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Schlagwort: Wesentlich | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | | Seite 1 von 40 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 | | | Kraft und Verstand, Erscheinung und übersinnliche Welt -> | ... selbst dies allgemeine Medium des Bestehens der Momente als Materien; oder sie hat sich geäußert, und was das andere Sollizitierende sein sollte, ist sie vielmehr. Sie existiert also itzt als das Medium der entfalteten Materien. Aber sie hat gleich wesentlich die Form des Aufgehobenseins der bestehenden Materien, oder ist wesentlich Eins; dies Eins-sein ist hiemit itzt, da sie gesetzt ist als das Medium von Materien, ein anderes als sie, und sie hat dies ihr Wesen außer ihr. Indem sie aber notwendig dies sein muß, als was sie noch nicht gesetzt ist, so tritt dies andere hinzu u...
... sie für ein Anderes ist, überhaupt noch nicht aus ihrem Begriffe herausgetreten. Es sind aber zugleich zwei Kräfte vorhanden; der Begriff beider zwar derselbe, aber aus seiner Einheit in die Zweiheit herausgegangen. Statt daß der Gegensatz durchaus wesentlich nur Moment bliebe, scheint er sich durch die Entzweiung in ganz selbstständige Kräfte der Herrschaft der Einheit entzogen zu haben. Was es mit dieser Selbstständigkeit für eine Bewandtnis hat, ist näher zu sehen. Zunächst tritt die zweite Kraft als ...
... dieser Selbstständigkeit für eine Bewandtnis hat, ist näher zu sehen. Zunächst tritt die zweite Kraft als das Sollizitierende, und zwar als allgemeines Medium seinem Inhalte nach gegen die auf, welche als sollizitierte bestimmt ist; indem aber jene wesentlich Abwechslung dieser beiden Momente und selbst Kraft ist, so ist sie in der Tat gleichfalls nur erst allgemeines Medium, indem sie dazu sollizitiert wird, und ebenso auch nur negative Einheit, oder zum Zurückgehen der Kraft Sollizitierendes, dadurch, ...
...dere über oder vielmehr ist schon an dasselbe übergegangen; das fremde die Kraft Sollizitierende tritt als allgemeines Medium auf, aber nur dadurch, daß es von ihr dazu sollizitiert worden ist; das heißt aber, sie setzt es so und ist vielmehr selbst wesentlich allgemeines Medium; sie setzt das Sollizitierende so, darum weil diese andere Bestimmung ihr wesentlich, das heißt, weil sie vielmehr sie selbst ist.
Zur Vervollständigung der Einsicht in den Begriff dieser Bewegung kann noch darauf aufmerksam gemacht werden, daß sich die Unterschiede selbst in einem gedoppelten Unterschiede zeigen, einmal als Unter... | | |
| | Religion, Bildung, Literatur und Kunst -> | ...mus zu begruenden, in
ihrer volkstuemlichen Individualitaet untergehen musste und unterging. Haette
Alexanders Weltreich Bestand gehabt, so wuerde an die Stelle der ehemaligen
nationalen und volkstuemlichen eine nur dem Namen nach hellenische, wesentlich
denationalisierte und gewissermassen von oben herab ins Leben gerufene, aber
allerdings die Welt beherrschende, kosmopolitische Literatur getreten sein;
indes wie der Staat Alexanders mit seinem Tode aus den Fugen wich, gingen auch
die Anfae...
...hmuetiger Freude oder trockener
Gruebelei inventarisiert und auch wohl das lebendige Nachgefuehl oder die tote
Gelehrsamkeit bis zu einer Scheinproduktivitaet gesteigert. Diese posthume
Produktivitaet ist der sogenannte Alexandrinismus. Er ist wesentlich gleichartig
derjenigen Gelehrtenliteratur, welche, abstrahierend von den lebendigen
romanischen Nationalitaeten und ihren vulgaeren Idiomen, in einem philologisch
gelehrten, kosmopolitischen Kreise als kuenstliche Nachbluete des
untergegange...
