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Person - Name: Marcus | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | | Seite 4 von 21 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 | | | Der Hannibalische Krieg von Cannae bis Zama -> | ...en mit so großem Erfolge getan. So geriet die ganze Ostküste in die Gewalt der Römer. Im folgenden Jahre (547 207) erschien wirklich aus Afrika Hanno mit einem dritten Heere, worauf auch Mago und Hasdrubal sich wieder nach Andalusien wandten. Allein Marcus Silanus schlug Magos und Hannos vereinigte Heere und nahm den letzteren selbst gefangen. Hasdrubal gab darauf die Behauptung des offenen Feldes auf und verteilte seine Truppen in die andalusischen Städte, von denen Scipio in diesem Jahr nur noch ein...
...Messana aus schützten, von den Phönikern besetzt worden waren, stand ein zweites karthagisches Heer unter Hanno, ohne zunächst einen Feind sich gegenüber zu sehen. Die römische Hauptarmee von vier Legionen unter den beiden Konsuln Quintus Fabius und Marcus Marcellus war im Begriff, die Wiedergewinnung Capuas zu versuchen. Dazu kam römischerseits die Reserve von zwei Legionen in der Hauptstadt, die in alle Seehäfen gelegte Besatzung, welche in Tarent und Brundisium wegen der dort befürchteten makedonis...
...sgenossen, die Kampaner, Apuler, Samniten, Brettier, die weder wie die römischen Festungen in Unteritalien sich selber genügten noch von Hannibals schwachem Heer hinreichend gedeckt werden konnten, jährlich Boden zu gewinnen; endlich mittels der von Marcus Marcellus begründeten Kriegsweise das Talent der Offiziere zu entwickeln und die Überlegenheit des römischen Fußvolks in vollem Umfange ins Spiel zu bringen. Hannibal durfte wohl noch auf Siege hoffen, aber nicht mehr auf Siege wie am Trasimenischen... | | |
| | Der Hannibalische Krieg von Cannae bis Zama -> | ...trotz der jährlich steigenden Schwierigkeit der Aushebung jährlich vermehrt worden und zuletzt bis auf 23 Legionen gestiegen war. Darum ward denn auch im nächsten Jahr (544 210 ) der italische Krieg lässiger als bisher von den Römern geführt, obwohl Marcus Marcellus nach Beendigung des sizilischen Krieges wieder den Oberbefehl der Hauptarmee übernommen hatte; er betrieb in den inneren Landschaften den Festungskrieg und lieferte den Karthagern unentschiedene Gefechte. Auch der Kampf um die tarentinisch...
...n gelang Hannibal die Besiegung des Prokonsuls Gnaeus Fulvius Centumalus bei Herdoneae. Das Jahr darauf (545 209) schritten die Römer dazu, der zweiten Großstadt, die zu Hannibal übergetreten war, der Stadt Tarent sich wieder zu bemächtigen. Während Marcus Marcellus den Kampf gegen Hannibal selbst mit gewohnter Zähigkeit und Energie fortsetzte - in einer zweitägigen Schlacht erfocht er, am ersten Tage geschlagen, am zweiten einen schweren und blutigen Sieg; während der Konsul Quintus Fulvius die schon...
... Feldherrn; Hannibal kam zum Entsatz, als alles vorbei war, und zog sich zurück nach Metapont.
Nachdem also Hannibal seine wichtigsten Eroberungen eingebüßt
hatte und allmählich sich auf die südwestliche Spitze der Halbinsel beschränkt sah, hoffte Marcus Marcellus, der für das nächste Jahr (546 208) zum Konsul gewählt worden war, in Verbindung mit seinem tüchtigen Kollegen Titus Quinctius Crispinus dem Krieg durch einen entscheidenden Angriff ein Ende zu machen. Den alten Soldaten fochten seine sech... | | |
| | Der Krieg gegen Antiochos von Asien -> | ... setzen und mit Philippos in den von diesem besetzten ätolischen und thessalischen Grenzlandschaften sich herumzuschlagen, wobei der König mehrere Nachteile erlitt. Es versteht sich, daß hiernach Rom ihre Bitte um Frieden mit der Landung des Konsuls Marcus Fulvius Nobilior beantwortete. Er traf im Frühling 565 (189) bei den Legionen ein und nahm nach fünfzehntägiger Belagerung durch eine für die Besatzung ehrenvolle Kapitulation Ambrakia, während zugleich die Makedonier, die Illyrier, die Epeiroten, d...
