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Schnellsuche: Datenbank - Wissenschaft - Wesen - Beziehung - Prinzipien - Begriff
Bewußtsein - Einheit - Individualität - Art - Inhalt - Macht - Körper - Aufgabe

Schlagwort: Wesenheiten


Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z

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Das dritte Problem ->
Überhaupt ist zu fragen, ob es für alles, was selbständige Wesenheit ist, eine einzigeWissenschaft oder eine Mehrheit von Wissenschaften gibt. Wenn es nicht bloß eine einzigeWissenschaft ist, welche Art von Wesenheiten soll man der Wissenschaft überweisen, von der wir sprechen? Daß es aber für alle Wesenheiten eine einzigeWissenschaft geben sollte, das will doch auch nicht recht einleuchten. Dann würde auch eine einzige Wissenschaft die Aufgabe haben, für alle Bestimmungen, die den Wesenheiten zufallen, den Beweis zu führen, wenn doch jede Wissenschaft von strengem Charakter auf einem bestimmten Gebiete das, was dem Gegenstande an und für sich an Bestimmungen zukommt, auf Grund der allgemeinen Grundsätze zu erforschen ...

...rt das Gebiet, auf dem man sich bewegt, einer einzigen Wissenschaft an, so gilt dasselbe auch für die Grundsätze, von denen man ausgeht, ganz gleich ob die Wissenschaft von diesen Grundsätzen dieselbe wie die Wissenschaft von den Wesenheiten ist oder
Philosophie ->
Aristoteles ->
Metaphysik ->
Erste Abteilung - Die Hauptstücke ->
03. I. Teil ->
03. 2. Versuchsweise Erörterung der Probleme ->
03. Das dritte Problem
2. Der Wesensbegriff der Substanz und des Akzidentellen ->
...ig sein. Aber auch für diese wird niemand den Schluß gelten lassen. Ist nun aber die Identität des Realen mit seinem Begriff notwendig bei dem vorhanden, was als an sich seiend bezeichnet wird? So wenn wir annehmen, daß es Wesenheiten gibt, die allen anderen Wesenheiten und natürlichen Gebilden vorausgehen,Wesenheiten also wie die, die von manchen Denkern unter dem Namen Ideen gesetzt werden. Danach wäre das Gute an sich verschieden von dem existierenden Guten, das Tier an sich verschieden von dem existierenden Tier, das Seiende überhaupt verschied...

...re das Gute an sich verschieden von dem existierenden Guten, das Tier an sich verschieden von dem existierenden Tier, das Seiende überhaupt verschieden von der realen Existenz, und es müßten also außer den gegebenen andere Wesenheiten, Gebilde und Ideen angenommen werden, die als die ursprünglichen Substanzen zu gelten hätten, wenn doch der Wesensbegriff eine Substanz sein soll. Setzt man nun diese Ideen als von dem
Philosophie ->
Aristoteles ->
Metaphysik ->
Erste Abteilung - Die Hauptstücke ->
06. IV. Teil ->
01. Das begriffliche Wesen ->
2. Der Wesensbegriff der Substanz und des Akzidentellen
1. Die Probleme ->
Wenn es dagegen die Aufgabe mehrerer Wissenschaften ist, welche Beschaffenheit hat man jeder von ihnen beizulegen? Und weiter: ist es eine Wissenschaft von allen selbständigen Wesenheiten oder nicht? Wenn es nicht die Wissenschaft von allen ist, so würde sich schwer angeben lassen, von welchen besonderen Wesenheiten sie handelt. Ist sie dagegen die eine Wissenschaft von allen, so bleibt es unklar, wie eine und dieselbe Wissenschaft imstande sein soll, von einer solchen Vielheit von Gegenständen zu handeln. Und endlich, hat es dieseWissenschaft nur mit...

...gegen die eine Wissenschaft von allen, so bleibt es unklar, wie eine und dieselbe Wissenschaft imstande sein soll, von einer solchen Vielheit von Gegenständen zu handeln. Und endlich, hat es dieseWissenschaft nur mit den selbständigen Wesenheiten zu tun oder auch mit den Bestimmungen, die ihnen zufallen? Wäre letzteres der Fall, so würde es ein strenges wissenschaftliches Verfahren wohl für diese zufallenden Bestimmungen geben, aber nicht für das eigentlich Seiende. ...