...ssischen und dem Vulgaergriechisch der
Diadochenzeit ist wohl minder schroff, aber nicht eigentlich ein anderer als der
zwischen dem Latein des Manutius und dem Italienischen Macchiavellis.
Italien hatte bisher sich gegen den Alexandrinismus im wesentlichen
ablehnend verhalten. Die relative Bluetezeit desselben ist die Zeit kurz vor und
nach dem Ersten Punischen Krieg; dennoch schlossen Naevius, Ennius, Pacuvius und
schloss ueberhaupt die gesamte nationalroemische Schriftstellerei bis hinab auf...
...ndem ferner die alexandrinische Poesie,
wie frueher dargestellt ward, in dem italischen Jugendunterricht sich
festsetzte, wirkte dies auf die lateinische Literatur um so mehr zurueck, als
diese von der hellenischen Schulbildung zu allen Zeiten wesentlich abhaengig war
und blieb. Es findet sich hier sogar eine unmittelbare Anknuepfung der
neuroemischen an die neugriechische Literatur: der schon genannte Parthenios,
einer der bekannteren alexandrinischen Elegiker, eroeffnete, es scheint um 700
...
...e
wohl laengst gelegentlich zur Hilfe genommen ward, durch Einfuehrung einer
geordneteren Fabel und eines regelrechten Dialogs kleine Komoedien zu machen,
die jedoch von dem frueheren Lustspiel und selbst von der Posse sich doch
dadurch noch wesentlich unterschieden, dass der Tanz und die von solchem Tanz
unzertrennliche Laszivitaet hier fortfuhren, eine Hauptrolle zu spielen, und
dass der Mimus, als nicht eigentlich auf den Brettern, sondern im Parterre zu
Hause, jede szenische Idealisierun...
..., was besonders wichtig war, die Frauenrollen
auch von Frauen darstellen liess. Dieser neue Mimus, der zuerst um 672 (82) auf
die hauptstaedtische Buehne gekommen zu sein scheint, verschlang bald die
nationale Harlekinade, mit der er ja in den wesentlichsten Beziehungen
zusammenfiel, und ward als das gewoehnliche Zwischen- und namentlich Nachspiel
neben den sonstigen Schauspielen verwendet ^4. Die Fabel war natuerlich noch
gleichgueltiger, lockerer und toller als in der Harlekinade; wenn es nu...
...diese Poeten, wie sie selber sagen,
"nur maessige Muehe mit dem Versemass"; die Sprache stroemte selbst in den zur
Veroeffentlichung redigierten Stuecken ueber von Vulgaerausdruecken und gemeinen
Wortbildungen. Es ist, wie man sieht, der Mimus wesentlich nichts als die
bisherige Posse; nur dass die Charaktermasken und die stehende Szenerie von
Atella sowie das baeuerliche Gepraege wegfaellt und dafuer das hauptstaedtische
Leben in seiner grenzenlosen Freiheit und Frechheit auf die Bretter komm... | | |
| | Die untertaenigen Landschaften bis zu der Gracchenzeit -> | ...
Jenseits des Halys befolgte Kappadokien, nachdem Koenig Ariarathes V.
Philopator (591 - 624 136 - 130), hauptsaechlich durch Hilfe der Attaliden, sich
gegen seinen von Syrien unterstuetzten Bruder und Nebenbuhler Holophernes
behauptet hatte, wesentlich die pergamenische Politik, sowohl in der unbedingten
Hingebung an Rom als in der Richtung auf hellenische Bildung. Durch ihn drang
diese ein in das bis dahin fast barbarische Kappadokien und freilich auch
sogleich ihre Auswuechse, wie der Bakc...
...chen Teil
von Armenien um Enderes und Diwirigi oder das sogenannte Klein-Armenien als
abhaengige Satrapie umfasst zu haben, waehrend Gross -Armenien und Sophene
eigene unabhaengige Reiche bildeten.