...und gewährten Bedingungen, welche solchen erbärmlichen und tückischen Gegnern gegenüber billig genannt werden müssen. Die Ätoler verloren alle Städte und Gebiete, die in den Händen ihrer Gegner waren, namentlich Ambrakia, welches infolge einer gegen Marcus Fulvius in Rom gesponnenen Intrige später frei und selbständig ward, ferner Oinia, das den Akarnanen gegeben wurde; ebenso traten sie Kephallenia ab. Sie verloren das Recht, Krieg und Frieden zu schließen und wurden in dieser Hinsicht von den auswär...
...n das Recht, Krieg und Frieden zu schließen und wurden in dieser Hinsicht von den auswärtigen Beziehungen Roms abhängig; endlich zahlten sie eine starke Geldsumme. Kephallenia setzte sich auf eigene Hand gegen diesen Vertrag und fügte sich erst, als Marcus Fulvius auf der Insel landete; ja die Einwohner von Same, die befürchteten, aus ihrer wohlgelegenen Stadt durch eine römische Kolonie ausgetrieben zu werden, fielen nach der ersten Unterwerfung wieder ab und hielten eine viermonatliche Belagerung au... | | |
| | 4. Kapitel - Das roemische Germanien und die freien Germanen -> |
Bis in den Anfang des 3. Jahrhunderts zeigt die roemische Macht am Rhein
keine Spuren des Schwankens. Waehrend des Markomannenkrieges unter Marcus blieb
in der unteren Provinz alles ruhig. Wenn ein Legat der Belgica damals den
Landsturm gegen die Chauker aufbieten musste, so ist dies vermutlich ein
Piratenzug gewesen, wie sie die Nordkueste oftmals, in dieser Zeit ebenso wie
frueher un...
...schen Grenzwacht, brachen in beiden
Richtungen vor und sind wahrscheinlich damals selbst unter den in Italien
einfallenden Germanen gewesen, wie dies weiterhin bei der Darstellung dieses
Krieges gezeigt werden soll. Auf jeden Fall kann die von Marcus damals verfuegte
Verstaerkung der raetischen Armee und ihre Umwandlung in ein Kommando erster
Klasse mit Legion und Legaten nur erfolgt sein, um den Angriffen der Chatten zu
steuern, und beweist, dass man sie auch fuer die Zukunft nicht leicht...
...ge an der Donau, sich dorthin begab und in Gallien
als Repraesentanten seinen noch im Knabenalter stehenden aelteren Sohn
zurueckliess, liess einer der Offiziere, denen er die Verteidigung der Grenze
und die Hut seines Sohnes anvertraut hatte, Marcus Cassianius Latinius Postumus
^33, sich von seinen Leuten zum Kaiser ausrufen und belagerte in Koeln den
Hueter des Kaisersohnes Silvanus. Es gelang ihm, die Stadt einzunehmen und
seinen frueheren Kollegen sowie den kaiserlichen Knaben in seine... | | |
| | 6. Kapitel - Die Donaulaender und die Kriege an der Donau | ...er
Klasse zu legen, und wenn diese auch der Zahl nach nicht unbetraechtlich waren,
so haben doch die kleineren Standlager der Alen und Kohorten nicht die
zivilisierende und staedtebildende Wirkung ausueben koennen wie die
Legionslager. Unter Marcus ist allerdings infolge des Markomannischen Krieges
das raetische Hauptquartier, die castra Regina, das heutige Regensburg, mit
einer Legion belegt worden; aber selbst dieser Ort scheint in roemischer Zeit
bloss Militaerniederlassung geblieben ...
...sgefuehrt worden, dass dieses Gebiet wahrscheinlich ohne
Anwendung von Waffengewalt, aehnlich wie das Decumatenland, zum Reiche gezogen
worden ist. Es wurde ebenfalls schon erwaehnt, dass die Befestigung dieses
Gebiets vielleicht mit den unter Marcus bis hierher sich erstreckenden
Einfaellen der Chatten zusammenhaengt, sowie dass diese und spaeter die
Alamannen im dritten Jahrhundert sowohl dies Vorland wie Raetien selbst
heimsuchten und schliesslich unter Gallienus den Roemern entrissen.
