopolitisch und unter...
...t, in dem beliebten menandrischen Mass einen fuer Schueler
fasslichen und leicht auswendig zu lernenden Abriss der Geographie zu
bearbeiten, widmet er, wie Apollodoros sein aehnliches historisches Kompendium
dem Koenig Attalos Philadelphos von Pergamon widmete,
dem es ewigen Ruhm
Gebracht, dass seinen Namen dies Geschichtswerk traegt,,,
sein Handbuch dem Koenig Nikomedes III. (663? - 679 91 - 75) von Bithynien:,,
Dass, wie die Leute sagen, koenigliche Huld,
Von allen jetzigen Koenigen nur du ... | | |
| | Der Hannibalische Krieg von Cannae bis Zama -> | ...otisch zu regieren und ein auf gedungene Söldnerscharen gestütztes Abenteurerregiment zu begründen. Es traten ferner hinzu die ewigen Gegner Makedoniens, die Häuptlinge der halb wilden thrakischen und illyrischen Stämme und endlich König Attalos von Pergamon, der in dem Ruin der beiden griechischen Großstaaten, die ihn einschlossen, den eigenen Vorteil mit Einsicht und Energie verfolgte und scharfsichtig genug war, sich der römischen Klientel schon jetzt anzuschließen, wo seine Teilnahme noch etwas wert...
...hen Akarnanen vernichteten und Lokris und Thessalien bedrohten; bald rief ihn ein Einfall der Barbaren in die nördlichen Landschaften; bald sandten die Achäer um Hilfe gegen die ätolischen und spartanischen Raubzüge; bald bedrohten König Attalos von Pergamon und der römische Admiral Publius Sulpicius mit ihren vereinigten Flotten die östliche Küste oder setzten Truppen ans Land in Euböa. Der Mangel einer Kriegsflotte lähmte Philippos in allen seinen Bewegungen; es kam so weit, daß er von seinem Bundesge... | | |
| | Der Dritte Makedonische Krieg -> | ...daten habe vollstrecken lassen. Aber man darf glauben, daß sie zum Teil, um solche Greuel abzuschneiden, jenes italische Internierungssystem aufstellte. Da überhaupt im eigentlichen Griechenland keine Macht auch nur von der Bedeutung von Rhodos oder Pergamon bestand, so bedurfte es hier einer Demütigung weiter nicht, sondern was man tat, geschah nur, um Gerechtigkeit, freilich im römischen Sinne, zu üben und die ärgerlichsten Ausbrüche des Parteihaders zu beseitigen.
Es waren hiermit die hellenistische...
... gleiche, oft eine bessere Stellung bei den römischen Diplomaten hatte als der treue Bundesgenosse, und der Geschlagene zwar aufgerichtet, aber wer selber sich aufrichtete, erniedrigt ward - die Ätoler, Makedonien nach dem Asiatischen Krieg, Rhodos, Pergamon machten die Erfahrung. Aber diese Beschützerrolle ward nicht bloß bald den Herren ebenso unleidlich wie den Dienern, sondern es erwies sich auch das römische Protektorat mit seiner undankbaren, stets von vorn wieder beginnenden Sisyphusarbeit als in... | | |
| | 8. Kapitel - Kleinasien -> | ...t sich zusammengeschlossen und
nach laengerem Schweifen dies- und jenseits des Halys ihre definitiven Sitze
genommen hatten, hatten laengst die Zeiten hinter sich, wo sie von dort aus
Kleinasien brandschatzten und mit den Koenigen von Asia und Pergamon im Kampfe
lagen, falls sie nicht als Soeldner ihnen dienten; auch sie waren an der
Uebermacht der Roemer zerschellt und ihnen in Asien nicht minder botmaessig
geworden wie ihre Landsleute im Potal und an der Rhone und Seine. Aber trotz
ihres...
...
auch durch die gegen Pharnakes geleistete Hilfe nicht fuer sich zu gewinnen
vermochte, wurden ihm die mit oder ohne Einwilligung der roemischen Regierung
gewonnenen Besitzungen groesstenteils wieder entzogen; der Caesarianer
Mithradates von Pergamon, welcher von muetterlicher Seite dem galatischen
Koenigshaus entsprossen war, erhielt das meiste von dem, was Deiotarus verlor
und wurde ihm sogar in Galatien selbst an die Seite gestellt. Aber nachdem
dieser kurz darauf im Taurischen Chersone... | | |
| | Die untertaenigen Landschaften bis zu der Gracchenzeit -> | | ...st gewesen; kaum aber war zwischen ihm und
den Roemern eine Verstimmung eingetreten, als er in Griechenland ploetzlich
populaer ward; wie frueher von Makedonien erwartete der hellenische Euelpides
den Erloeser aus der Fremdherrschaft jetzt von Pergamon. Vor allen Dingen aber
stieg in der sich selbst ueberlassenen hellenischen Kleinstaaterei zusehends die
soziale Zerruettung. Das Land veroedete, nicht durch Krieg und Pest, sondern
durch die immer weiter um sich greifende Abneigung der hoehere... | | |
| | Die untertaenigen Landschaften bis zu der Gracchenzeit -> | ...male Meere von Italien getrennten
afrikanischen und makedonisch-hellenischen Landschaft entwickelte sich die
roemische Herrschaft in dem dritten entfernteren Weltteil.
In Vorderasien war durch die Zurueckdraengung der Seleukiden das Reich von
Pergamon die erste Macht geworden. Nicht geirrt durch die Traditionen der
Alexandermonarchien, einsichtig und kuehl genug, um auf das Unmoegliche zu
verzichten, verhielten die Attaliden sich ruhig und strebten nicht, ihre Grenzen
zu erweitern noch der ...
...schon erzaehlt worden, wie der Senat darauf bedacht war, nach dem Dritten
Makedonischen Krieg diesen Bundesgenossen durch unfeine diplomatische Kuenste zu
demuetigen und zu schwaechen. Die an sich schon schwierigen Verhaeltnisse der
Herren von Pergamon zu den ganz und halb freien Handelsstaedten innerhalb ihres
Reichs und zu den barbarischen Nachbarn an dessen Grenzen wurden durch diese
Verstimmung der Schutzherren noch peinlicher verwickelt. Da es nicht klar war,
ob nach dem Friedensvertrag...
...akien
wurden zu der Provinz Makedonien geschlagen; das uebrige Gebiet ward als neue
roemische Provinz eingerichtet, der gleich der karthagischen nicht ohne Absicht
der Name des Weltteils beigelegt ward, in, dem sie lag. Die Steuern, die nach
Pergamon gezahlt worden waren, wurden dem Lande erlassen und dasselbe mit
gleicher Milde behandelt wie Hellas und Makedonien. So ward der ansehnlichste
kleinasiatische Staat eine roemische Vogtei.
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^15 Mehrere vo...
...her zu
befragen; denn selbst wenn ein Erfolg erreicht werde, setzte man sich dem
Wiederverlust und dem boesen Verdacht aus, "den sie auch gegen den Bruder"
(Eumenes II.) "gehegt haetten".
^16 In demselben Testament gab der Koenig seiner Stadt Pergamon die
"Freiheit", das heisst die d/e/mokratia, das staedtische Selbstregiment. Laut
einer merkwuerdigen, kuerzlich dort gefundenen Urkunde (Roemisches Staatsrecht,
Bd. 3, 3. Aufl., S. 726) beschloss nach Eroeffnung des Testaments, aber vor
des... | | |
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