Wenn also auf der kleinasiatischen Halbinsel wesentlich Rom das Regiment
fuehrte und, so vieles auch ohne und gegen seinen Willen geschah, doch den
Besitzstand im ganzen bestimmt, so blieben dagegen die weiten Strecken jenseits
des Taurus und des oberen Euphrat bis hinab zum Niltal in der Hauptsach...
...
Ptolemaeos Euergetes II. oder den Dicken (+ 637 117) aus dem Lande getrieben
worden (590 164) und, um seine Herstellung zu erwirken, persoenlich in Rom
erschienen. Beide Angelegenheiten ordnete der Senat lediglich auf diplomatischem
Wege und wesentlich nach Massgabe des roemischen Vorteils. In Syrien ward
Antiochos Eupator mit Beseitigung des besser berechtigten Demetrios als Koenig
anerkannt und mit der Fuehrung der Vormundschaft ueber den koeniglichen Knaben
der roemische Senator Gnaeus Oc...
...eschlossenen Aegypten der Status quo sich so
leicht nicht verschob, so gruppierten dagegen in Asien dies- und jenseits des
Euphrat waehrend und zum Teil infolge dieser momentanen Stockung der roemischen
Oberleitung die Voelker und Staaten sich wesentlich anders. Jenseits der grossen
iranischen Wueste hatten nicht lange nach Alexander dem Grossen am Indus das
Reich von Palimbothra unter Tschandragupta (Sandrakottos), am oberen Oxus der
maechtige baktrische Staat, beide aus einer Mischung der na...
...(579-590 175-
164) toerichte Nivellierungspolitik. So richtig es auch war, dass sein Reich
mehr einem Laenderbuendel als einem Staate glich und dass die Verschiedenheiten
der Nationalitaeten und der Religionen der Untertanen der Regierung die
wesentlichsten Hindernisse bereitete, so war doch der Plan, hellenisch-roemische
Weise und hellenisch-roemischen Kultus ueberall in seinem Lande einzufuehren und
seine Voelker in politischer wie in religioeser Hinsicht auszugleichen unter
allen Umstaende... | | |
| | Die alte Republik und die neue Monarchie -> | .... Die regierenden Klassen sendeten nur
noch die Offiziere; die Untertanenschaft, Plebejer und Provinzialen, bildeten
das Heer. Der Feldherr war von der Zentralregierung finanziell und militaerisch
fast unabhaengig und im Glueck wie im Unglueck wesentlich auf sich selbst und
auf die Hilfsquellen seines Sprengels angewiesen. Buerger- und sogar
Nationalsinn waren aus dem Heere verschwunden und als innerliches Band einzig
der Korpsgeist uebriggeblieben. Die Armee hatte aufgehoert ein Werkzeug des ...
...n die Reiterei und die leichten Truppen ausschliesslich und fingen an,
auch im Fussvolk immer staerker mitverwendet zu werden. Die Rottenfuehrerstellen
in den Legionen, auf denen bei der damaligen Kriegfuehrung die Tuechtigkeit der
Abteilungen wesentlich beruhte und zu denen nach der nationalen Kriegsverfassung
der Soldat mit der Pike sich empordiente, wurden jetzt nicht bloss regelmaessig
nach Gunst vergeben, sondern sogar nicht selten an den Meistbietenden verkauft.
Die Zahlung des Soldes er...
...n war, bedarf
kaum der Erwaehnung. Es war eben auch hier nach allen Seiten hin unter dem
oligarchischen Regiment ruiniert worden, was ueberhaupt ruiniert werden konnte.
Caesars Reorganisation des roemischen Militaerwesens beschraenkte sich im
wesentlichen darauf, die unter der bisherigen schlaffen und unfaehigen
Oberleitung gelockerten Zuegel der Disziplin wieder straff und fest anzuziehen.
Einer radikalen Reform schien ihm das roemische Heerwesen entweder nicht
beduerftig oder auch nicht fae...