...
...untum
(Petronell bei Wien), das in der augustischen Zeit zu Noricum gehoerte, ist, als
die illyrischen Legionen dorthin gelegt wurden, eben darum zu Pannonien gezogen
worden. Die kleineren norischen Standlager an der Donau und selbst das von
Marcus, der auch in diese Provinz eine Legion legte, fuer diese eingerichtete
Lager von Lauriacum (bei Enns) sind fuer die staedtische Entwicklung von keiner
Bedeutung gewesen; die grossen Ortschaften Noricums, wie Celeia (Cilli) im
Sanntal, Aguontum... | | |
| | 6. Kapitel - Die Donaulaender und die Kriege an der Donau -> | ...nach Gallien verpflanzten Sugambrer, die nach Thrakien gesandten Daker
waren nichts als neue, zu den frueher vorhandenen hinzutretende Untertanen oder
Untertanengemeinden, und etwas anderes sind wohl auch die 3000 Naristen nicht
gewesen, denen Marcus gestattete, ihre Sitze westlich von Boehmen mit solchen im
Reich zu vertauschen, waehrend den sonst unbekannten Astingern an der dakischen
Nordgrenze die gleiche Bitte abgeschlagen ward. Aber die nicht bloss im
Donauland, sondern in Italien se...
...te Donauufer gewichen, waehrend ohne Zweifel ein grosser Teil dieser wie
jener sich unter die Goten mischten und ihnen sich anschlossen. ueberall darf
diese Katastrophe nur in dem Sinne als die des Gotenkrieges bezeichnet werden,
wie die unter Marcus eingetretene von den Markomannen heisst; die ganze Masse
der durch den Wanderstrom vom Nordosten zum Schwarzen Meer in Bewegung gesetzten
Voelkerschaften ist daran beteiligt, und um so mehr beteiligt, als diese
Angriffe ebenso zu Lande ueber d...
...ellte in der Tat die Integritaet des Reiches in Frage. Ernste
Krisen an der mittleren Donau, wahrscheinlich der drohende Verlust Dakiens
muessen die naechste Folge gewesen sein. Noch einmal ward dieser abgewandt: der
Statthalter von Pannonien, Marcus Aemilius Aemilianus, ein guter Soldat, errang
einen bedeutenden Waffenerfolg und trieb die Feinde ueber die Grenze. Aber die
Nemesis waltete. Die Konsequenz dieses auf Gallus' Namen erfochtenen Sieges war,
dass die Armee dem Verraeter des Deci... | | |
| | 7. Kapitel - Das griechische Europa -> | ...lchem die
Hellenen dieser Zeit ungemeines geleistet und die adelsstolzesten Roemer weit
hinter sich gelassen haben. In Athen spielt das Geschlecht der Eumolpiden eine
hervorragende Rolle bei der Reorganisierung des Eleusinischen Festes unter
Marcus. Dessen Sohn Commodus verlieh dem Haupt des Geschlechtes der Keryken das
roemische Buergerrecht, und aus demselben stammt der tapfere und gelehrte
Athener, der, .fast wie Thukydides, mit den Goten schlug und dann den Gotenkrieg
beschrieb. Des Marcus Zeitgenosse, der Professor und Konsular Herodes Atticus,
gehoerte ebendiesem Geschlechte an, und sein Hofpoet singt von ihm, dass dem
hochgeborenen Athener, dem Nachkommen des Hermes und der Kekropstochter Herse,
der rote Schuh des roemischen ...
... und sogar dafuer etwas
aufwenden (Plut. praec. ger. reip. 30).
^32 Ein Musterstueck ist die Inschrift (Lebas-Foucart II, S. 142, n. 162)
des M(ark/o/r) Ayr(/e/lior) Ze?xippoy o kai Kleandror PHilomois/o/, eines
Zeitgenossen also des Pius und Marcus, welcher war iere?s Lethkippid/o/n kai
Tindaridan, der Dioskuren und ihrer Gattinnen, der Toechter des Leukippos, aber,
damit zu dem Alten das Neue nicht fehle, auch archiereos t/o/ Sebast/o/ kai
t/o/on thei/o/n progon/o/n /o/t/o/. Er war in s... | | |
| | 10. Kapitel - Syrien und das Nabataeerland -> | ...hierin mit ihnen wetteifernden
Alexandrinern zuvorgetan. Revolution gemacht haben sie nie, aber jeden
Praetendenten, den die syrische Armee aufstellte, bereitwillig und ernstlich
unterstuetzt, den Vespasianus gegen Vitellius, den Cassius gegen Marcus, den
Niger gegen Severus, immer bereit, wo sie Rueckhalt zu haben meinten, der
bestehenden Regierung den Gehorsam aufzukuendigen. Das einzige Talent, das ihnen
unwidersprochen zukommt, die Meisterschaft des Spottens, uebten sie nicht bloss
g...
