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Schnellsuche: Rom - Krieg - Italien - Caesar - Mann - Rhein
Regierung - Armee - Spanien - Augustus - Nation - Politik - Statthalter - Senat

Schlagwort: Armeen


Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z

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Die alte Republik und die neue Monarchie ->
...ei der schlechten Finanzwirtschaft der Regierung und der Feilheit und Betruegerei der grossen Majoritaet der Beamten hoechst mangelhaft und unregelmaessig. Die notwendige Folge hiervon war, dass im gewoehnlichen Laufe der Dinge die roemischen Armeen die Provinzen ausraubten, gegen die Offiziere meuterten und vor dem Feinde davonliefen; es kam vor, dass betraechtliche Heere, wie das makedonische des Piso im Jahre 697 (57), ohne eigentliche Niederlage, bloss durch diese Misswirtschaft volls...

..., ohne eigentliche Niederlage, bloss durch diese Misswirtschaft vollstaendig ruiniert wurden. Faehige Fuehrer dagegen, wie Pompeius, Caesar, Gabinius, bildeten wohl aus dem vorhandenen Material tuechtige und schlagfertige, zum Teil musterhafte Armeen; allein es gehoerten diese Armeen viel mehr ihrem Heerfuehrer als dem Gemeinwesen. Der noch weit vollstaendigere Verfall der roemischen Marine, die zu allem andern den Roemern antipathisch geblieben und nie voellig nationalisiert worden war, bedarf kaum der Erwaehnung. Es war ...

...die wichtigeren Kriminalfaelle an das Oberkommando gezogen worden sein. Bei dieser Beschraenkung der Kompetenz der Statthalter und bei der regulierten Kontrolle des Imperators war fernerhin nicht leicht, weder eine voellige Verwahrlosung der Armeen noch eine Umwandlung derselben in persoenliche Gefolgschaften der einzelnen Offiziere zu befuerchten. Indes, so entschieden auch die Verhaeltnisse zur Militaermonarchie hindraengten und so bestimmt Caesar das Oberkommando ausschliesslich fuer ...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 5. Buch ->
11. Kapitel
Der Hannibalische Krieg von Cannae bis Zama ->
... Propagandakrieg, in dem selten festgegründete Anhänglichkeit, gewöhnlich Furcht, Geld oder Zufall entschied, und der, wenn er zu Ende schien, sich in einen endlosen Festungs- und Guerillakrieg auflöste, um bald aus der Asche wieder aufzulodern. Die Armeen erscheinen und verschwinden wie die Dünen am Strand; wo gestern ein Berg stand, findet man heute seine Spur nicht mehr. Im allgemeinen ist das Übergewicht auf Seiten der Römer, teils weil sie in Spanien zunächst wohl auftraten als Befreier des Lande...

...en sich unerwartet von so überlegenen Streitkräften angegriffen, daß sie entweder hinter den Ebro zurückweichen oder die Spanier aufbieten mußten. Sie wählten das letztere und nahmen 20000 Keltiberer in Sold, worauf sie dann, um den drei feindlichen Armeen unter Hasdrubal Barkas, Hasdrubal Gisgons Sohn, und Mago besser zu begegnen, ihr Heer teilten und nicht einmal ihre römischen Truppen zusammenhielten. Damit bereiteten sie sich den Untergang. Während Gnaeus mit seinem Korps, einem Drittel der römisc...

...rn überliefen. Dem römischen Feldherrn blieb nichts übrig, als in möglichster Eile seinen Rückzug zu beginnen, wobei der Feind ihm auf dem Fuße folgte. Mittlerweile sah sich das zweite römische Korps unter Publius von den beiden anderen phönikischen Armeen unter Hasdrubal Gisgons Sohn und Mago lebhaft angegriffen, und Massinissas kecke Reiterscharen setzten die Karthager in entschiedenen Vorteil. Schon war das römische Lager fast eingeschlossen; wenn noch die bereits im Anzuge begriffenen spanischen H...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 3. Buch ->
06. Kapitel
Die Empoerung der italischen Untertanen und die Sulpicische Revolution ->
...ung konnte auf keinen Fall laenger verschoben werden. Inzwischen hoffte Sulla teils in den Konsuln, die nach der neuen Wahlordnung gewaehlt wuerden, teils besonders in den mit der Bezwingung der Reste der italischen Insurrektion beschaeftigten Armeen Garanten gegen einen neuen Sturm auf die Oligarchie in Italien zurueckzulassen. Allein in den Konsularkomitien fiel die Wahl nicht auf die von Sulla aufgestellten Kandidaten, sondern neben Gnaeus Octavius, einem allerdings streng optimatisch g...

...ahl mit der Erklaerung hin, dass es ihn freue, die Buerger von ihrer verfassungsmaessigen Wahlfreiheit Gebrauch machen zu sehen, und begnuegte sich, beiden Konsuln den Schwur abzunehmen auf treue Beobachtung der bestehenden Verfassung. Von den Armeen kam es vornehmlich auf die Nordarmee an, da die kampanische groessten teils nach Asien abzugehen bestimmt war. Sulla liess durch Volksschluss das Kommando ueber jene auf seinen treuergebenen Kollegen Quintus Rufus uebertragen und den bisherige...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
07. Kapitel
Die Sullanische Restaurationsherrschaft ->
...gsanstalten, und es fuehrten diese endlich durch ihr eigenes Schwergewicht zum offenen Bruch. Das seit langem die roemische Politik beherrschende Misstrauen in die eigene Schlagfertigkeit und Kampfbereitschaft, welches bei dem Mangel stehender Armeen und dem wenig musterhaften kollegialischen Regiment wohl erklaerlich ist, machte es gleichsam zu einem Axiom der roemischen Politik, jeden Krieg nicht bloss bis zur Ueberwaeltigung, sondern bis zur Vernichtung des Gegners zu fuehren; man war i...