...ng des Kommandos, teils
in dem fuehlbaren Mangel an faehigen Oberoffizieren, teils und vor allem in der
Absicht zu suchen sein, durch Zuordnung eines oder mehrerer vom Imperator
ernannten Obersten dem Statthalter ein Gegengewicht zu geben. Die wesentlichste
Veraenderung im Heerwesen bestand in der Aufstellung eines bleibenden
Kriegshauptes in dem Imperator, welcher anstatt des bisherigen unmilitaerischen
und in jeder Beziehung unfaehigen Regierungskollegiums das gesamte Armeeregiment
in sein...
...i Caesar sich nicht. Obwohl in der aktiven Armee das Institut einer
besonderen Leibwache des Feldherrn bereits seit langem bestand, so tritt diese
doch in Caesars Heerfuehrung vollstaendig in den Hintergrund; seine praetorische
Kohorte scheint wesentlich nur aus Ordonnanzoffizieren oder nichtmilitaerischen
Begleitern bestanden zu haben und niemals ein eigentliches Elitenkorps, also
auch niemals Gegenstand der Eifersucht der Linientruppen gewesen zu sein. Wenn
Caesar schon als Feldherr die Leib...
...onen. Es ist Caesars Werk, dass der roemische Militaerstaat erst nach
mehreren Jahrhunderten zum Polizeistaat ward und dass die roemischen
Imperatoren, wie wenig sie sonst auch dem grossen Begruender ihrer Herrschaft
glichen, doch den Soldaten wesentlich nicht gegen den Buerger verwandten,
sondern gegen den Feind, und Nation und Armee beide zu hoch achteten, um diese
zum Konstabler ueber jene zu setzen.
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^17 An die Ernennung eines Teiles ... | | |
| | Die alte Republik und die neue Monarchie -> | ...nnerliche Ausgleichung der Gottheitsbegriffe ineinanderzuarbeiten
und bei der nachgiebigen Formlosigkeit der italischen Goetter hatte es nicht
einmal grosse Schwierigkeit gemacht, den Jupiter in dem Zeus, die Venus in der
Aphrodite und so jede wesentliche Idee des latinischen Glaubens in ihrem
hellenischen Gegenbild aufzuheben. Die italisch-hellenische Religion stand
bereits in den Grundzuegen fertig da; wie sehr man eben auf diesem Gebiete sich
dessen bewusst war, ueber die spezifisch roemisc...
...der von den Roemern wie den Griechen anerkannten Goetter, von
den besonderen der roemischen Gemeinde.
Im Rechtswesen hatte es auf dem Gebiete des Kriminal- und Polizeirechts, wo
die Regierung unmittelbar eingreift und dem rechtlichen Beduerfnis wesentlich
durch eine verstaendige Legislation genuegt wird, keine Schwierigkeit, auf dem
Wege der gesetzgeberischen Taetigkeit denjenigen Grad materieller
Gleichfoermigkeit zu erreichen, der allerdings auch hier fuer die Reichseinheit
notwendig war. I...
...es alten, praktisch
unbrauchbar gewordenen tatsaechlich ein neues Stadtrecht, das materiell beruhte
auf einem Kompromiss zwischen dem nationalen Zwoelftafelrecht und dem
internationalen oder dem sogenannten Rechte der Voelker. An jenem wurde
wesentlich, wenn auch natuerlich mit zeitgemaessen Modifikationen, festgehalten
im Ehe-, Familien- und Erbfolgerecht; dagegen ward in allen Bestimmungen, die
den Vermoegensverkehr betrafen, also fuer Eigentum und Kontrakte, das
Internationalrecht massgeb...
...gar in das reine Nichts des sogenannten Naturrechts verschwamm,
sondern von bestimmten Behoerden fuer bestimmte konkrete Faelle nach festen
Normen angewandt ward und einer gesetzlichen Formulierung nicht bloss faehig,
sondern in dem Stadtedikt wesentlich schon teilhaft geworden war. Diese Satzung
entsprach ferner materiell den Beduerfnissen der Zeit, insofern sie fuer
Prozess, Eigentumserwerb, Kontraktabschluss die durch den gesteigerten Verkehr
geforderten bequemeren Formen darbot. Sie war en...
