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Schlagwort: Wesenheiten | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | Seite 1 von 6 1 2 3 4 5 6 | | | Das dritte Problem -> |
Überhaupt ist zu fragen, ob es für alles, was selbständige
Wesenheit ist, eine einzigeWissenschaft
oder eine Mehrheit von Wissenschaften gibt. Wenn es
nicht bloß eine einzigeWissenschaft ist, welche Art
von Wesenheiten soll man der Wissenschaft überweisen,
von der wir sprechen? Daß es aber für alle Wesenheiten
eine einzigeWissenschaft geben sollte, das
will doch auch nicht recht einleuchten. Dann würde
auch eine einzige Wissenschaft die Aufgabe haben,
für alle Bestimmungen, die den Wesenheiten zufallen,
den Beweis zu führen, wenn doch jede Wissenschaft
von strengem Charakter auf einem bestimmten Gebiete
das, was dem Gegenstande an und für sich an Bestimmungen
zukommt, auf Grund der allgemeinen
Grundsätze zu erforschen ...
...rt
das Gebiet, auf dem man sich bewegt, einer einzigen
Wissenschaft an, so gilt dasselbe auch für die
Grundsätze, von denen man ausgeht, ganz gleich ob
die Wissenschaft von diesen Grundsätzen dieselbe
wie die Wissenschaft von den Wesenheiten ist oder
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| | 2. Der Wesensbegriff der Substanz und des Akzidentellen -> | ...ig sein. Aber auch
für diese wird niemand den Schluß gelten lassen.
Ist nun aber die Identität des Realen mit seinem
Begriff notwendig bei dem vorhanden, was als an sich
seiend bezeichnet wird? So wenn wir annehmen, daß
es Wesenheiten gibt, die allen anderen Wesenheiten
und natürlichen Gebilden vorausgehen,Wesenheiten
also wie die, die von manchen Denkern unter dem
Namen Ideen gesetzt werden. Danach wäre das Gute
an sich verschieden von dem existierenden Guten, das
Tier an sich verschieden von dem existierenden Tier,
das Seiende überhaupt verschied...
...re das Gute
an sich verschieden von dem existierenden Guten, das
Tier an sich verschieden von dem existierenden Tier,
das Seiende überhaupt verschieden von der realen
Existenz, und es müßten also außer den gegebenen
andere Wesenheiten, Gebilde und Ideen angenommen
werden, die als die ursprünglichen Substanzen zu gelten
hätten, wenn doch der Wesensbegriff eine Substanz
sein soll. Setzt man nun diese Ideen als von dem
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| | 1. Die Probleme -> | Wenn es dagegen die Aufgabe mehrerer Wissenschaften
ist, welche Beschaffenheit hat man jeder von
ihnen beizulegen? Und weiter: ist es eine Wissenschaft
von allen selbständigen Wesenheiten oder
nicht? Wenn es nicht die Wissenschaft von allen ist,
so würde sich schwer angeben lassen, von welchen
besonderen Wesenheiten sie handelt. Ist sie dagegen
die eine Wissenschaft von allen, so bleibt es unklar,
wie eine und dieselbe Wissenschaft imstande sein
soll, von einer solchen Vielheit von Gegenständen zu
handeln. Und endlich, hat es dieseWissenschaft nur
mit...
...gegen
die eine Wissenschaft von allen, so bleibt es unklar,
wie eine und dieselbe Wissenschaft imstande sein
soll, von einer solchen Vielheit von Gegenständen zu
handeln. Und endlich, hat es dieseWissenschaft nur
mit den selbständigen Wesenheiten zu tun oder auch
mit den Bestimmungen, die ihnen zufallen? Wäre
letzteres der Fall, so würde es ein strenges wissenschaftliches
Verfahren wohl für diese zufallenden Bestimmungen
geben, aber nicht für das eigentlich Seiende.
...
...l;re die Philosophie?
