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Schlagwort: Priesterschaft | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | | Seite 1 von 1 | | | Der Kampf der Aufklärung mit dem Aberglauben | ...ment der Reflexion in sich oder des Selbstbewußtseins, getrennt von der Unbefangenheit, auch an ihr hat, als eine im Hintergrunde für sich bleibende Einsicht und böse Absicht, von welcher jenes betört wird. Jene Masse ist das Opfer des Betrugs einer Priesterschaft, die ihre neidische Eitelkeit, allein im Besitze der Einsicht zu bleiben, sowie ihren sonstigen Eigennutz ausführt, und zugleich mit dem Despotismus sich verschwört, der als die synthetische, begrifflose Einheit des realen und dieses idealen Reichs ...
... idealen Reichs - ein seltsam inkonsequentes Wesen - über der schlechten Einsicht der Menge und der schlechten Absicht der Priester steht, und beides auch in sich vereinigt, aus der Dummheit und Verwirrung des Volks durch das Mittel der betriegenden Priesterschaft, beide verachtend, den Vorteil der ruhigen Beherrschung und der Vollführung seiner Lüste und Willkür zieht, zugleich aber dieselbe Dumpfheit der Einsicht, der gleiche Aberglauben und Irrtum ist.
Gegen diese drei Seiten des Feindes läßt die Aufklär...
...welcher sie auf das Gemeinschaftliche und Gleiche beider geht. Die Seite der aus dem allgemeinen unbefangenen Bewußtsein sich isolierenden Einzelnheit ist das ihr Entgegengesetzte, das sie nicht unmittelbar berühren kann. Der Willen der betriegenden Priesterschaft und des unterdrückenden Despoten ist daher nicht unmittelbarer Gegenstand ihres Tuns, sondern die willenlose, nicht zum Für-sich-sein sich vereinzelnde Einsicht, der Begriff des vernünftigen Selbstbewußtseins, der an der Masse sein Dasein hat, aber ... | | |
| | Pompeius und der Osten -> | ...aoth das Heil der Nation erwarten lehrten von den
Waffen dieser Welt und von der innerlichen und aeusserlichen Staerkung des in
den glorreichen Makkabaeerzeiten wiederaufgerichteten Davidischen Reiches. Jene
Orthodoxen fanden ihren Halt in der Priesterschaft und der Menge; sie bestritten
den Hasmonaeern die Legitimitaet ihrer Hohenpriesterschaft und fochten gegen die
boesen Ketzer mit der ganzen ruecksichtslosen Unversoehnlichkeit, womit die
Frommen fuer den Besitz irdischer Gueter zu streiten gewohnt sind. Die
staatliche Partei dagegen stuetzte sich auf die von den Einfluessen des
...
...em zahlreiche pisidische
und kilikische Soeldner dienten, und auf die tuechtigeren Koenige, welche hier
mit der Kirchengewalt rangen, aehnlich wie ein Jahrtausend spaeter die
Hohenstaufen mit dem Papsttum. Mit starker Hand hatte Jannaeos die
Priesterschaft niedergehalten; unter seinen beiden Soehnen kam es (685f. 69) zu
einem Buerger- und Bruderkrieg, indem die Pharisaeer sich dem kraeftigen
Aristobulos widersetzten und versuchten, unter der nominellen Herrschaft seines
Bruders, des gutmuetigen ... | | |
| | Die Unterwerfung des Westens -> | ...e Maechtigkeit des keltischen Nationalbewusstseins
wuerden unerklaerlich sein, wenn nicht bei der groessten politischen
Zersplitterung die keltische Nation seit langem religioes und selbst theologisch
zentralisiert gewesen waere. Die keltische Priesterschaft oder, mit dem
einheimischen Namen, die Korporation der Druiden umfasste sicher die Britischen
Inseln und ganz Gallien, vielleicht noch andere Keltenlaender mit einem
gemeinsamen religioes-nationalen Bande. Sie stand unter einem eigenen Haupte,...
...de"
abgehalten wurden, und vor allen Dingen mit einer glaeubigen Gemeinde, die an
peinlicher Froemmigkeit und an blindem Gehorsam gegen ihre Priester den heutigen
Iren nichts nachgegeben zu haben scheint. Es ist begreiflich, dass eine solche
Priesterschaft auch das weltliche Regiment an sich zu reissen versuchte und
teilweise an sich riss: sie leitete, wo das Jahrkoenigtum bestand, im Fall eines
Interregnums die Wahlen; sie nahm mit Erfolg das Recht in Anspruch, einzelne
Maenner und ganze Gemein... | | |
| | Glaube und Sitte -> | ...rung während der letzten bangen Jahre des Hannibalischen Krieges (550 204) sich hatte verstehen müssen. Es ging deswegen eine eigene Gesandtschaft nach Pessinus, einer Stadt des kleinasiatischen Keltenlandes, und der raube Feldstein, den die dortige Priesterschaft als die richtige Mutter Kybele den Fremden freigebig verehrte, ward mit unerhörtem Gepränge von der Gemeinde eingeholt, ja es wurden zur ewigen Erinnerung an das fröhliche Ereignis unter den höheren Ständen Klubgesellschaften mit umgehender Bewirtun...