...eworden war. Diese Satzung
entsprach ferner materiell den Beduerfnissen der Zeit, insofern sie fuer
Prozess, Eigentumserwerb, Kontraktabschluss die durch den gesteigerten Verkehr
geforderten bequemeren Formen darbot. Sie war endlich bereits im wesentlichen im
ganzen Umfang des roemischen Reiches allgemein subsidiaeres Recht geworden,
indem man die mannigfaltigen Lokalstatuten fuer diejenigen Rechtsverhaeltnisse,
die nicht zunaechst Verkehrsverhaeltnisse sind, sowie fuer den Lokalverkehr
zwis...
...wischen Reichsangehoerigen verschiedener Rechtskreise
durchgaengig nach dem Muster des, rechtlich auf diese Faelle freilich nicht
anwendbaren, Stadtediktes sowohl in Italien wie in den Provinzen regulierte. Das
Recht des Stadtedikts hatte also wesentlich dieselbe Stellung in jener Zeit, die
in unserer staatlichen Entwicklung das roemische Recht eingenommen hat: auch
dies ist, soweit solche Gegensaetze sich vereinigen lassen, zugleich abstrakt
und positiv; auch dies empfahl sich durch seine, ve...
...auch dies empfahl sich durch seine, verglichen mit dem aelteren
Satzungsrecht, geschmeidigen Verkehrsformen und trat neben den Lokalstatuten als
allgemeines Hilfsrecht ein. Nur darin hatte die roemische Rechtsentwicklung vor
der unsrigen einen wesentlichen Vorzug, dass die denationalisierte Gesetzgebung
nicht, wie bei uns, vorzeitig und durch Kunstgeburt, sondern rechtzeitig und
naturgemaess sich einfand.
Diesen Rechtszustand fand Caesar vor. Wenn er den Plan entwarf zu einem
neuen Gesetzbuch...
...n
dem roemischen Rechtswesen verewigt, bis nach sechshundert Jahren, und auch dann
nur unvollkommen, diese notwendige Reform von einem der Nachfolger Caesars, dem
Kaiser Justinianus, vollzogen ward.
Endlich in Muenze, Mass und Gewicht war die wesentliche Ausgleichung des
latinischen und des hellenischen Systems laengst im Zuge. Sie war uralt in den
fuer Handel und Verkehr unentbehrlichen Bestimmungen des Gewichts, der Koerper-
und Laengenmasse und in dem Muenzwesen wenig juenger als die Einfu... | | |
| | Literatur und Kunst -> |
Wie die hellenisch-römische Literatur dieser Zeit wesentlich tendenziös ist, so beherrscht die Tendenz auch ihr Widerspiel, die gleichzeitige nationale Schriftstellerei. Wenn jene nichts mehr und nichts weniger wollte, als die latinische Nationalität durch Schöpfung einer lateinisch redenden, aber in Form und...
...ihn und seine Gesinnungsgenossen deswegen oft und hart getadelt und allerdings sind die Äußerungen seines Unwillens nicht selten bezeichnet von der ihm eigenen schroffen Borniertheit; bei genauerer Erwägung indes wird man nicht bloß im einzelnen ihm wesentlich Recht geben, sondern auch anerkennen müssen, daß die nationale Opposition auf diesem Boden mehr als irgendwo sonst über die Unzulänglichkeit der bloß ablehnenden Verteidigung hinausgegangen ist. Wenn sein jüngerer Zeitgenosse Aulus Postumius Albinus...
...prungsgeschichten', seine aufgezeichneten Staatsreden, seine fachwissenschaftlichen Werke. Allerdings sind sie vom nationalen Geiste getragen und bewegen sich in nationalen Stoffen; allein sie sind nichts weniger als antihellenisch, sondern vielmehr wesentlich, nur freilich in anderer Art als die Schriften der Gegenpartei, unter griechischem Einfluß entstanden. Die Idee und selbst der Titel seines Hauptwerkes ist den griechischen "Gründungsgeschichten" (κτίσεις) entlehnt...