...panien und denen am Hofe von Sinope. Schon im Anfang des Jahres 677 (77) ward es im Senat ausgesprochen, dass der Koenig nur auf die Gelegenheit warte, waehrend des italischen Buergerkriegs ueber das roemische Asien herzufallen; die roemischen Armeen in Asia und Kilikien wurden verstaerkt, um moeglichen Ereignissen zu begegnen. Andererseits verfolgte auch Mithradates mit steigender Besorgnis die Entwicklung der roemischen Politik. Er musste es fuehlen, dass ein Krieg der Roemer gegen Tigr...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 5. Buch ->
02. Kapitel
1. Kapitel - Die Nordgrenze Italiens ->
...ohne Zweifel am Rhein. Das roemische Publikum pflegte wohl sich zu ruehmen, dass der Staat ganz Gallien in Unterwuerfigkeit halte durch die 1200 Mann starke Besatzung von Lyon; aber die Regierung konnte nicht vergessen, dass die beiden grossen Armeen am Rhein nicht bloss die Germanen abwehrten, sondern auch fuer die keineswegs durch Fuegsamkeit sich auszeichnenden gallischen Gaue gar sehr in Betracht kamen. An der Weser oder gar an der Elbe aufgestellt, haetten sie diesen Dienst nicht in g...

... ertrug es nicht noch laenger, neben dem Neffen der zweite zu sein, und trat bei dem Ausbruch des Krieges auf Maroboduus' Seite. So kam es zur Entscheidungsschlacht zwischen Germanen und Germanen, ja zwischen denselben Staemmen; denn in beiden Armeen fochten sowohl Sueben wie Cherusker. Lange schwankte der Kampf; beide Heere hatten von der roemischen Taktik gelernt, und auf beiden Seiten war die Leidenschaft und die Erbitterung gleich. Einen eigentlichen Sieg erfocht Arminius nicht, aber d...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 8. Buch ->
1. Kapitel - Die Nordgrenze Italiens
Die Unterwerfung der Latiner und Kampaner unter Rom
...ls souveraener Bundesstaat in die latinische Eidgenossenschaft aufgenommen und mit Sitz und Stimme auf der latinischen Tagsatzung ausgestattet. ------------------------------------------------------- ^1 Die urspruengliche Gleichheit der beiden Armeen geht schon aus Liv. 1, 52; 8, 8, 14 und Dion. Hal. 8, 15, am deutlichsten aber aus Polyb. 6, 26 hervor.
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 2. Buch ->
05. Kapitel
Der Hannibalische Krieg bis zur Schlacht bei Cannae
Durch das Erscheinen der karthagischen Armee diesseits der Alpen war mit einem Schlag die Lage der Dinge verwandelt und der römische Kriegsplan gesprengt. Von den beiden römischen Hauptarmeen war die eine in Spanien gelandet und dort schon mit dem Feinde handgemein; sie zurückzuziehen, war nicht mehr möglich. Die zweite, die unter dem Oberbefehl des Konsuls Tiberius Sempronius nach Afrika bestimmt war, stand glücklicherwei...

...hl des Senats, so schleunig wie möglich zur Verteidigung der Heimat zurückzukehren, Heer und Flotte noch in Lilybäon. Während also die beiden großen, jede für sich der Armee Hannibals an Zahl gleichen römischen Armeen in weiter Ferne von dem Potal verweilten, war man hier auf einen Angriff schlechterdings nicht gefaßt. Zwar stand dort ein römisches Heer infolge der unter den Kelten schon vor Ankunft der karthagischen Armee ausgebrochenen Insurrektion. ...
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Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 3. Buch ->
05. Kapitel
Der Hannibalische Krieg von Cannae bis Zama
...chnen, bei weitem nicht aus. Vor allen Dingen aber fand er andere Gegner sich gegenüber. Durch furchtbare Erfahrungen belehrt, gingen die Römer über zu einem verständigeren System der Kriegführung, stellten nur erprobte Offiziere an die Spitze ihrer Armeen und ließen dieselben, wenigstens wo es not tat, auf längere Zeit bei dem Kommando. Diese Feldherren sahen weder den feindlichen Bewegungen noch den Bergen herab zu, noch warfen sie sich auf den Gegner, wo sie ihn eben fanden, sondern, die rechte Mit...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 3. Buch ->
06. Kapitel
Die untertaenigen Landschaften bis zu der Gracchenzeit ->
...); und es ward schon bemerkt, dass Scipios Ansuchen, ihm fuer den Numantinischen Krieg die Aushebung zu gestatten, vom Senat geradezu abgeschlagen ward. Schon erinnern denn auch die roemischen Heere vor Karthago oder Numantia an jene syrischen Armeen, in denen die Zahl der Baecker, Koeche, Schauspieler und sonstigen Nichtkombattanten die der sogenannten Soldaten um das Vierfache ueberstieg; schon geben die roemischen Generale ihren karthagischen Kollegen in der Heerverderbekunst wenig nach...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
01. Kapitel
Die Restaurationsherrschaft ->
...blikum den Fabricius zu agieren. In militaerischer Hinsicht finden sich zwar einige ehrenvolle Ausnahmen tuechtiger Offiziere aus den hoechsten Kreisen der Aristokratie; die Regel aber war, dass die vornehmen Herren, wenn sie an die Spitze der Armeen treten sollten, schleunigst aus den griechischen Kriegshandbuechern und den roemischen Annalen zusammenlasen, was noetig war, um einen militaerischen Diskurs zu fuehren und sodann im Feldlager im besten Fall das wirkliche Kommando einem nied...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
04. Kapitel

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