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Schlagwort: Wesentlichen | Übersicht - a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z | Seite 1 von 18 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 | | | Drittes Hauptstück. Die Architektonik der reinen Vernunft | ...tifischen in unserer Erkenntnis überhaupt, und sie gehört also notwendig zur Methodenlehre.
Unter der Regierung der Vernunft dürfen unsere Erkenntnisse überhaupt keine Rhapsodie, sondern sie müssen ein System ausmachen, in welchem sie allein die wesentlichen Zwecke derselben unterstützen und befördern können. Ich verstehe aber unter einem Systeme die Einheit der mannigfaltigen Erkenntnisse unter einer Idee. Diese ist der Vernunftbegriff von der Form eines Ganzen, sofern durch denselben der Umfang des Ma...
...ch subjektiv für Vernunfterkenntnis gelten kann, und ein solcher Unterschied bei ihr nicht so, wie bei dem philosophischen stattfindet. Die Ursache ist, weil die Erkenntnisquellen, aus denen der Lehrer allein schöpfen kann, nirgend anders als in den wesentlichen und echten Prinzipien der Vernunft liegen, und mithin von dem Lehrlinge nirgend anders hergenommen, noch etwa gestritten werden können, und dieses zwar darum, weil der Gebrauch der Vernunft hier nur in concreto, obzwar dennoch a priori, nämlich an d...
...nnung jederzeit zum Grunde gelegen hat, vornehmlich wenn man ihn gleichsam personifizierte und in dem Ideal des Philosophen sich als ein Urbild vorstellte. In dieser Absicht ist Philosophie die Wissenschaft von der Beziehung aller Erkenntnis auf die wesentlichen Zwecke der menschlichen Vernunft (teleologia rationis humanae), und der Philosoph ist nicht ein Vernunftkünstler, sondern der Gesetzgeber der menschlichen Vernunft. In solcher Bedeutung wäre es sehr ruhmredig, sich selbst einen Philosophen zu nennen...
...h die ersteren auch überhaupt im Vernunfterkenntnisse, die zweiten besonders im philosophischen Erkenntnisse Fortgang haben mögen, doch nur Vernunftkünstler. Es gibt noch einen Lehrer im Ideal, der alle diese ansetzt, sie als Werkzeuge nutzt, um die wesentlichen Zwecke der menschlichen Vernunft zu befördern. Diesen allein müßten wir den Philosophen nennen; aber, da er selbst doch nirgend, die Idee aber seiner Gesetzgebung allenthalben in jeder Menschenvernunft angetroffen wird, so wollen wir uns lediglich a... | | |
| | Aenderung der Verfassung - Beschraenkung der Magistratsgewalt -> | ...
oeffentlich vielleicht regelmaessig im Wagen erschien, der Konsul der
allgemeinen Ordnung sich zu fuegen und gleich jedem anderen Buerger innerhalb
der Stadt zu Fuss zu gehen gehalten war.
Indes, diese Beschraenkungen der Amtsgewalt kamen im wesentlichen nur zur
Anwendung gegen den ordentlichen Gemeindevorstand. Ausserordentlicher Weise trat
neben und in gewissem Sinn anstatt der beiden von der Gemeinde gewaehlten
Vorsteher ein einziger ein, der Heermeister (magister populi), gewoehnlich
bez...
...amhafte
und vermoegende Leute bereits in grosser Zahl in sich schloss. Dass diese Menge
aus der Gemeindeversammlung ausgeschlossen war, obwohl sie die gemeinen Lasten
mittrug, mochte ertragen werden, solange die Gemeindeversammlung selbst im
wesentlichen nicht eingriff in den Gang der Staatsmaschine und solange die
Koenigsgewalt eben durch ihre hohe und freie Stellung den Buergern nicht viel
weniger fuerchterlich blieb als den Insassen und damit in der Nation die
Rechtsgleichheit erhielt. Alle...
...r Ritter, das ist der Reichen.