...chen "Gründungsgeschichten" (κτίσεις) entlehnt. Dasselbe gilt von seiner Redeschriftstellerei - er hat den Isokrates verspottet, aber vom Thukydides und Demosthenes zu lernen versucht. Seine 'Enzyklopδdie' ist wesentlich das Resultat seines Studiums der griechischen Literatur. Von allem, was der rührige und patriotische Mann angegriffen hat, ist nichts folgenreicher und nichts seinem Vaterlande nützlicher gewesen als diese von ihm selbst wohl verhältnismäßig gering ... | | |
| | Beobachtung der Natur -> | ...utung, ebensowohl das Sichgleichbleibende des Erkennens wie der Dinge selbst zu sein. Allein diese Ausbreitung der gleichbleibenden Bestimmtheiten, deren jede ruhig die Reihe ihres Fortgangs beschreibt, und Raum erhält, um für sich zu gewähren, geht wesentlich ebensosehr in ihr Gegenteil über, in die Verwirrung dieser Bestimmtheiten; denn das Merkmal, die allgemeine Bestimmtheit, ist die Einheit des Entgegengesetzten, des Bestimmten und des an sich Allgemeinen; sie muß also in diesen Gegensatz auseinander...
...n nun die Bestimmtheit nach einer Seite das Allgemeine, worin sie ihr Wesen hat, besiegt, so erhält dieses dagegen auf der andern Seite ebenso sich seine Herrschaft über sie, treibt die Bestimmtheit an ihre Grenze, vermischt da ihre Unterschiede und Wesentlichkeiten. Das Beobachten, welches sie ordentlich auseinanderhielt und an ihnen etwas Festes zu haben glaubte, sieht über ein Prinzip die andern herübergreifen, Übergänge und Verwirrungen sich bilden, und in diesem das verbunden, was es zuerst für schle...
...erbunden, was es zuerst für schlechthin getrennt nahm, und getrennt, was es zusammenrechnete; so daß dies Festhalten an dem ruhigen, sichgleichbleibenden Sein sich hier gerade in seinen allgemeinsten Bestimmungen, z. B. was das Tier, die Pflanze für wesentliche Merkmale habe, mit Instanzen geneckt sehen muß, die ihm jede Bestimmung rauben, die Allgemeinheit, zu der es sich erhob, zum Verstummen bringen, und es aufs gedankenlose Beobachten und Beschreiben zurücksetzen.
Dieses sich auf das Einfache einsch...
...r sich in seinem Gegenteile verlieren muß; die Vernunft muß darum vielmehr von der trägen Bestimmtheit, die den Schein des Bleibens hatte, zur Beobachtung derselben, wie sie in Wahrheit ist, nämlich sich auf ihr Gegenteil zu beziehen, fortgehen. Was wesentliche Merkmale genannt werden, sind ruhende Bestimmtheiten, welche so, wie sie als einfache sich ausdrücken und aufgefaßt werden, nicht das, was ihre Natur ausmacht, verschwindende Momente der sich in sich zurücknehmenden Bewegung zu sein, darstellen. In...
... einfache sich ausdrücken und aufgefaßt werden, nicht das, was ihre Natur ausmacht, verschwindende Momente der sich in sich zurücknehmenden Bewegung zu sein, darstellen. Indem itzt der Vernunftinstinkt dazu kömmt, die Bestimmtheit ihrer Natur gemäß, wesentlich nicht für sich zu sein, sondern in das Entgegengesetzte überzugehen, aufzusuchen, sucht er nach dem Gesetze und dem Begriffe desselben; zwar nach ihnen ebenso als seiender Wirklichkeit, aber diese wird ihm in der Tat verschwinden, und die Seiten des...
...hrung, als in der Weise, daß sinnliches Sein für es ist; nicht an und für sich selbst. Wenn aber das Gesetz nicht in dem Begriffe seine Wahrheit hat, so ist es etwas Zufälliges, nicht eine Notwendigkeit, oder in der Tat nicht ein Gesetz. Aber daß es wesentlich als Begriff ist, widerstreitet nicht nur dem nicht, daß es für die Beobachtung vorhanden ist, sondern hat darum vielmehr notwendiges Dasein, und ist für die Beobachtung. Das Allgemeine, im Sinne der Vernunftallgemeinheit, ist auch allgemein in dem S...