...l;re die Philosophie? Denn dann wäre die Wissenschaft mit strenger Beweisführung die Wissenschaft von den zufallenden Bestimmungen, und die Wissenschaft von den obersten Prinzipien wäre die Wissenschaft von den selbständigen Wesenheiten. Aber auch die Annahme ist nicht zulässig, daß die Wissenschaft, um deren Bestimmung es sich handelt, die in unseren Schriften zur Naturwissenschaft erörterten Ursachen
Philosophie ->
Aristoteles ->
Metaphysik ->
Zweite Abteilung - Die angefügten Stücke ->
II. Umriß der vorbereitenden Erörterungen zur Metaphysik ->
1. Die Probleme
Das fünfte Problem
Ferner aber: soll man sagen, die sinnlich wahrnehmbaren Gegenstände seien die einzigen Wesenheiten, oder soll man neben diesen noch andere annehmen? Und wenn das letztere der Fall ist, gibt es nur eine einzige oder gibt es mehrere Arten solcher Wesenheiten, wie sie diejenigen annehmen, die Ideen und außerdem noch ein Mittleres setzen, das sie in dem Objekt der mathematischen Wissenschaften finden? Daß man die Ideen als Ursachen und an sich seiende Wesenheiten bezeichnet, darüber haben wir gehandelt, wo zuerst auf sie die Rede gekommen ist. Wenn nun diese Annahme zu vielfachen Bedenken Anlaß gibt, so möchte der Satz keinem anderen an Wunderlichkeit nachstehen, wenn man einerseits sagt,...
Philosophie ->
Aristoteles ->
Metaphysik ->
Erste Abteilung - Die Hauptstücke ->
03. I. Teil ->
03. 2. Versuchsweise Erörterung der Probleme ->
05. Das fünfte Problem
Das zwölfte Problem
In enger Beziehung dazu steht ein weiteres Bedenken. Sind Zahlen, Körper, Flächen, Punkte selbständige Wesenheiten oder nicht? Sind sie es nicht, so bleibt unerklärt, was denn nun das Seiende ist, und welches die Wesenheiten im Seienden sind. Denn Beschaffenheiten, Bewegungen, Relationen, Zustande, Verhältnisse bezeichnen, so muß man doch wohl annehmen, nicht die Wesenheit irgend eines Gegenstandes. Sie bilden sämtlich Prädikate zu einem Substra...

...enheit irgend eines Gegenstandes. Sie bilden sämtlich Prädikate zu einem Substrat, aber keines von ihnen bezeichnet einen konkreten Gegenstand selber. An den Dingen aber, die am meisten dafür gelten könnten, selbständige Wesenheiten zu bedeuten, an Wasser, Erde, Feuer, Luft, den Bestandteilen der zusammengesetzten Körper, treten Wärme und Kältezustände und anderes derart als Bestimmungen auf, nicht als selbständige Wesen, und der Körper also, ...
Philosophie ->
Aristoteles ->
Metaphysik ->
Erste Abteilung - Die Hauptstücke ->
03. I. Teil ->
03. 2. Versuchsweise Erörterung der Probleme ->
12. Das zwölfte Problem
Die Lust und die Notwendigkeit ->
...das abstrakte Sein oder, als Fremdes gesetzt, die Dingheit überhaupt ist. Hier ist in diese Dingheit das Für-sich-sein und die Vermittlung getreten. Sie tritt daher als Kreis auf, dessen Inhalt die entwickelte reine Beziehung der einfachen Wesenheiten ist. Die erlangte Verwirklichung dieser Individualität besteht daher in nichts anderem, als daß sie diesen Kreis von Abstraktionen aus der Eingeschlossenheit des einfachen Selbstbewußtseins in das Element des Für-es-seins oder ...

...ßtseins in das Element des Für-es-seins oder der gegenständlichen Ausbreitung herausgeworfen hat. Was dem Selbstbewußtsein also in der genießenden Lust als sein Wesen zum Gegenstande wird, ist die Ausbreitung jener leeren Wesenheiten, der reinen Einheit, des reinen Unterschiedes und ihrer Beziehung; weiter hat der Gegenstand, den die Individualität als ihr Wesen erfährt, keinen Inhalt. Er ist das, was die Notwendigkeit genannt wird; denn die Notwendigkeit, das Schicksa...

