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Schlagwort: Rechtlos


Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
RechtloseRechtlosenRechtlosigkeit

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Die urspruengliche Verfassung Roms
...ssigte oder verdarb oder auch nur zum Nachteil desselben sein Vermoegen vergeudete. Aber rechtlich wird die Familie unbedingt geleitet und gelenkt durch den einen allmaechtigen Willen des Hausvaters (pater familias). Ihm gegenueber ist alles rechtlos, was innerhalb des Hauses steht, der Stier und der Sklave, aber nicht minder Weib und Kind. Wie die Jungfrau durch die freie Wahl des Mannes zu seiner Ehefrau wird, so steht auch das Kind, das sie ihm geboren, aufzuziehen oder nicht, in seinem...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 1. Buch ->
Bis zur Abschaffung des roemischen Koenigtums ->
05. Kapitel
Die Empoerung der italischen Untertanen und die Sulpicische Revolution ->
...ch und bei besseren Schriftstellern selten geradezu dediticii genannt: Gaius inst. 1, 12; Ulp. 1, 14; Paul. 4, 12, 6) ebenso wie die verwandten liberti Latini Juniani. Aber die dediticii sind dennoch dem roemischen Staate gegenueber insofern rechtlos, als nach roemischem Staatsrecht jede Dedition notwendig unbedingt ist (Polyb. 21,1; vgl. 20, 9 u.10; 36, 2) und alle ihnen ausdruecklich oder stillschweigend zugestandenen Rechte nur precario, also auf beliebigen Widerruf zugestanden werden (...

... Rechte nur precario, also auf beliebigen Widerruf zugestanden werden (App. Hisp. 44), der roemische Staat also, was er auch gleich oder spaeter ueber seine Deditizier verhaengen mag, niemals gegen sie eine Rechtsverletzung begehen kann. Diese Rechtlosigkeit hoert erst auf durch Abschliessung eines Buendnisvertrages (Liv. 34, 57). Darum erscheinen deditio und foedus als staatsrechtlich sich ausschliessende Gegenstaende (Liv. 4, 30; 28, 34; Cod. Theod. 7, 13, 16 und dazu Gothofr.), und nichts...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 4. Buch ->
07. Kapitel
Das Volkstribunat und die Dezemvirn ->
...achte sie der ungerechte Wahrspruch des Appius in dem Prozess um die Freiheit der Tochter des Centurionen Lucius Verginius, der Braut des gewesenen Volkstribuns Lucius Icilius, welcher Spruch das Maedchen den Ihrigen entriss, um sie unfrei und rechtlos zu machen und den Vater bewog, seiner Tochter auf offenem Markt das Messer selber in die Brust zu stossen, um sie der gewissen Schande zu entreissen. Waehrend das Volk erstarrt ob der unerhoerten Tat die Leiche des schoenen Maedchens umstand, ...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 2. Buch ->
02. Kapitel
Die Sullanische Restaurationsherrschaft ->
...Nola und Nuceria in Kampanien, wurden von ihnen erstuermt und erlitten alle Greuel, die siegreiche Barbaren ueber wehrlose Zivilisierte, entfesselte Sklaven ueber ihre gewesenen Herren zu bringen vermoegen. Dass ein Kampf wie dieser ueberhaupt rechtlos und mehr eine Metzelei als ein Krieg war, versteht sich leider von selbst: die Herren schlugen jeden gefangenen Sklaven von Rechts wegen ans Kreuz; diese machten natuerlich gleichfalls ihre Gefangenen nieder oder zwangen gar in noch hoehnische...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 5. Buch ->
02. Kapitel
Recht und Gericht ->
... die Schutzverwandten, zwischen denen, soweit wir sehen, von Anfang an vollstaendige privatrechtliche Gleichheit bestand. Der Fremde dagegen, sofern er sich nicht einem roemischen Schutzherrn ergeben hat und also als Schutzverwandter lebt, ist rechtlos, er wie seine Habe. Was der roemische Buerger ihm abnimmt, das ist ebenso recht erworben wie die am Meeresufer aufgelesene herrenlose Muschel; nur, das Grundstueck, das ausserhalb der roemischen Grenze liegt, kann der roemische Buerger wohl fa...
Geschichte ->
Theodor Mommsen ->
Roemische Geschichte - 1. Buch ->
Bis zur Abschaffung des roemischen Koenigtums ->
11. Kapitel
Am Mount Winnetou ->
...ion beginnen werde. »Und das ist seine Squaw - - seine Squaw - - - seine Squaw!« hörte ich sagen. Ich erwähne, daß das Wort »Squaw« nicht etwa einen unterschätzenden Beigeschmack besitzt. Es gibt Romanschriftsteller, welche die Indianerfrauen als rechtlos, als die Sklavinnen ihrer Männer schildern. Das ist grundfalsch. In Wahrheit hat es schon Indianerfrauen gegeben, welche Häuptlinge gewesen sind. Die Stellung der Frau wird besonders auch dadurch erhöht, daß die Erbfolge sich gewöhnlich in weiblic...
Belletristik ->
May, Karl ->
Winnetou 4 ->
6. Am Mount Winnetou

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