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Schlagwort: Armeen | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | Seite 1 von 4 1 2 3 4 | | | Die alte Republik und die neue Monarchie -> | ...ei der schlechten Finanzwirtschaft der
Regierung und der Feilheit und Betruegerei der grossen Majoritaet der Beamten
hoechst mangelhaft und unregelmaessig.
Die notwendige Folge hiervon war, dass im gewoehnlichen Laufe der Dinge die
roemischen Armeen die Provinzen ausraubten, gegen die Offiziere meuterten und
vor dem Feinde davonliefen; es kam vor, dass betraechtliche Heere, wie das
makedonische des Piso im Jahre 697 (57), ohne eigentliche Niederlage, bloss
durch diese Misswirtschaft volls...
..., ohne eigentliche Niederlage, bloss
durch diese Misswirtschaft vollstaendig ruiniert wurden. Faehige Fuehrer
dagegen, wie Pompeius, Caesar, Gabinius, bildeten wohl aus dem vorhandenen
Material tuechtige und schlagfertige, zum Teil musterhafte Armeen; allein es
gehoerten diese Armeen viel mehr ihrem Heerfuehrer als dem Gemeinwesen. Der noch
weit vollstaendigere Verfall der roemischen Marine, die zu allem andern den
Roemern antipathisch geblieben und nie voellig nationalisiert worden war, bedarf
kaum der Erwaehnung. Es war ...
...die
wichtigeren Kriminalfaelle an das Oberkommando gezogen worden sein. Bei dieser
Beschraenkung der Kompetenz der Statthalter und bei der regulierten Kontrolle
des Imperators war fernerhin nicht leicht, weder eine voellige Verwahrlosung der
Armeen noch eine Umwandlung derselben in persoenliche Gefolgschaften der
einzelnen Offiziere zu befuerchten. Indes, so entschieden auch die Verhaeltnisse
zur Militaermonarchie hindraengten und so bestimmt Caesar das Oberkommando
ausschliesslich fuer ... | | |
| | Der Hannibalische Krieg von Cannae bis Zama -> | ... Propagandakrieg, in dem selten festgegründete Anhänglichkeit, gewöhnlich Furcht, Geld oder Zufall entschied, und der, wenn er zu Ende schien, sich in einen endlosen Festungs- und Guerillakrieg auflöste, um bald aus der Asche wieder aufzulodern. Die Armeen erscheinen und verschwinden wie die Dünen am Strand; wo gestern ein Berg stand, findet man heute seine Spur nicht mehr. Im allgemeinen ist das Übergewicht auf Seiten der Römer, teils weil sie in Spanien zunächst wohl auftraten als Befreier des Lande...
...en sich unerwartet von so überlegenen Streitkräften angegriffen, daß sie entweder hinter den Ebro zurückweichen oder die Spanier aufbieten mußten. Sie wählten das letztere und nahmen 20000 Keltiberer in Sold, worauf sie dann, um den drei feindlichen Armeen unter Hasdrubal Barkas, Hasdrubal Gisgons Sohn, und Mago besser zu begegnen, ihr Heer teilten und nicht einmal ihre römischen Truppen zusammenhielten. Damit bereiteten sie sich den Untergang. Während Gnaeus mit seinem Korps, einem Drittel der römisc...
...rn überliefen. Dem römischen Feldherrn blieb nichts übrig, als in möglichster Eile seinen Rückzug zu beginnen, wobei der Feind ihm auf dem Fuße folgte. Mittlerweile sah sich das zweite römische Korps unter Publius von den beiden anderen phönikischen Armeen unter Hasdrubal Gisgons Sohn und Mago lebhaft angegriffen, und Massinissas kecke Reiterscharen setzten die Karthager in entschiedenen Vorteil. Schon war das römische Lager fast eingeschlossen; wenn noch die bereits im Anzuge begriffenen spanischen H... | | |
| | Die Empoerung der italischen Untertanen und die Sulpicische Revolution -> | ...ung konnte auf keinen Fall laenger verschoben werden. Inzwischen
hoffte Sulla teils in den Konsuln, die nach der neuen Wahlordnung gewaehlt
wuerden, teils besonders in den mit der Bezwingung der Reste der italischen
Insurrektion beschaeftigten Armeen Garanten gegen einen neuen Sturm auf die
Oligarchie in Italien zurueckzulassen. Allein in den Konsularkomitien fiel die
Wahl nicht auf die von Sulla aufgestellten Kandidaten, sondern neben Gnaeus
Octavius, einem allerdings streng optimatisch g...
...ahl mit der Erklaerung hin, dass
es ihn freue, die Buerger von ihrer verfassungsmaessigen Wahlfreiheit Gebrauch
machen zu sehen, und begnuegte sich, beiden Konsuln den Schwur abzunehmen auf
treue Beobachtung der bestehenden Verfassung. Von den Armeen kam es vornehmlich
auf die Nordarmee an, da die kampanische groessten teils nach Asien abzugehen
bestimmt war. Sulla liess durch Volksschluss das Kommando ueber jene auf seinen
treuergebenen Kollegen Quintus Rufus uebertragen und den bisherige... | | |
| | Die Sullanische Restaurationsherrschaft -> | ...gsanstalten, und es fuehrten diese endlich durch ihr
eigenes Schwergewicht zum offenen Bruch. Das seit langem die roemische Politik
beherrschende Misstrauen in die eigene Schlagfertigkeit und Kampfbereitschaft,
welches bei dem Mangel stehender Armeen und dem wenig musterhaften
kollegialischen Regiment wohl erklaerlich ist, machte es gleichsam zu einem
Axiom der roemischen Politik, jeden Krieg nicht bloss bis zur Ueberwaeltigung,
sondern bis zur Vernichtung des Gegners zu fuehren; man war i...