...eines perennierenden Sollens irre machen; denn die Vernunft ist eben diese Gewißheit, Realität zu haben, und was nicht als ein Selbstwesen für das Bewußtsein ist, das heißt, was nicht erscheint, ist für es gar nichts.
Daß die Wahrheit des Gesetzes wesentlich Realität ist, wird zwar diesem bei dem Beobachten bleibenden Bewußtsein wieder zu einem Gegensatze gegen den Begriff, und gegen das an sich Allgemeine, oder ein Solches, wie sein Gesetz ist, ist ihm nicht ein Wesen der Vernunft; es meint darin etwas...
...ache unmittelbare Allgemeinheit vorhanden. Aber zugleich um ihrer willen hat das Gesetz für das Bewußtsein Wahrheit; daß der Stein fällt, ist ihm darum wahr, weil ihm der Stein schwer ist, das heißt, weil er in der Schwere an und für sich selbst die wesentliche Beziehung auf die Erde hat, die sich als Fall ausdrückt. Es hat also in der Erfahrung das Sein des Gesetzes, aber ebenso dasselbe als Begriff, und nur um beider Umstände willen zusammen ist es ihm wahr; es gilt darum als Gesetz, weil es in der Ersc... | | |
| | Der Glauben und die reine Einsicht | ...sen nur in der Form des abstrakten An-sich, sondern in der Form eines Gemeinwirklichen, einer Wirklichkeit, die nur in ein anderes Element erhoben worden, ohne in diesem die Bestimmtheit einer nicht gedachten Wirklichkeit verloren zu haben. - Es ist wesentlich von dem An-sich zu unterscheiden, welches das Wesen des stoischen Bewußtseins ist; diesem galt nur die Form des Gedankens als solchen, der dabei irgendeinen ihm fremden, aus der Wirklichkeit genommnen Inhalt hat; jenem Bewußtsein ist aber nicht die ...
...nem Dasein entfremdet. Sie ist also zwar nicht mehr die substanzlose Bewegung des Bewußtseins, aber hat noch die Bestimmtheit des Gegensatzes gegen die Wirklichkeit als diese überhaupt, und gegen die des Selbstbewußtseins insbesondere, sie ist daher wesentlich nur ein Glauben.
Dies reine Bewußtsein des absoluten Wesens ist ein entfremdetes. Es ist näher zu sehen, wie dasjenige sich bestimmt, dessen Anderes es ist, und es ist nur in Verbindung mit diesem zu betrachten. Zunächst nämlich scheint dies reine...
...Zunächst nämlich scheint dies reine Bewußtsein nur die Welt der Wirklichkeit sich gegenüber zu haben; aber indem es die Flucht aus dieser und dadurch die Bestimmtheit des Gegensatzes ist, so hat es diese an ihm selbst; das reine Bewußtsein ist daher wesentlich an ihm selbst sich entfremdet, und der Glauben macht nur eine Seite desselben aus. Die andre Seite ist uns zugleich schon entstanden. Das reine Bewußtsein ist nämlich so die Reflexion aus der Welt der Bildung, daß die Substanz derselben, sowie die M...
... Selbsts liegt. Durch diese Bedeutung, welche die Unmittelbarkeit und Einfachheit des reinen Denkens im Bewußtsein erhält, ist es, daß das Wesen des Glaubens in die Vorstellung aus dem Denken herabfällt, und zu einer übersinnlichen Welt wird, welche wesentlich ein Anders des Selbstbewußtseins sei. - In der reinen Einsicht hingegen hat der Übergang des reinen Denkens ins Bewußtsein die entgegengesetzte Bestimmung; die Gegenständlichkeit hat die Bedeutung eines nur negativen, sich aufhebenden und in das Sel... | | |
| | Der Kampf der Aufklärung mit dem Aberglauben -> | ...r eine Seite der Realisierung der reinen Einsicht. Ihre Verbreitung besteht nicht nur darin, daß Gleiches mit Gleichem zusammengeht; und ihre Verwirklichung ist nicht nur eine gegensatzlose Ausdehnung. Sondern das Tun des negativen Wesens ist ebenso wesentlich eine entwickelte sich in sich unterscheidende Bewegung, welche als bewußtes Tun ihre Momente in bestimmtem offenbarem Dasein aufstellen und als ein lauter Lärm und gewaltsamer Kampf mit Entgegengesetztem als solchem vorhanden sein muß.
