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Person - Name: Aristoteles | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | Seite 1 von 4 1 2 3 4 | | | Karthago -> |
Die Verfassung Karthagos bezeichnet Aristoteles, der etwa fünfzig Jahre vor dein Anfang des Ersten Punischen Krieges starb, als übergegangen aus der monarchischen in eine Aristokratie oder in eine zur Oligarchie sich neigende Demokratie; denn mit beiden Namen benennt er sie. Die Leitung der Gesch...
...viel zu bedeuten. Ebensowenig scheint den Königen ein besonderer Einfluß zugestanden zu haben; hauptsächlich funktionierten sie als Oberrichter, wie sie nicht selten auch heißen (Schofeten, praetores). Größer war die Gewalt des Feldherrn; Isokrates, Aristoteles' älterer Zeitgenosse, sagt, daß die Karthager sich daheim oligarchisch, im Felde aber monarchisch regierten und so mag das Amt des karthagischen Feldherrn mit Recht von römischen Schriftstellern als Diktatur bezeichnet werden, obgleich die ihm beige...
...s Amtes ihn eine den Römern unbekannte ordentliche Rechenschaftslegung erwartete. Eine feste Zeitgrenze bestand für das Amt des Feldherrn nicht, und es ist derselbe also schon deshalb vom Jahrkönig unzweifelhaft verschieden gewesen, von dem ihn auch Aristoteles ausdrücklich unterscheidet; doch war die Vereinigung mehrerer Ämter in einer Person bei den Karthagern üblich, und so kann es nicht befremden, daß oft derselbe Mann zugleich als Feldherr und als Schofet erscheint.
Aber über der Gerusia und über d... | | |
| | Der Reflex des Antik-Tragischen in dem Modern-Tragischen | ... daß das Antikund
Modern-Tragische durch diese gemeinsame
Grundlage, nämlich das Tragische, weit mehr verbunden,
als geschieden wird. Vor jedem einseitigen Bestreben
dieser Art muß auch der Umstand warnen,
daß noch immer die Ästhetiker auf Aristoteles' Bestimmungen
des Tragischen und seine Ansprüche an
dasselbe zurückkommen, als die den Begriff wesentlich
erschöpfenden; warnen muß dieser Umstand um
so mehr, als es jeden mit einer gewissen Wehmut ergreifen
muß, daß, ungeachtet aller Verä...
...g noch zur aristotelischen
Ästhetik, nicht aus bloßer schuldiger Aufmerksamkeit
oder alter Gewohnheit, zurückkehrt, das
wird jeder einräumen, der mit der neuern Ästhetikverkehrt und hierdurch die Überzeugung gewinnt, wie
eng man sich den von Aristoteles aufgestellten, noch
immer gültigen Prinzipien anschließt. Sobald man
indes diesen näher tritt, macht die Schwierigkeit sich
alsbald geltend. Die Begriffsbestimmungen sind nämlich
ganz allgemeiner Art; und man kann so weit mit
Aristoteles ganz einig und doch in anderm Sinne mit
ihm uneins sein. Um der nachfolgenden Entwickelung
nicht dadurch vorzugreifen, daß ich in Form von Beispielen
anführe, was ihr den fachlichen Inhalt ausmachen
soll, so ziehe ich vor, meine Ansicht vorz... | | |
| | Die aeltesten Einwanderungen in Italien -> | ...riode sich denken mag, mochte den spaeteren
italischen wie hellenischen Politien ungleich genug sehen, musste aber dennoch
die Anfaenge der beiderseitigen Rechtsbildung notwendig bereits enthalten. Die
"Gesetze des Koenigs Italus", die noch in Aristoteles' Zeiten angewendet wurden,
moegen diese beiden Nationen wesentlich gemeinsamen Institutionen bezeichnen.
Frieden und Rechtsfolge innerhalb der Gemeinde, Kriegsstand und Kriegsrecht nach
aussen, ein Regiment des Stammhauptes, ein Rat der Alten,...
...Grundgedanken der
roemischen Verfassung - Koenigtum, Senat und eine nur zur Bestaetigung oder
Verwerfung der von dem Koenig und dem Senat an sie gebrachten Antraege befugte
Volksversammlung - sind kaum irgendwo so scharf ausgesprochen wie in
Aristoteles' Bericht ueber die aeltere Verfassung von Kreta. Die Keime zu
groesseren Staatenbuenden in der staatlichen Verbruederung oder gar der
Verschmelzung mehrerer bisher selbstaendiger Staemme (Symmachie, Synoikismos)
sind gleichfalls beiden Natione... | | |
| | 22 -> | ...sche
zu charakterisieren: welche Unverdrossenheit mich
auf den Gedanken bringt, sie möchten überhaupt
keine ästhetisch erregbaren Menschen sein und beim
Anhören der Tragödie vielleicht nur als moralische
Wesen in Betracht kommen. Noch nie, seit Aristoteles,
ist eine Erklärung der tragischen Wirkung gegeben
worden, aus der auf künstlerische Zustände, auf
eine ästhetische Tätigkeit der Zuhörer geschlossen
werden dürfte. Bald soll Mitleid und Furchtsamkeit
durch die ernsten Vorgänge zu einer erleich...