...mlichkeiten, gleich als ob ihr Landesherr auch nur da
sei, um sie mit seiner Rolle zu amuesieren. So bestand zwischen dem Publikum von
Antiocheia und den Herrschern, namentlich denjenigen, die laengere Zeit daselbst
verweilten, Hadrian, Verus, Marcus, Severus, Julian, sozusagen ein dauernder
Hohnkrieg, aus welchem ein Aktenstueck, die Replik des letztgenannten Kaisers
gegen die antiochenischen "Bartspoetter", noch heute erhalten ist. Wenn dieser
kaiserliche Literat den Spottreden mit Spott...
...eser
kaiserliche Literat den Spottreden mit Spottschriften begegnete, so haben zu
anderen Zeiten die Antiochener ihre schlimmen Reden und ihre uebrigen Suenden
schwerer zu buessen gehabt. So entzog ihnen Hadrian das Recht der
Silberpraegung, Marcus das Versammlungsrecht und schloss auf einige Zeit das
Theater. Severus nahm sogar der Stadt den Primat von Syrien und uebertrug diesen
auf das in stetem Nachbarkrieg mit der Hauptstadt stehende Laodikeia; und wenn
diese beiden Anordnungen bald... | | |
| | Die untertaenigen Landschaften bis zu der Gracchenzeit | ...treift hatten, die suedliche Provinz von den
Feinden zu saeubern. In die noerdliche sandte das folgende Jahr (602 152) der
Senat ausser betraechtlichen Verstaerkungen einen andern Oberfeldherrn an der
Stelle des unfaehigen Nobilior, den Konsul Marcus Claudius Marcellus, der schon
als Praetor 586 (168) sich in Spanien ausgezeichnet und seitdem in zwei
Konsulaten sein Feldherrntalent bewaehrt hatte. Seine geschickte Fuehrung und
mehr noch seine Milde aenderte die Lage der Dinge schnell: Okil...
...taerkt, dass
ihnen gegen eine maessige Busse Friede gewaehrt werden wuerde, schlossen
Waffenstillstand und schickten Gesandte nach Rom. Marcellus konnte sich nach der
suedlichen Provinz begeben, wo die Vettonen und Lusitaner sich dem Praetor
Marcus Atilius zwar botmaessig erwiesen hatten, solange er in ihrem Gebiet
stand, allein nach seiner Entfernung sofort wieder aufgestanden waren und die
roemischen Verbuendeten heimsuchten. Die Ankunft des Konsuls stellte die Ordnung
wieder her, und ... | | |
| | Die Revolution und Gaius Gracchus -> | ..., die die italischen Bundesgenossen derselben entgegenstellten, durch
Erteilung des Buergerrechts an dieselben zu beseitigen, und die Agitation nahm
vorwiegend diese Richtung. Um ihr zu begegnen, liess der Senat 628 (126) durch
den Volkstribun Marcus Iunius Pennus die Ausweisung saemtlicher Nichtbuerger aus
der Hauptstadt beantragen und trotz des Widerstandes der Demokraten, namentlich
des Gaius Gracchus, und der durch diese gehaessige Massregel hervorgerufenen
Gaerung in den latinischen G...
...licher Nichtbuerger aus
der Hauptstadt beantragen und trotz des Widerstandes der Demokraten, namentlich
des Gaius Gracchus, und der durch diese gehaessige Massregel hervorgerufenen
Gaerung in den latinischen Gemeinden ging der Vorschlag durch. Marcus Fulvius
Flaccus antwortete im folgenden Jahr (629 125) als Konsul mit dem Antrag, den
Buergern der Bundesgemeinden die Gewinnung der roemischen Buergerrechte zu
erleichtern und auch denen, die sie nicht gewonnen, gegen Straferkenntnisse die
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