Nicht in gleicher Weise wie die Gemeinde wurde der Senat durch die Reform
der Verfassung betroffen. Das bisherige Kollegium der Aeltesten blieb nicht
bloss ausschliesslich patrizisch, sondern behauptete auch seine wesentlichen
Befugnisse, das Recht, den Zwischenkoenig zu stellen und die von der Gemeinde
gefassten Beschluesse als verfassungsmaessige oder verfassungswidrige zu
bestaetigen oder zu verwerfen. Ja, diese Befugnisse wurden durch die Reform der
Verfassung... | | |
| | Nationalitaet, Religion, Erziehung -> | ...ntlich das
bakchische Muckertum, aufs ernstlichste einschreiten. Indes wie ueberhaupt in
der vorhergehenden Periode die Revolution mehr in den Gemuetern sich
vorbereitete als aeusserlich sich vollzog, so ist auch die religioese Umwaelzung
im wesentlichen dort erst das Werk der gracchischen und sullanischen Zeit.
Versuchen wir zunaechst die an den Hellenismus sich anlehnende Richtung zu
verfolgen. Die hellenische Nation, weit frueher als die italische erblueht und
abgeblueht, hatte laengst die E...
...gleichzeitigen Griechen ihn den Roemern,
und diese verstanden weder ihn zurueckzuweisen noch von den lebenden
Schulmeistern auf die toten Meister zurueckzugehen. Platon und Aristoteles, um
von den vorsokratischen Weisen zu schweigen, sind ohne wesentlichen Einfluss auf
die roemische Bildung geblieben, wenngleich die erlauchten Namen gern genannt,
ihre fasslicheren Schriften auch wohl gelesen und uebersetzt wurden. So wurden
denn die Roemer in der Philosophie nichts als schlechter Lehrer schlecht...
...e Anziehungskraft auf die Roemer geuebt, namentlich auf die
konventionelle Geschichte Roms nur zu tief eingewirkt mit ihrer zugleich
kindischen und altersschwachen Historisierung der Fabel; auf die roemische
Religion aber blieb er deshalb ohne wesentlichen Einfluss, weil diese von Haus
aus nur allegorisierte, nicht fabulierte und es dort nicht wie in Hellas
moeglich war, Biographien Zeus des ersten, zweiten und dritten zu schreiben. Die
moderne Sophistik konnte nur gedeihen, wo, wie in Athen, di... | | |
| | ... verschiedenen Dinge sind also für sich gesetzt; und der Widerstreit fällt in sie so gegenseitig, daß jedes nicht von sich selbst, sondern nur von dem andern verschieden ist. Jedes ist aber hiemit selbst als ein Unterschiedenes bestimmt, und hat den wesentlichen Unterschied von den andern an ihm; aber zugleich nicht so, daß dies eine Entgegensetzung an ihm selbst wäre, sondern es für sich ist einfache Bestimmtheit, welche seinen wesentlichen es von andern unterscheidenden Charakter ausmacht. In der Tat ist zwar, da die Verschiedenheit an ihm ist, dieselbe notwendig als wirklicher Unterschied mannigfaltiger Beschaffenheit an ihm. Allein weil die Bestimmtheit das Wesen des Dinges ausmacht...
...in Entgegensetzung kommt, hat es sie gegen ein anderes Ding außer ihm. Die sonstige Mannigfaltigkeit aber ist zwar auch notwendig an dem Dinge, so daß sie nicht von ihm wegbleiben kann, aber sie ist ihm unwesentlich.
Diese Bestimmtheit, welche den wesentlichen Charakter des Dings ausmacht, und es von allen andern unterscheidet, ist nun so bestimmt, daß das Ding dadurch im Gegensatze mit andern ist, aber sich darin für sich erhalten soll. Ding aber, oder für sich seiendes Eins ist es nur, insofern es nicht...
