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Person - Name: Marcus


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MarcussklavenMarcusstadt

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Der Parteienkampf waehrend Pompeius´ Abwesenheit
...ch viel mehr gilt dies natuerlich von der juengeren Generation der Aristokratie, die entweder ganz in Luxus und Literatur unterging oder der aufgehenden Sonne sich zuwandte. Ein einziger unter den Juengeren machte hiervon eine Ausnahme: es ist Marcus Porcius Cato (geboren 659 95), ein Mann vom besten Willen und seltener Hingebung, und doch eine der abenteuerlichsten und eine der unerfreulichsten Erscheinungen in dieser an politischen Zerrbildern ueberreichen Zeit. Ehrlich und stetig, ernst...
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Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 5. Buch ->
05. Kapitel
Der Parteienkampf waehrend Pompeius´ Abwesenheit ->
...uen Gesetzes ueber den Stimmenkauf zu steuern -was uebrigens an der Interzession eines Volkstribunen scheiterte - und ihre Stimmen auf einen Bewerber zu werfen, der ihr zwar auch nicht genehm, aber doch wenigstens unschaedlich war. Es war dies Marcus Cicero, notorisch ein politischer Achseltraeger ^4, gewohnt bald mit den Demokraten, bald mit Pompeius, bald aus etwas weiterer Ferne mit der Aristokratie zu liebaeugeln und jedem einflussreichen Beklagten ohne Unterschied der Person oder Part...
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Roemische Geschichte - 5. Buch ->
05. Kapitel
Der Parteienkampf waehrend Pompeius´ Abwesenheit ->
...in wogten die Haufen durch die Strassen und begruessten jubelnd den Konsul, dem sie meinten, die Sicherung ihrer Haeuser und ihrer Habe schuldig geworden zu sein. Der Rat ordnete oeffentliche Dankfeste an und die ersten Maenner der Nobilitaet, Marcus Cato und Quintus Catulus, begruessten den Urheber des Todesurteils mit dem - hier zuerst vernommenen - Namen eines Vaters des Vaterlandes.
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Roemische Geschichte - 5. Buch ->
05. Kapitel
Pompeius´ Ruecktritt und die Koalition der Praetendenten ->
... gegen die bestehende Verfassung, sondern behandelte sie auch oeffentlich als solche und gab sich nicht die mindeste Muehe, ihre Besorgnis und ihren Ingrimm zu verhehlen: in der ausgesprochenen Absicht, diese Antraege zu bekaempfen, liess sich Marcus Cato mit Nepos zugleich zum Volkstribun waehlen und wies Pompeius' wiederholten Versuch, sich ihm persoenlich zu naehern, schroff zurueck. Es ist begreiflich, dass Nepos hiernach sich nicht veranlasst fand, die Aristokratie zu schonen, dageg...
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06. Kapitel
Pompeius´ Ruecktritt und die Koalition der Praetendenten ->
...l fuer das Jahr 695 (59) durchgesetzt. Die Aristokratie musste zufrieden sein, durch einen selbst in dieser Zeit tiefster Korruption Aufsehen erregenden Stimmenkauf, wofuer der ganze Herrenstand die Mittel zusammenschoss, ihm in der Person des Marcus Bibulus einen Kollegen zuzugesellen, dessen bornierter Starrsinn in ihren Kreisen als konservative Energie betrachtet ward und an dessen gutem Willen wenigstens es nicht lag, wenn die vornehmen Herren ihre patriotischen Auslagen nicht wieder h...
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06. Kapitel
Pompeius´ Ruecktritt und die Koalition der Praetendenten ->
...enigen Opfern genuegen. Hauptsaechlich galt es Cato zu entfernen, welcher seiner Ueberzeugung von der Nichtigkeit der saemtlichen Julischen Gesetze keinen Hehl hatte, und der Mann war so, wie er dachte zu handeln. Ein solcher Mann war freilich Marcus Cicero nicht, und man gab sich nicht die Muehe, ihn zu fuerchten. Allein die demokratische Partei, die in der Koalition die erste Rolle spielte, konnte den Justizmord des 5. Dezember 691 (63), den sie so laut und mit so gutem Rechte getadelt h...
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06. Kapitel
Die Unterwerfung des Westens
...nerlei des politischen Egoismus, der in der Kurie und auf den Strassen der Hauptstadt seine Schlachten schlug, sich der Gang der Geschichte wieder zu Dingen wendet, die wichtiger sind als die Frage, ob der erste Monarch Roms Gnaeus, Gaius oder Marcus heissen wird, so mag es wohl gestattet sein, an der Schwelle eines Ereignisses, dessen Folgen noch heute die Geschicke der Welt bestimmen, einen Augenblick umzuschauen und den Zusammenhang zu bezeichnen, in welchem die Eroberung des heutigen F...
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07. Kapitel
Die Unterwerfung des Westens ->
...ken Donauufer herbeigezogenen, gefuerchteten Bastarner ihm bei Istropolis (Istere unweit Kustendsche) eine bedeutende Niederlage beibrachten (692-693 62-61). Gluecklicher focht Gaius Octavius gegen Besser und Thraker (694 60). Dagegen machte Marcus Piso (697-698 57-56) wiederum als Oberfeldherr sehr schlechte Geschaefte, was auch kein Wunder war, da er um Geld Freunden und Feinden gewaehrte, was sie wuenschten. Die thrakischen Dentheleten (am Strymon) pluenderten unter seiner Statthalter...
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Roemische Geschichte - 5. Buch ->
07. Kapitel
Pompeius´ und Caesars Gesamtherrschaft ->
...ent und der Schwindler beide wetteifernd um die Gunst der gestuerzten Regierung buhlten, Pompeius, zum Teil auch, um dem Senat gefaellig zu sein, Ciceros Zurueckberufung zuliess, Clodius dagegen die Julischen Gesetze fuer nichtig erklaerte und Marcus Bibulus aufrief, deren verfassungswidrige Durchbringung oeffentlich zu bezeugen! Ein positives Resultat konnte natuerlicherweise aus diesem Brodel trueber Leidenschaften nicht hervorgehen; der eigentlichste Charakter desselben war eben seine ...
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08. Kapitel
Pompeius´ und Caesars Gesamtherrschaft ->
...r und Erfolg. Nebeneinander fochten auf diesem Felde der vornehme Senatorensohn Gaius Licinius Calvus (672-706 82-48), der als Redner und Pamphletist ebenso wie als gewandter Dichter gefuerchtet war, und die Munizipalen von Cremona und Verona, Marcus Furius Bibaculus (652-691 102-63) und Quintus Valerius Catullus (667 bis ca. 700 87-54), deren elegante und beissende Epigramme pfeilschnell durch Italien flogen und sicher ihr Ziel trafen. Durchaus herrscht in der Literatur dieser Jahre der o...
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08. Kapitel

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