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Schnellsuche: Stadt - Rom - Scipio - Mann - Krieg - Senat
Heer - Karthago - Karthager - Caesar - Provinz - Ende - Hafen - Makedonien

Schlagwort: Gewaltigen


Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z

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Koenig Pyrrhos gegen Rom und die Einigung Italiens ->
...das Missliche seiner Stellung zu verkennen, und ein zu gewiegter Staatsmann, um nicht denjenigen Augenblick, der ihm die guenstigste Stellung gewaehrte, rechtzeitig zum Friedensschluss zu benutzen. Jetzt hoffte er unter dem ersten Eindruck der gewaltigen Schlacht, es in Rom durchsetzen zu koennen, dass die griechischen Staedte in Italien frei wuerden und zwischen ihnen und Rom eine Reihe Staaten zweiten und dritten Ranges als abhaengige Verbuendete der neuen griechischen Macht ins Leben traete...

...r Appius Claudius (Zensor 442 312, Konsul 447, 458 307, 296), der seit langem sich von den Staatsgeschaeften zurueckgezogen hatte, aber in diesem entscheidenden Augenblick sich in den Senat fuehren liess, hauchte die ungebrochene Energie einer gewaltigen Natur mit seinen Flammenworten dem juengeren Geschlecht in die Seele. Man antwortete dem Koenig das stolze Wort, das hier zuerst vernommen und seitdem Staatsgrundsatz ward, dass Rom nicht unterhandle, solange auswaertige Truppen auf italischem...

... war klar, dass die Roemer schon jetzt sich als die Staerkeren fuehlten und den endlichen Sieg mit mutiger Geduld erharrten. Dieser Krieg war nicht das feine Kunstspiel, wie die griechischen Fuersten es uebten und verstanden; an der vollen und gewaltigen Energie der Landwehr zerschellten alle strategischen Kombinationen. Pyrrhos fuehlte, wie die Dinge standen; ueberdruessig seiner Siege und seine Bundesgenossen verachtend, harrte er nur aus, weil die militaerische Ehre ihm vorschrieb, Italien ...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 2. Buch ->
07. Kapitel
Die untertaenigen Landschaften bis zu der Gracchenzeit ->
...alischen Kriege noch von dem vollen Poenerhass und der vollen Poenerfurcht durchdrungen. Betroffen und missguenstig hatte dieser mit eigenen Augen den bluehenden Zustand der Erbfeinde Roms, die ueppige Landschaft und die wogenden Gassen, die gewaltigen Waffenvorraete in den Zeughaeusern und das reiche Flottenmaterial geschaut; schon sah er im Geiste einen zweiten Hannibal all diese Hilfsmittel gegen Rom verwenden. In seiner ehrlichen und mannhaften, aber durchaus bornierten Weise kam er zu d...

...8 Fuss Hoehe und an der Unterflaeche einem Umfang von reichlich 2000 Doppelschritten 7, griff in diese Mauer an ihrem suedlichen Ende ein, aehnlich wie die Felswand des Kapitols in den roemischen Stadtwall. Die obere Flaeche desselben trug den gewaltigen, auf einem Unterbau von sechzig Stufen ruhenden Tempel des Heilgottes. Die Suedseite der Stadt bespuelte teils der seichte Tunesische See im Suedwesten, den eine von der karthagischen Halbinsel suedwaerts auslaufende schmale und niedrige Lan...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
01. Kapitel
Die untertaenigen Landschaften bis zu der Gracchenzeit ->
... die ganze dort versammelte zahllose Menschenmasse getoetet oder gefangen. Darueber war der Winter herangekommen, und Scipio stellte die Operationen ein, es dem Hunger und den Seuchen ueberlassend, das Begonnene zu vollenden. Wie furchtbar die Gewaltigen des Herrn inzwischen an dem Vernichtungswerk gearbeitet hatten, waehrend Hasdrubal freilich fortfuhr zu prahlen und zu prassen, zeigte sich, so wie im Fruehling 608 (146) das roemische Heer zum Angriff gegen die innere Stadt ueberging. Hasdrub...