...panien und denen am Hofe von Sinope. Schon im Anfang des Jahres 677 (77) ward
es im Senat ausgesprochen, dass der Koenig nur auf die Gelegenheit warte,
waehrend des italischen Buergerkriegs ueber das roemische Asien herzufallen; die
roemischen Armeen in Asia und Kilikien wurden verstaerkt, um moeglichen
Ereignissen zu begegnen.
Andererseits verfolgte auch Mithradates mit steigender Besorgnis die
Entwicklung der roemischen Politik. Er musste es fuehlen, dass ein Krieg der
Roemer gegen Tigr... | | |
| | 1. Kapitel - Die Nordgrenze Italiens -> | ...ohne Zweifel am Rhein. Das
roemische Publikum pflegte wohl sich zu ruehmen, dass der Staat ganz Gallien in
Unterwuerfigkeit halte durch die 1200 Mann starke Besatzung von Lyon; aber die
Regierung konnte nicht vergessen, dass die beiden grossen Armeen am Rhein nicht
bloss die Germanen abwehrten, sondern auch fuer die keineswegs durch Fuegsamkeit
sich auszeichnenden gallischen Gaue gar sehr in Betracht kamen. An der Weser
oder gar an der Elbe aufgestellt, haetten sie diesen Dienst nicht in g...
... ertrug es nicht noch laenger, neben dem Neffen der zweite zu
sein, und trat bei dem Ausbruch des Krieges auf Maroboduus' Seite. So kam es zur
Entscheidungsschlacht zwischen Germanen und Germanen, ja zwischen denselben
Staemmen; denn in beiden Armeen fochten sowohl Sueben wie Cherusker. Lange
schwankte der Kampf; beide Heere hatten von der roemischen Taktik gelernt, und
auf beiden Seiten war die Leidenschaft und die Erbitterung gleich. Einen
eigentlichen Sieg erfocht Arminius nicht, aber d... | | |
| | Die Unterwerfung der Latiner und Kampaner unter Rom | | ...ls souveraener Bundesstaat in die latinische
Eidgenossenschaft aufgenommen und mit Sitz und Stimme auf der latinischen
Tagsatzung ausgestattet.
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^1 Die urspruengliche Gleichheit der beiden Armeen geht schon aus Liv. 1,
52; 8, 8, 14 und Dion. Hal. 8, 15, am deutlichsten aber aus Polyb. 6, 26 hervor.
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| | Der Hannibalische Krieg bis zur Schlacht bei Cannae | Durch das Erscheinen der karthagischen Armee diesseits der Alpen war mit einem Schlag die Lage der Dinge verwandelt und der römische Kriegsplan gesprengt. Von den beiden römischen Hauptarmeen war die eine in Spanien gelandet und dort schon mit dem Feinde handgemein; sie zurückzuziehen, war nicht mehr möglich. Die zweite, die unter dem Oberbefehl des Konsuls Tiberius Sempronius nach Afrika bestimmt war, stand glücklicherwei...
...hl des Senats, so schleunig wie möglich zur Verteidigung der Heimat zurückzukehren, Heer und Flotte noch in Lilybäon.
Während also die beiden großen, jede für sich der Armee Hannibals an Zahl gleichen römischen Armeen in weiter Ferne von dem Potal verweilten, war man hier auf einen Angriff schlechterdings nicht gefaßt. Zwar stand dort ein römisches Heer infolge der unter den Kelten schon vor Ankunft der karthagischen Armee ausgebrochenen Insurrektion. ... | | |
| | Der Hannibalische Krieg von Cannae bis Zama | | ...chnen, bei weitem nicht aus. Vor allen Dingen aber fand er andere Gegner sich gegenüber. Durch furchtbare Erfahrungen belehrt, gingen die Römer über zu einem verständigeren System der Kriegführung, stellten nur erprobte Offiziere an die Spitze ihrer Armeen und ließen dieselben, wenigstens wo es not tat, auf längere Zeit bei dem Kommando. Diese Feldherren sahen weder den feindlichen Bewegungen noch den Bergen herab zu, noch warfen sie sich auf den Gegner, wo sie ihn eben fanden, sondern, die rechte Mit... | | |
| | Die untertaenigen Landschaften bis zu der Gracchenzeit -> | | ...); und es ward schon bemerkt, dass
Scipios Ansuchen, ihm fuer den Numantinischen Krieg die Aushebung zu gestatten,
vom Senat geradezu abgeschlagen ward. Schon erinnern denn auch die roemischen
Heere vor Karthago oder Numantia an jene syrischen Armeen, in denen die Zahl der
Baecker, Koeche, Schauspieler und sonstigen Nichtkombattanten die der
sogenannten Soldaten um das Vierfache ueberstieg; schon geben die roemischen
Generale ihren karthagischen Kollegen in der Heerverderbekunst wenig nach... | | |
| | Die Restaurationsherrschaft -> | | ...blikum den Fabricius
zu agieren. In militaerischer Hinsicht finden sich zwar einige ehrenvolle
Ausnahmen tuechtiger Offiziere aus den hoechsten Kreisen der Aristokratie; die
Regel aber war, dass die vornehmen Herren, wenn sie an die Spitze der Armeen
treten sollten, schleunigst aus den griechischen Kriegshandbuechern und den
roemischen Annalen zusammenlasen, was noetig war, um einen militaerischen
Diskurs zu fuehren und sodann im Feldlager im besten Fall das wirkliche Kommando
einem nied... | | |
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