Denn dann wäre die Wissenschaft mit
strenger Beweisführung die Wissenschaft von den zufallenden
Bestimmungen, und die Wissenschaft von
den obersten Prinzipien wäre die Wissenschaft von
den selbständigen Wesenheiten. Aber auch die Annahme
ist nicht zulässig, daß die Wissenschaft, um
deren Bestimmung es sich handelt, die in unseren
Schriften zur Naturwissenschaft erörterten Ursachen
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| | Das fünfte Problem | | Ferner aber: soll man sagen, die sinnlich wahrnehmbaren
Gegenstände seien die einzigen Wesenheiten,
oder soll man neben diesen noch andere annehmen?
Und wenn das letztere der Fall ist, gibt es nur
eine einzige oder gibt es mehrere Arten solcher Wesenheiten,
wie sie diejenigen annehmen, die Ideen und
außerdem noch ein Mittleres setzen, das sie in dem
Objekt der mathematischen Wissenschaften finden?
Daß man die Ideen als Ursachen und an sich seiende
Wesenheiten bezeichnet, darüber haben wir gehandelt,
wo zuerst auf sie die Rede gekommen ist. Wenn
nun diese Annahme zu vielfachen Bedenken Anlaß
gibt, so möchte der Satz keinem anderen an Wunderlichkeit
nachstehen, wenn man einerseits sagt,... | | |
| | Das zwölfte Problem | In enger Beziehung dazu steht ein weiteres Bedenken.
Sind Zahlen, Körper, Flächen, Punkte selbständige
Wesenheiten oder nicht? Sind sie es nicht, so
bleibt unerklärt, was denn nun das Seiende ist, und
welches die Wesenheiten im Seienden sind. Denn Beschaffenheiten,
Bewegungen, Relationen, Zustande,
Verhältnisse bezeichnen, so muß man doch wohl annehmen,
nicht die Wesenheit irgend eines Gegenstandes.
Sie bilden sämtlich Prädikate zu einem Substra...
...enheit irgend eines Gegenstandes.
Sie bilden sämtlich Prädikate zu einem Substrat,
aber keines von ihnen bezeichnet einen konkreten Gegenstand
selber. An den Dingen aber, die am meisten
dafür gelten könnten, selbständige Wesenheiten zu
bedeuten, an Wasser, Erde, Feuer, Luft, den Bestandteilen
der zusammengesetzten Körper, treten Wärme und
Kältezustände und anderes derart als Bestimmungen
auf, nicht als selbständige Wesen, und der Körper
also, ... | | |
| | Die Lust und die Notwendigkeit -> | ...das abstrakte Sein oder, als Fremdes gesetzt, die Dingheit überhaupt ist. Hier ist in diese Dingheit das Für-sich-sein und die Vermittlung getreten. Sie tritt daher als Kreis auf, dessen Inhalt die entwickelte reine Beziehung der einfachen Wesenheiten ist. Die erlangte Verwirklichung dieser Individualität besteht daher in nichts anderem, als daß sie diesen Kreis von Abstraktionen aus der Eingeschlossenheit des einfachen Selbstbewußtseins in das Element des Für-es-seins oder ...
...ßtseins in das Element des Für-es-seins oder der gegenständlichen Ausbreitung herausgeworfen hat. Was dem Selbstbewußtsein also in der genießenden Lust als sein Wesen zum Gegenstande wird, ist die Ausbreitung jener leeren Wesenheiten, der reinen Einheit, des reinen Unterschiedes und ihrer Beziehung; weiter hat der Gegenstand, den die Individualität als ihr Wesen erfährt, keinen Inhalt. Er ist das, was die Notwendigkeit genannt wird; denn die Notwendigkeit, das Schicksa...