...tadt war erobert, aber der Kampf noch keineswegs zu Ende. Die Angreifer besetzten den an den kleinen Hafen anstossenden Markt und drangen in den drei schmalen, von diesem nach der Burg zu fuehrenden Strassen langsam vor - langsam, denn von den gewaltigen bis zu sechs Stockwerken hohen Haeusern musste eines nach dem andern erstuermt werden; auf den Daechern oder auf ueber die Strasse gelegten Balken drang der Soldat von einem dieser festungsaehnlichen Gebaeude in das benachbarte oder gegenueber...
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Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
01. Kapitel
Die Ausgleichung der Staende und die neue Aristokratie ->
...er in ganz Latium zugute; ein weises Inkorporationssystem vereinigte eine Anzahl angrenzender, frueher untertaeniger Gemeinden mit der roemischen und verstaerkte dadurch namentlich den Mittelstand; endlich brachten die herrlichen Siege und die gewaltigen Erfolge die Faktionen zum Schweigen, und wenn der Notstand der Bauernschaft auch keineswegs beseitigt, noch weniger seine Quellen verstopft wurden, so leidet es doch keinen Zweifel, dass am Schlusse dieser Periode der roemische Mittelstand im ...

..., gleichmaessig sparsam zu leben und vor allem kein totes Kapital bei sich hinzulegen - ausser dem Salzfass und dem Opferschaelchen sah man Silbergeraet in dieser Zeit in keinem roemischen Hause. Es war das nichts Kleines. Man spuert es an den gewaltigen Erfolgen, welche die roemische Gemeinde in dem Jahrhundert vom letzten Veientischen bis auf den Pyrrhischen Krieg nach aussen hin errang, dass hier das Junkertum der Bauernschaft Platz gemacht hatte, dass der Fall des hochadligen Fabiers nicht...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 2. Buch ->
03. Kapitel
Die alte Republik und die neue Monarchie
...rdriessliche Verhaeltnis zum Senat ihm auch dazu gab, er hat nie zu Brutalitaeten gegriffen, wie die des achtzehnten Brumaire eine war. Caesar war Monarch; aber nie hat ihn der Tyrannenschwindel erfasst. Er ist vielleicht der einzige unter den Gewaltigen des Herrn, welcher im grossen wie im kleinen nie nach Neigung oder Laune, sondern ohne Ausnahme nach seiner Regentenpflicht gehandelt hat, und der, wenn er auf sein Leben zuruecksah, wohl falsche Rechnungen zu bedauern, aber keinen Fehltritt d...

...rgleichen liesse mit jenen poetisch-sinnlichen Aufwallungen, mit der Ermordung des Kleitos oder dem Brand von Persepolis, welche die Geschichte von seinem grossen Vorgaenger im Osten berichtet. Er ist endlich vielleicht der einzige unter jenen Gewaltigen, der den staatsmaennischen Takt fuer das Moegliche und Unmoegliche bis an das Ende seiner Laufbahn sich bewahrt hat und nicht gescheitert ist an derjenigen Aufgabe, die fuer grossartig angelegte Naturen von allen die schwerste ist, an der Aufg...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 5. Buch ->
11. Kapitel
Der Krieg um Sizilien zwischen Rom und Karthago ->
...atte endigen wollen. Man hatte eine Landung in Afrika mit frischen Kräften, im vollen Siegeslauf versucht und war gänzlich gescheitert. Man hatte Sizilien Stadt um Stadt zu erstürmen unternommen; die geringeren Plätze waren gefallen, aber die beiden gewaltigen Seeburgen Lilybäon und Drepana standen unbezwinglicher als je zuvor. Was sollte man beginnen? In der Tat, der Kleinmut behielt gewissermaßen Recht. Die Väter der Stadt verzagten; sie ließen die Sachen eben gehen, wie sie gehen mochten, wohl wissend,...

...ischen Festungen zu beobachten, und was man besaß, notdürftig zu behaupten, was dennoch, seit die Flotte fehlte, ein sehr zahlreiches Heer und äußerst kostspielige Anstalten erforderte. Wenn jemals, so war jetzt die Zeit gekommen, wo Karthago den gewaltigen Gegner zu demütigen imstande war. Daß auch dort die Erschöpfung der Kräfte gefühlt ward, versteht sich; indes wie die Sachen standen, konnten die phönikischen Finanzen unmöglich so im Verfall sein, daß die Karthager den Krieg, der ihnen hauptsächlic...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 3. Buch ->
02. Kapitel
6. Kapitel - Die Donaulaender und die Kriege an der Donau ->
...annonier durch ein Kommando ersten Ranges in Botmaessigkeit zu halten. Dasselbe hat seinen Zweck rasch erfuellt. Der Widerstand, den die Illyriker unter Augustus der ungewohnten Fremdherrschaft entgegensetzten, hat sich ausgetobt mit dem einen gewaltigen Sturm; spaeterhin verzeichnen unsere Berichte keine aehnliche auch nur partielle Bewegung. Fuer das suedliche oder, nach dem roemischen Ausdruck, das obere Illyricum, die Provinz Dalmatien, wie sie seit der Zeit der Flavier gewoehnlich heisst,...