...und nur das, die Wirkung der Tragödie ist, so
deutlich ergibt sich daraus, daß diese alle, samt ihren
interpretierenden Ästhetikern, von der Tragödie als
einer höchsten Kunst nichts erfahren haben. Jene pathologische
Entladung, die Katharsis des Aristoteles,
von der die Philologen nicht recht wissen, ob sie unter
die medizinischen oder die moralischen Phänomene
zu rechnen sei, erinnert an eine merkwürdige Ahnung
Goethes. »Ohne ein lebhaftes pathologisches
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| | § 10 Von den reinen Verstandesbegriffen oder Kategorien | ...g überhaupt gehen, als es in der vorigen Tafel logische Funktionen in allen möglichen Urteilen gab: denn der Verstand ist durch gedachte Funktionen völlig erschöpft, und sein Vermögen dadurch gänzlich ausgemessen. Wir wollen diese Begriffe, nach dem Aristoteles Kategorien nennen, indem unsere Absicht uranfänglich mit der seinigen zwar einerlei ist, ob sie sich gleich davon in der Ausführung gar sehr entfernt.
Tafel der Kategorien
l. Der Quantität:
Einheit
Vielheit
Allheit.
2.
Der Qualität:
Reali...
...ur durch Induktion geschlossen wird, ohne zu gedenken, daß man noch auf die letztere Art niemals einsieht, warum denn gerade diese und nicht andere Begriffe dem reinen Verstande beiwohnen. Es war ein eines scharfsinnigen Mannes würdiger Anschlag des Aristoteles, diese Grundbegriffe aufzusuchen. Da er aber kein Prinzipium hatte, so raffte er sie auf, wie sie ihm aufstießen, und trieb deren zuerst zehn auf, die er Kategorien (Prädikamente) nannte. In der Folge glaubte er noch ihrer fünfe aufgefunden zu haben... | | |
| | Viertes Hauptstück. Die Geschichte der reinen Vernunft | ... den von keinen Sinnen begleiteten und ihrer Meinung nach nur verwirrten reinen Verstand.
2. In Ansehung des Ursprungs reiner Vernunfterkenntnisse, ob sie aus der Erfahrung abgeleitet, oder, unabhängig von ihr, in der Vernunft ihre Quelle haben. Aristoteles kann als das Haupt der Empiristen, Plato aber der Noologisten angesehen werden. Locke, der in neueren Zeiten dem ersteren, und Leibnitz, der dem letzteren (obzwar in einer genugsamen Entfernung von dessen mystischem Systeme) folgte, haben es gleichw...
...haben es gleichwohl in diesem Streite noch zu keiner Entscheidung bringen können. Wenigstens verfuhr Epikur seinerseits viel konsequenter nach seinem Sensualsystem (denn er ging mit seinen Schlüssen niemals über die Grenze der Erfahrung hinaus), als Aristoteles und Locke, (vornehmlich aber der letztere,) der, nachdem er alle Begriffe und Grundsätze von der Erfahrung abgeleitet hatte, soweit im Gebrauche derselben geht, daß er behauptet, man könne das Dasein Gottes und die Unsterblichkeit der Seele (obzwar ... | | |
| | Der Reflex des Antik-Tragischen in dem Modern-Tragischen -> | Bekanntlich nennt Aristoteles als Quellen der
Handlung in der Tragödie zweierlei: dianoia kai
êthos (Gesinnung und Charakter), bemerkt aber zugleich:
die Hauptsache sei to telos (Endziel), und die
Personen handeln nicht, um ihren Charakter in seiner
Entwickelung darzus...
...hier in der Kürze, doch hinlänglich Erörterte
ist von Bedeutung, um einen Unterschied zwischen
der ältern und neuem Tragödie zu beleuchten, welcher
mir von Bedeutung zu sein scheint, nämlich die verschiedene
Auffassung der tragischen Schuld. Aristoteles
verlangt, daß der tragische Held eine hamartia
(Versündigung) auf sich habe. Sowie aber die Handlung
in der griechischen Tragödie ein Mittelding zwischen
Handeln und Leiden ist, ebenso ist die Schuld
es auch; und hierin liegt die tragische... | | |
| | Der Reflex des Antik-Tragischen in dem Modern-Tragischen -> | ...n wird der Gedanke
durchsichtig genug im Dialog hervortreten,
sowie die Handlung in der Situation. Dasselbe läßt
sich von einer andern Seite ausdrücken, nämlich im
Blick auf die Stimmung, welche die Tragödie hervorruft.
Bekanntlich fordert Aristoteles, daß die Tragödie
bei dem Zuschauer Furcht und Mitleid erwecke. Ich
erinnere mich, daß Hegel in seiner Ästhetik sich dieser Forderung anschließt und bei jedem dieser Punkte
eine zwiefache Betrachtung anstellt, welche indes
nicht gerade ersch...
...e
bei dem Zuschauer Furcht und Mitleid erwecke. Ich
erinnere mich, daß Hegel in seiner Ästhetik sich dieser Forderung anschließt und bei jedem dieser Punkte
eine zwiefache Betrachtung anstellt, welche indes
nicht gerade erschöpfend ist. Wenn Aristoteles Furcht
und Mitleid einander gegenüberstellt, so könnte man
hinsichtlich der Furcht wohl an die den einzelnen Momenten
zur Seite gehende Stimmung denken, beim
Mitleid an die Stimmung, die den definitiven Eindruck
des Ganzen ausmacht. Diese ... | | |
| | | Sturz der etruskischen Macht - Die Kelten -> | | ...von
Syrakus zum Krieg mit Karthago ruestete, achtzehn tuskische Kriegsschiffe zu ihm
stiessen. Die Etrusker mochten fuer Korsika fuerchten, das sie wahrscheinlich
damals noch behaupteten; die alte tuskisch-phoenikische Symmachie, die noch zu
Aristoteles' Zeit (370-432 384-322) bestand, ward damit gesprengt, aber die
Schwaeche der Etrusker zur See nicht wieder aufgehoben.
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^2 Hekataeos (+ nach 257 497, Rom) und noch Herodot (270 bis nach 345... | | |
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