...lute als Sein angeschaute reine Begriff selbst ist, die einfache und leere, aber unaufhaltsame und unstörbare Beziehung, deren Werk nur das Nichts der Einzelnheit ist. Sie ist dieser feste Zusammenhang, weil das Zusammenhängende die reinen Wesenheiten oder die leeren Abstraktionen sind; Einheit, Unterschied und Beziehung sind Kategorien, deren jede nichts an und für sich, nur in Beziehung auf ihr Gegenteil ist, und die daher nicht auseinanderkommen können. Sie sind durch ihren Begriff a... | | |
| | 1. Aufzeigung der Probleme -> | | ...tieren und
ob sie noch in anderer Weise sind als in der Weise der
Bewegung. Auch diese Fragen sind wohl imstande
ernsthafte Schwierigkeiten zu verursachen.
Eine weitere Frage ist endlich die, ob Zahlen, Linien,
Figuren, Punkte selbständige Wesenheiten sind
oder nicht, und falls sie solche Wesenheiten sind, ob
sie abgetrennt von den sinnlichen Dingen oder in den
letzteren immanent bestehen.
Über alle die aufgezählten Probleme ist es nicht nur
schwierig sich der Wahrheit zu versichern, sondern
schon das ist nicht leicht, den Punkt, ... | | |
| | Das absolute Prinzip -> | ...fe nach eins ist, ebenso ist
auch das stetig und ewig Bewegte nur eins, und also
ist auch die Welt nur eine.
Von den Vorfahren aus den ältesten Zeiten ist in
mythischer Form die Überlieferung auf die Nachwelt
gekommen, daß diese Wesenheiten Götter seien und
die Gottheit die ganze Natur durchwalte. Das ist dann
weiter in der Weise des Mythus ausgesponnen worden,
um im Interesse der gesetzlichen Ordnung und
des öffentlichenWohles Eindruck auf den großen
Häufen z...
... mit anderen lebenden
Wesen bei, und anderes, was sich daran anschließt
und mit dem Bezeichneten zusammenhängt. Nimmt
man darin nun eine Auswahl vor, und hält man nur
das als das eigentlicheWesen fest, daß sie die obersten
Wesenheiten für Götter hielten, so darf man darin
wohl eine göttliche Offenbarung finden und annehmen,
daß diese Vorstellungen sich wie in Überresten
bis auf den heutigen Tag erhalten haben. Ist doch aller
Wahrscheinlichkeit nach j... | | |
| | 1. Die mathematischen Objekte -> | allgemeine Sätze neben jenen Wesenheiten auf; also
würde es auch dafür noch eine andere Wesenheit
geben müssen, die gesondert bestehend, zwischen den
Ideen und dem Mittleren wieder ein Mittleres bedeuten
würde, und die weder eine Zahl noch ein Punkt,
weder Ausdehnu...
... zwischen den
Ideen und dem Mittleren wieder ein Mittleres bedeuten
würde, und die weder eine Zahl noch ein Punkt,
weder Ausdehnung noch Zeit wäre. Ist nun dies widersinnig,
so ist offenbar auch die Ansicht widersinnig,
daß jene Wesenheiten von den sinnlichen gesondert
bestehen.
Überhaupt aber, faßt man die mathematischen Gegenstände
als für sich abgesondert bestehende Gebilde
auf, so gerät man in den direkten Gegensatz zu
aller Wahrheit und aller Erfahru... | | |
| | V.Widerlegung des Dualismus -> | | ...s ebensowohl für die Bestreiter
der Ideenlehre wie für ihre Vertreter vorhanden
ist, und das wir vorher gleich im Anfang bei der
Erörterung der Probleme berührt haben, wollen wir
jetzt näher ins Auge fassen. Wenn man die Wesenheiten
nicht verselbständigt und zwar in der Weise, wie
man Einzeldinge auffaßt, so hebt man damit die Wesenheit,
wie wir einmal zugeben wollen, überhaupt
auf. Verselbständigt man dagegen die Wesenheiten,
wie will man dann ihre Elemente und Prinzipien bestimmen?
Sind diese letzteren Einzeldinge und nicht
Allgemeines, so wird erstens die Anzahl der Wesen
ebensogroß wie die der Elemente, und zweitens hören
die Elemente auf, Gegenst&aum... | | |
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