... hergab, so mußte dennoch der wüste Apparat der "Großen Mutter", diese, mit dem Obereunuchen an der Spitze unter fremdländischer Musik von Pfeifen und Pauken in orientalischer Kleiderpracht durch die Gassen aufziehende und von Haus zu Haus bettelnde Priesterschaft und das ganze sinnlich-mönchische Treiben vom wesentlichsten Einfluß auf die Stimmung und Anschauung des Volkes sein. Wohin das führte, zeigte sich nur zu rasch und nur zu schrecklich. Wenige Jahre später (568 186) kam eine Muckerwirtschaft der sche... | | |
| | Die Kunst | ...eberhaupt in vollem Waffenschmuck; diese in zwei Scharen geteilt, der
Schafe in Schafpelzen mit buntem Ueberwurf, der Boecke nackt bis auf den Schurz
mit einem Ziegenfell als Umwurf. Ebenso waren vielleicht die aelteste und
heiligste von allen Priesterschaften die "Springer" und durften die Taenzer
(ludii, ludiones) ueberhaupt bei keinem oeffentlichen Aufzug und namentlich bei
keiner Leichenfeier fehlen, weshalb denn der Tanz schon in alter Zeit ein
gewoehnliches Gewerbe ward. Wo aber die Taenzer ...
... die Taenzer erscheinen, da stellen auch die
Spielleute oder, was in aeltester Zeit dasselbe ist, die Floetenblaeser sich
ein. Auch sie fehlen bei keinem Opfer, bei keiner Hochzeit und bei keinem
Begraebnis, und neben der uralten oeffentlichen Priesterschaft der Springer
steht gleich alt, obwohl im Range bei weitem niedriger, die Pfeifergilde
(collegium tibicinum, 1, 205), deren echte Musikantenart bezeugt wird durch das
alte und selbst der strengen roemischen Polizei zum Trotz behauptete Vorrecht...
...der auch die Saat von einem Feld auf das andere lockt; nur dass in diesen wohl
von Haus aus neben den Wort- auch reine Klangformeln erscheinen ^1. Fester
ueberliefert und gleich uralt sind die religioesen Litaneien, wie die Springer
und andere Priesterschaften sie sangen und tanzten und von denen die einzige bis
auf uns gekommene, ein wahrscheinlich als Wechselgesang gedichtetes Tanzlied der
Ackerbrueder zum Preise des Mars, wohl auch hier eine Stelle verdient:
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| | Religion -> | | ...ie er denn auch von allem
Heidentum am spaetesten in Rom der christlichen Verfemung gewichen ist. Ferner
wurde der Aventin der Diana angewiesen als der Repraesentantin der latinischen
Eidgenossenschaft, aber eben darum eine besondere roemische Priesterschaft fuer
sie nicht bestellt; und zahlreichen anderen Goetterbegriffen gewoehnte
allmaehlich die Gemeinde sich in bestimmter Weise durch allgemeine Feier oder
durch besonders zu ihrem Dienst bestimmte stellvertretende Priesterschaften zu
huldigen, wobei sie einzelnen - zum Beispiel der Blumen (Flora) und der
Obstgoettin (Pomona) - auch wohl einen eigenen Zuender bestellte, sodass deren
zuletzt fuenfzehn gezaehlt wurden. Aber sorgfaeltig unterschied man unter ihnen
jene ... | | |
| | Mass und Schrift -> | | ...andt mit scrobes ^10) oder malte (linere, daher littera) auf
Blaetter (folium), Bast (liber) oder Holztafeln (tabula, albuni), spaeter auch
auf Leder und Leinen. Auf leinene Rollen waren die heiligen Urkunden der
Samniten wie der anagninischen Priesterschaft geschrieben, ebenso die aeltesten,
im Tempel der Goettin der Erinnerung (Iuno moneta) auf dem Kapitol bewahrten
Verzeichnisse der roemischen Magistrate. Es wird kaum noch noetig sein, zu
erinnern an das uralte Marken des Hutviehs (scriptura), ... | | |
| | Glaube und Sitte -> | | ...onale Religion, so fing sie doch schon sichtlich an, sich zur Theologie zu verknöchern. In nichts vielleicht tritt die beginnende Erstarrung des Glaubens so bestimmt hervor wie in den veränderten ökonomischen Verhältnissen des Gottesdienstes und der Priesterschaft. Der öffentliche Gottesdienst wurde nicht bloß immer weitschichtiger, sondern vor allem auch immer kostspieliger. Lediglich zu dem wichtigen Zweck, die Ausrichtung der Götterschmäuse zu beaufsichtigen, wurde im Jahre 558 (196) zu den drei alten Koll... | | |
| | 5. Kapitel - Britannien -> | | ...hn hier empfing und in der die Priester und die Weiber
vorangingen, fielen die heiligen Baeume, unter denen mancher roemische Gefangene
geblutet hatte, unter den Aexten der Legionaere. Aber aus der Besetzung dieses
letzten Asyls der keltischen Priesterschaft entwickelte sich eine gefaehrliche
Krise in dem unterworfenen Gebiete selbst, und die Eroberung Monas zu vollenden,
war dem Statthalter nicht beschieden.
Auch in Britannien hatte die Fremdherrschaft die Probe der nationalen
Insurrektion zu be... | | |
| | 12. Kapitel - Aegypten -> | | ...eichgueltigkeit der Spaeteren. Aber diese berechtigte
Klage traegt in sich selbst die Hoffnungslosigkeit; der ehrwuerdige Baum der
aegyptischen Zivilisation war laengst zum Niederschlagen gezeichnet. Der
Hellenismus drang zersetzend bis an die Priesterschaft selbst. Ein aegyptischer
Tempelschreiber, Chaeremon, der als Lehrer der griechischen Philosophie an den
Hof des Claudius fuer den Kronprinzen berufen ward, legte in seiner
'Aegyptischen Geschichte' den alten Landesgoettern die Elemente der sto... | | |
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