...leich nicht ein Für-sich-sein. Diese Momente sucht die Sophisterei des Wahrnehmens von ihrem Widerspruche zu retten, und durch die Unterscheidung der Rücksichten, durch das Auch und Insofern festzuhalten, sowie endlich durch die Unterscheidung des Unwesentlichen und eines ihm entgegengesetzten Wesens das Wahre zu ergreifen. Allein diese Auskunftsmittel, statt die Täuschung in dem Auffassen abzuhalten, erweisen sich vielmehr selbst als nichtig, und das Wahre, das durch diese Logik des Wahrnehmens gewonnen we... | | |
| | 7. Kapitel - Das griechische Europa | ...aedten des griechischen
Festlandes dem makedonischen Feldherrn uebertragen, sonst ihnen die Freiheit und
die Autonomie gelassen ward, und es war, wie die Verhaeltnisse lagen, dies die
einzig moegliche Realisierung des Panhellenismus und die im wesentlichen fuer
die Zukunft Griechenlands massgebende Form. Philipp und Alexander gegenueber hat
sie Bestand gehabt, wenn auch die hellenischen Idealisten wie immer das
realisierte Ideal als solches anzuerkennen sich straeubten. Als dann Alexanders
Rei...
...iechischen Harnen eine religioese
Gemeinschaft verliehen, die sich anschloss an die alte, des Gottesfriedens wegen
eingefuehrte und dann zu politischen Zwecken missbrauchte Delphische
Amphiktyonie. Unter der roemischen Republik war dieselbe im wesentlichen auf die
urspruenglichen Grundlagen zurueckgefuehrt worden: Makedonien sowohl wie
Aetolien, die sich beide usurpatorisch eingedraengt hatten, wurden wieder
ausgeschieden und die Amphiktyonie umfasste abermals nicht alle, aber die
meisten Voel...
...sgeschieden und die Amphiktyonie umfasste abermals nicht alle, aber die
meisten Voelkerschaften Thessaliens und des eigentlichen Griechenlands. Augustus
veranlasste die Erstreckung des Bundes auf Epirus und Makedonien und machte ihn
dadurch im wesentlichen zum Vertreter des hellenischen Landes in dem weiteren,
dieser Epoche allein angemessenen Sinne. Eine bevorzugte Stellung nahmen in
diesem Verein neben dem altheiligen Delphi die beiden Staedte Athen und
Nikopolis ein, jene die Kapitale des alt... | | |
| | Die Revolution und Gaius Gracchus -> | ...re Platz bei den Buergerfesten -, der
Ritterschaft zuerst von Gaius Gracchus verliehen worden sind, ist nicht gewiss,
aber nicht unwahrscheinlich. Denn aufgekommen sind sie auf jeden Fall um diese
Zeit, und wie die Erstreckung dieser bisher im wesentlichen senatorischen
Privilegien auf den von ihm emporgehobenen Ritterstand ganz in Gracchus' Art
ist, so war es auch recht eigentlich sein Zweck, der Ritterschaft den Stempel
eines zwischen der senatorischen Aristokratie und der gemeinen Menge in de...
...ie
zehntpflichtigen Gemeinden selbst, den Zehnten ihrer Distrikte pachteten und
dadurch die gefaehrlichen roemischen Mittelsmaenner von sich abwehrten. Als
sechs Jahre zuvor die Provinz Asia an die Roemer gefallen war, hatte der Senat
sie im wesentlichen nach dem ersten System einrichten lassen. Gaius Gracchus 5
stiess diese Verfuegung durch einen Volksschluss um und belastete nicht bloss
die bis dahin fast steuerfreie Provinz mit den ausgedehntesten indirekten und
direkten Abgaben, namentlich... | | |
| | Die Sullanische Verfassung -> | ...eben also
nur die laufenden Finanzgeschaefte, welche die Konsuln schon bisher verwaltet
hatten, wenn, wie dies haeufig vorkam, die Zensorenwahl unterblieben war, und
nun als einen Teil ihrer ordentlichen Amtstaetigkeit uebernahmen. Gegen den
wesentlichen Gewinn, dass der Magistratur in den Zensoren ihre hoechste Spitze
entzogen ward, kam nicht in Betracht und tat der Alleinherrschaft des hoechsten
Regierungskollegiums durchaus keinen Eintrag, dass, um die Ambition der jetzt so
viel zahlreicher...
...er besonderen Kriminal-
und Kriminalprozessordnung versehen worden. Uebrigens blieb es der Regierung
unbenommen, vorkommendenfalls fuer einzelne Gruppen von Verbrechen Spezialhoefe
zu bestellen. Folgeweise wurden hierdurch die Volksgerichte im wesentlichen
abgeschafft, namentlich die Hochverratsprozesse an die neue
Hochverratskommission gewiesen, der ordentliche Geschworenenprozess bedeutend
beschraenkt, indem ihm die schwereren Faelschungen und Injurien entzogen wurden.