...Regenerator des roemischen Staates, Kaiser Diocletianus, ein geborener Dalmatiner war und sein auf die Dekapitalisierung Roms gerichtetes Streben der Hauptstadt seines Heimatlandes vorzugsweise zugute kommen liess: er baute neben derselben den gewaltigen Palast, von dem die heutige Hauptstadt der Provinz den Namen Spalato traegt, innerhalb dessen sie zum groessten Teil Platz gefunden hat und dessen Tempel ihr heute als Dom und als Baptisterium ^1 dienen. Aber zur Grossstadt hat nicht erst Dioc...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 8. Buch ->
6. Kapitel - Die Donaulaender und die Kriege an der Donau
11. Kapitel - Judaea und die Juden ->
...n die Staerkeren und bald Herren in der Stadt. Auch die Handvoll roemischer Soldaten, welche die an den Tempel anstossende Burg besetzt hielten, wurde rasch ueberwaeltigt und niedergemacht. Der benachbarte Koenigspalast, mit den dazugehoerigen gewaltigen Tuermen, wo der Anhang der Gemaessigten, eine Anzahl Roemer unter dem Tribunen Metilius und die Soldaten des Agrippa lagen, hielt ebensowenig stand. Den letzteren wurde auf ihr Verlangen zu kapitulieren der freie Abzug bewilligt, den Roemern a...

...0000 Mann roemischer Soldaten und 13000 der Klientelstaaten heran, ungerechnet die zahlreichen syrischen Milizen, nahm Joppe ein, dessen ganze Buergerschaft niedergemacht ward, und stand schon im September vor, ja in Jerusalem selbst. Aber die gewaltigen Mauern des Koenigspalastes und des Tempels vermochte er nicht zu brechen und nutzte ebensowenig die mehrfach gebotene Gelegenheit, durch die gemaessigte Partei in den Besitz der Stadt zu gelangen. Ob nun die Aufgabe unloesbar oder er ihr nicht...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 8. Buch ->
11. Kapitel - Judaea und die Juden
Der Sieg ->
... anderen Seite des Berges, bis zu einer Stelle, von welcher aus wir hinüber nach dem See und hinunter nach dem Schleierfall schauen konnten. Jenseits des Sees ragte der domartige Hauptberg des Mount Winnetou hoch empor, und hinter diesem waren die gewaltigen Kuppen der benachbarten Giganten zu sehen, unter ihnen einer, der seinen Gipfel so stolz und steil, so scharf und senkrecht erhob, als ob es nie einem menschlichen Wesen gestattet worden sei, seinen Scheitel zu betreten. Auf ihn deutend, sagte de...

...hen Wesen gestattet worden sei, seinen Scheitel zu betreten. Auf ihn deutend, sagte der Alte: »Das ist der ,Berg der Königsgräber'. Bevor die Rasse der Indianer sich in winzige Stämme auflöste, wurde sie nicht von kleinen Häuptlingen, sondern von gewaltigen Kaisern und Königen regiert, die alle auf der mächtigen, hoch über den Wolken liegenden Plattform dieses Berges begraben worden sind. Die Gräber sind von Stein gemauert. Sie bilden zusammen eine Totenstadt mit Straßen und Plätzen, auf denen es kei...
Belletristik ->
May, Karl ->
Winnetou 4 ->
8. Der Sieg
Die Ausgleichung der Staende und die neue Aristokratie
...endepunkt in der Stellung der Parteien trat ein nach dem Sturz des Dezemvirats. Es war jetzt vollkommen klar geworden, dass das Volkstribunat sich nicht beseitigen liess; die plebejische Aristokratie konnte nichts Besseres tun, als sich dieses gewaltigen Hebels zu bemaechtigen und sich desselben zur Beseitigung der politischen Zuruecksetzung ihres Standes zu bedienen. Wie wehrlos der Geschlechtsadel der vereinigten Plebs gegenueberstand, zeigt nichts so augenscheinlich, als dass der Fundamental...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 2. Buch ->
03. Kapitel

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