Es ist dahe...
...arin zugleich überhaupt als anderes Selbstbewußtsein, das heißt, als ein solches, welches darin seiner besondere Einzelnheit, nämlich seiner Natürlichkeit und Zufälligkeit entfremdet worden, aber teils darin Selbstbewußtsein bleibt, teils eben darin wesentliches Bewußtsein wie die reine Einsicht ist. - In dem Begriffe der Einsicht liegt nicht nur dies, daß das Bewußtsein in seinem eingesehenen Gegenstande sich selbst erkennt, und ohne das Gedachte zu verlassen und daraus in sich erst zurückzugehen, sich u...
...ein notwendiges Moment, durch welches die Gewißheit des Seins in dem absoluten Wesen, zustande kommt. Dies Tun des Glaubens erscheint zwar nicht so, daß das absolute Wesen selbst dadurch hervorgebracht werde. Aber das absolute Wesen des Glaubens ist wesentlich nicht das abstrakte Wesen, das jenseits des glaubenden Bewußtseins sei, sondern es ist der Geist der Gemeine, es ist die Einheit des abstrakten Wesens und des Selbstbewußtseins. Daß es dieser Geist der Gemeine sei, darin ist das Tun der Gemeine ein wesentliches Moment; er ist es nur durch das Hervorbringen des Bewußtseins, - oder vielmehr nicht ohne vom Bewußtsein hervorgebracht zu sein; denn so wesentlich das Hervorbringen ist, so wesentlich ist es auch nicht der einzige Grund des Wesens, sondern es ist nur ein Moment. Das Wesen ist zugleich an und für sich selbst. | | |
| | Die Revolution und Gaius Gracchus -> | ...tert wurden. Diese Verteilung,
welche folgeweise die ausserhalb der Hauptstadt lebenden Buerger ausschloss und
notwendig die ganze Masse des Buergerproletariats nach Rom ziehen musste, sollte
das hauptstaedtische Buergerproletariat, das bisher wesentlich von der
Aristokratie abgehangen hatte, in die Klientel der Fuehrer der Bewegungspartei
bringen und damit dem neuen Herrn des Staats zugleich eine Leibwache und eine
feste Majoritaet in den Komitien gewaehren. Zu mehrerer Sicherheit hinsichtlic...
... Vermoegensklassen in jedem Bezirk nacheinander ihre Stimmen
abgaben, abgeschafft; statt dessen sollten in Zukunft saemtliche Zenturien
durcheinander in einer jedesmal durch das Los festzustellenden Reihenfolge
stimmen. Wenn diese Bestimmungen wesentlich darauf hinzielten, durch das
hauptstaedtische Proletariat dem neuen Staatsoberhaupt die vollstaendige
Herrschaft ueber die Hauptstadt und damit ueber den Staat, die freieste
Disposition ueber die Maschine der Komitien und die Moeglichkeit zu v...
...
wiederaufgenommen ward, zeigt die Buergerliste, die fuer die Jahre 629 (125) und
639 (115) genau dieselbe Kopfzahl ergibt. Unzweifelhaft ging Gaius hier deshalb
nicht weiter, weil das von roemischen Buergern in Besitz genommene Domanialland
wesentlich bereits verteilt war, die Frage aber wegen der von den Latinern
benutzten Domaenen nur in Verbindung mit der sehr schwierigen ueber die
Ausdehnung des Buergerrechts wiederaufgenommen werden durfte. Dagegen tat er
einen wichtigen Schritt hinaus... | | |
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