Was zweitens die Oberl... | | |
| | Die Ausgleichung der Staende und die neue Aristokratie -> | ...llein das Stimmrecht besessen hatte, seitdem bei der
gewoehnlichen Form der fuer die gesamte Buergerschaft verbindlichen Abstimmungen
nicht einmal mehr mitgefragt ward.
Der Kampf zwischen den roemischen Geschlechtern und Gemeinen war damit im
wesentlichen zu Ende. Wenn der Adel von seinen umfassenden Vorrechten noch den
tatsaechlichen Besitz der einen Konsul- und der einen Zensorstelle bewahrte, so
war er dagegen vom Tribunat, der plebejischen Aedilitaet, von der zweiten
Konsul- und Zensorstell...
... und private Leben der roemischen Gemeinde ohne Not durchkreuzt und
zerruettet.
Indes nichtsdestoweniger ward der eine Zweck des von den beiden Teilen der
Plebs im Jahre 387 (367) geschlossenen Kompromisses, die Beseitigung des
Patriziats, im wesentlichen vollstaendig erreicht. Es fragt sich weiter,
inwiefern dies auch von den beiden positiven Tendenzen desselben gesagt werden
kann und ob die neue Ordnung der Dinge in der Tat der sozialen Not gesteuert und
die politische Gleichheit hergestellt ... | | |
| | Die Unterwerfung des Westens -> | ...enen Feldschlachten die Voelkerschaften von der Garonne bis
nahe an die Pyrenaeen zur Ergebung unter den neuen Herrn zu bestimmen.
Das eine Ziel, das Caesar sich gesteckt hatte, die Unterwerfung Galliens,
war mit kaum nennenswerten Ausnahmen im wesentlichen soweit erreicht, als es
ueberhaupt mit dem Schwert sich erreichen liess. Allein die andere Haelfte des
von Caesar begonnenen Werkes war noch bei weitem nicht genuegend erledigt und
die Deutschen noch keineswegs ueberall genoetigt, den Rhein al...
...heben hatte der
roemische Feldherr weder Veranlassung noch Lust; sein Zweck, teils zu
rekognoszieren, teils durch einen Zug ueber den Rhein womoeglich den Deutschen,
wenigstens aber den Kelten und den Landsleuten daheim zu imponieren, war im
wesentlichen erreicht; nach achtzehntaegigem Verweilen am rechten Rheinufer traf
er wieder in Gallien ein und brach die Rheinbruecke hinter sich ab (699 55).
Es blieben die Inselkelten. Bei dem engen Zusammenhang zwischen ihnen und
den Kelten des Festlandes... | | |
| | Die Unterwerfung des Westens -> | ...st noch dringenderen Arbeiten die Zeit gefunden, wie unfertig und nur
notduerftig abgeschlossen er ihn auch verlassen hatte, dennoch, sowohl
hinsichtlich der Zurueckweisung der Deutschen als der Unterwerfung der Kelten,
in dieser Feuerprobe im wesentlichen als haltbar.
In der Oberverwaltung blieben die von dem Statthalter des Narbonensischen
Galliens neu gewonnenen Gebiete vorlaeufig mit der Provinz Narbo vereinigt; erst
als Caesar dieses Amt abgab (710 44), wurden aus dem von ihm eroberten Gebie...
...en Silber um 25 Prozent fiel, so laesst dies
ahnen, welche Summen Gallien durch den Krieg eingebuesst hat.
Die bisherigen Gauverfassungen mit ihren Erbkoenigen oder ihren feudal-
oligarchischen Vorstandschaften blieben auch nach der Eroberung im wesentlichen
bestehen, und selbst das Klientelsystem, das einzelne Kantons von anderen,
maechtigeren abhaengig machte, ward nicht abgeschafft, obwohl freilich mit dem
Verlust der staatlichen Selbstaendigkeit ihm die Spitze abgebrochen war; Caesar
war nur... | | |
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