...lute als Sein angeschaute reine Begriff selbst ist, die einfache und leere, aber unaufhaltsame und unstörbare Beziehung, deren Werk nur das Nichts der Einzelnheit ist. Sie ist dieser feste Zusammenhang, weil das Zusammenhängende die reinen Wesenheiten oder die leeren Abstraktionen sind; Einheit, Unterschied und Beziehung sind Kategorien, deren jede nichts an und für sich, nur in Beziehung auf ihr Gegenteil ist, und die daher nicht auseinanderkommen können. Sie sind durch ihren Begriff a...
Philosophie ->
Hegel, Georg Wilhelm Friedrich ->
Phänomenologie des Geistes ->
V. Gewißheit und Wahrheit der Vernunft ->
B. Die Verwirklichung des vernünftigen Selbstbewußtseins durch sich selbst ->
a. Die Lust und die Notwendigkeit
1. Aufzeigung der Probleme ->
...tieren und ob sie noch in anderer Weise sind als in der Weise der Bewegung. Auch diese Fragen sind wohl imstande ernsthafte Schwierigkeiten zu verursachen. Eine weitere Frage ist endlich die, ob Zahlen, Linien, Figuren, Punkte selbständige Wesenheiten sind oder nicht, und falls sie solche Wesenheiten sind, ob sie abgetrennt von den sinnlichen Dingen oder in den letzteren immanent bestehen. Über alle die aufgezählten Probleme ist es nicht nur schwierig sich der Wahrheit zu versichern, sondern schon das ist nicht leicht, den Punkt, ...
Philosophie ->
Aristoteles ->
Metaphysik ->
Erste Abteilung - Die Hauptstücke ->
03. I. Teil ->
02. 1. Aufzeigung der Probleme
Das absolute Prinzip ->
...fe nach eins ist, ebenso ist auch das stetig und ewig Bewegte nur eins, und also ist auch die Welt nur eine. Von den Vorfahren aus den ältesten Zeiten ist in mythischer Form die Überlieferung auf die Nachwelt gekommen, daß diese Wesenheiten Götter seien und die Gottheit die ganze Natur durchwalte. Das ist dann weiter in der Weise des Mythus ausgesponnen worden, um im Interesse der gesetzlichen Ordnung und des öffentlichenWohles Eindruck auf den großen Häufen z...

... mit anderen lebenden Wesen bei, und anderes, was sich daran anschließt und mit dem Bezeichneten zusammenhängt. Nimmt man darin nun eine Auswahl vor, und hält man nur das als das eigentlicheWesen fest, daß sie die obersten Wesenheiten für Götter hielten, so darf man darin wohl eine göttliche Offenbarung finden und annehmen, daß diese Vorstellungen sich wie in Überresten bis auf den heutigen Tag erhalten haben. Ist doch aller Wahrscheinlichkeit nach j...
Philosophie ->
Aristoteles ->
Metaphysik ->
Erste Abteilung - Die Hauptstücke ->
09. VII. Teil - Das Absolute ->
2. Das absolute Prinzip
1. Die mathematischen Objekte ->
allgemeine Sätze neben jenen Wesenheiten auf; also würde es auch dafür noch eine andere Wesenheit geben müssen, die gesondert bestehend, zwischen den Ideen und dem Mittleren wieder ein Mittleres bedeuten würde, und die weder eine Zahl noch ein Punkt, weder Ausdehnu...

... zwischen den Ideen und dem Mittleren wieder ein Mittleres bedeuten würde, und die weder eine Zahl noch ein Punkt, weder Ausdehnung noch Zeit wäre. Ist nun dies widersinnig, so ist offenbar auch die Ansicht widersinnig, daß jene Wesenheiten von den sinnlichen gesondert bestehen. Überhaupt aber, faßt man die mathematischen Gegenstände als für sich abgesondert bestehende Gebilde auf, so gerät man in den direkten Gegensatz zu aller Wahrheit und aller Erfahru...
Philosophie ->
Aristoteles ->
Metaphysik ->
Zweite Abteilung - Die angefügten Stücke ->
IV. Die Frage der unsinnlichen, unbeweglichen Substanzen ->
1. Die mathematischen Objekte
V.Widerlegung des Dualismus ->
...s ebensowohl für die Bestreiter der Ideenlehre wie für ihre Vertreter vorhanden ist, und das wir vorher gleich im Anfang bei der Erörterung der Probleme berührt haben, wollen wir jetzt näher ins Auge fassen. Wenn man die Wesenheiten nicht verselbständigt und zwar in der Weise, wie man Einzeldinge auffaßt, so hebt man damit die Wesenheit, wie wir einmal zugeben wollen, überhaupt auf. Verselbständigt man dagegen die Wesenheiten, wie will man dann ihre Elemente und Prinzipien bestimmen? Sind diese letzteren Einzeldinge und nicht Allgemeines, so wird erstens die Anzahl der Wesen ebensogroß wie die der Elemente, und zweitens hören die Elemente auf, Gegenst&aum...
Philosophie ->
Aristoteles ->
Metaphysik ->
Zweite Abteilung - Die angefügten Stücke ->
V.Widerlegung des Dualismus

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