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Ort - Fluss - Land: Subura | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | | Seite 1 von 1 | | | Die Anfaenge Roms -> | ...ng (velabrum); die Velia, der den Palatin
mit dem Esquilin verbindende, spaeter durch die kaiserlichen Bauten fast ganz
verschwundene Huegelruecken; das Fagutal, der Oppius und der Cispius, die drei
Hoehen des Esquilin; endlich die Sucusa oder Subura, eine ausserhalb des
Erdwalls, der die Neustadt auf den Carinen schuetzte, unterhalb S. Pietro in
Vincoli in der Einsattlung zwischen dem Esquilin und dem Quirinal angelegte
Festung. In diesen offenbar allmaehlich erfolgten Anbauten liegt die ...
...iers: die Vorstadt auf dem Caelius, welche vermutlich
nur dessen aeusserste Spitze ueber dem Colosseum umfasst hat; die auf den
Carinen, derjenigen Hoehe, in welche der Esquilin gegen den Palatin aus laeuft,
endlich das Tal und das Vorwerk der Subura, von welcher das ganze Quartier den
Namen empfing. Beide Quartiere zusammen bilden die anfaengliche Stadt, und der
suburanische Bezirk derselben, der unterhalb der Burg etwa vom Bogen des
Konstantin bis nach S. Pietro in Vincoli und ueber das darunter liegende Tal hin
sich erstreckte, scheint ansehnlicher, vielleicht auch aelter gewesen zu sein
als die in der Ser...
... hat einer der
aeltesten heiligen Gebraeuche des nachherigen Rom bewahrt, das auf dem Anger des
Mars jaehrlich begangene Opfer des Oktoberrosses: bis in spaete Zeit wurde bei
diesem Feste um das Pferdehaupt gestritten zwischen den Maennern der Subura und
denen von der Heiligen Strasse und je nachdem jene oder diese siegten, dasselbe
entweder an den mamilischen Turm (unbekannter Lage) in der Subura oder an dem
Koenigshaus unter dem Palatin angenagelt. Es waren die beiden Haelften der
Altstadt, die hier in gleich berechtigtem Wetteifer miteinander rangen. Damals
waren also die Esquiliae - welcher Name eigentlich gebraucht die Carinen
au...
...lich gebraucht die Carinen
ausschliesst - in der Tat, was sie hiessen, der Aussenbau (ex-quiliae, wie
inquilinus von colere) oder die Vorstadt; sie wurden in der spaeteren
Stadteinteilung das dritte Quartier und es hat dieses stets neben dem
suburanischen und dem palatinischen als minder ansehnlich gegolten. Auch noch
andere benachbarte Anhoehen, wie Kapitol und Aventin, moegen von der Gemeinde
der sieben Berge besetzt gewesen sein; vor allem die "Pfahlbruecke" (pons
sublicius) ueber den... | | |
| | Die Anfaenge Roms -> | ...n alter oder neuer Zeit erfunden worden ist, wird der verstaendige
Forscher dahin stellen, wo das anmutige Maerchen von der Tarpeia und die
Schlacht am Palatin ihren Platz finden. Vielmehr werden schon die beiden
Quartiere der aeltesten Stadt, Subura und Palatin und ebenso das vorstaedtische
jedes in die drei Teile der Ramner, Titier und Lucerer zerfallen sein; womit es
zusammenhaengen kann, dass spaeterhin sowohl in dem suburanischen und
palatinischen wie in jedem der nachher hinzugefuegten Stadtteile es drei Paare
Argeerkapellen gab. Eine Geschichte hat die palatinische Siebenhuegelstadt
vielleicht gehabt; uns ist keine andere Ueberlieferung von derselben geblieben...
...die drei ersten Bezirke der ehemaligen palatinischen
Stadt entsprechen, aus dem Quirinal nebst dem benachbarten Viminal das vierte
Quartier gebildet wurde. So erklaert sich auch, zu welchem Zweck ausserhalb der
Stadtmauer das feste Vorwerk der Subura in dem Talgrunde zwischen Esquilin und
Quirinal angelegt ward - hier beruehrten sich ja die beiderseitigen Marken und
musste von den Palatinern, nachdem sie die Niederung in Besitz genommen hatten,
zum Schutz gegen die vom Quirinal eine Burg a... | | |
| | Die Nichtbuerger und die reformierte Verfassung | | ...s, Vestalen, Fetialen in
gleichartiger Weise aus den kombinierten Priesterkollegien der beiden Gemeinden
vom Palatin und vom Quirinal hervorgegangen sind. Ferner trat in der oertlichen
Einteilung zu den drei Quartieren der palatinischen Stadt, Subura, Palatin und
Vorstadt, die Huegelstadt auf dem Quirinal als viertes hinzu. Wenn dagegen bei
dem urspruenglichen Synoekismus die beitretende Gemeinde auch nach der
Vereinigung wenigstens als Teil der neuen Buergerschaft gegolten und somit
gew... | | |
| | Die Anfaenge Roms -> | | ...eren Servianischen Ordnung sich durchaus haben muessen gefallen lassen.
Aber auch innerhalb der palatinischen Stadt ist es schwerlich zu einer rechten
und vollstaendigen Verschmelzung der verschiedenen Bestandteile der Ansiedlung
gekommen. Wie Subura und Palatin miteinander jaehrlich um das Pferdehaupt
stritten, ist schon erzaehlt worden; aber auch die einzelnen Berge, ja die
einzelnen Kurien - es gab noch keinen gemeinschaftlichen Stadtherd, sondern die
verschiedenen Kurienherde standen, ... | | |
| | Die Nichtbuerger und die reformierte Verfassung -> | | ...ng des Fussvolks wurde die Stadt eingeteilt in vier
"Teile" (tribus) wodurch die alte Dreiteilung wenigstens in ihrer lokalen
Bedeutung beseitigt ward: den palatinischen, der die Anhoehe gleiches Namens
nebst der Velia in sich schloss; den der Subura, dem die Strasse dieses Namens,
die Carinen und der Caelius angehoerten; den esquilinischen; und den
collinischen, den der Quirinal und Viminal, die "Huegel" im Gegensatz der
"Berge" des Kapitol und Palatin, bildeten. Von der Bildung dieser Di... | | |
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